Über Beaks hab' ich letztens auch mal nachgedacht, aber afaics haben die auch Nachteile:
Man braucht vier(!) Heringe extra - und das pro Seite! Man verdreifacht da also die Zahl der Ankerpunkte, die man setzen muss (verglichen mit einem Diamant-Aufbau hat man sogar Faktor fünf). Ausserdem fällt mir keine weitere Anwendung für den Stoff ein.
Wenn man eine Seite mit einem Poncho abschottet, hat man eben noch einen Poncho, aber ein Beak ist schon sehr speziell geformt.
Sinn macht das Teil imho also wirklich nur, wenn man Geld sparen möchte.
Kauft man direkt ein Tarp mit Türen, spart man Geld, Gewicht und Aufwand.
Wenn die Türen Teil der Plane sind, braucht man keine Heringe, um Verbindungsstellen abzudichten (da, wo die Türen aufeinander Treffen, könnte man eigentlich einen Reisverschluss oder ähnliches nutzen…).
Ich überlege, mal ein langes, rechteckiges Tarp (3m * 4,5m?) mit vielen Schlaufen an den langen Seiten zu probieren. Damit hätte man genug Reserven für Türen - und wenn man sie nicht braucht, ein sehr geräumiges Dach ;-). Wahrscheinlich könnte man das auch ein Stück kleiner machen, aber dann hat man Probleme, wenn die Bäume zu dicht beieinander stehen (bei drei Metern könnte man das Tarp einfach drehen).
Das ist dann wohl auch der große Vorteil der Speziallösungen: Dass sich der geschützte Raum nach unten verjüngt, ist eigentlich ja nicht schlimm - aber dass die Ridgeline länger wird, stört dann schon…