Beiträge von BX.33

    Um unter dem Tarp mehr Platz zu haben, verwende ich bei meinen zwei großen Tarps mit pull outs die external pole mods von Dutch, die diese dann über kurze Gummischnüre anliften. Das schafft unter dem Tarp schön viel Raum und ich möchte das keinesfalls mehr missen. Es ist ein Riesenunterschied unter dem Tarp mit der aufgewölbten Decke. Selbst bei ordentlichem Wind haben sie bisher bestens gehalten.

    Aktuell liegen sie auf einer CRL, aber ich hatte sie auch schon einfach auf die Ridgeline gelegt. Langzeiterfahrungen bzgl. potenzieller Abnutzungserscheinungen liegen bis dato nicht vor. Das Paar wiegt 140 g und mit ca. 130 cm Länge lassen sie sich bei gutem Wetter und entsprechender Achtsamkeit sogar als Tarpstangen (half oder full porch mode) nutzen. Eine Abspannung nur mit Schnüren zu Bäumen hin habe ich bisher noch nicht genutzt, da die Variante mit den pole mods einfach zu gut von der Hand geht und eben immer funktioniert, auch wenn keine Bäume zum Abspannen vorhanden sind.

    Ansonsten liegt hier noch zwei Paare clip pull outs um ein Tarp mit pull outs für GE bei Bedarf auch für eine Bridge passend anliften zu können. Ggf. auch eine gute Lösung, wenn vorhandene Tarps gar keine pull outs haben. Bis auf eine kurzen Check, ob der Silpoly-Stoff das tatsächlich schadlos verträgt, liegen aber auch hierzu keine längeren Erfahrungen vor.

    Ich verbinde zwei Bäume (einer zu weit links, einer zu weit rechts) lose auf der gewünschten Höhe mit einer Leine.

    In der Mitte der Leine (also dort, wohin ich abspannen möchte) setze ich einen Prusikknoten. Ich spanne das Tarp zu diesem Prusikknoten hin ab.

    Waldläufer70

    Wieviel Schnüre (Anzahl, Material, Aufbau (wie z.B. Dogbone o.ä.)) nimmst du denn auf Tour so mit um entsprechend flexibel zu sein? Hast du da ein "Standard-Set" oder sind es einfach 20 m gut knotbare Schnur?

    Omorotschka

    Ich hatte kurz darüber nachgedacht, aber das ganze doch erstmal wieder verworfen. Mit ca. 1,5 kg ist die (für mich interessante) Variante 3 m x 4 m zu schwer. Vermutlich reicht es mir bzgl. "guter Sicht" vorerst, wenn ich meine vorhandenen Tarps im (half) porch mode aufbaue. Diese Tarps wiegen ca. nur ein Drittel und selbst für einen Overnighter muss ja zumeist erstmal angewandert werden. Das 1,5 kg Tarp hätte vermutlich ein bis zwei Einsätze und dann würde es wohl nur noch in der Ecke liegen. So wie Du es gemacht hast, also aus "Trash" ein Spaßtarp zu bauen, das ist dann ja wieder etwas anderes. :thumbup:

    In einer Konversation lassen sich keine Dateien im gpx Format hochladen bzw. einfügen. Es sind nur die Dateiformate bmp, gif, jpeg, jpg, pdf, png, txt, zip erlaubt. Über den Umweg zip-Archiv oder den Umweg einer temporären Umbenennung in *.txt lassen sich dann zwar auch gpx Dateien teilen, aber ggf. kann gpx bitte auch als eigenständiges Dateiformat zugelassen werden?!

    Spot gesichtet und einen der besten April-Tage ever im März erlebt. Zwar ohne Hängematte, dafür aber mit zwei bequemen warmen Schemeln. Als das Wasser leer war, haben wir uns für das circa sechste Heißgetränk anderweitig beholfen. Hagel-Tee - saulecker! :love: ;) Sonne, Schnee, Gewitter, Hagel, Wind, Sturm. Es war quasi alles dabei, was Spaß und Freude macht. Da ließ es sich tatsächlich auch ohne Hängematte fast vier Stunden unter dem mal offenen, mal geschlossenen Tarp aushalten. :)

    Gestern in den letzten 1,5 Stunden vorm Sonnenuntergang nochmal im Außenlabor gewesen und die hardwarefreie CRL "All in one" getestet. Also es ist schon etwas fummelig das Tarp mit dem Doppel-V aufzuhängen. Kettenlinie blieb aber ordentlich erhalten.

    Auf der Seite, auf der sich das Tarp verschieben und die RL spannen lässt, ist der Mindestabstand zum Baum aufgrund des Evo Loops und des CL ein wenig größer. Zumindest auf dieser Seite sind wohl gute 20 cm nötig, damit sich die CRL noch bequem abspannen lässt. Der Sicherungsknoten war zwar auf der falschen Seite des Ankerstichs :huh: gesetzt, aber gehalten hat es trotzdem. Das war auch gut so, denn plötzlich wurde es windig und ein kräftiger Regenschauer zog über das Labor hinweg. Somit mußte die "Arbeit" erzwungenermaßen eingestellt und ein halbes Stündchen abgehangen werden.

    Aber es geht schlimmer ... :sleeping:

    "Habt ihr immer ein Tarp dabei?" Nochmal mehr "Yo!" ;)

    Wenn mich das schlafen in der HM so überzeugt wie es hier im Forum immer geschildert wird, wäre das genau die richtige Alternative zu unserem Zelt. Danke für den Tip 👍

    Also in dem Zelt können ja lt. Dennis auch zwei Bodenschläfer hausen. Daher ließe es sich auch anderweitig nutzen. Aber wenn bereits ein guter Zeltofen vorhanden ist, dann ist das ja quasi fast keine Frage mehr, ob man sich dieses Zelt ggf. zulegen könnte. Da z.B. auch mit ein paar Stühlen am knackenden Ofen zu sitzen ... Träumchen! Mit einer Hängematte im Zelt am Ofen ... boah :love: ... kaum auszuhalten ... da geht ja fast die Vorfreude auf den nahenden Sommer abhanden. :S ;)

    Wenn ich sicher bin, dass es nicht regnet, habe ich ein asymmetrisches Microtarp dabei, das gerade gut die Konturen der Hängematte überdeckt.

    Sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Daher ist immer das Minifly dabei. Das schützt ja nicht nur vor Regen, sondern auch vor Wind, was ich bereits häufiger als wichtigen Faktor empfand. Weiterhin hält es den Schlafplatz morgens noch etwas schattig.

    Nochmal genau darüber nachgedacht, empfinde ich es auch als angenehmer, wenn ich vor allem schlafend nicht sofort sicht- und erkennbar bin. Das suggeriert mir eine gewisse Sicherheit.

    Selbst bei einer sternenklaren Nacht würde ich es aktuell zum Schlafen wohl abspannen, weil ich dann nicht mehr lange in den Nachthimmel schauen werde. Aber vielleicht verpasst man da ja auch was ... steht also auf dem Erprobungsplan für die Saison 2023. :)

    Unnützes Wissen: Warbonnet Guy hat irgendwann mal geschrieben, dass die Hängematte nach dem Flugzeug Lockheed SR-71 benannt wurde. Die Form hat ihn wohl daran erinnert.

    Unnütz, aber irgendwie trotzdem interessant. Insofern besten Dank für die Aufklärung. Und vor allem lässt sich die BB XLC dann weiterhin als "die BB" bezeichnen. Da Warbonnet auch für die indianische Kriegs- bzw. Federhaube steht, vermutete ich zunächst den "Häuptling" ("Blackbird").