Beiträge von Demmscher

    Hallo zusammen,

    wir sind zu zweit vom 22.04. bis 27.04.23 den Westweg von Hausach nach Basel gelaufen.

    Laut Tourenplanung hätten wir ca. 153 km zu laufen (Westweg-gesamt von Pforzheim nach Basel wären knapp 300 km).

    Die Packliste: https://lighterpack.com/r/o4ptir

    Der Westweg mit (fast) allen Hütten und Brunnen: https://www.google.com/maps/d/viewer?…5547835945&z=12

    Und hier nun der Tourenbericht mit einigen Bildern:

    Tag 1: ca. 24 km - ▲ 1.340 / ▼ 570 hm

    Geparkt haben wir in Hausach am Bahnhof, hier gibt es für DB-Reisende (was wir aufgrund der Zug-Rückfahrt natürlich waren) die Möglichkeit kostenfrei zu parken.

    Los ging es mit einem recht steilen Stück zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Hausach, hier gäbe es die Möglichkeit die Aussicht über den aufstieg zu einem Turm nochmal zu erweitern. Das haben wir uns aber erspart.

    Den restlichen Tag ging es immer wieder mehr oder weniger Steil bergauf. Unterwegs sind wir auf drei Hütten gestoßen.

    Wenn ich so im Nachhinein drüber nachdenke, wahrscheinlich alle eher weniger für die Hängematte geeignet, anfangs haben wir uns darüber allerdings noch wenig Gedanken gemacht.

    Unterwegs gab es zwei mal die Möglichkeit, sich an einem Outdoor-Kühlschrank über ein kleines Entgelt mit Kalt-Getränken zu versorgen.

    Nachmittags gab es im Restaurant "Schöne Aussicht" Schnitzel mit Pommes.

    Abends haben wir ohne groß suchen einen geeigneten Platz für die Hängematten gefunden.

    Die Nacht war an sich recht ruhig, es hat nur kurz mal geregnet und immer wieder mal etwas gewindet. Der erste Schlaf draußen im Wald war jedoch erstmal nur sehr leicht und nicht ganz so erholsam.

    Tag 2: ca. 38 km - ▲ 830 / ▼ 760 hm

    Um ca. 6 Uhr haben wir begonnen unseren Schlafplatz abzubauen und sind direkt bis zur nächsten Hütte gelaufen um dort zu Frühstücken und den Kaffee zu genießen.

    Danach ging es durch ein schön angelegtes Moor.

    Oben am Brend angekommen sind wir dann auch deutlich mehreren Leuten begegnet. Allerdings nur Tageswanderer die den nahen Parkplatz nutzten.

    Recht bald hat uns der Hunger geplagt und wir haben uns nach einem Restaurant umgesehen. Fündig wurden wir mit dem Gasthaus "zum Hirschen".

    Hier standen außen auch zwei Automaten mit Getränken und Vesper - falls das Restaurant mal geschlossen haben sollte, kann man sich hier also trotzdem versorgen.

    Unterwegs durften wir heute immer mal wieder einen Ausblick auf den Feldberg erhaschen, die Vorfreude auf diesen wuchs sogleich als wir die Schneefelder auf diesem erkannten.

    Nachmittags haben wir uns nochmal an einer wenig begangen Bank für einen Kaffee niedergelassen. Kaum sind wir aufgestanden hat stark zu regnen und hageln angefangen. Zwei-Drei Mal haben wir ein etwas ferneres Donnern vernommen. Das Gewitter ist zum Glück in die andere Richtung gezogen.

    Zu Abend gab es dann im Gasthaus "Thurner" für uns beide einen leckeren Wurstsalat. Danach ging es direkt an die Suche für eine Schlafplatz.

    Auf der Suche hatten wir mehrere kurze Regenschauer und eine ganze Weile erstmal kein all zu schönes Örtchen gefunden um die Nacht zu verbringen.

    Als dann doch ein geeigneter Platz gefunden wurde, wurde das Setup im Dunkeln mithilfe von Rotlicht aufgebaut.

    Die Hängematte und das Tarp wurden heute etwas tiefer abgespannt um sich besser vor dem Wind zu schützen.

    Die Nacht war bezüglich Waldbewohner wieder sehr ruhig. Jedoch hat es fast die ganze Nacht gestürmt. Die Hängematte und das Tarp hätte ich noch tiefer hängen sollen. Meine Reisebegleitung hatte hier mit dem Warbonnet Superfly die besseren Karten.


    Tag 3: ca. 30 km - ▲ 700 / ▼ 710 hm

    Nach einer kurzen Nacht ging es bei Anbruch der Dämmerung wieder an den Abbau.

    Heute sollten wir Titisee erreichen, wo wir auf einen Edeka hofften um unsere Vorräte an Müsliriegeln und Snacks wieder aufzufüllen.

    Dort in der Vormittagszeit angekommen, stellten wir fest, dass es sich im Gewerbegebiet von Titisee um einen C+C Großmarkt handelte - ärgerlich da wir hierfür schon einen guten Umweg gelaufen sind, wir haben kurz überlegt, ob wir bis nach Neustadt laufen um dort zu essen und die Vorräte aufzufüllen, das hätte nochmal insgesamt einen Umweg von ca. 10 km bedeutet. Wir entschieden uns deshalb dagegen und sind wieder zurück nach Titisee ins Dorf gelaufen. Nach einiger Zeit des Rummierens haben wir dann eine Art Tante-Emma-Laden ("Gutscher") gefunden. Dort haben wir Vesper mitgenommen, welches dann mit Ausblick auf den Titisee vernichtet wurde.

    Den ganzen Tag war es schon extrem stürmisch. Am "Häuslebauernhof" haben wir uns nochmal an einem Natur-Kühlschrank bedient und das Hopfen-Kaltgetränk im Windschatten dieses Kühlschranks genossen.

    Danach ging es zur "Rufenholzhütte" hier war auch nur wenige Meter entfernt ein Brunnen. Als wir die riesige Hütte sahen haben wir uns sofort daran gemacht, da irgendwie die Hängematten reinzubekommen. Das hat auch ganz gut geklappt. Nach ca. 30 min kamen dann zwei Bodenschläfer die auch den Schutz der Hütte für die Nacht suchten, wir arrangierten uns etwas, sodass wir zu viert hier schlafen konnten - aufgrund der großen Hütte auch kein Problem.

    Die großen Fenster wurde aufgrund des immer noch anhaltenden starkes Windes mit den Ponchos abgehangen. Lediglich der große Eingang blieb offen.

    Aufgrund der frühen Ankunft an der Hütte in dem langen Aufenthalt in derer lagen wir alle vier schon um 20:30 Uhr ausgefroren in den Schlafplätzen.

    In dieser Nacht hatte ich meine komplette Kleidung noch am Körper. Nachts haben wir immer mal wieder einen Windzug vernommen. Auch hat es mal wieder gehagelt.

    Tag 4: ca. 38 km - ▲ 1.130 / ▼ 1.260 hm

    Frühs hatten wir Bodenfrost und ein paar letzte Hagelkörner vor der Hütte, ein Blick auf den Thermometer: in der Hütte hatte es Nachts 1 °C.

    Nach Frühstück und Kaffee starteten wir im Schneeregen, nach kurzer Zeit hat dieser in riesige Schneeflocken umgeschlagen.

    Der Weg hoch zum Feldberg war somit recht beschwerlich - die Sicht unterwegs und auch auf dem Berg gleich null.

    Geschätzt hatten wir in ca. 8 cm Neuschnee unterwegs. Unterwegs haben wir wenn möglich immer mal Schutz unter niedrigen Bäumen vor dem Schneesturm gesucht.

    Auf dem stürmischen und kalten Gipfel wurden dann schnell ein paar Fotos gemacht. Anschließend ging es an den Abstieg. Wir sind an 3 Hütten vorbei gekommen - leider alle geschlossen. Das ist der Nachteil wenn man zwischen Winter- und Sommersaison eine solche Tour macht.

    In der ersten Schutzhütte nach dem Feldberg haben wir uns unser Mittagessen gekocht - jeder eine Türe gefriergetrocknetes.

    Danach ging es immer noch mehr oder weniger hungrig weiter bis wir schließlich am Hotel "Wiedener Eck" ankamen. Sofort fiel uns das Häuschen mit den Snackautomaten auf. Wir füllten unsere Vorräte auf und genossen ein Bier incl. Tüte Chips bei einer kurzen Regenpause.

    Nun kam der Anstieg zum "Belchen" Schwarzwalds dritthöchsten Berg mit 1.414 m. Immer wieder in Regen, Tauwasser von tropfenden Bäumen, Hagel und Schneeregen.

    Der Weg hoch zum Belchen jedoch war fantastisch. Für mich der schönste Abschnitt auf unserer Mehrtageswanderung. Beim Abstieg vom Belchen wurden wir dann mit einem wunderbaren Ausblick auf die letzten tiefliegenden Wolken mit Abendsonne belohnt. Der Weg vom Belchen runter war genauso schön wie der Weg nach oben.

    Um 20.30 Uhr kamen wir an einer Hütte vorbei. Nach kurzem überlegen haben wir uns dafür entschieden, das an der Hütte liegende Holz zu nutzen um uns einen zusätzlichen Aufhängepunkt zu bauen und dort zu nächtigen. Nach dem ersten Liegetest in den beiden Hängematten folgte leider die Ernüchterung, nach dem lautstarken knacken in dem schon älteren Stamm den wir als Aufhängepunkt nutzten, war klar, wir mussten diesen noch verstärken. Also haben wir uns nochmal auf die Suche gemach und schließlich noch einen senkrechten Stamm eingeschoben, um den anderen Stamm in der Mitte zu Unterstützen.

    Nach dem Liegetest wurde die Konstruktion als für stabil erklärt und die Nacht begann für uns um ca. 22:30 Uhr.

    Um mal wieder wie gewünscht zum eigentlichen Thema zu kommen:

    Ich bin seit heute wieder daheim, waren etwas schneller als geplant.

    Der Vollständigkeit-Halber nachfolgend mal eine kurze Zusammenfassung, wie ich mit der aktuellen Ausrüstung auf dem Westweg zurecht gekommen bin.

    Randbedingungen:

    Wetter: Regen, Hagel, Schneeregen, Schnee, Schneesturm, starker Wind, Sonne...es war wirklich alles dabei.

    Temperaturen: Tag: 5-18 °C im Schatten & 22 °C in der Sonne (geschätzt) / Nacht: 1-8°C (gemessen)

    Schlafsetup:

    Hat bei den Temperaturen gerade so funktioniert, es war Nachts teilweise nicht mehr warm, aber noch auszuhalten. Ich hatte Nachts teilweise die komplette Kleidung an: Socken, Lange Unterhose, Unterhose, Hose, Longsleeve, Merino-Weste, Carinthia Ultra Jacket 2.0.

    -> Hier hätte ich also weder auf eine dünneren Underquilt setzen noch Klamotten daheim lassen können.

    Kleidung:

    Siehe oben. Teilweise wurde mit Merino-Weste und Carinthia unterm Poncho oder auch ohne Poncho gewandert.

    Technik:

    Netzadapter und Powerbank wurde aufgrund des Trackens der Wanderung beides benötigt - Powerbank musste nachgeladen werden.

    Essen:

    Wurde alles benötigt, aufgrund noch vieler geschlossener Restaurants und dem Mangel an Einkaufsmöglichkeiten hat das alles geradeso gepasst, hätte aber auch anders ausgehen können. Hier hätte eine ausgiebigere Planung im Voraus nicht geschadet.


    Titan-Schaufel, Heringe, Wasserwaage und Kopfkissen sind daheim geblieben, hatte auch nichts davon vermisst.

    Tatsächlich habe ich, bis auf den Kamm, das Erste-Hilfe-Set und die Salz-Tabletten alles im Einsatz gehabt.

    Fairerweise muss ich dazu sagen: die Kopfhörer hatte ich nur auf der 2h Zugfahrt zum Auto benutzt.

    Für die nächste Tour will ich auf jeden fall folgende Gegenstände durch leichtere Ersetzen:

    Handtuch, Netzadapter, Wasserblase, Kaffee-Fläschchen (Aufbewahrung), Merino-Weste, Carinthia Pro Jacket 2.0, Regenponcho

    Und vielleicht bleibt das ein oder andere das nächste mal auch noch ganz daheim ;)

    Wenn es die Zeit die nächsten Tage zu lässt, wird es noch einen ausführlichen Reise-Bericht im entsprechenden UF geben.


    Und zum Schluss noch ein paar Eindrücke der Tour:

    Hallo zusammen,

    die Tour ist angedacht in 5-7 Tagen zu laufen. Essen wird nachgekauft, Denttabs sind theoretisch vier zu viel, das ist richtig.

    Das ist die Strecke:

    Westweg Teil 2 (Hausach - Basel) | Wanderung | Komoot
    Marwin hat ein Outdoor-Abenteuer mit komoot geplant! Distanz: 153 km | Dauer: 54:15 Std
    www.komoot.de

    Also kam es mir nicht nur so vor...ich verstehe das ja überhaupt nicht, dass Lowa Schuhe in der Task Force Variante mit einer dermaßen rutschigen Sohle verkauft werden...

    Ansonsten sind sie aber extrem bequem, bin sie 20km ohne Blasen eingelaufen. Nächste Tour ging 45km, wieder keine Blasen.

    Ich hatte mir als alternative die Carinthia GLoft Ultra angeschaut, ist aktuell bestellt, mal schauen...

    G-LOFT® Ultra Jacket 2.0 | Carinthia Webshop

    Vielleicht muss ich dann doch irgendwann mal auch bei der Jacke auf Daune umsteigen. Habe da aber noch nichts gefunden was mir zusagt. Von Decathlon bin ich abgekommen, zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

    Das Longsleeve ist extrem dünn, mit hochgekrempelten Ärmeln ist das wie ein T-Shirt. Das mache ich aber davon abhängig wie der Wetterbericht am Freitag für die kommende Woche ist.

    Da hast du recht, Sonnencreme fehlt und muss mit.

    Habe auch den 20er Wooki, jedoch nutze ich den nur über 6°C, darunter finde ich es von unten her nicht mehr angenehm.

    Das passt alles in den 40er. War bisher immer darin. Wintersetup ist im Paragon 48L.

    Ja die Hängematte ist nachgewogen, ist halt Doppellagig. Ich habe in der aber den höchsten Komfort und den möchte ich nicht missen ^^

    Die Smartwatch ist eine Fenix 6, da ist die Karte drauf und zum Tracken unersetzlich, die Jugend kann halt nicht mehr ohne ;)

    Richtig, es wird nur Wasser gekocht, das Wasser kommt dann in die "Tüten-Mahlzeiten".

    Es geht immer mal wieder durch Ortschaften durch, da wird essen nachgekauft.

    Das Gewicht der 2L Trinkblase klingt verlockend, vielleicht sollte ich mich da wirklich nochmal umschauen.

    Die Wasserwaage bleibt auch daheim, wird mit dem Smartphone ersetzt. Über das Kissen habe ich auch schon nachgedacht, will ich aber erst nochmal ausprobieren.

    Das zusätzliche paar Ohrenstöpsel ist, weil ich die nachts gerne verliere und ohne können manche Nächte lang werden.

    Die Seife ist komplett biologisch hergestellt, gewaschen wird sich abseits im Wald und nicht im Wasser, da gibt es laut dem Hersteller keine Probleme.

    Das Case ist eine ehemalige Gewindebohrer-Hülle, habe es eben mal nachgewogen: wiegt 3 Gramm.

    Powerbank ist für die Uhr nachts und Netzadapter ist für das Handy irgendwann am Tag mal zwischendurch.

    Mit dem 10.000 mAh komme ich sonst keine Woche zurecht. Das Handy ist zwar die ganze Zeit im Flugmodus und wird außer für Fotos eigentlich nicht verwendet, aber der alte Akku braucht einfach öfter mal neue Energie ^^

    Universal Spültuch schaue ich mir an :thumbup:

    Die Nitecore hat doch schon nur ein (zwei) Schockkord(s) dran? Eins entfernen oder wie?

    Auf Kaffee und was warmes verzichte ich leider ungern ^^

    Bist du dir sicher dass du mit der beschriebenen Kleidung bei den Temperaturen unterwegs sein möchtest? Es sind stand jetzt Temperaturen von 0 (Nachts) bis 18°C gemeldet. Ich bin mal gespannt wie viel der Kleidung ich brauche, eingespart wird das unnötige dann beim nächsten mal.

    Hast du den 3F Poncho? Wie Robust ist der? Was ist wenn man mal an einem Felsen entlang schrammt?

    Bin auch immer Froh über Reisverschlüsse unter den Armen, darauf werde ich dann auch verzichten müssen oder?

    Du bist echt gut unterwegs - Respekt, so arg kann ich glaube ich aber noch nicht auf meinen letzten Luxus verzichten, aber sehr schön mal gehört zu haben, wo andere noch Einsparpotential sehen :thumbup:

    Aber wie du beim HM-Setup 2kg sparen willst, würde mich dann schon nochmal interessieren :huh:

    Bezüglich dem Ridgeline Organizer, habe ich auch sehr lange rumgesucht.

    Ich nutze mittlerweile ein "Zelt - Deckenaufbewahrungsnetz", da passt sogar die Jacke noch rein, ein kleines Täschchen mit Reißverschluss ist auch dran.

    Je nachdem wie man es möchte, könnte man als Nachteil aufführen, dass bei dieser Variante zwei Seiten offen sind. Die könnte man sich aber auch zunähen, falls das stört...

    Ich hab sie offen gelassen, empfinde es sogar als Vorteilhaft, weil man aus dem Liegen schön reingreifen kann.

    Ich war dieses Jahr für drei Tage mit selbstgemachten Tüten-Mahlzeiten unterwegs. War zwar nicht gefriergetrocknet, sondern getrocknet, aber ich denke das ist eh praktischer weil es einfacher umzusetzen ist.

    Ob das Trocknen Nachteile gegenüber dem Gefriertrocknen hat, weiß ich nicht.

    Ich habe damals bei "Little Red Hiking Rucksack" eine recht große Anzahl an Rezeptvorschlägen gefunden, es macht Sinn sich auch wirklich an die zu halten. Anfangs dachte ich, die Portionen wären mir bestimmt etwas zu klein, deshalb habe ich selbst noch etwas rumexperimentiert, hat sich aber herausgestellt, dass die ursprünglichen Portionen vermutlich gereicht hätten.

    Mit den übrigen Resten die nach Zubereitung der Tüten übrig waren, hab ich mir noch ein Gericht selbst zusammengestellt.

    Das war dann aber wirklich ungenießbar.

    Für sowas braucht es meiner Meinung nach schon ein wenig Übung, aber die Gerichte aus dem Kochbuch fand ich bis jetzt echt alle gut.

    Hier mal der Link:

    https://www.littleredhikingrucksack.de/2018/08/03/ult…-selbstgemacht/

    Verstehe ich das richtig, ich kann das Topcover entweder (an stelle des Moskitonetzes) über einen Reißverschluss direkt an die HM machen oder an den UQP welcher auch einen Reißverschluss hat?

    Also mit dem 20°F Wooki komme ich so auf 3-5°C, darüber ein Cumulus Taiga 250, der muss vermutlich auch demnächst aufgestockt werden, aber erstmal schauen wie es mit dem neuen UQ ist.

    Mittlerweile könnte ich mir schon vorstellen, dass die ein oder andere Nacht im Schnee und / oder bei eisigen Temperaturen vorkommt. Wie weit ich da runter gehe kann ich noch nicht sagen, da ich jetzt erst damit anfangen, jedoch sollte eine zu kalte Nacht nicht der Grund sein, weshalb ich auf dem Boden schlafen muss.^^

    Aber die Mehrheit geht hier wohl wirklich auf den 0°F und dann mit UQP und Topcover.

    Wenn ich so drüber nachdenke ist es vielleicht auch vernünftiger.

    Wie ist das jetzt aktuell mit dem UQP von Warbonnet, wird er mit Gummizügen festgezogen?

    Einen Reißverschluss hat er ja wohl nicht mehr so wie ich das verstanden hab?

    Ist das dann noch praktikabel?

    Die Kombination aus UQP und Topcover ist mir nämlich wesentlich sympathischer als eine Socke.

    Mein Gedanke war, wenn ich den Scandinavian zu dem 20°F Wooki nehme, hab ich wirklich jeden Fall abgedeckt und hätte Reserve, falls es bei längeren Touren mal länger sehr feucht ist.

    Bin mir nur nicht sicher ob es sich bezüglich Packmaß und Gewicht lohnt.

    Hallo zusammen,

    ich überlege mir zusätzlich zu meinem "Sommer Wooki" (20°F) einen zusätzlichen Wooki für den Winter anzuschaffen.

    Bin mir nur nicht ganz sicher ob der 0°F oder der Scandinavian (-20°F) für mich besser geeignet ist.

    Gibt es denn hier welche die auch mit dem 0°F den ganzen Winter über aus kommen?

    Ist die Kombi aus 0°F mit UQP aufgrund des besseren Windschutzes für unsere breiten vielleicht sogar besser geeignet als nur der Scandinavian?

    Außerdem würde mich mal ein Vergleich der Packmaße interessieren vielleicht hat ja auch jemand beide (oder sogar alle drei) und kann sie mal nebeneinander im Packsack fotografieren.

    Wollte nun auch nochmal Rückmeldung geben, habe den Wooki zu einer Schneiderin gebracht, sie meinte auch gleich, nähen würde sie nicht, sondern beidseitig ein Klebepad für Nylonstoffe aufbringen.

    War nach einem Tag erledigt und hat 10€ gekostet.

    Fühlt sich sehr reißfest an, bin zufrieden.

    Klar, nicht sonderlich schön in schwarz, aber das stört mich nicht.

    Hallo, habe es heute morgen auch geschafft mir den Wooki zu zerreißen.

    Irgendwie hat sich eine Falte vom Wooki in der Türklinke eingehängt.

    Beim Weiterlaufen hab ich nur noch ein lautes "ratsch" gehört.

    barfuß war die "Französische Naht" bei dir eine Dauerlösung oder hattest du nochmal Probleme?

    Die Naht steht ja schon ein wenig unter Belastung wenn man in der Hängematte liegt...

    Falls du nach wie vor mit der Lösung zufrieden bist, würde ich meine Näherin nämlich gleich auf diese Naht hinweisen und auch darum bitten.

    Oder gab es inzwischen auch schon andere Methoden um ein Riss im Wooki zu reparieren?

    Hallo zusammen,

    ich bin schon seit einer ganzen Weile stummer Mitleser. So langsam dachte ich mir aber, es wäre doch auch mal Zeit mich vorzustellen.

    Ich komme aus Kreuzwertheim, einem Dorf zwischen Würzburg und Aschaffenburg.

    Angefangen habe ich letztes Jahr mit einer TicketToTheMoon-Original, war damit drei mal auf Backpackingtrips unterwegs und habe auch daheim des öfteren draußen genächtigt.

    Dieses Jahr im Sommer hatte ich nach mehreren Nächten in Folge jedoch immer öfter Rückenschmerzen, die TTTM war wohl doch zu dehnbar.

    Glücklicherweise hat sich Hammock Fairy die Mühe gemacht und hat mir kurzfristig ein paar Hängematten samt Wooki in Deggendorf aufgehängt - wofür ich Ihr immernoch sehr dankbar bin.

    Ein Tag später war dann die Eldorado 70D DL mitsamt Wooki bestellt, habe schon ein paar Touren mit ihr gemacht und auch Zuhause schlafe ich nahezu jede Nacht in der Eldorado.

    Seit dieser Investition bin ich rundum zufrieden mit meinem Setup, lediglich an der Aufhängung hatte ich eine Weile spielen müssen, bis der "Sweet spot" gefunden war.

    Wenn es der Geldbeutel mal wieder erlaubt kommt mal noch ein Warbonnet Thunderfly und der Diamondback Topquilt in die Sammlung.

    Grüße

    Marwin