Posts by lepmeh

    Inzwischen haben wir einen kleinen Nähclub hier in Kiel gegründet. Nur leider glaubt uns keiner. Stattdessen werden regelmäßig abstruse Vermutungen über unsere Zusammenkünfte angestellt.

    Cool, das mit dem Nähclub. Klingt sogar ein bisschen geheimnisvoll. Weiterhin viel Spass beim nähnen und ...?!

    Moin,


    jo danke für den Tipp. Ich suche aber wohl eher eine Isomatte ohne Füllung, halt wegen Packmaß am Bike. Also so klein wie möglich.

    ich bin mit der nemo tensor ultralight insulated regular mummy sehr zufrieden, leicht, kleines Packmaß, vernünftiger R-Wert und raschelt nicht laut. Zählt sicherlich nicht zu den robusten Modellen, aber zugunsten einer Gewichtsersparnis nehme ich gerne einen sorgsamen Umgang mit der Matte in Kauf. Liebe Grüße

    lepmeh

    Hallo zusammen,


    ich habe von all den offensichtlich gegen Ende hin richtig aus dem Ruder laufenden Aktionen nichts mitbekommen und gerade versucht, mir ein Bild zu machen. Dabei habe ich fast vergessen zu atmen, mein so lieb gewonnenes Hängemattenforum im Eskalationsmodus?! Ich weiss auch nicht um welche Personen es hier geht, so dass ich persönlich nicht einwirken kann (wahrscheinlich auch besser so, gesagt worden ist scheinbar genug), aber als harmoniebedürftiger Mensch, hat mich das sehr beschäftigt. Schön, dass sich abzeichnet, es könnte einen tauglichen Kitt für die Scherben geben. Durchatmen, Hand reichen, Gespräche fortsetzen, unterschiedliche Meinungen tolerieren, Respekt bewahren, wäre schön.

    Wir reden hier aber von einer richtig fetten 7cm Iso? Sieht auf deinem Foto zumindest so aus.

    Nemo Tensor Ultralight Insulated Mummy, 8cm hoch, 410 Gramm, R-Wert 3,5.


    Btw: Hast du den Vorteil Nummer zwei einer jeden Hängematte schon entdeckt und deinen Biwaksack-Kumpel damit ärgern können:
    Zum Kochen etc. sitzt man hervorragend auf so einer Matte im Camp, nichts mehr mit kauern auf dem Boden und nassen + kalten Arsch.

    Hier verfolge ich die Strategie vielen kleinen Nadelstiche, die "gemütliche-Sitzposition-Stufe" zünde ich beim nächsten Overnighter.

    Der Aufhängewinkel bei Eurem Test hier im Bild ist schon sehr ähm ... baumschonend

    Schonen wollte ich wohl eher unbewusst meine Trekkingstöcke, da ich ja hier im Forum gelernt habe, je flacher der Abspannwinkel (und je kleiner das Abspanndreieck), desto größer die Belastung auf die Spreizstäbe. Dass beim Aufbau noch einiges optimiert werden muss, ist mir bewusst, wie gesagt, erste Schritte ...

    Vielen Dank für die Rückmeldung, liebe Grüße

    lepmeh

    wie hoch die Seitenwände sind, bei dir wirkt das fast, als könnest du aus der Matte nach rechts und links rausgucken beim Liegen?

    Hallo Luk,


    ich habe ein Foto gefunden, auf dem mein Kumpel Stephan in der Hängematte liegend zu sehen, bzw nicht zu sehen ist (ohne Isomatte).



    Vergleiche ich das mit dem Video von BIC „How to build DIY bridge hammock“ Part two bei 22:15, sieht das ähnlich aus.


    Nutze ich allerdings die Hängematte mit Isomatte und flachem Kopfkissen, so muss ich meinen Kopf nur etwas anheben, um horizontal rausschauen zu können. Ich habe mich bei der Herstellung streng an die Angaben gehalten und gehe davon aus, dass mir auch beim umrechnen von inch in cm kein Fehler unterlaufen ist.


    Ich vermute auch, dass im Video der Abspannwinkel flacher ist und somit ggf. das Durchhängen geringer ist und der Kopf tiefer zu liegen scheint. Das Gewicht der im Video zum präsentieren genötigten Ehefrau ist sicherlich auch geringer. Das könnte möglicherweise Unterschiede erklären.


    Liebe Grüße

    lepmeh

    FLYING LEMUR PREMIERE





    Ich habe nun tatsächlich meine erste Nacht in einer Hängematte verbracht und sogar geschlafen und überlebt.

    Mein (Noch?-)Bodenschläferkumpel Stephan und ich als Ersthängemattenschläfer sind letztes Wochenende losgezogen, um im angrenzenden Nordschwarzwald endlich einmal wieder eine Nacht draußen zu verbringen. Kurze Wanderung mit schönen Blicken, ausgiebige Platzsuche bei einsetzender Dunkelheit und beginnendem Nieselregen und letztendlich erfogreichem Einrichten der Übernachtungsplätze.






    Für mich gab es gleich mehrere spannende Gesichtspunkte:


    Halte ich 8 Stunden in der Hängematte aus?

    Hält die Hängematte mich 8 Stunden aus?

    Überstehe ich ohne Underquilt bei 7Grad die Nacht ohne Unterkühlung?

    Bin ich ganze Nacht mit dem Zurechtrücken der Isomatte (Nemo Tensor Insulated) beschäftigt?

    Bleibe ich trotz minimalen Tarpabmessungen (Hilleberg Tarp5) trocken?


    Als ich das erste Mal auf die Uhr geschaut habe war es 4.30Uhr, solange am Stück schlafe ich selten, alles ist trocken geblieben, alles hat gehalten, gefroren habe ich nicht und das Verrutschen der Isomatte war kein wirkliches Problem. Ich bin sehr glücklich, den ersten Schritt in der Welt der Hängemattenschläfer gegangen zu sein und bin zuversichtlich, dass noch viele weitere folgen werden. Der Umstand, dass dies in einer selbstgenähten Hangematte stattgefunden hat, fühlt sich auch gut an.

    An dieser Stelle vielen lieben Dank an alle für die wertvollen Ratschläge und das warmherzige Willkommenheissen hier bei euch im Forum!



    Okay, die 468 km zu Fuss von Dir nach Berlin zu Extremtextil sind für einen Farbabgleich vor Ort echt heftig. Da die Stoffe ja nicht allzu teuer sind und schon kleine Mengen bestellt werden können, wäre doch eine kleine Auswahl der wahrscheinlich passendsten Stoffe eine Option?!

    ich hab noch nie was von einem Kuhstek und einem Lerchenkopfknoten gehört... Was ist denn das?

    Ich finde Lerchenkopfknoten klingt besser (und wichtiger!) als Lark's Head. Der Kuhstek ist, Zitat App 3D Knots: "Wenn er gebunden ist, hat der Kuhstek die identische Struktur des Lerchenkopfes. Der Unterschied ist, wie sie gebunden werden."


    - jetzt habe ich mal gesucht, und das gefunden: https://www.feuerwehr-kroepeli…ontent/uploads/knoten.pdf Da steht der Kuhstek drin!

    Dort steht er als doppelter Ankerstich, gestochen drin.

    Wenn ich es mir jetzt aber richtig überlege, müsste dein System praktisch von alleine den idealen Punkt finden

    Tut es definitv nicht. Ich habe mehrere Versuche gebrauch, die ideale (mittige) Position zu finden und musste dazu jeweils die Amsteelschnur aus dem Beetle Buckle lösen.


    Der Vorteil bei deiner Methode ist definitiv, dass du kein Problem mit deinen unterschiedlich grossen Aufnahmen für die Trekkingstöcke bekommst

    Das genau war meine Überlegung. Ich wähnte mich eigentlich ganz sicher mit der einfachen Einhängung bzgl. verrutschen, ich nehme die Erfahrungen von Roman Polansky so. dennoch ernst und suche noch nach einer guten Lösung.

    Ich bin nicht ganz sicher welche Teil du meinst, aber vielleicht geht das in die Richtung: Video



    Cooles, aufschlussreiches Video, vielen Dank.

    Die rot eingekreiste Stelle meine ich, durch den Knoten wird das Dyneemaband stark gestaucht und somit geschwächt.



    In dieser Variante bleibt das Band ungestaucht, vorausgesetzt es behält durch die Last seine Position, was es beim testen und mehrfachem Ein- und Aussteigen tat.

    Wie ließ sich das Dyneema Gurtband verarbeiten an der Kettenlinie?

    Ich war sehr positiv überrascht, wie gut das ging, teilweise muss man ja durch drei Lagen Gurtband und mehrere Schichten Stoff. Meine gute, alte, treue Pfaff ist damit aber auch am Limit. Das Schmelzen der Enden hat eigentlich problemlos funktioniert.


    Vom durchgängigen Dogbone würde ich auch abraten das rutscht ganz gerne mal durch wenn du dich auf eine Seite rauslehnst, habe da schon schlechte Erfahrungen gemacht.

    Danke für den Hinweis, da werde ich mir etwas einfallen lassen.


    Danke auch für die beruhigende Einschätzung zur Belastbarkeit von Amsteel.


    Alternativ zu den Pvc Rohren kannst du dir aus CFK Rohren nen sehr stabilen Spreizstab bauen der auch im Bereich <100g wiegt, den nimmst für das Kopfende und am Fußende ist die Belastung geringer dort nimmst den Trekkingstock. Dann hast nen Stock über für Porchmode am Tarp.

    Ja, das scheint mir als Lösung für die Zukunft eine gute Idee zu sein. Momentan wollte ich noch ausprobieren und Erfahrungen sammeln, die ich dann ggf. in eine Version 2 oder einen Umbau einfließen lassen.

    Lieben Dank für alle Hinweise und Tips.

    Nix Lehrling! Du hast uns doch soeben Dein Meisterstück vorgestellt. Sehr schön geworden, bin beeindruckt.


    Eine Frage habe ich noch: Sind Kopf- und Fußende gleich breit? Hintergrund ist folgender: Am Fußende braucht man gewöhnlich weniger Platz. Weniger Breite = geringere Belastung der Stäbe und weniger Gewicht.

    Danke für's "Nix Lehrling".

    Kopf- und Fußende sind gleich breit, ca. 90cm. Da ich gelesen habe, dass der Schwerpunkt ein wenig Richtung Kopfende liegt und ich der Einfachheit halber gleiche Enden nähen wollte, hatte ich erst ohne eine Verstärkung des Trekkingstocks am Fußende geplant. Ich werde sehen, ob ich sukzessive einen oder gar beide zukünftig weglasse, da muss ich aber erst ein wenig Zutrauen in die Konstruktion gewinnen (Gewicht versus Kopfkino).

    Ich habe gerade die Mitgliederliste bezüglich der Ehrentitel durchgesehen und wenn ich das richtig verstanden habe, ist mein nächstes Level wohl "Spaziergänger", später gibt's dann auch die Chance auf was mit Häng-, Hänger- etc., ich bleib dran.

    Sagt der Lehrling zum Meister:

    Ich denke, vor dem Hintergrung meiner Nullerfahrung mit Hängematten, dass die eingehängte Position sich im Laufe der belasteten Nutzung nicht verändern wird. Zum Wiederfinden der idealen Stelle könnte ich noch eine kleine Markierung vornehmen. Die exakte Mitte durch halbieren des Dog Bones ist aufgrund der unterschiedlichen Anschlüsse an die Hängematte nicht möglich. Ich denke durch ein wenig ausprobieren wird sich die Ideale Stelle finden lassen.

    Oder war das gar nicht so eine richtige Frage, sondern eher ein Risikohinweis durch die Blume?

    Hallo zusammen, gerade habe ich mich hier im Forum vorgestellt und angekündigt, mein Erstlingswerk FLYING LEMUR vorzustellen.


    Meine Überlegungen vorab


    Selber nähen, Einstiegsvariante, leicht, klein, als Isolation Schlafsack und Isomatte, Brückenhängematte, Trekkingstöcke als Spreizstäbe, vorerst kein Moskitonetz, Namen geben



    Material (The Hammock Fairy, Ausnahme Pos. 1 - 7)


    Ripstop-Nylon, Hammock-Nylon, 70den, 66g/qm, imprägniert (Extremtextil)


    Dyneema® Gurtband, 100% Dyneema®, 12mm (Extremtextil)


    Sicherheitsgurtband, Polyester, 95mm (Extremtextil)


    Dyneema/Polyester-Kordel, 16fach, 1,5mm (Extremtextil)


    Karabinerhaken mit Gurtbefestigung, Aluminium eloxiert, 10mm (Extremtextil)


    Herbie-Clip (Schellen-Shop)


    Quick-Pipe M16 PVC lichtgrau (elektromax24)


    Silikoneinsatz für Spülhülse für Melatherm 10 (Melag)


    Spider/Poly Baumgurte einschlaufig 10'


    Dutch Beetle Buckles


    7/64" AmSteel® Evo Loop Ø 2,5 mm


    7/64" AmSteel® Schlaufe


    7/64" AmSteel® Half Bone 325 cm


    Titan Endstücke für Brückenhängematten


    7/64" AmSteel® Dog Bone 200 cm


    Mantis Klemmen



    basierend auf „How to build DIY bridge hammock“ von BIC aus dem Jahre 2013



    Relativ schnell habe ich mich entschieden eine Brückenhängematte zu nähen, Knackpunkt war lange, traue ich den Trekkingstöcken als Spreizstäben über den Weg? Ich habe viel recherchiert, viel gelernt über diverse Winkel, Schenkellängen des Abspanndreiecks, Sicherheitsmultiplikatoren, habe mich mit Pythagoras, Trigonometrie und Newton auseinandergesetzt (konnte meinen 17- und 18-jährigenTöchtern zeigen, dass man tatsächlich Mathe und Physik im Leben brauchen kann), habe ständig inch in cm und oz in g umgerechnet und mich mit Knoten beschäftigt und am Ende eine Entscheidung getroffen.


    Meine Trekkingstöcke (faltbare Leki-Alustöcke mit demontierten Griffen und aus Gewichtsgründen ersatzweise angebrachten Duplon-Angelrutengriffen) verstärke ich im Spreizstabmodus durch je ein 50cm langes Stück Quick-Pipe, welches ich durch drei Herbie-Clips reversibel fixiere. Ob, und wenn ja wieviel zusätzliche Bruchsicherheit das bringt, keine Ahnung, aber die testweise provozierte Durchbiegung erscheint geringer und in jedem Fall beruhigt es. Das Griffende des Trekkingstocks sitzt in einer Tasche aus Sicherheitsgurt, das spitze Ende in einem Titanendstück für Brückenhängematten.


    Für die erste Variante des Abspanndreiecks habe ich ein Amsteel Half Bone verwendet, welche auf der Griffseite mittels Lerchenkopfknoten, auf der Titanendstückseite variabel mittels Kuhstek befestigt war. Angefangen habe ich, bei einer Stocklänge von 90cm, mit einer Schenkellänge von 135cm, bin nun durch rumprobieren und abwägen aber bei 100cm gelandet und habe den Half Bone durch mit einen 200cm Amsteel Dog Bone ersetzt.


    Zum reproduzierbaren Einhängen in den Beetle Buckle habe ich erst eine 20cm Amsteel Schlaufe mittels Lerchenkopfknoten exakt mittig am Dog Bone befestigt, aber wieder verworfen.


    Das Nähen der Matte selbst war gut nach der Anleitung machbar, die Kettenlinie haben wir bei auf dem Boden ausgebreiteten Stoff mittels biegsamer Holzleiste im Rahmen einer Familienaktion (zwei fixieren die Enden, einer biegt, einer zeichnet) stressfrei übertragen können.


    Ich selbst fühle mich bei 185cm und 82kg wohl und sicher in der Hängematte, ein treuer Wanderkumpel mit 190cm und 10 kg mehr lag auch schon drin und es wirkte nicht so, dass hiermit die absolute Belastungsgrenze erreicht wäre.


    Die eigentliche Bewährungsprobe einer Übernachtung steht sowohl Bequemlichkeit, als auch Stabilität, als auch Praktikabilität der Mattenisolierung noch aus, ich bin mir der möglichen Bedenken bewusst und werde meine eigenen Erfahrungen machen (müssen). Ich bin wie immer zuversichtlich und werde sicherlich einen Erfahrungsbericht nachliefern.


    Als Schlechtwetteroption habe ich mein Hilleberg Tarp5 vorgesehen und probeweise mittels regulierbarer, außen liegender Ridgeline angebracht. Einen gemütlichen Landregen überstehe ich damit sicherlich, mit Wind wird‘s bestimmt eng. Als Dripline habe ich mittig perforierte Silikonscheiben zweckentfremdet, Test steht aus.


    Als zukünftiges Moskitonetz schwebt mir ein Half Bug Net vor.


    Was wiegt das alles?


    Matte mit Hardware und Schnüre 285 Gramm.


    Baumgurte mit Evo Loops und Beetle Buckles 138 Gramm.


    PCV-Rohre mit Schellen 108 Gramm.


    6 Heringe (MSR Mini Groundhogs), Ridgeline, 2 Karabiner 77 Gramm.


    Tarp 316 Gramm.



    So, nun Bilder (entschuldigt die mäßige Qualität und die unaufgeräumten Seil-, bzw. Bandenden, die exakte Aufhängung muss ich noch finden) und am Ende noch zwei Fragen.




















    Findet ihr die Verbindung zu den Beetle Buckles mit einer Schlaufe besser oder würdet ihr den Dog Bone direkt einhängen?


    Findet ihr die Verbindung des Dog Bones zum Täschchen für die Griffe mittels Lerchenkopfknoten besser oder würdet Ihr die Mantisklemmen vorziehen?


    Ich habe gelesen über Reduzierung der Bruchlast durch diverse Knoten im Seil, über die Verbindung Seil zu Band habe ich nicht Griffiges gefunden, wie seht ihr das?


    Danke und liebe Grüße


    lepmeh


    „Hängematte? Geht gar nicht!“



    So habe ich reichlich unreflektiert das Thema Hängematte für eine ernsthafte gedankliche Auseinandersetzung lange Zeit einfach nicht stattfinden lassen.


    Dann war ich mit einem Kumpel für einen Overnighter im Schwarzwald und die eingeplante Hütte war wider Erwarten (mäßiges Wetter, kalt) besetzt. Möglicherweise hätten wir uns dazugesellt, doch die romantische Zweisamkeit des jungverliebten Paares wollten wir nicht auf dem Gewissen haben. Also bei einbrechender Dunkelheit Stirnlampen auf und lange rumgeirrt auf der Suche nach einem geeigneten Ausweichquartier. Alles uneben und vermeintlich unbequem. Nach über zwei Stunden haben wir eine andere Hütte gefunden, eher zweckmäßig als nett.


    Am nächsten Abend erzählt mir meine Frau von einer Freundin, die bei einem zufälligen Treffen von ihrer neuen Hängematte berichtet hatte und obwohl meine Frau der Meinung ist, ich hätte sowieso schon viel zu viel Outdoor-Equipment (stimmt ja, aber kann man je zu viel haben?), provozierte sie mich mit der Frage: Na, wäre das nicht auch was für Dich?“. Das Samenkorn war gesetzt und begann zu gedeihen. „Wäre das gestern nicht im Schwarzwald eine gute Option gewesen? Bäume soweit man schaut und der Untergrund ist ja auch nicht entscheidend, ….“


    Es folgte viel Recherche, auch hier bei Euch im Forum, und mir erschloss sich die unbekannte Welt der Hängematten. Wahnsinnig spannend!


    Mittlerweile habe ich meine erste MYOG-Hängematte fertiggestellt (werde sie bald in einem weiteren Artikel vorstellen) und freue mich sehr, nach Beendigung der Ausgangssperre, auf den ersten Overnighter mit Hängematte.


    Seid alle lieb gegrüßt


    Lepmeh


    (50+, Gernewanderer/Gernedraussenschläfer mit Hang zum Ultralight)

    (Stubenhocker, Frechheit)