Beiträge von HarryOnTrail

    Quilt ist ja eigentlich eine klassische "Hängematten-Isolierung", denn du hast ja im Prinzip von 3 Seiten den UQ der dich wärmt und drückst ja auch mehr oder weniger 3 Seiten deines Schlafsacks platt und plättest damit die Isolierung. In der Hängematte macht meiner Meinung nach ein Schlafsack gar keinen Sinn und ist zu 60% unnützes Gewicht.

    Diese ganze Diskussion rührt ja eigentlich daher, dass die UL-Szene den Quilt als leichteren Schlafsackersatz für Boden-Setups entdeckt hat und deshalb wird nun auch diskutiert, wie man das System zugluftdicht bekommt ... in der Hängematte ist das ja im Grunde kein Thema ausser bei "Sonderformen" wie Cross oder Bridge.

    ... und ja Kufa ist je nach dem was verwendet wird recht gut selbst bei Komprimierung aber dann auch schlecht bei Gewicht und Packvolumen ... irgendeinen Tod muss man sterben 8o

    Öhhhh... kommt drauf an ;), wird aber für die meisten richtig sein.

    Mein EE Quilt funktioniert für mich ohne Bänder deutlich besser als mit. In Normalbreite bekomme ich ihn ordentlich ohne Luftlöcher mit dem Körper fixiert wenn es kalt ist. Bei Bändern hebt er sich beim Drehen leicht an. Wenns wärmer wird liegt er deckenmäßig eh nur noch locker auf mir drauf. Mein Kumpel macht das genau so. Wenn ein Quilt nur mit Bändern funktionieren würde, hätte ich wieder einen Schlafsack.

    Aber ein offener Schlafsack zum Testen funktioniert super. Meine Frau nutzt ihren Schlafsack die meiste Zeit als „Quilt“ und macht ihn nur richtig zu wenns kalt wird.

    Naja X/ wie gesagt, jeder Jeck ist anders ...

    ... unter dem Körper fixieren ... klappt wenn man ruhig liegt, klappt nicht wenn du dich im Schlaf drehst

    ... mit Bändern hebt er sich an?!? Ich glaube du fixierst deinen Quilt "falsch" :rolleyes: ... aber auf jeden Fall anders als ich 8o

    Wenn ein Quilt nur mit Bändern funktionieren würde, hätte ich wieder einen Schlafsack.

    Die Bänder sind nicht dafür da, mit einem Quilt einen Schlafsack zu simulieren sondern sie helfen dabei ein System aus oberer und unterer Isolierung herzustellen.

    Hier ist ein gutes Video, wie man einen Quilt richtig an die Isomatte bändert 8)

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    Tipp zum selbst testen: Ein offener Schlafsack kommt einem Topquilt sehr nahe. Also einfach Reißverschluss offen lassen und Kapuze wegdenken.

    In der Hängematte stimme ich dir zu, da klappt dieser "Test" auf dem Boden aber definitiv nicht, denn dort ist das unabdingbar, dass du den Quilt an der Isomatte befestigst, denn sonst hast du genau die Luftlöcher, die dir dann vorgaukeln ein "Quilt ist scheisse und der kann ja nicht funktionieren"

    Ja klar, ist halt die Frage welchen Temperaturbereich du abdecken möchtest

    Mein gepimpter 150er (150+50) funktioniert für mich bis +5°C, der gepimpte 350er (350+70) funktioniert bis -5°C und beide zusammen hatte ich mal bei -10°C, wobei da vermutlich mehr gegangen wäre :/

    Wohlgemerkt ... jeder ist da anders und es sind meine persönlichen Erfahrungen.

    Steif ist da garnix, der ist schön drapiert fürs Foto ;)

    Ich habe als Sommerquilt den Taiga 150 mit 50g Overfill und für den Winter den Quilt 350 mit 70g Overfill und für richtig kalt stecke ich beide ineinander funktioniert super.

    Für Sommer ist der 360er aber definitiv zu warm ... in der geschlossenen Fussbox wird dir die Brühe stehen. Wenn du nur ein Teil nehmen willst, dann würde ich an deiner Stelle den Quilt 350 nehmen, den kannst du im Sommer unten aufmachen.

    Hm verstehe. Ich stelle mir das im Quilt drehen nur komisch vor, da es ja explizit gegen die Form des Quilts arbeitet. Ich weiß, dass ich im Bett nicht auf dem Rücken (gut) schlafen kann. Vielleicht ist das in der Matte ja anders, aber ich gehe vom "schlimmsten" aus, sprich seitlich.

    Wie ist es denn im Bett, liegst du da auch mit freiem Rücken da, wenn du dich auf die Seite drehst?

    Wieso arbeitet es gegen die Form des Quilts? Das verstehe ich nicht :/

    Ich bins nochmal - Macht ein Topquilt am Rücken oder sonst wo Probleme, wenn man seitlich in ihm schläft? Ich kann mir das, ohne einen hier zu haben, schwer vorstellen, daher hoffe ich auf Erfahrungswerte. Bin aktuell auf der Suche nach entweder einem Schlafsack oder einem Topquilt für 0°C und drunter.

    Im Normalfall drehst du dich IM Quilt und nicht Mit dem Quilt ... in der Hängematte hast du dann unter dir deinen UQ und auf dem Boden die Isomatte an der der Topquilt befestigt wird.

    Musst du aber echt ausprobieren ... ich persönlich hatte weder hängend noch auf dem Boden Probleme, ich kenne aber auch Leute die überhaupt nicht damit klar kommen.

    Ich bin in der Hängematte übrigens Rücken- und auf dem Boden Seitenschläfer.

    HarryOnTrail Intuitiv bin ich dabei. Hast du auch noch was in petto?

    An den Tarps, die ich NICHT mit Ridgeline aufhänge sind Linelocks bereits angenäht ... einfachen und schneller geht es nicht. ;)

    Ansonsten wie bereits erwähnt bietet Dutchware diverse Möglichkeiten (nutze ich auch) und die funktionieren definitiv, sind aber auch nicht vergleichbar mit dem Preis den du im Auge hast bei Amazon ... wobei, sind wir mal ehrlich, es geht hier um Kleinstbeträge, für die man keine Bank ausrauben muss ;)

    Ich habe ja mit allem gerechnet (außer den panierten Holzheringen) aber nicht mit Plastik. Da hatte ich mir beim letzten Schwedenurlaub welche von Biltema geholt, da die billigen, die beim Zelt (bitte nicht schlagen) dabei waren sich so leicht verbogen haben, dass sie bereits einen Kreis gebildet hatten. Aber echt geniales Feature mit dem gerade biegen!

    Die Teile sind echt genial mit den "Wiederhaken" halten die brachial gut im Boden, man muss sich nur erst mal daran gewöhnen wie sie versenkt werden ... sie werden einfach senkrecht in den Boden gedrückt (getreten), so wie man einen Nagel in ein Brett haut bis zum "Anschlag" ;)

    Zu den Terra Hiker Heringen kann ich nichts sagen. Grundsätzlich sind aber Y-Heringe der beste Allrounder. Ja, sie gehen nicht so leicht in den Boden wie Hirtenstab- oder Nagel-Heringe - dafür haben sie aber deutlich mehr Haltepower. Und wie schnell sie kaputt gehen hängt von der Qualität ab. Ich habe auch schlechte Erfahrungen mit Y-Heringen gemacht, die aus weichem Aluminium gemacht waren. Deshalb habe ich darauf geachtet, dass meine Y-Heringe aus hartem Aluminium gemacht sind, wie es angeblich auch im Flugzeugbau verwendet wird.

    Absolut meine Meinung :thumbup:

    Ich hatte nicht gedacht, dass es einen derart grossen Unterschied macht aus welchem Aluminium die Heringe gemacht werden bis ich den Unterschied nebeneinander erlebt habe.

    P.S. Ich wollte dir mit dem Piranha Vorschlag nicht in die Parade fahren, sorry ;)

    Im Wald mit inhomogenem Boden, wo noch Laub etc. drauflieg

    ... womit wir mal wieder bei den selbstgeschnitzen Heringen wären, die halten nämlich auch in lockerem Waldboden. 8o

    Tasmanien Tiger Raid pack Mk3, benutzt ich gerade zum täglichen training. nach der Arbeit prügel ich das ding mal 7KM mit 20KG inhalt über die Weinberge. Mache es als Vorbereitung für den Camino wenn es wieder geht. Denke wenn ich damit richtig on Tour bin dann zwischen 12 und 15kg dabei.

    Sehr cool, aber was schleppst du auf dem Camino alles mit, dass du auf 12-15kg kommst? :/

    Man braucht kein Zelt, keinen Schlafsack, keine Isomatte, nur minimales Kochsetup, keine Verpflegung (ausser Tagesration) usw.

    Hast du 10kg Fotoausrüstung dabei? =O

    Das spiegelt die Bewertungen sehr deutlich wieder. Ich versuch es mal mit den Y-Stakes von Hammock Fairy

    Wenn du gute und leichte Heringe suchst, die unzerstörbar sind und in fast jedem Boden mördergut halten, dann nimm diese hier:

    Es gibt sie in verschiedenen Längen, das ist echte schweizer Ingenieurkunst :D

    Das Geilste ist ... wenn die mal krum sein sollten ... einfach in heisses Wasser legen und gerade biegen, das funktioniert auch perfekt unterwegs.

    Ich muss die Nachricht beim ersten Mal überlesen haben - ich habe heute erst die Bestellung abgeschickt, ich denke er ist aktuell sehr beschäftigt.

    Und die Heringe die du verlinkt hast sehen nicht sonderlich toll aus, wenn man den Bewertungen nach geht^^

    Ich habe genau diese Heringe und muss sagen ... FINGER WEG ... die sind Schrott, gebrochen ist mir zwar keiner, aber gerade ist auch keiner mehr. Viel zu weich und Sandheringe heissen sie vermutlich deshalb, weil du einen sandigen lockeren Boden brauchst um sie zu versenken, denn Halt hast du damit im Sand definitiv nicht.

    :thumbup:

    Bei 110°C passiert auch nix und brechen wird dir ohnhin nix, der Stahl würde weich werden, d.h. er hält die Schärfe nicht mehr gut und verbiegt sich statt zu brechen ... lässt sich aber dadurch wesentlich einfacher nachschärfen, das musst du dann aber auch nach jeder Kartoffel die du klein geschnitten hast auch machen :D:D:D