Beiträge von Trotz Matte Glatze

    Shit is getting real. :) Viel spannender als die TRGS 723 ist übrigens die TRGS 727 zu elektrostatischen Zündquellen. Die liest sich auch angenehmer :thumbup:Und wer aufpasst wird merken, dass mein Befülladapter die Anforderungen daraus nicht erfüllt, weil isolierender Schlauch. ;) Zum Glück gilt das nur für Arbeitgeber:whistling:

    Wobei Schwarzpulver und Sprengstoffe nochmal ein ganz anderes Regelwerk haben. Neben Vorbeugung der Schlag- und Reibempfindlichkeit, sind Filzpantoffeln auch ableitfähig, d.h. man lädt sich nicht auf und schließt somit gleichzeitig 6. aus.

    Außer geringen Unterschieden im Brennwert wird sich das nicht viel tun. Ich würde tippen, dass (fehlender) Windschutz da schon mehr zu Buche schlägt.

    Beim Wintergas liegt einfach die Siedetemperatur niedriger. Bei Butan liegt die Siedetemperatur bei -1°C. D. h. unterhalb dieser Temperatur verdampft schlicht nix und somit brennt auch der Brenner nicht. Bei Propan sind wir schon bei -42°C. Bei Mischungen dann irgendwo dazwischen.

    Daran, dass die Waage Zündquelle sein könnte habe ich noch nicht gedacht, für Punkt.

    Nur - wir minimiert man hier das Risiko?

    Ich fülle nicht auf der Waage, damit sollte das ggf. beim Füllen und Trennen ausgetretene Gas über dem Boden Hoovern und die Waage steht etwas entfernt.

    Und als Bonusfrage - für eure begrenzt hattest Du dir Lebensdauer der Kartusche? Wann ist ein Wechsel angeraten?

    Solange man draußen an einem gut belüfteten Ort ist, sollte sich keine gefährliche Gasmenge sammeln können. Das heißt, es reicht die Waage bei der eigentlichen Befüllung beiseite zu legen.

    Sobald die Ventile ab sind und nichts zischt, sollte alles gut sein für das Wiegen.

    Die Haltbarkeit hängt am Ventil. Ich denke, dass die Bandbreite der Lebensdauer da stark schwanken wird. Jedes Auf- und Abschrauben auch bei normalem Entleeren bedeutet Verschleiß. Schnelles, ruppiges und zu festes Aufschrauben schadet mehr. Am Ende sind die Dinger für eine Füllung und nicht zum Dauerbetrieb ausgelegt. Auf der anderen Seite ist auf einer 100g Kartusche das gleiche Ventil wie auf der 500g Kartusche.

    Man muss sich halt im klaren sein: Früher oder später WIRD es rauspfeifen, während man das Ventil an- bzw. abschraubt. Ist mir mit Kartuschen noch nicht passiert, aber wenn, weiß ich was zu tun ist und das ich Ruhe beware (Don't ask why:saint:) . Wenn es z. B. ein Problem ist den Brennstoffvorrat zu verlieren, würde ich immer eine neue Kartusche nehmen. Beim Overnighter kostet das im Zweifel nur den Kaffee morgens.

    Kurzes Vorwort:

    Das folgende Prozedere ist nicht ungefährlich. Das heißt es besteht die Möglichkeit (Gefährdung) eine Explosion auszulösen. Explosion, Verpuffung, Deflagration, egal wie das in der Presse genannt wird, es besteht die Möglichkeit sich und seiner Immobilie irreversible Schäden zuzufügen:!: Wenige Tropfen Gas, die explodieren, reichen aus um sich echt unglücklich zu machen. Ja, richtig gelesen, wenn es doof läuft reichen Tropfen:!:Ich mache den Mist beruflich, also bin ich nicht sicher, wen ich wo abhole. Bitte glaubt, wenn ihr nicht ganz sicher wisst!

    Mein Punkt ist: Wenn ihr euch nicht sicher seid, sehr gut! Wenn ihr euch sicher seid, heißt das nicht, dass es sicher ist! Draußen besteht im wesentlichen die Gefahr fehlender Augenbrauen, drinnen kann man alle Fenster im Haus gleichzeitig ausbauen. MACHT SOWAS BITTE BITTE DRAUßEN! Es gibt 13 Zündquellenarten und mir ist noch keiner, der es nicht beruflich macht, begegnet, der alle kennt. /Ende des Predigens

    Hier beginnt die Anleitung:

    Man kann Schraubkartuschen mit relativ wenig Aufwand wiederbefüllen. Am besten beginnt man mit einer neuen jungfräulichen Kartusche. Diese wird gewogen und das Gewicht auf der Kartusche notiert. Damit das auch mehrere Touren hält, mache ich das mehrfach.

    Dieser Punkt ist wichtig, weil IMMER ein Gaspolster in der Kartusche sein muss. Ansonsten tritt bei jeder Erwärmung (auch wenige °C) unkontrolliert Gas aus. Nicht lustig:!:

    Was brauche ich? Geeignete Ventile und ein wenig Schlauch. Davor liegt der Adapter für die günstigen Gasflaschen.

    Als nächstes geht die zu befüllende Kartusche ins Eisfach. Das sorgt für einen Unterdruck, sodass das warme Gas in die zu befüllende Kartusche gesaugt wird. Dann wird das Ganze angeschlossen. Die volle Kartusche über Kopf und dann die Ventile öffnen und beobachten wie das Gas fließt. Wenn nichts mehr fließt, wird die Kartusche gewogen. Hier nochmal Vorsicht: Die Waage kann Zündquelle sein und das Gas ist schwerer als Luft und fließt über die Waage! Falls das Gewicht das Ursprungsgewicht überschreitet, kann muss man mit dem Ventil wieder Gas ablassen. Falls zu wenig drin ist, muss die Kartusche wieder ins Eisfach und nochmal.

    Und das war es schon. Stay safe!

    Würdet ihr mir dann eher dazu raten den Taiga 360 für den Winter zu nehmen, wenn der alte Yeti Schlafsack im Sommer passen sollte? Oder ist im Winter dann ein Schlafsack doch etwas sinnvoller. Sonst würde ich mir nie so einen Sommerschlafsack aus Daune kaufen, da er nicht flexibel genug ist, aber ich hab ja den Luxus dass meine Eltern damals gecampt haben.

    Ich würde vor allem erstmal im Sommer und dann Herbst testen mit dem was da ist. Für ein Wintersetup wäre mir ein verschließbarer Schlafsack wichtig. Aber das kann ich erst so sagen, seit ich den Topquilt und seine Vor-und Nachteile kenne und das Schlafen mit Schlafsack im Vergleich und das bei verschiedenen Temperaturen. Das muss man einfach für sich ausprobieren...

    Als Workshops hätte ich außerdem noch Knotenkunde, Dyneema spleißen und/oder Kräuter sammeln in petto. Ebenfalls bitte Interesse bekunden, wenn vorhanden. Dann bereite ich mich entsprechend vor.

    Das Kräuter Sammeln klingt sehr spannend. Ich würde Wiese wuseln wollen. :)

    Edit: ich würde mich auch als Gemeinschaftsbeikoch anbieten.

    So seltsam die Bayern sonst auch sein mögen, den Metzger gibt es auch im Pott. Fleischer ist eher Nachname und vom Schlachter holt der Metzger sein Fleisch. Ganz neu gibt es eine Fleischboutique für die feineren Stücke8).

    Wie ist denn die Situation bzgl. Bratwurstbratgeräten auf der Insel? Reicht ein Sack Kohle oder braucht es mehr?

    Mit der Kapuze meines Schlafsacks hatte ich keine Probleme. Die schlackert irgendwo außen am Rand. Ist wie eine Decke mit schiefer Kante. Für den Einstieg ist jeder vorhandene offene Schlafsack absolut zu empfehlen. Wenn man friert wird man übrigens erstaunlich beweglich, kommt rein in das Ding und kriegt den sogar zu.

    Ansonsten ist der Taiga ein super Ding für 3 Jahreszeiten. Der geht aktuell in der warmen Wohnung, der geht bei 0°C draußen. Und bei Höllenhitze hab in einen Gummizug mit Tonka, so dass ich die Fußbox wegbinden kann und der Oberteil über den Nieren liegt.

    Man muss sich aber im klaren sein dass der Topquilt weniger Fläche hat, als ein Schlafsack. Wer viel rumruschelt und sich dreht, wird den im Hüftbereich öfter zurecht zuppeln als einen offenen Schlafsack. Die fehlende Fläche muss man aber auch nicht durch die Gegend tragen. Für mich ein guter Deal.

    Ich werde wohl auch am Donnerstag aufschlagen. Ggf. als Fahrgemeinschaft mit kempkes.

    Wie schaut das in der Gegend mit Einkaufsmöglichkeiten aus? Kann man Fr oder Sa mit vertretbarem Aufwand frisches Zeugs kaufen oder besser ausgestattet ankommen?

    Ich bin mit den Expeq von Zaqq sehr glücklich. Die sind aus Leder und entsprechend gut zu pflegen. Die können alles was meine dicken Wanderstiefel auch können. Stabilisierung am Knöchel, wasserdicht, jeder Untergrund geht. Ich hab die Einlage rausgenommen. Dadurch kriegt man am Boden wirklich eine Menge mit, aber wenn man eine Eichel übersieht, stirbt man nicht. Da ich eh immer mit dicken Wollsocken wandere, merke ich das Futter gar nicht. Man muss aber wissen, ob man die Einlagen will oder nicht, wenn man den Schuh kauft, sonst sind sie zu groß bzw. zu klein.

    ... nachdem ich auf die Insel keine Axt mitnehmen möchte, ich aber irgendwie Holz kleinmachen muss um den Hobo zu füttern bin ich mal in den Keller gegangen und habe mir ein Messerchen gebastelt.

    Natürlich §42a-konform mit 11,6cm Klingenlänge aber mit 6mm Klingenstärke auch ordentlich stabil zum Batoning ;)

    Stahl ist 1.2235 mit HCR61, Griff ist G10, Hohlschliff rasierscharf


    Sehr schön! Und der Keller, aus dem sowas kommt, klingt fast noch interessanter.

    Nur mal so : ich benutze dieselbe Trinkblase seit 7 Jahren. Nach jeder Reise wird sie mit frischen Leitungswasser gespült, das Mundstück mit normalem Spüli abgewaschen, danach geht sie in das Gefrierfach bis zur nächsten Reise. Ich lebe immer noch.

    Bei mir wird's gespült, ordentlich getrocknet (z. T. mit Aquarienluftpumpe für Schläuche) und dann im Schrank verpackt. Zumal der Mensch ja mit dem überwiegenden Teil der Mikroorganismen, die sich so tummeln, ausgezeichnet zurecht kommt, insbesondere die eigenen, die man - wenn überhaupt - in die Blase absabbert. Ab und an gibt's ne Ladung Hypochlorit (Chlorix, Bleiche), das sich bei Licht in Wasser und Salz zersetzt (nur wenn es danach eine Weile nicht benutzt wird).

    Konserviere ich nicht im Gefrierfach die ggf. vorhandenen Mikroorganismen nur bis zur nächsten Reise? Gammel kann übrigens auch im Eisfach wachsen, nur langsamer. Getötet wird da kaum etwas, außer die Zelle platzt. Was ist die Idee dahinter? Nicht trocknen müssen?

    Wo gibt es ein Tutorial oder ähnliches, was ich beim Gurte nähen beachten muss? Die Sew in Hooks sind geordert und müssen dann fachmännisch (<-hier bin ich noch das Problem) eingenäht werden. Passendes Garn ist vorhanden, Nadeln auch, es geht nur um die Nähte.

    Beim Thema Mythen rund ums Rad kann ich dir versichern, dass das nicht nur für Liegeräder gilt ;) ... Wie gesagt, ich habe mit dieser Bauform nicht genug Erfahrung, um mir ein Urteil über die Vor- und Nachteile bilden zu können, daher werde ich's auch lassen.

    I feel you. Dazu gibt es "die Bauform" bei Liegerädern fast noch weniger als beim "normalen Fahrrad". Tieflieger, Langlieger, Kurzlieger, Knicklenker und sogar Bauchlieger (:D) gibt es. Spannsitze, Schalensitze, Ober-/Unterlenker, und und und. Abgesehen von Offroad und BMX ist da von Rennrad über Stadt- und Reiserad bis Faltrad in wirklich jeder Kategorie was zu finden. Und alle haben eigene Vor- und Nachteile.:)

    in der Praxis ist das Rad, bei dem man sich darauf freut, losfahren zu dürfen, sowieso das beste - Vollkommen egal ob's ein Rennrad, E-MTB oder eben ein Liegerad ist.

    so sieht's aus. :thumbup:

    In der Hängematte den Schlafsack zuzumachen ist für sich schon interessant. Mit Isomatte dabei ist das auf jeden Fall eine spannende letzte Herausforderung am Abend. Wie funktioniert das mit dem Umdrehen? :/ Ich hoffe du berichtest:).