Sandtreter Wo rührt denn diese Faustformel her?
Beiträge von BX.33
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Halte mich für meinen Teil (in einer BB XLC) an folgende Faustregeln: Linke Schulter ca. auf Höhe der Stelle, wo die beiden Netz-Reißverschlüsse zusammentreffen, Fußende deutlich höher (so dass man nicht Richtung Fußende, aber natürlich auch nicht Richtung Kopfende rutscht) und natürlich diagonal in Wooki-Richtung mit den Füßen in der rechts ausgebildeten Fußbox liegt. Meistens halbwegs penibel mit dem WB Sweet Spot an der Ridgeline eingestellt.
Dennoch passiert es mir immer wieder, dass die Knie kalt werden, wenn ich die ein wenig anstelle. Das ist vermutlich eher das Problem als das seitliche Liegen, welches mir in der GE sowieso nicht wirklich gut gelingt. Aber da unten läuft der Wooki eben auch schon ziemlich schmal zu.Ich werde versuchen das nächste Inseltreffen zu erreichen. Ggf. lässt sich noch was optimieren. Was ist eigentlich aus diesem Inselthema geworden? War da nicht was?

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Es geht um 3-4 Jahreszeitenwanderungen. Wenn es draußen dann nachts unter einem Tarp mal so richtig frostig und zusätzlich noch windig/zugig ist und man den Tag ggf. auch vorher draußen verbracht hat und bereits etwas durchgefroren ist, dann fühlt sich das m.E. anders an als in einem Zimmer mit gekipptem Fenster. Da kann ein Wooki XL ggf. auch mal knapp werden. Für mich (als zappeliger Schläfer) ist das jedenfalls gelegentlich so. Für andere nicht. Am Ende alles individuell, wie schon oft festgestellt.
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Ich dreh mich auch viel im Schlaf, habe gar kein Bett mehr und bin wegen Kälte von unten noch nie wach geworden...
Wooki XL
Liegt aber vielleicht auch an den äußeren Bedingungen... 😜 ... wie Keller XL, Veranda XL oder näherst du dich so langsam doch dem muggeligen Winterhanging an?

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Danke für die Info. Das klingt interessant ! Wie viele Taigas hast du denn in deinem begehbaren Gearschrank liegen? Einen von der Stange und die 22 cm breitere Variante?

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@reverselay
Werde da nochmal gezielt drauf achten, aber bis zu -5 Grad kam ich eigentlich gut klar in der Bridge und dem Taiga 480. Nicht so beengt zu sein wie mit einem Schlafsack gefiel mir sehr. Wäre wirklich mal interessant, wie ein Quilt 450 so funktioniert. Beim Taiga besteht ja aber auch die Möglichkeit die Seiten mit Gummibändern beieinander zu halten. Auch das wäre mir lieber als der Schlafsack, der mich einfach zu sehr beengt.
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@mods
Ggf. lässt sich das Thema ja bitte auslagern in "Cumulus Topquilt - Taiga oder Quilt für Hängematte und/oder Bodensetup" oder so ähnlich.
Vom offiziellen Overnighterfaden haben wir uns jetzt doch wieder etwas entfernt.

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@reverselay
Heißt das jetzt, dass du einen Quilt 250 für den Boden nutzt und einen Taiga 250 in der Hängematte oder einen Quilt 250 für beides? (was wahrscheinlich ist, da du beide besitzt 😉)
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@reverselay
Ah, verstehe. Danke. Diese Vergleichsbilder sind immer sehr gut. War mir gar nicht so bewusst. Allerdings ist mir der (dann wohl speziell auf die GE-HM zugeschnittene) Taiga 480 mit seinen Temperaturwerten dann doch lieber als ein breiterer Quilt 450. Muss ich wohl tatsächlich mal testen, wie der Taiga 480 auf einer Isomatte funktioniert. Könnte dann ja z.B. auf einer Cross Hammock auch nicht so dolle sein.
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Ich finde, das sich die Taiga Quilts generell nicht für ein Bodensetup eignen, da sie sehr schmal geschnitten sind. Mir ist beim umdrehen jedes mal kalte Luft rein gezogen.
Und die bevorzugte Alternative ist dann?
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Preis-leistungstechnisch könnte dieses Rechteck hier interessant sein. 19 Abspannpunkte und 4 X 3 m Fläche. Damit lässt sich sowohl für die Hängematte als auch für das Bodensetup was anfangen. Mit knapp 680 g kein ausgewiesenes Leichtgewicht, aber die Tarp deckt immerhin satte 12 qm ab!
13 Fuß Länge sind als Ridgelinelänge natürlich ordentlich. Engstehende Bäume sind dann ausgeschlossen.
Ein etwas kleineres 3,5 X 3,5 von DD ist preislich günstiger, wiegt aber auch gleich 1100 g.
Nur noch heute (3.11.) gibt es mit 10% off bei Dutch in 11' und 12' Bonded UL Rechtecktarps wahlweise mit panel pull outs. Die sind megaleicht, haben aber weniger Abspannpunkte und am Ende läuft es dann auch auf eher gute 250 Euro hinaus. Wiegt dann aber auch nur ca. 400 g. Das ist schon genial.
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Irgendwie ist das ja auch eine Erkenntnis.
Danke Dir trotzdem für die Info! -
Nee, noch nicht. Hatte bisher nicht mehr die Zeit bzw. das Material dabei für weitere Versuche

Betr. Trekking Treez:
Konntest Du denn in den letzten zwei Jahren weitere/neue Erkenntnisse sammeln?
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Heftig und tatsächlich sehr schade! Drücke Dir die Daumen bei der Erkundung neuer Spots und schön, dass Du da zum richtigen Zeitpunkt NICHT gehangen hast!

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Es geht ja um's "Hängematten-Wandern", daher -> Deine erstgenannte Tarp-Variante mit gerade mal 10' ist (für vermutlich Deine 11' Chameleon) etwas zu kurz. Da sollte mindestens schon ein 11' Tarp her, insbesondere, wenn Wetterschutz ein hohe Priorität hat. Insofern würde ich Dir klar die 2. Variante (Tricky) ans Herz legen. Etwas mehr Platz unter dem Tarp schadet auch nicht, wenn man sich aufgrund des Wetters länger darunter aufhalten muss/möchte. Dann doch lieber ein paar Gramm mehr mitschleppen.
Wenn sich das BIGGIE (überhaupt) als Diamant aufhängen lässt, würde es zur Abdeckung der Hängematte zwar längentechnisch reichen, aber auch hier bleibt die Frage, ob Dir das dann als "wichtiger Wetterschutz" ausreicht. Mit Regen und Wind wird das vermutlich nicht gut ausreichen.
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Frage zu den zusätzlichen TieOuts am Minifly bzw. auch ganz allgemein:
Wenn bei einer klassischen Tarp die beiden Stoffbahnen vernäht oder verklebt werden, dann wirkt das ja vermutlich gleichzeitig auch als Verstärkung. Ist es ein Nachteil, wenn die "Tarpridgeline" quasi nur aus dem Material selbst besteht? (im Hinblick auf die Robustheit) Oder spielt das eher keine Rolle?
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ja das mit dem custom war eigentlich auch mein Plan. Also wenn das mal aktuell wird. Ich denke das ein TQ schon ein gutes Ding ist und ich damit wohl auch zurecht kommen könnte (müßte man natürlich mal testen, die Frage ist nur wie?).
sakura Erstmal einen von der Stange kaufen und wenn's gar nicht funktioniert wieder verkaufen. Euronen-Differenz als Nutzungsgebühr und Lehrgeld verbuchen. Es wird sicherlich mehrere Nächte erfordern um einen geeigneten Kenntnisstand zu gewinnen.

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Super Bericht, gute Bilder! Sieht echt spannend aus! Danke!

Wie bist du denn angereist? Flug / Mietwagen oder Privatfahrzeug / Fähre? Wie lange warst du auf An-/Abreise ca. unterwegs? Kannst du dazu eventuell bitte noch ein paar Worte schreiben?
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Lad uns doch mal ein und wir machen ´ne Jungs-Party

Ach Levi ... bei mir ist das nur reines Wunschdenken und Tagträumerei.

Wenn jemand einen (durch Umzüge immer etwas variierenden) Gearschrank dieser Größenordnung hat, dann ...

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