Beiträge von BX.33

    Gestern habe ich mir im Laborwald den Hintern abgefroren um ausgiebig einen ersten Prototypen eines (nachgebauten) DIY Einsinkschutzes für den Helinox Chair Zero zu validieren.

    Bei weichen Böden ist sporadisch äußerst artistischer Einsatz gefordert, wenn ein oder zwei hintere Beinchen einsinken und dieser Moment erreicht ist, wo der Körper nach hinten kippt. 8o

    Heute ging es kurzentschlossen in den Baumarkt um etwas schickeres Gurtband zu erwerben und nun ist die Version 2 fertiggestellt. Bin gespannt, wie sie sich so bewähren wird.

    Danke Bikepacker für den Tipp! Die gesparte Kohle für das Originalprodukt "Helinox Ground Sheet" habe ich übrigens lieber in eine Originalisolation investiert, damit mir zukünftig der kalte Rücken (im Hot tent) erspart bleibt. ;)

    Ich glaube, dass ich ohne das Forum hier nicht unbedingt auf die Idee gekommen wäre eine Nähmaschine zu nutzen. Mit intensiver Unterstützung zwar, aber immerhin war's nun erstmalig mal soweit und es war spannend! Danke!

    Levi

    War gerade kurz (mit einer Paracord als Tarp-RL-Ersatz) bei meinen beiden "Außenlaborbäumen" und habe dort die Variante mit zwei Karabinern und dem Alien ausprobiert. Das ging recht gut und ließ sich (von der einen Stelle aus) beliebig gut in beide Richtung hin- und herziehen. Mit dem Alien lässt sich die CRL natürlich deutlich strammer abspannen als nur mit einem Prusik am Karabiner.

    Aus welchem Grund hast Du an Deinem Alien denn noch den Continuous loop?

    Der Karabiner ließe sich doch auch im großen Alienauge einhängen.

    Dereks Prusikknoten kann aber genau die Schwachstelle von Dereks Methode sein, denn man (ich) verliert kleine Loops schnell und, wenn das Wetter böig ist, dann kann der Prusikknoten können sich schnell lose werden durch durch Zyklen von Spannung, keine Spannung, Spannung etc.. Der Ankerstich + Slipper Half Hitch ist besser als der Prusikknoten an der Stelle m.M.n, weil der Ankerstich den Tarp und die Leine unter leichter Spannung hält bis man den Tarp positioniert hat. Der Prussikknoten wiederum ist eine Dichotomie, der greift 100% oder gar nicht, d.h. du brauchst immer zwei Hände.

    22kN

    Ausgezeichneter (Video-)Tipp bzgl. der CRL All-in-One von dir, danke!

    Der per Ankerstich befestigte Continuous loop kann natürlich ebenso verloren gehen wie der Prusik. Bzgl. Vorspannung hat der Ankerstich dem Prusik gegenüber dann aber die Nase vorn. Sich mit den beiden EvoLoops die beiden Karabiner zu sparen ist auch top!

    Jetzt werde ich erstmal à la Levi mit zwei Karabinern und einem Loop Alien experimentieren und direkt danach Jeff Myers hardwarefreie Variante ausprobieren. Mit dieser kommt "mein geliebtes" V mangels Karabiner direkt an das Tarp heran, super! ;)

    Allerdings frage ich mich, ob der Knotenüberwurf im Evo Loop mit etwas Pech durch die gelegentlich touchierende Hängemattenaufhängung gelöst werden könnte? Ansich müsste das aber fast unmöglich sein, wenn der Continuous loop unter Spannung steht. :/

    Gestern habe ich genau diese Variante der CRL beim Hot-Heide-Häng für eine erste Übernachtung genutzt. Und vor einigen Tagen einmal für einen Testaufbau (aber auch im Wald). Allerdings verwende ich aktuell keinen Loop Alien, sondern verwende es wie im Buch beschrieben mit Prusik und Karabiner.

    Da das 12' Tarp zwischen zwei Kiefern mit ca. 4,50 m Abstand hing, musste ich nicht sonderlich viel korrigieren, aber so 10 - 20 cm habe ich das Tarp dann doch mehr zum einen Baum hinziehen müssen. Die Ridgeline war nur zu 90% gestrafft und das Tarp wurde dann über die Tie Outs ausreichend stramm. Dadurch ging das in diesem Fall trotz Kiefernrinde sehr einfach von der Hand. Auch beim ersten Test zwischen zwei Kiefern mit ca. 5,5 m Abstand ließ sich das Tarp einfach mittig ausrichten. Liegt aber ggf. auch an der etwas dickeren und glatten Schnur. Das ist aktuell eine 10 m lange 2,5er Dyneema. Mit den beiden sich ergebenden V's verläuft die Hängemattenaufhängung unberührt bis dicht an das Tarp heran. Bis jetzt bin ich sehr angetan, zumal nun auch die beiden Pole mods auf der RL und nicht mehr auf dem Tarp aufliegen.

    BoundryWaters

    Vielleicht kannst du ja bei Gelegenheit mal ein paar Worte zur Crosshammock verlieren. Insbesondere im Vergleich zur GE und Bridge. Du scheinst da ja sehr abwechslungsreich unterwegs zu sein. ;) :thumbup:

    Sehr tolle Bilder! Da freut man sich doch gleich noch mehr auf die unmittelbar bevorstehende Waldübernachtung. Auch wenn es ggf. "etwas weniger spektakulär" wird. Aber zählen tut ja am Ende das "Draußen". :)

    @Burts

    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

    Viel nimmt sich das tatsächlich nicht.

    Die UHMWPE Gurte sind nicht so störrisch wie die Dyneema-Seile und werden daher etwas weniger Platz wegnehmen, da sie sich aufgrund ihrer Weichheit und damit verbundenen Flexibilität besser an die anderen Gegenstände im Gepäck anpassen werden. Ich kann sie als Aufhängungssystem nur empfehlen. Die Kombi Gurt/Whoopie liegt bei mir nur (neu und ungenutzt als reines Fotomodel) im Schrank herum. ;)

    Danke für den Input! Habe den Mercedes-Stern an meiner BB XLC mal um eine halbe Umdrehung gelöst. ;)

    Dieses Shouldersqeeze-Thema kommt mir bekannt vor und jetzt ist mir auch der Auslöser klar. Die Footbox ist super und das Shelf aus meiner Sicht unverzichtbar, aber das man konzeptionell soweit Richtung Kopfende verfrachtet wird, ist vermutlich so eine Sache.

    Bei nur 175 cm Körpergröße hätte ich erwartet, dass mich das gar nicht so betrifft und werde das insbesondere beim Nächtigen nochmal genauer beobachten. Beim reinen Abhängen fühle ich mich in der XLC pudelwohl, aber "schlaftechnisch" ist das ganze ausbaufähig. Die genauen Gründe sind mir noch unklar. Von Links-/Rechtslieger über ggf. nicht ideale Isolation bis hin zum Shouldersqueeze ist vieles möglich. Es bleibt spannend! :)

    Ich bin 175cm und habe den XL. Kleiner geht es nicht meiner Meinung nach.

    Guter Hinweis, danke. Persönliche Erfahrungen sind natürlich am besten. Dennoch gibt es ja auch bei der Größe bzw. Geometrie von Underquilts Vorlieben oder Notwendigkeiten - je nach individueller Schlafgewohnheit.

    Khibu empfiehlt den Magma mit der Größe 200x120/100 für eine Körpergröße bis 190 cm. Ich vermute somit, dass es mit dem L sehr knapp, aber gerade so passen könnte für Dich. Falte Dir doch mal eine Decke auf das Maß von der Größe L (185x113) und lege dich leicht diagonal auf diese drauf. Ggf. lässt es sich damit etwas besser einschätzen.

    Vorgestern Nacht habe ich erstmalig "in freier Wildbahn" die 3D-gedruckten Bridge-Buttons an den Spreizstäben der Ridgerunner genutzt. Die Lösung ist sehr zufriedenstellend. Die Spreizstäbe lassen sich wesentlich einfacher in die Buttons einführen als in die Augen der Dogbones und das Tarp ist bei sporadischer Berührung nicht mehr gefährdet. Aufgrund von starkem Wind mit bis zu 55 km/h Böen musste das 13' Tarp möglichst tief abgespannt werden und da lässt sich ein Kontakt beim Ein- und Aussteigen tatsächlich nur schwerlich vermeiden. Auch beim Kaffeekochen hing die Matte aufgrund der Gewichtsverlagerung teilweise so schräg, dass es zu ganz leichten Kontakten zwischen den Buttons und dem Tarp kam. Fazit: Die Buttons tragen deutlich zur mentalen Entspannung bei! :)

    OT 1:

    Auch der neue 65 g leichte und tolle UQP von Outdoorline hat sich vom Handling her bewährt. Mit vier Schlaufen einhängen, etwas straffen und fertig. Ob dadurch ein Zugewinn an Wärme erfolgt ist erstmal nicht zu beurteilen, dafür war es mit nächtlichen 3 Grad zu warm. Da ist der Lynx 0F wohl noch nicht auf Support angewiesen. Aber klar, es war mega-mollig! :love:

    OT 2:

    Die Carbon-Spreizstäbe von Ruta Locura sind Bombe. Sie sind wesentlich leichter als die Alustäbe und haben eine Topqualität. Passgenauigkeit und Optik sind grandios. Ein Störgeräusch, welches durch die Alu-Spreizstäbe deutlich verstärkt würde, war in der Kombi mit den Buttons auch nicht mehr vorhanden. Ich vermute, dass dieses Geräusch von der Kontaktstelle zwischen Dogbone-Auge und Spreizstab-Pin herrührt.


    Ggf. kam das Geräusch auch vom kopfseitigen Aluspreizstab selbst. Die Passgenauigkeit ist im Vergleich zu den Carbonstäben deutlich geringer. Ein A-/B-Vergleich zwischen Alu- und Carbon-Spreizstäben in Verbindung mit den Buttons ließe sich zwar nachholen, würde aber den Austausch der (zweiteiligen und verklebten) Buttons erfordern, da die Pins der Alustäbe einen größeren Durchmesser haben.

    Ist das (bei doppelter Stofflage) mit der Reduzierung/Vermeidung von Insektenstichen eigentlich eine Mär oder hilft das tatsächlich merklich?

    In einem Dutch-Video habe ich dieses Argument auch mal vernommen, aber von anderer Seite wurde es dann eher relativiert.

    Ist vermutlich auch wieder von dem Aufenthaltsort und den dort ansässigen Plagegeistern abhängig?! :/