Beiträge von MrHydeAndMe

    11`06 !!!
    Danke für den Hinweis, Waldläufer70 !

    Die Quelle für den 1,9-Faktor kann ich ad hoc leider nicht finden. Ich vermute ihn im Buch "Ultimate Hang", bin aber nicht sicher.

    Ich hab Chatgpt mal einen deep Research machen lassen - vielleicht interessiert das Ergebnis ja 😉

    Spoiler anzeigen

    Ursprung der 1,9×-Körpergröße-Faustregel bei Hängematten

    Verbreitung im Hängemattenforum

    Im deutschsprachigen Hängemattenforum (haengemattenforum.de) wird häufig die Faustregel genannt, dass die optimale Länge einer Gathered-End-Hängematte etwa das 1,9-Fache der Körpergröße des Nutzers beträgt. In zahlreichen Beratungsthreads für Anfänger taucht dieser Richtwert auf. So erklärt z.B. ein erfahrener Forennutzer: „Es gibt eine Faustformel […]: Körperlänge × 1,9 = Stofflänge – für jemanden mit 1,91 m Körpergröße entspreche das ca. 3,63 m Hängemattenlänge (etwa 12 Fuß). Neueinsteiger im Forum bekommen oft den Hinweis, dass eine 3,3–3,6 m lange (11–12 ft) Matte deutlich bequemer ist als kürzere Modelle, basierend auf besagter „Körpergröße × 1,9“-Regel. Diese Empfehlung hat sich in der Community etabliert und wird dort fast schon als Gemeinwissen gehandhabt.

    Ursprung und erste Erwähnungen

    Die Herkunft dieser 1,9-Zahl lässt sich auf Diskussionsbeiträge erfahrener Mitglieder im Hängemattenforum zurückführen. Ein genaues „Erstauftreten“ ist schwer festzumachen, da die Faustregel sich wohl schrittweise aus Erfahrungen ergeben hat. Bereits Mitte der 2010er Jahre wurde in Forenbeiträgen auf die Notwendigkeit einer deutlich längeren Hängematte hingewiesen. In einem älteren Thread wurde etwa argumentiert, dass „erst wenn du eine gewisse Länge hast (man sagt so Pi mal Daumen Körperlänge × 1,9), kannst du dich diagonal reinlegen“, sodass der Körper nicht mehr wie eine „Banane“ gekrümmt liegt, sondern annähernd gerade. Spätestens ab dieser Zeit kursierte also der Faktor ~1,9 im Forum als Daumenwert. Ein prominentes Forumsmitglied, bekannt unter dem Pseudonym Waldläufer70, hat die Regel später präzise formuliert: Er legt „1,9 zugrunde“, d.h. Hängemattenlänge / Körpergröße ≈ 1,9 (respektive Körpergröße × 1,9). Diese schriftliche Fixierung in einem Forumsbeitrag – verbunden mit weiteren Richtwerten, etwa zur Breite – trug dazu bei, die Faustformel im Forum zu verankern. Auch der Nutzer Ted (Titel „Hängexperte“ im Forum) und andere erfahrene Mitglieder wiederholten die 1,9-Regel in Beratungen, sodass neue Mitglieder sie schnell übernahmen. Einen einzelnen „Urheber“ kann man jedoch kaum benennen; vielmehr entstand die Zahl aus kollektiver Erfahrung der Community.

    Fachliche/Empirische Begründung der Zahl

    Warum ~1,9-fache Körperlänge? Die Forumsgemeinde liefert dafür plausible Erklärungen. Zum einen geht bei einer Gathered-End-Hängematte an beiden Enden etwas nutzbare Liegelänge verloren, da „an den Enden ja der Stoff zusammengerafft ist und [dort] nicht mehr Liege*[fläche]**“ zur Verfügung steht. Man muss also zusätzlich zur Körpergröße etwas Länge einplanen, um eine ausreichend lange effektive Liegefläche zu erhalten. Zum anderen hängt der Liegekomfort von der möglichen Diagonale ab: In einer sehr kurzen Hängematte liegt man gezwungenermaßen stark gekrümmt längs der Matte (wie in einer „Banane“). Erst ab einer gewissen Mindestlänge lässt sich schräg (diagonal) liegen, sodass der Körper deutlich flacher gestreckt ist. Die 1,9-Regel zielt genau darauf ab – sie stellt sicher, dass man die Hängematte so diagonal nutzen kann, „dass dein Körper nicht mehr gekrümmt wie eine Banane, sondern einigermaßen gerade wie im Bett“ liegt. In der Praxis entspricht das einem Liegewinkel von etwa 30° oder mehr aus der Horizontalen, was als optimal für eine flache Schlafposition gilt. Diese geometrischen Überlegungen erklären, warum nicht die eigene Körpergröße, sondern eben etwa 90 % mehr Stofflänge benötigt werden. Anders ausgedrückt: Rund 10 % der Gesamtlänge gehen durch das Zusammenschnüren der Enden und die notwendige “Durchhängkurve“ (Sag) verloren, weitere ~80 % decken die Körperlänge ab, und ein kleiner Puffer ermöglicht die Diagonale. Das ergibt grob den Faktor 1,9 (100 % + 90 %) in der Empfehlung. Diese Erklärung wird auch im Forum selbst gegeben – die Enden der Matte „sind zusammengerafft und nicht mehr Liegebreite“, daher braucht man ungefähr das 1,9-Fache der Körpergröße als Gesamtlänge. Kurz gesagt: 1,9× Höhe stellt empirisch sicher, dass man bequem flach diagonal liegen kann, ohne dass Kopf oder Füße an die aufgestellten Ränder stoßen oder man zu sehr durchhängt.

    Diskussionen und Variationen der Faustregel

    Innerhalb der Community wird die 1,9-Regel überwiegend akzeptiert, aber gelegentlich auch hinterfragt oder variiert. Manche Mitglieder runden den Wert auf und sprechen lieber von “etwa doppelte Körpergröße“. Tatsächlich findet sich in allgemeinen Ratgebern häufig die grobere Faustformel, die **Hängematte solle etwa zweimal so lang sein wie man selbst. So nennt z.B. Globetrotter in einer Kaufberatung „die Hängematte doppelt so lang wie deine Körpergröße“ als Richtwert. Die aktive Szene im Hängemattenforum hat diesen pauschalen Faktor ~2,0 jedoch durch Erfahrung etwas eingegrenzt: Viele erprobte Camper schwören auf mindestens 1,8 bis 1,9-fache Körperlänge. Werte im Bereich 1,8–2,0 werden also diskutiert, und 1,9 hat sich als praktikabler Kompromiss etabliert. Der Unterschied zwischen 1,8× und 2× ist relativ gering (bei 1,80 m Größe wären das 3,24 m vs. 3,60 m Länge), doch 1,9× gilt als Optimumpunkt: Hier ist die Matte lang genug für Komfort, aber nicht unnötig überlanger Stoff, der Gewicht und Packmaß steigert. Ein Forenbeitrag empfiehlt z.B. bei 1,91 m Größe 3,35 m als Minimum und ~3,60 m als ideal – letzteres entspricht ziemlich genau dem 1,9-Faktor. Einige Nutzer mit sehr großer Körpergröße (oder dem Wunsch nach maximalem Komfort) greifen auch zu noch längeren Matten (~4 m, was über dem 2×-Faktor liegt), aber für die meisten Outdoor-Hängematten hat sich 3,3–3,6 m als praktikabler Standard durchgesetzt.

    Fazit

    Die „1,9-fache Körpergröße“-Faustregel für Hängemattenlänge ist ein Community-getriebener Richtwert, der im haengemattenforum.de über Jahre gewachsen ist. Vermutlich erstmals um 2014/2015 erwähnt und von erfahrenen Nutzern wie Waldläufer70 oder Ted popularisiert, dient sie als Orientierung beim Kauf oder DIY-Bau einer Hängematte. Eine wissenschaftliche Herleitung im Sinne einer exakten Formel gibt es nicht – vielmehr beruht die Zahl auf empirischen Erfahrungswerten der Hängemattenschläfer. Sie trägt der Tatsache Rechnung, dass eine Hängematte deutlich länger sein muss als man selbst, um diagonal und bequem liegen zu können. Mit ca. 1,9 × Körpergröße liegt man erfahrungsgemäß richtig: Die meisten finden in einer solchen Hängematte ausreichend Platz, um “nicht mehr gekrümmt“ zu schlafen, sondern beinahe gerade. Die Regel wird im Forum immer wieder genannt, manchmal ergänzt durch Hinweise zur Breite (oft heißt es, die Tuchbreite solle etwa 0,5× der Länge betragen, also ca. 90–100 % der Körpergröße, damit man diagonal genug Spielraum hat). Insgesamt hat sich der Faktor 1,9 als praktikable Faustformel bewährt – er wird durch unzählige Nutzerberichte gestützt und kaum mehr hinterfragt. Selbst außerhalb des Forums findet man diesen Richtwert mittlerweile in Artikeln und Diskussionen, die offensichtlich vom geballten Forenwissen inspiriert sind. Die Faustregel ist also ein Beispiel dafür, wie sich Praxiswissen aus einem Spezialforum verbreitet und zu einer allgemein akzeptierten Richtgröße formt. Obwohl jeder individuell variieren kann, liefert „Körpergröße × 1,9“ einen einfach merkbaren und gut begründeten Anhaltspunkt für die optimale Hängemattenlänge im Verhältnis zur eigenen Körpergröße.

    Quellen und weiterführende Diskussionen

    • Diverse Threads im Hängemattenforum (haengemattenforum.de), z.B. “Hängematten-Größen / Länge von Hängematten” (Beiträge von Waldläufer70) und zahlreiche Kaufberatungen, in denen erfahrene Mitglieder die 1,9-Regel empfehlen.
    • Beitrag von Ted im Hängemattenforum (Oktober 2021) mit Erklärung der Faustregel („an den Enden ist der Stoff gerafft…“).
    • Diskussion im Bushcraft-Deutschland-Forum (Feb. 2024): Nutzer Schorle erläutert die 1,9×-Formel als gängige Faustregel und rechnet ein Beispiel für 1,91 m Körpergröße vor.
    • Beitrag im MTB-News-Forum (Feb. 2023) von MrHydeAndMe mit praxisnaher Begründung: *„erst ab Körpergröße × 1,9 liegt man nicht mehr wie eine Banane“*.
    • MyTravel-Magazin: Artikel über Reisehängematten, der angibt, viele Camper empfänden das 1,8–1,9-Fache der Körpergröße als idealen Längenrichtwert.
    • Globetrotter Ratgeber: Erwähnt allgemein die doppelte Körpergröße als Faustregel für Hängemattenlänge (zeigt den Kontext, aus dem die 1,9 verfeinert wurde).

    Welches Waschmittel nutzt ihr um (verharztes) Gurtband wie z.B. Spider Poly Straps zu waschen? Gibt es da etwas Besonderes zu beachten?


    Gurtband reinigen

    1. Lauwarmes Seifenbad:

    Gurtband in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser legen. Ein paar Tropfen pH-neutrale Seife reichen (z. B. Feinwaschmittel, Babyshampoo oder Neutralseife). 10–15 Minuten einweichen lassen.

    2. Sanft abbürsten:

    Mit einer weichen Bürste oder einem Lappen vorsichtig reinigen. Nicht schrubben oder wringen.

    3. Harz punktuell entfernen:

    Verharzte Stellen lassen sich gut mit Isopropanol (70–90 %) oder stark verdünntem Orangenölreiniger anlösen. Mit einem Tuch oder Wattestäbchen auftragen – und vorher unbedingt an einer unauffälligen Stelle testen!

    4. Gut ausspülen:

    Rückstände komplett mit klarem Wasser entfernen. Keine Seifenreste im Band lassen.

    5. Lufttrocknen:

    Flach auslegen oder aufhängen – am besten im Schatten. Kein Trockner, keine Heizung, kein direktes Sonnenlicht.

    Was du vermeiden solltest:

    Waschmaschine oder Trockner

    Lösungsmittel wie Aceton oder Waschbenzin

    Reiben, wringen oder übermäßige Hitze


    Optionaler Bonus:

    Ein leichter Spray-Imprägnierschutz (z. B. fürs Zelt oder Outdoor-Textilien) kann helfen, neue Harzanhaftungen zu vermeiden – aber bitte nur sparsam anwenden.

    Was ich noch vergessen hatte: es sind noch 170€ an Spenden für den CVJM Gevelsberg zusammen gekommen - ihr seid einfach Spitze!

    Und vielen Dank nochmal an wuppitom für die Feuersteine und Muscheln. Das was über geblieben ist habe ich für die Kids dort gelassen. Mal sehen was Frau Voß nächstes Jahr berichtet, wie die sich beim Feuer machen angestellt haben;)

    Ich bin jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie viele positiv Verrückte sich bei dieser Witterung mobilisieren lassen und welch lange Wege manche für unser Treffen auf sich nehmen. Dass sich in diesem Jahr von 25 Angemeldeten tatsächlich über 20 eingefunden haben – und sogar ein paar Angetrauten für ein Schwätzchen vorbeigeschaut haben – macht mich sprachlos.

    Ein riesiges Dankeschön an alle, die weite Strecken hinter sich gebracht haben, um zu uns nach NRW zu kommen! Danke für die leckeren Burger, das Chili sin Carne, den Eintopf, den Tee und den Kaffee, den ich mir überall schnorren durfte – und natürlich für die Kästen Bier, die hier und da für die Allgemeinheit bereitstanden. Danke auch fürs Organisieren des Feuerholzes, fürs gemeinsame Aufräumen und für die Entsorgung des Mülls. Und nicht zu vergessen: Danke für die spannenden Begegnungen und die netten Gespräche!

    Das Gelände ist für nächstes Jahr reserviert – ich freue mich schon auf euch!

    Kriegen wir das Auto zwischen zwei Bäumen aufgehangen? :/🤪

    Definitiv ^^

    Hund geht eh klar. Im Auto kann er machen was er will, solange er es nicht laufen lässt oder uns mit einer Standheizung vollstinkt:thumbup: Aber warum will er das? Lässt sich da bei ihm nichts organisieren? Sooo winterlich wird es ja nicht werden.