Posts by dirk

    Also ich habe einen Topsegelschotstek an der Tarpschlaufe und auf der anderen Seite je nach spontanem Belieben einen Webleinstek, Schlaufe aus einer doppelten 8 oder einen Rundtörn mit zwei halben Schlägen. Gummiseil kommt auch bald noch dazu.


    Warum das so kompliziert sein muss erschließt sich mir auch gerade nicht, gibt es da einen Vorteil ausser "Ist cool"?

    Hält der Topsegelschotste denn auch an 2 mm PES-Leinen (oder Dyneema, etc.) ?

    Der Artikel auf animatedknots merkt an, dass der Knoten an glatten Seilen rutscht.


    Zudem kann ich nicht an einem Ende nachspannen sondern muss in die Mitte des Seils, da der Knoten beim Spannen an diesem entlangwandert.


    Edit: Und zudem reibt bei dir das Seil beim Festziehen in der Tarpschlaufe (je straffer je mehr), die ich eigentlich gerne mit einer stehenden Schlaufe schützen möchte.

    Okay... vermutlich doch etwas zu over-engineered :D


    Zwischenzeitlich habe ich mir das überlegt, stark inspiriert durch wuppitom und flexibel verstellbar:

    ySKtRIw.jpg


    - oben die Achterschlaufe geht auf eine Gummischnur, dann zum Tarp (kommt noch)

    - darunter folgt dann die Abspannleine (Längenempfehlung?)

    - auf ihr sitzt ein dreifacher Prusik-Knoten (der zweifache rutschte, der dreifache hält gut), mit dem man die Länge einstellen und Nachspannen kann

    - am Ende sitzt ein EStar Stopper-Knoten (Dyneema-geeignet), der recht dick wird und ein Ausrauschen verhindern soll, falls der Prusik doch mal loslässt

    - dahinter dann noch ein Achterknoten, um das Seilende einfach besser mit den Fingern halten zu können, falls der Prusik mal zu dicht an den EStar gerückt ist. Achterknoten lösen sich gerne mal von alleine, daher wird dieser nicht funktional belastet

    - zum Hering hin einfach eine rund 10 cm lange Schlaufe, gebildet durch den klassischen Double Fisherman's


    Besser? ^^


    Edit: die ganze Konstrukton lässt sich vermutlich auch herumdrehen, womit sich der Prusik oben am Tarp befindet und man von unter dem Tarp her aus dem Trockenen Nachspannen kann, ohne zum Hering zu müssen. Zudem hängt der Prusik-Knoten dann nicht so dicht am Boden zwischen Geäst und Dreck


    Edit: die Nama Claws behalte ich mal im Hinterkopf. Ich möchte erstmal schauen, wie weit man "materiallos" kommt, denn das Feld scheint mir äußerst weitläufig zu sein, was zusätzliches Equipment betrifft...

    Edit: zu kompliziert :saint: nächster Versuch siehe in diesem Post weiter unten.



    Hallo zusammen,


    wie schon von mir in meinem Vorstellungsthread angesprochen möchte ich mein jüngst eingetroffenes Tarp durch Selbstbau-Abspannleinen befestigen.

    Ich habe hierzu bereits ein paar Vorabrecherchen getätigt und verschiedene Ansätze, Ideen und Konzepte zusammengetragen, um eine möglichst flexible aber auch robuste Lösung zu finden:


    1. Das abzuspannende Tarp besteht aus 20D Ripstop-Nylon PU-beschichtet, daher ist es notwendig, die unterschiedliche Dehnung des Materials aufzufangen. Generell denke ich, dass es eine gute Idee ist, das Tarp nicht zu fest zu arretieren, da sich die Bäume, an denen es befestigt ist, ja ebenfalls bewegen, sei es durch Wind oder Nutzbeanspruchung (Hängematte).


    2. Es soll möglich sein, die Länge det Abspannleine flexibel und un-umständlich zu justieren, um eine gute Vorspannung und eine ggf. notwendige Nachstellung, z.B. nach feuchter Nacht oder während des Aufbaus, zu ermöglichen


    3. Ein bisschen Bastelarbeit darf auch gern mit dabeisein :)


    Man könnte also sagen die typischen Anforderungen, daher bin ich erstaunt, wie vielfältig die individuell gefundenen Lösungen und Herangehensweisen ausgesehen haben, über die ich unterwegs gestreift bin.


    Daher nun also eine weitere Variante :D (xkcd dazu)


    Es geht hier explizit um die Abspannleinen, nicht um die Ridge-Line, die nochmal anders befestigt werden wird.

    Dazu habe ich zwar auch ein paar Ideen aber noch nichts Konkretes; vielleicht gibt es hierzu ja auch Vorschläge.


    Um eine möglichst anschauliche und in der Diskussion eindeutige Vorstellung davon zu bekommen habe ich ein kleines Schaubild gezeichnet, welches die einzelnen Bestandteile einer solchen geplanten Abspannleine darstellen soll:


    Z6UElMb.png

    Kurz sacken lassen aber ich denke, so kompliziert ist es gar nicht :)


    Nun zu dem, was ich mir für die einzelnen Komponenten überlegt habe und warum:

    IdBeschreibung
    TDas Tarp an sich: DD Hammocks SuperLight Tarp
    Dünnes Ripstop-Nylon, welches sich bei Feuchtigkeit dehnen wird
    AAbspannschlaufe entlang des Randes
    Dies ist lediglich eine Textil-Schlaufe, fest am Tarp vernäht, (leider) ohne stärkenden Kunststoffeinsatz
    KA1Um die Schlaufe zu schonen wäre hier ein Knoten gut, der die Schlaufe möglichst wenig zusammendrückt und dafür sorgt, dass sich S1 möglichst nicht in der Schlaufe bewegt, um ein Scheuern zu vermeiden.
    Zunächst wird es vermutlich ein simpler Ankerstich (Cow Hitch), um alles zu testen.
    Ideen?
    S1Zugentlastung durch ein Gumiband

    Angedacht ist hier ein Durchmesser von 3 mm, um etwas Substanz zu erhalten
    Mantel ist aus Polyester PES, Kern aus Latex
    Roundabout 25 N bei 100% Dehnung

    Ring gebildet durch einen Double Fisherman's Bend (Doppelter Spierenstich) oder schlicht einen ganz einfachen Knoten
    Material wird somit doppelt genommen, was sich nochmal auf die Spannkraft auswirkt

    L1: 10 cm, also circa 25 cm Rohlänge (Begründung)
    K12Bin mir noch nicht ganz sicher, vermutlich erstmal einen Ankerstich (Cow Hitch), um das alles auszuprobieren.
    Vermutlich nicht die endgültige Lösung.
    Ideen?
    S2Evo-Loop
    Soll ein Aushaken der restlichen Leine ermöglichen (sinnvoll? Oder besser vollständig lassen?)
    Vorbild ist Jeff Myers' Video
    Den muss ich erst noch basteln :)

    Material: 2 mm PES Polyester (Begründung)
    Das Material hält 90 daN aus, das sollte für eine Abspannleine ausreichend sein, und wird auch für alle restlichen Leinen verwendet

    L2: ich dachte so an 10 cm, d.h. 35 cm Rohlänge (Berechnungsgrundlage)
    Reicht die Länge aus?
    K23Der "Knopf" des Evo-Loops S2 an dem die Schnur S3 eingehakt wird
    S3Einfache Schlaufe für den Prusik-Knoten an K34
    Zum Verstellen der Abspannleinenlänge
    Vorbild ist wieder Jeff Myers' Video
    Erstellt durch einen Double Fisherman's Bend (Doppelter Spierenstich)

    Material: 2 mm PES Polyester

    L3: ebenfalls 10 cm, um etwas Luft für den Prusik zu haben, d.h. Rohlänge circa 30 cm
    Ist die Länge gut so? Oder lieber etwas kürzer?
    K34Der Prusik-Knoten, mit dem die Länge eingestellt wird
    Doppelt oder dreifach wird sich zeigen
    S4Abspannleine
    Wird nur einfach genommen, also nicht als Ring

    Material: 2 mm PES Polyester (ausreichend sichtbar in rot)

    L4: habe von 2,50 m (hier) bis zu 4,00 m gelesen. Vorschläge?
    K4HHier dachte ich an einen einfachen Palstek (Bowline-Knot), da die Längenverstellung am anderen Ende geschieht
    Falls die Abspannleine S4 enorm zu lang sein sollte kann sie an dieser Stelle auch durch einen Butterfly Loop (Schmetterlingsknoten) verkürzt werden, sodass ein überschüssiger Teil der Leine am Boden liegen bleiben kann
    HEr tut was er tut und steckt in der Erde

    Abspannleine möglichst bodennah, d.h. nicht unbedingt in der Aussparung, um die Hebelkräfte gering zu halten, damit der Hering nicht kippt und die Leine abrutscht


    Wie findet ihr es? Ist es zu "over-engineered"?


    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo zusammen,


    heute war mein bestelltes DD Hammocks SuperLight Tarp in Coyote Brown in der Post.



    Vorweg meine Erfahrungen bei DD Hammocks:


    Die Bestellung ging superleicht über deren Online-Shop, Bezahlung per VISA-Karte. Prompte E-Mail-Bestätigung der Bestellung erhalten. Eine Auftragsnummer konnte ich nicht entdecken, was mich etwas gewundert hat.

    Tags drauf kam dann per E-Mail die Nachricht, dass meine Bestellung bearbeitet wurde und die nächsten Tage auf die Reise geht. Wieder keine Order-Nummer und leider auch keine Tracking-Nummer für den Versand. Naja, vertrauen wir mal...

    Dann heute, circa eine Woche nach Auftrag, kam das Tarp mit der Post an.


    Also alles in allem sehr schnell, zuverlässig und problemlos; wenn ich mir auch gern etwas "Greifbares" wie Auftragsnummer, etc. für den Fall der Fälle gewünscht hätte, gerade in Brexit-Zeiten.



    Nun zum Tarp selbst:


    (Ich möchte die etwas schlechte Qualität der Bilder entschuldigen; heute ist hier ein sehr bedeckter Himmel und es entsprechend düster)

    Packbeutel

    Das Tarp kommt in einem Beutel, oben verschlossen mit einem Band und einem Kordelstopper, auf dem die wichtigsten Kenndaten aufgedruckt sind.


    Beutel:

    Aj5wQc6.jpg


    Das Material fühlt sich angenehm seidig an, knistert leicht - aber nicht unangenehm hochfrequent wie eine Chipstüte sondern eher sanfter.

    Im Gegenlicht lässt sich das Ripstop-Gewebe erkennen. Laut Homepage besteht das Tarp aus Ripstop Nylon mit PU-Beschichtung und ich habe den Eindruck, dass für den Beutel ebenfalls das gleiche Material verwendet wurde.

    Positiv finde ich, dass der Beutel (noch?) über ausreichenden Raum im Inneren verfügt, der Inhalt also nicht allzu straff hineingequetscht werden muss. Da ich hier auch Gegensätzliches gehört habe, bin ich mal gespannt, wie sich das später nach einem Einsatz darstellt.

    Innenbeutel

    Im Beutel befindet sich das Tarp und ein weiterer kleinerer Beutel mit vier Aluminium-Heringen und Abspannseilen mit Verstellmöglichkeit.

    Das Material des Innenbeutels ist kein Ripstop sondern ein anderes aber auch recht dünnes und leichtes.

    Oben wird dieser schlicht mit festgenähten Bändeln zugeknotet, was aber m.M.n. auch okay ist, da er sich im unliegenden Beutel befindet und daher nicht allzu robust verschlossen werden muss und so etwas Gewicht eingespart wird.


    Inhalt des Innenbeutels:

    LOdImHZ.jpg


    Nichts Weltbewegendes aber soweit in Ordnung.

    Die Heringe taugen vermutlich nicht für den Profieinsatz. Das Seil hat einen Durchmesser von circa 2 Millimetern und ist, wie zu erkennen, jeweils mit einer Verstellklemme ausgestattet.


    Da ich vorhabe selbstgebastelte Abspannleinen zu nutzen landet das vermutlich in einer Schublade. Der Innenbeutel ansich ist ebenfalls aus dem selben Ripstop-Nylon, recht geräumig und mutet im ersten Augenblick ganz praktisch an.

    Tarp: Eindruck

    Das Tarp selbst habe ich bislang nur kurz ausgepackt und abgelichtet, eine Inspektion auf Produktionsfehler u.ä. steht nachher noch an. Soweit erwarte ich keine Fehler-Überraschungen aber auch das ist ja gut möglich.


    Das zusammengelegte Tarp:

    bKR8bYv.jpg


    Das Tarp ist, wie ja auch erwartet, eine große, gedeckt knisternde Plane mit Abspannpunkten.

    Die Abspannpunkte entstehen durch Schlaufen, die an verstärkten Stellen an den Tarp-Stoff selbst festgenäht sind. Eine Übersicht, wo sich diese Abspannpunkte am Tarp befinden kann man auf der kleinen Abbildung auf dem Beutel erkennen (insgesamt 16 umlaufend, d.h. 5 pro Kante und 5 insgesamt entlang der First). Diese Abspannpunkte bestehen bloß aus erwähnter Schlaufe und haben somit leider kein Kunststoffdreieck o.ä. eingebaut, um die Last besser auf der Schlaufenfläche verteilen zu können oder um sie gegen die Reibung des Abspannseiles zu schonen. Eher schade.

    Gewicht

    Das Gewicht wird offiziell mit 460 Gramm (ohne Abspannung) angegeben.

    Gemessen habe ich 423 Gramm (huh?) nur Tarp und 510 Gramm alles zusammen.


    Gewicht Tarp:

    5aiKnsO.jpg


    Gewicht alles:

    e2iSSWW.jpg

    Farbe

    Die Farbe des Tarps ist spannend. Ein "ziemlich dunkles braun mit einem ordentlichen Stich oliv" beschreibt es einigermaßen. Auf den Bildern wirkt es zu grau, in Wirklichkeit ist es etwas satter im Ton. Licht reflektiert recht stark auf der Oberfläche, ist also nicht besonders matt aber auch nicht extrem glänzend; nur etwas dynamischer als ich erwartet hätte. Insgesamt aber eine schöne, entspannte und beruhigend wirkende Farbe.


    Alternativ gibt es für die SuperLight Tarps von DD Hammocks noch olivgrün (welches wohl eher in Richtung kräftiges Landmaschinen-grün-bläulich geht), orange und dunkelgelb. Orange und dunkelgelb sind entweder EOL oder ausverkauft, zudem für mich nicht interessant.

    Das olivgrün gefiel mir vom Farbton nicht, zudem erscheint es mir zu hell, als dass es sich gut in die typische Waldfarbpalette einbetten kann.

    Das Coyote Brown ist aber wiederum ziemlich dunkel, sticht also damit hervor. Ideal wäre eine Farbe dazwischen - die es aber eben nicht gibt.


    In der nicht-SuperLight-Produktpalette gibt es bei den normalen Tarps auch camo, also Flecktarn. Das verschmilzt zwar am effektivsten mit der Umgebung, ist aber absolut Gartenparty-ungeeignet, es sei denn, man möchte seine Bekannten zum Nachdenken anregen... Außerdem nicht in SuperLight verfügbar, also gleich doppelt raus.


    Überrascht hat mich der recht helle und deutlich sichtbare Logo-Aufdruck. Er befindet sich zwar am unteren Rand des Tarps ist aber kräftig weiß. Wie das dann aufgespannt aussieht schaue ich mir dann an und beurteile, was ich dann damit anstellen werde. Ist nicht schlimm aber ein schwarzer Aufdruck hätte es sicher auch getan.


    Logo:

    FruyKEV.jpg

    Fazit

    Also insgesamt bin ich soweit zufrieden. ich wusste aber auch im Vorfeld schon recht genau, was ich zu erwarten hatte und bin jetzt sogar positiv von der Farbe überrascht (vielleicht einen Tick zu dunkel aber ein schöner Farbton an sich).


    Praxistests dann sobald meine selfmade-Seile fertig sind. Vielleicht auch früher wenn ich's nicht abwarten kann :)


    Dirk

    Für's Wandern habe ich derzeit schwere Stiefel. Die haben mir diesen Sommer aber auch echt den Nerv geraubt und ich überlege ebenfalls in eine leichtere Ecke zu schwenken, daher finde ich den Thread spannend...

    Von Five Fingers gibt es ebenfalls Trailrunner.

    Bin glücklicher Besitzer der Five Fingers Bikila Laufschuhe :love: und komme gerade von einem Lauf rein.

    Das wärmste danach sind bei mir immer die Füße :) :thumbup:


    Barfußschuhe sind absolut top! Wobei ich im Sommer durchaus auch mal komplett ohne laufe, da man dann besser sieht, wo man hintritt (keine matschigen Pfützen und so).

    Hallo,


    Willkommen im Forum. Ich bin auch aus Gießen und habe hier vor 5 Jahren oder so mit einer TTTM angefangen.

    Hey mnzl,


    das ist ja schön, direkt jemanden aus der Nachbarschaft hier kennenzulernen.

    Falls du Lust hast können wir uns ja gern mal zu einem "Abstands Coffee-To-Go" in der Stadt oder so treffen.


    Dirk

    Hallo zusammen,


    nachdem ich die letzten Wochen immer mal wieder Ideen, Meinungen und Reviews dieses Forums abgeschnorchelt habe, hat meine zunehmende Beschäftigung mit dem Thema Hängematte - und nun Tarp - dazu bewogen, mich bei euch allen zu bedanken und, sofern es mir als Neuling möglich ist, zu revanchieren und zurückzugeben und mitzuteilen, was meine privaten Erfahrungen mit dem Thema betrifft.


    Also: vielen Dank an alle ansässigen Foristen für die Mitteilung ihrer Ansichten, ihrer Begutachtungen und langjährigen Erfahrungswerte! Vieles hier war ein wertvoller Schatz an Erkenntnis für mich. Natürlich räume ich mir das Recht ein, trotz aller guter Ratschläge, auch weiterhin eigene Fehler machen zu können. 8o


    Zu mir: ich wohne im Gießener Raum; das liegt rund 70 km nördlich von Frankfurt. Zum Thema Hängematte bin ich erst vor rund drei Monaten gekommen, als ich mich während eines Seminares darüber austauschte. Er, ganz überzeugt, ist bei mir auf offene Ohren gestoßen, da irgendwie latent das im Hinterstübchen rumorte.


    Dann vor ein paar Wochen die erste Hängematte erworben: die TTTM Lightest Hammock (die Dehnbarkeit des 20D finde ich i.O.), zusammen mit den TTTM Lightest Straps als minimal brauchbares Gesamtpaket beim Outdoorhändler zu einem echt guten Kurs (ist halt gerade keine HM-Saison).


    Flugs habe ich mich ein paarmal im Wald aufgehängt; meine Freundin angesteckt und nun besitzt der Haushalt drei TTTM Hängematten ^^, einmal die o.g. Lightest und zwei TTTM King Size Hammocks zum "loungen".


    Klar, es gibt "Professionellere", welche mit doppeltem Boden, mit Moskitonetz, noch leichter, etc. aber ich finde, sie bieten einen guten Kompromiss zwischen den verschiedenen Punkten: erster Erfahrung / Convenience / Stoffanmutung / Bequemlichkeit / Herstellererfahrung / Praxisreviews / Verfügbarkeit und natürlich auch dem Preis. Im Großen und Ganzen bin ich mit den HMs superzufrieden und freue mich jedesmal, mich darin aufzuhängen und im eiskalten Wind zu schaukeln.


    Um das Grundset zu vervollständigen habe ich mir vor ein paar Tagen noch ein Tarp dazubestellt. Das war schon eine schwierigere Abwägung aber es ist am ende ein DD Hammocks SuperLight in Coyote Brown geworden.

    Auch hier gibt es bessere / leichtere / günstigere / etc... aber als halbwegs solider sweet-spot fand ich es als Anfänger eine gute Wahl.

    Praktische Brauchbarkeit mit geringem Packmaß war es mir dann wert. Die vielen Abspannpunkte sind, für mich als Anfänger der noch viel ausprobieren möchte / sollte, ein echtes Plus. Die beiden TTTM Tarps waren auch im Hinterkopf hatten aber zuwenig Abspannpunkte und waren entweder zu klein (Lightest Tarp) oder viel zu teuer (Full Moon Tarp) und bei Tarps ist de Auswahl so riesig, dass ich mich auf "Bekanntes" zurückgezogen habe und - meinetwegen - 'nen kleinen Aufpreis für weniger Optimierungsgedanken gezahlt habe.


    Bezüglich der Tarp-Fixierung gibt es ja extrem viele Möglichkeiten und Vorschläge.

    Dazu habe ich mir ebenfalls schon Gedanken gemacht, werden dazu aber einen separaten Threrad eröffnen, da ich hier noch ein wenig Klärungsbedarf besitze.


    Also; ich freue mich, nun auch "offiziell" hier zu sein und freue mich auf den regen Austausch, Lagerfeuergeschichten und natürlich auch Feedback :thumbup:


    Viele Grüße

    Dirk