Beiträge von koout

    @ RoyalHang

    An sich sollte die Größe des Fahrrades passen. Ob das geholfen hat den Sattel nach vorne zu stellen bin ich mir auch nicht sicher, wenn dann war es schon zu spät für eine Verbesserung.

    Ohne Probleme sind 50-70 km am Stück, dann bräuchte ich aber 1-2 Tage Pause zwischen um schmerzfrei zu sitzen. Je nach dem, bergauf geht es komischerweise besser, Flußradwege sind da eher flach.

    Scheint bei mir eine gleichmäßige Belastung zu sein, eher der vordere Sitzbereich und nicht die Sitzknochen. War aber bis jetzt bei jedem Sattel so.

    Komoot nutze ich auch und mit der Satelite Ansicht prüfe ich die Vegetation. Ist aber nicht sehr verlässlich, auf den Sateliten sieht die Situation meist besser aus als vor Ort, zudem gibt es heute auch viele Wälder mit abgestorbenen Bäumen. Das sieht man auf den Sateliten nicht. Ansonsten bin ich mit Komoot auch sehr zufrieden.

    zaag

    Mit dem Sattel ist irgendwie ein allgemeines Problem bei mir, irgendwie noch nicht den richtigen Sattel gefunden. Suche schon lange.

    Ist mit dem ein Stück weit weg fahren nicht so einfach, man will schon auf der Strecke bleiben und hofft das es paar Kilometer weiter ein vernünftigen Platz gibt. Wenn man den Radweg verlässt kann auch sein das man ewig sucht ohne das man etwas findet, dabei entfernt man sich aber gleichzeitig vom Ziel.

    Danke für dein Interesse!

    Hallo, ich möchte euch von meiner letzten Radreise berichten.

    Dabei habe ich eine Reise an die Ostsee geplant und bin auch beim besten Wetter gestartet. Es führte mich von Lauterbach aus auf den Vulkanradweg und anschließend gings dann von Schlitz aus auf den Fuldaradweg weiter.

    Dabei habe ich für den ersten Tag 70 km eingeplant, bin aber erst gegen 13 uhr gestartet was dan doch etwas spät war.

    Nach etwa 50 km habe ich aber eine Schutzhütte gefunden bei der ich mich entschieden habe zu übernachten, wer weiß schon ob es später einen geeigneten Schlafplatz gibt :sleeping:

    Welch ein Glück, die Hängematte hat auch in die Schutzhütte gepasst. Nachts ist die Hängematte abgesackt, da die Pfosten doch sehr glatt war, aber wozu hat man schon sein Panzertape dabei, Problem gelöst 8o

    Noch voller Motivation am zweiten Tag, wurde es schwierig auf den Sattel zu sitzen. Als Lösung habe ich den Sattel etwas vorgestellt, aber es war keine wirkliche Hilfe. Es wurde nicht besser.

    Was solls, weiter gehts! Mußte ja noch die gestrigen Kilometer nachholen. Also waren es dann über 100 Tageskilometer die ich radeln mußte. An sich nicht das Problem aber es fiel mir jeden Kilometer schwerer auf den Sattel zu sitzen.

    Denoch war die Strecke sehr schön und ich habe es versucht zu genießen. So ab Kilometer 80 wurde es langsam spät, habe wohl doch zu lange Pausen gemacht. Also ging so langsam die Suche nach einen Schlafplatz los.

    Ich kann euch sagen, entlang eines Flußradweges da stehen gar nicht so viele Bäume, aber nur weit genug fahren, es wird sich schon was finden.

    Dabei mußte ich auch den Himmel im Auge behalten, sah so aus als wenn der Regen bald ansetzt. Nach etwa 100 km, fand ich dann auch ein Miniwaldstück mit zwei perfekt stehenden Bäumen. Müde und kapput fing ich dann auch den Aufbau an, jetzt schnell wird dunkel und naß :rolleyes:

    Der perfekte Baum war dann doch nicht so perfekt, er war voller Armeisen. Die wollte ich dann doch nicht in der Hängematte zu Besuch. Aber, ich habe ja Tape dabei, den Weg zur Matte habe ich für die versperrt :P

    Der Aufbau ging im dunklen, aber Knoten sollte man ja blind beherrschen. Auf den Punkt, Aufbau fertig und der Regen beginnt. Durch mein etwas überdimensioniertes Tarp 4 x 4 m blieb die Nacht in der Hängematte auch schön trocken.

    Ganz schön kalt der nächste Morgen, auf gutes Wetter brauche ich auch nicht zu hoffen. Die Motivation ist im Keller. Viel schlimmer aber ist, ich kann nicht mehr auf den Sattel sitzen, ist eine verdammte Quall ?(

    Das Wetter wird auch immer schlimmer, Regen, Hagel und Gewitter. Macht keinen großen Spaß heute, denke ans abbrechen. Nur wie komme ich da weg. Also weiter, vielleicht wird ja besser!

    Von jetzt an gehts nur im Wiegetritt, verdammt ist das anstrengend. Aber sitzen ist nicht drin. Mittlerweile fuhr ich die Weser entlang, was mir landschaftlich echt gefallen hat und ich war mal wieder auf der Suche nach einen Schlafplatz.

    Eine Erfahrung habe ich dabei gewonnen, Flußradwege sind nicht hängemattenfreundlich, aber ich habe sie nun mal mit, der Boden bleibt Tabu!

    Kutz vor Höxter habe ich direkt an der Weser dann doch zwei schöne Bäume gefunden, sehr knapp für ein 4 m Tarp, aber paßte gerade so zwischen.

    Mir fehlt die Motivation um noch weiter zu fahren, Wetter scheiße, Arsch tut weh. Also ab nach Höxter und rein in den Zug, nach Hause.

    Die Zugfahrten sind dann immer das größte Abenteuer 6 Stunden von Höxter nach Lauterbach, als wäre es eine Weltreise!

    Bei meiner nächsten Radtour die an Flußradwegen folgt würde ich dann wahrscheinlich doch zum Zelt greifen. Leider gibt es an Flüßen nicht viele Plätze für Hängematten.

    Hallo ich bin Michael,

    komme aus Lauterbach und möchte eventuell in den Vertrieb von Hängematten und Tarps einsteigen. Wahrscheinlich bin ich hier nicht der erste und auch nicht der letzte ;)

    Um am Ende nicht irgendwelchen Mist zu verkaufen, möchte ich natürlich alles rund um das Thema lernen. Unter anderem besitze ich auch ein kleinen (sehr kleinen) YouTube Kanal mit verschiedenen Outdoor Aktivitäten wo auch schon mal eine Hängematte zum Einsatz kam, mit der ich an sich auch zufrieden bin. Alledings habe ich auch kein Vergleich. Momentan bin ich aber Bodenschläfer, da ich noch kein Underkilt habe. Warte geduldig auf den Frühling.

    Wie auch immer, freut mich euch kennen zu lernen :)