Beiträge von Tino

    Noch ein Gedanke: Man könnte auch zusätzliche Augen in einen längeren Dogbone einspleissen(?).

    Ich schätze, die meisten können die Gesamtlänge über die reguläre Aufhängung stufenlos variieren, so dass Halbieren schon flexibel genug ist. Andererseits hätte man dann einen zusätzlichen Befestigungspunkt, oder eine Möglichkeit, den Wasserablauf zu optimieren.

    Für die Widerstandsfähigkeit muss man (kleinen) Zecken (und auch Flöhen, Lausfliegen…) allerdings wirklich Respekt zollen — ohne Hilfsmittel kann man die praktisch nicht totschlagen, und zum Zerquetschen muss man schon sehr exakt mit den Fingernägeln arbeiten. Bei aller Abneigung sind es schon kleine Wunderwerke.

    Ich bin Zecken gegenüber inzwischen ziemlich entspannt — Bisse hatte ich schon länger nicht, aber im Garten habe ich schon mindestens drei erwischt (eine davon hat es nicht einmal bis zu mir geschafft; da muss sich mein Ruf als Killer eigentlich nur noch unter der Zeckenpopulation rumsprechen 😷). In Wald und Wiese bisher gar keine, was für die Mäuse-Theorie spricht.

    Das mit den Mäusen kann man sich übrigens zunutze machen:

    Es gibt mit Permethrin behandelte Watte zu kaufen, und da Watte ein guter Isolator ist (Eiderdaunen wären natürlich besser ;-), schleppen Mäuse das Zeug gerne in ihre Nester. Als Bonus werden noch ein paar Parasiten getötet, und davon profitiert dann auch der Mensch.

    Mir waren die "Köder" zu teuer, aber mit leeren Klopapierrollen und einem Insektenspray auf Pflanzenbasis scheint es auch gut zu funktionieren.

    Ich habe eine Matte, deren Enden mit Gurtschlaufen versehen sind, die afaics bei den alteingesessenen Fabrikaten eher unüblich sind (mit Dutch-Bling vertragen sich die zum Beispiel überhaupt nicht).

    Bevor ich jetzt einfach ein Stück Dyneema durch die Tunnelzüge fädele, frage ich mich, warum das nicht schon ab Werk so gemacht wurde. Fehlt dem Hersteller nur die Expertise, oder gibt es irgendwelche Vorteile? Ich kann mir eigentlich ja nicht vorstellen, dass ein weit verbreitetes Material den Hängemattenstoff bedeutend stärker belastet, und ich glaube nicht einmal, dass Gurtband billiger ist... oder hat schon jemand erlebt, dass eine dünne Schnur den Tunnelzug "zerschneidet"?

    Bei robusten Klappmessern geht imo kein Weg an ColdSteel vorbei – gerade, wenn der Preis nicht komplett egal ist.

    Eine konkrete Empfehlung habe ich nicht, aber der Hersteller hat ein paar sehr stabile Verriegelungsmechanismen im Programm (afair steht da das Tri-Ad Lock weit oben).

    Gibt anscheinend was neues.....mit dem Konzept der Bridge-Hammocks hab ich mich bisher nicht beschäftigt, dachte da kann man besser mit Isomatte drin liegen ....bringt ein System mit nur einem Spreizstsb gravierende Vorteile gegen6GE-Matten?

    https://www.onewindoutdoors.com/en-de/collections/bridge-hammock

    Sieht nach einem Übersetzungsfehler aus:

    Material ist Silnylon, also ist das nicht zum schlafen, sondern eine mobile Badewanne! 🤭

    Was mir aber auffällt: Hat der Hersteller jetzt auch SpiderPoly-Gurte, oder ist das Fake?

    Update: Beim Einzelprodukt steht "UHMWPE & Polyeseter".

    Von Exped gibt es auch ein paar Regenponchos.

    Meinen habe ich leider verloren, aber der (billigere) Nachfolger (Hersteller müsste ich nachschauen) reicht für meine RidgeRunner — solange der Regen sich an die Spielregeln hält und sich nicht mit dem Wind verbündet 🥶. Für eine Schönwettertour, bei der man am Ende wahrscheinlich sowieso gar keinen Regenschutz braucht, würde mir das reichen.

    Man kann aber auch ein kleines Tarp mit einem Poncho kombinieren. Dann hilft das ansonsten störende Loch sogar, weil man statt des Kopfes auch die Aufhängung der Hängematte durchstecken kann, und so eine Seite zusätzlich gegen die Elemente abschirmt.

    Ich sehe da eine große Zukunft in der Justiz: Zwei Instanzen der KI werden wahrscheinlich ähnlich viel Unsinn verzapfen wie ein paar Rechtsanwälte — aber die brauchen Monate, während die Computer in Sekunden fertig werden.

    😂

    Isomatte wird unsachgemäss belastet. Eine - zugegebenermassen - nicht mehr ganz neue EXPED Synmat UL LW hat nach einmaligem Versuch den Geist aufgegeben. (Die Stege haben begonnen abzureissen, worauf ich sie entsorgen musste.)

    Ich nutze dasselbe Modell, und habe weder Probleme noch Sorgen: Ich muss die Matte auch nur minimal aufpumpen, weil viel weniger Druck darauf lastet als am Boden (RidgeRunner mit zwei Lagen).

    Juristische Spitzfindigkeit: Die Sachlage ist in Deutschland eigentlich genau anders rum, solange etwas nicht explizit verboten ist, ist es erlaubt.

    Dieser wichtige Punkt wird imo bei vielen "Beschwerden" übersehen, denn mal ein Auge zudrücken ist im Zweifelsfall weniger problematisch als Polizeiwillkür.

    Beispiel Waffengesetz. Vor einiger Zeit gab es da ja wohl einen neuen Paragraphen, und der kommt seit dem praktisch immer zur Sprache, wenn es irgendwie um Messer geht. Ich ignoriere das weitgehend, weil ich nicht damit rechne, je irgendwelche Blankwaffen-Patrouillen anzutreffen (und die Rambo-Phase eh übersprungen habe).

    Auf der anderen Seite sehe ich keinen Grund, warum jemand mit einer Machete durch die Fußgängerzone laufen sollte, und ich habe nichts dagegen, wenn man in solchen Fällen nicht lange diskutieren muss.

    Nehmen wir nun einmal an, die Gesetze zum Aufenthalt in der Natur wären deutlich liberaler, und ihr (oder der Förster… wer auch immer) trifft an einem schönen Fleckchen auf ein Gruppe Halbstarke mit Ghettoblaster, Einweggrill, Alk und einem frisch gefällten Baum ("der lag da schon!")… ich will gar nicht, dass man da erst den rumliegenden Müll auf DNS-Spuren untersuchen muss, bevor man einen Platzverweis aussprechen kann!

    Ich fürchte allerdings, das ist eine selbst komstruierte Unterstellung aus einem völligen Missverständnis meines Punktes heraus ist

    Was genau ist denn dein Standpunkt?

    Fehlverhalten "totschweigen", weil niemand frei von Sünde ist? Dann sind wir gewissermaßen sogar auf der selben Seite, denn Maßnahmen gegen Chaoten treffen oft auch verantwortungsvolle Zeitgenossen.

    Allerdings passt das gar nicht zu der Meinung von grobinger, auf den du dich beziehst.

    Solange ich nicht selbst bei irgendeiner Plattform publiziere, kann mir das auch nicht auf die Füße fallen.

    Sind nach deiner Logik nächtliche Straßenrennen auch ok, weil praktisch jeder Autofahrer ab und an die Regeln bricht?