Beiträge von Ted

    demnächst wird es auch eine 11ft Matte mit integrierten Netz geben. Allerdings mit einem "soften" Material (so nannten sie es). Es ist ein 40D Stoff.

    die interessiert mich auch. Bin gespannt, was Du berichtest. Die Produktpalette wird immer besser.

    Weisst Du, ob sie die Windsocke überarbeiten, so dass die Netz-Fenster nicht so weit oben zu liegen kommen?

    dritter Tag über den Blauen mit Aussicht vom Turm. wieder die Alpen in der Ferne

    jetzt überwiegend bergab und langsam breitere Forstwege, aber schöne Morgenstimmung. Weiß jemand, was das ist? Ich bin nicht so botanisch bewandert.

    Und auf die Sausenburg Ruine.

    Dann kam Kandern in Sicht. Da es jetzt flacher und die Wege breiter wurden, habe ich mir den Rest bis Basel gespart. Ich mag die schmalen holprigen abgelegenen Wege lieber.

    Das war von Juni 2020 bis September 2021 der Westweg für mich. In vier Etappen á drei Tagen, zwei Solo, zwei mit Kumpel. Den Start von Pforzheim muss man nicht machen, der ist noch sehr städtisch. Da würde ich mir eine halbe Tagesetappe sparen.

    An der Hornisgrinde haben wir mal vor lauter jungen Tannen keine Hängebäume gefunden und mussten eine Stunde weiter wandern als geplant: so kann es gehen mitten im Wald. :D

    Der Abschnitt um Hausach ist steil aber von der Wegführung und Ausschilderung hervorragend.

    Am Feldberg war es mit Trinkwasser nicht so leicht, aber dann habe ich doch Quellen etwas ab von der Route mit Hilfe der Karte gefunden. Und Gasthäuser oder Anwohner sind ja auch meistens nett. Sowieso sind die Anwohner wohl an Westwegwanderer gewöhnt und haben aufgrund des Gepäcks oft erraten, was geplant war. Allerdings denken die meisten doch eher an Z... statt an HM.;)

    Ich kann die Route empfehlen.:thumbup:

    Im September zur Tagundnachtgleiche (schreibt man das so?) war ich nochmal alleine drei Tage auf dem Westweg. In Gruppe ist gut, aber drei Tage solo ist auch eine gute Erfahrung.

    Los ging es vom Bahnhof Hinterzarten vorbei an einsamen Höfen.

    Die Wege beim Anstieg zum Feldberg am ersten Tag waren überwiegend urig und schmal. Teils über Bohlen, teils durch den Matsch. Das macht Laune.

    Ein bisschen Ernte war auch möglich

    und ein Gruß an Furbrain beim Pilzkurs. (Nein, den habe ich nicht geerntet ;)

    Den Feldberg fand ich übrigens ziemlich enttäuschend. Ja, ist der höchste Gipfel im Lande, aber im Grund genommen eine langezogene kahle Kuhweide auf der Kuppe.

    Als dann der Nebel über die Kuppe kroch, habe ich mich schnell wieder nach unten verkrochen.

    Am späten Nachmittag war dann noch ein Nickerchen in der Sonne angesagt. In dem Fall einfach auf der Wiese, ich war so schnell weg, da hat es nicht mal gelangt, um die HM rauszuholen. Inzwischen ist Mittagsschläfchen bei mir Standard. Zuhause oder unterwegs. Ob das mit dem Alter zusammenhängt ;)

    Vorbei an der Skisprunganlage am Notschrei.

    Am Abend habe ich mich an der Karte orientiert und eine Sackgasse bei den Waldwegen ausgewählt. Die erste war leider von Forstmaschinen umgepflügt. An der zweiten, die an einer Lichtung endete war leider ein Hochsitz. Aber an der dritten war dann ein schönes Plätzchen über dem Tal.

    Es zog noch Nebel auf und wurde schön gemütlich zwischen "meinen" Bäumen.

    Am zweiten Tag ging es am Wiedener Eck vorbei Richtung Belchen. Ich mag den mittleren Tag am liebsten, weil ich da von morgens bis Abends draussen bin.

    Der Aufstieg zum Belchen ist zwar durchaus steil, aber mit schönen Ruhebänken versehen.

    Die Aussicht Richtung Rheintal und Frankreich wurde immer besser.

    Und oben auf dem Belchen kamen die Alpen in Sicht.

    Auf dem Belchen grasen zwar auch Kühe, aber der An- und Abstieg kommt mir alpiner vor als beim Feldberg. Und teils hat mich die Vegetation mit den Nadelbäumen, die entsprechende geduftet haben, ans Mittelmeer erinnert - ein letzter Hauch von Sommer.

    Wahrscheinlich hat mir deshalb der Belchen auch besser gefallen. Liebe geht halt durch den Magen. Mit dem Trinkwasser, das ich im Gasthaus am Belchen getankt habe war ich dann bis zum nächsten Tag gut versorgt.

    Der Abstieg war eine einzige Pracht. Die Alpen am Horizont haben mich die ganze Zeit begleitet.

    Am späten Nachmittag hat es sich dann ein bisschen gezogen. Diese Etappe teilen viele laut Wanderführer in zwei auf, und so habe ich es auch gemacht. Ist schliesslich kein Wettlauf.

    . Und schliesslich war wieder Camp finden angesagt, kurz vor dem Blauen (Berggipfel). Solo war ich dann schon nicht mehr:

    Der Titanblech-Windschutz-Topfständer à la Mittagsfrost (ich weiß, Du hast das Design nicht gepachtet, aber von Dir habe ich es nunmal abgeschaut ;) hat sich prima bewährt.