Beiträge von HarryOnTrail

    Ok, also du verlängerst nicht nach unten, sonder verschiebst seitlich. Müsste die Tarpleine nicht talseitig sein, um da mehr Deckung zu bekommen ?

    Ich wickele bergseitig also in Richtung Berg um den Baum, dadurch ist die Ridgeline auf der Talseite des Baumes.

    Allerdings sind in den Bergen häufig
    die Stammdurchmesser nicht so gross, dass das viel Unterschied macht.

    Also ich weiss ja nicht, aber im Eröffnungspost ist von 10cm Verschiebung der Abspannpunkte die Rede und das ist eine Baumdicke, die ich nicht einmal auf flachem Boden unterschreiten wollen würde, geschweige denn in einem Hang.


    Was soll das asymetrische-über-Kreuz-Gedöns bringen? :/

    Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht und ich denke, dass da 10cm seitliche Versetzung (vor allem bei einem Hextarp) ganz andere Probleme aufwerfen, da man dann nicht mehr "am längsten Abstand" hängt.

    Ich habe für mich da eine andere Lösung gefunden um das Tarp in "Richtung Wetter/Tal" zu verschieben ... ich führe die Tarp-Ridgeline "bergseitig" und die Suspension "talseitig" um den Baum, somit verschiebe ich die Längsachsen zwischen Hängematte und Tarp nahezu um die Dicke des Baumes und das reichte (bisher zumindest) aus.

    hangloose

    Guter Einwand/Denkansatz :thumbup:

    Meine persönliche Erfahrung ist ... damit stehe ich vermutlich nicht alleine da ... Hängematte hat, egal welches Modell, eine gewisse Lernkurve und das noch deutlich mehr als jedes Bodensetup, da Otto-Normal-Verbraucher hier zu Lande alles mit einem Bett vergleicht, weil man es ja von klein auf so gewohnt ist.

    Dementsprechend ist es wohl kaum möglich nach nur einer Nacht ein Urteil über das eine oder andere Setup zu treffen ohne sich ordentlich damit auseinander gesetzt zu haben. Es würde schliesslich auch niemand auf die Idee kommen das Konzept "Bett" in Frage zu stellen, nur weil man mal eine kalte Zehe bekommen hat, weil beim nächtlichen Strampeln der Fuss unter der Decke rausgeschlüpft ist.

    Wer zuhause in seinem Bettchen auf wundersame Weise JEDE Nacht eine 100%ige Schlafqualität erreicht, der wird sich ohnehin schwer tun etwas vergleichbares zu finden ... by the way ... selbst im heimischen Bettchen hat mir schon ein Vögelchen mit seinem Morgengesang zur "falschen Zeit" den Schlaf geraubt ... oder das Schäufele am Vorabend oder das EINE schlechte Bier unter den 8 Flaschen die ich probiert habe.

    Werde ich deshalb zum Weintrinker?

    Nö, ich teste weiter und versuche herauszufinden ob das 5. oder doch eher das 7. Bier schlecht war ... das 8. war es nämlich garantiert nicht, denn nach dem 8. bin ich ja schliesslich auch hervorragend eingeschlafen. :saint:

    Das habe ich auch gelesen und kann es nicht nachvollziehen ... ich habe es bei mir im Garten getestet, beide Zelte nebeneinander aufgebaut, auf die selbe Art und Weise getrocknet, verpackt und dann auf einer Küchenwaage nachgewogen.

    Das DCF-Zelt hatte "Trockengewicht" und das Silnylon-Zelt war etwa 20% schwerer.

    Den Test mit Tarps kann ich leider nicht machen, da ich kein Silnylon-Tarp besitze, ich könnte es allerdings mal mit einem Silpoly-Tarp ausprobieren und die prozentuale Wasseraufnahme testen.

    Allerdings hinkt der Vergleich wenn die beiden Tarps dann nicht nebeneinander hängen und identischen Verhältnissen ausgesetzt sind was Regenmenge, Wind, Temperatur und Abspannwinkel betrifft ... für eine grobe Einordnung könnte es aber reichen :/

    Wobei das relativ zu sein scheint - siehe "DCF tarp — real-world water weight retention". Selbst getestet habe ich das noch nicht, da meine Tarps momentan noch alle aus Silnylon sind. Wäre aber mal ein interessantes Experiment.

    Da ich (noch) kein Tarp aus DCF habe, kann ich da nicht aus eigener Erfahrung sprechen ... ich habe allerdings 2 Zelte aus DCF und da ist es in der Tat so, das nachdem man es mit einem Microfaserhandtuch abgewischt hat wirklich nur noch marginal Feuchtigkeit vorhanden ist und nach 15 Minuten in der Sonne liegend/stehend absolut nichts mehr vorhanden ist.

    Im Gegensatz dazu ein Silnylonzelt auch nach dem Abtrocknen noch 20-25% des Eigengewichts an Wasser in sich trägt.

    Die verglichenen Zelte in diesem Fall sind das Zpacks Duplex und das "baugleiche" 3FUL-Zelt vom China-Ali aus ich glaube 10 oder 15den Silnylon.

    Ich habe mir aus dem Xenon .9 von Dutch 2 Tarps genäht; eines ist ein Mountainfly-Clone mit 380er Ridgeline und eines ist 295x295 mit 17 Abspannpunkten und beide Tarps wiegen knapp unter 400g (inkl. Snakeskin und Packsack aber ohne Schnüre) und vom Gewicht her ist das schon ziemlich nice 8)

    Robust genug sind sie mMn beide ... natürlich nicht zu vergleichen mit einem British Army Shelter aber ich bin auch kein Bushcrafter, der sein Tarp auch als "Zeltboden" missbraucht.

    Man muss ich halt überlegen, was einem die "Leichtigkeit des Seins" wert ist ... unschlagbares Argument für mich ist, dass sich das Material nicht vollsaugt und ich kein unnötiges Wasser mit mir rumschleppen muss ... was das angeht ist Silpoly fast so gut wie DCF.

    Wie geht es dem Grossen Aletschgletscher?

    Sehr geil 😎

    Schon tolle Touren gemacht ... Bettmergrat gestern war echt ein Highlight bisher 👍🏼👍🏼

    Du hast ein Leben ;)

    Ich beneide dich aus dem Homeoffice :P

    Komm her, hier ist sowohl wlan als auch 4G 😉

    Papperlapapp, so viel Stretch wie die Cloud 71 hat wärst Du nach so einem Schnappschuss reif für den Rohlstuhl!

    Nö, ich kann sogar darin schlafen ... sogar mehrere Nächte hintereinander 😜

    HarryOnTrail Wer braucht schon Bäume, wenn er Berghütten hat ;) Du kannst ja eine Live-Übertragung zum Podcast beisteuern - Arbeitstitel: "Zwischen Hütten" 8)

    Das machen wir beim nächsten Mal. :thumbup:

    100m höher wäre es dann in der Tat schwierig mit Bäumen, da müssten dann Seilbahnstützen zweckentfremdet werden ... oder mal in einem Klettersteig :/ ... das klingt doch nach einem Projekt ;)

    Zugegeben, ein durchaus lesenswerter Artikel, aber nur weil im vorletzten Satz das Wort "Hängematten" einmal auftaucht würde ich jetzt nicht unbedingt behaupten wollen, dass es in dem Artikel um "Verbrauchertipps zum Einsatz der Hängematte" geht.

    ... und ob jetzt ein Elektroauto oder eine Bambuszahnbürste Hängematten-Ausrüstung sind, darüber ließe sich auch diskutieren ;)