Beiträge von Tino

    Von kleinen Geschäften im Internet zu großen Philosophen und den Grundpfeilern der Rechtsstaatlichkeit — aber der Bogen ist imo nun wirklich etwas zu weit gespannt 😂.

    Es würde automatisch jeder unter Generalverdacht stehen der positive Erfahrungen eines Produkts vorstellt (und z.b. dafür ein neues Thema eröffnet). Muss ein Forenuser dann beweisen, dass er keine Vergünstigungen kriegt?

    Das ist — im reinsten Sinne des Wortes — unmöglich. Es ist aber trivial einfach, sich zu einer Werbepartnerschaft zu bekennen, und damit das funktioniert, braucht man nicht einmal Nachweise.

    Man möge mich korrigieren, aber ich glaube nicht, dass irgendjemand etwas anderes als Freiwilligkeit als Basis für irgendeine Art von Kennzeichnung vorgeschlagen hat

    Ich werde ja das Gefühl nicht los, dass beide Seiten viel zu viel in die jeweils andere Position hineininterpretieren 🙈.

    Technische Machbarkeit vorausgesetzt fände ich eine Art Badge ("💰"😉) am Avatar passend — und dazu könnte man im Profil dann ausführen, in welchem Umfang man gewerblich tätig ist oder mit Herstellern zusammenarbeit.

    Was — gerade wegen dem Einschubfach — stören könnte:

    Je nachdem, wie breit man ist, wird man an den Seiten eng von der Hängematte umschlossen, und die Decke entsprechend komprimiert — an Stellen, an denen auch die Unterlage nicht wärmt.

    Wenn der Aufwand dafür nicht übertrieben hoch ist, würde ich das mit der zweiten Matte selbst probieren: Hier will man dich eh nur zum Underquilt bekehren 😉.

    Meistens liege ich zwar unterm ganz langweiligen A-Frame, aber den Aufbau als Diamant finde ich wegen der einfachen Abspannung auch ziemlich praktisch.

    Die Konfiguration hat aber auch ziemlich viel Stoff, denn ich eigentlich gar nicht brauche — und wenn man den weglässt, landet man bei einem Hextarp.

    Ich habe also mal die (gedachte) fehlenden Stoffkanten durch Schnur ersetzt, und bin mit dem Resultat eigentlich ganz zufrieden:

    Für stürmisches Wetter gibt es besseres, aber ich spanne eigentlich eh immer so hoch wie möglich ab.

    Was ich anhand dieses Tarps noch gelernt habe:

    Schnurtaschen an den Ecken sind imo im Prinzip eine gute Idee, aber in der Praxis kommt es auf die Details an. Konkret finde ich den Klettverschluss ziemlich störend, weil daran auch die Seile hängen bleiben. Ausserdem wäre es schöner, wenn die Öffnung wirklich an der jeweiligen Spitze wäre.

    Bei deiner Lösung brauchst du aber auch die doppelte Länge Seil, weil jedes zusätzliche Auge mindestens doppelt soviel Seil verbraucht. Wenn du eine Daisy Chain spleißt, brauchst du in etwa genauso viel Seil wie für eine Whoopie Sling

    Ich würde aber nie im Leben eine Daisy Chain spleißen, sondern maximal zwei zusätzliche Augen.

    Mal angenommen, man macht in einen 1m-Dogbone noch ein einziges Auge bei 80cm — dann hätte man

    • 1m
    • 0,8m
    • 0,5m
    • 0,4m
    • 0,25m
    • 0,2m
    • 0,1m

    Die dreifach-Faltung ist dabei nicht einmal berücksichtigt, und mit ein bisschen Improvisation könnte man auch nur eine Seite (vom Auge aus betrachtet) halbieren und so etwa die 0,7m und 0,9m erreichen.

    Als normale Aufhängung wäre mir das viel zu kompliziert, aber da man die Feineinstellung anderweitig erledigen kann, ist die Flexibilität imo mehr als ausreichend. Tatsächlich finde ich die Möglichkeit, meinen Rucksack an der Leine aufzuhängen interessanter als die Verstellbarkeit — wenn es um die geht:

    Exped hat (hatte?) ein hängemattentaugliches Schlitz-Seil im Angebot.

    Kannst du ein Rezept für deine Ridgeline rausgeben?

    Mit cm-Angaben ?:whistling:

    Ne, die weiss ich nicht einmal mehr selbst, und dann wären die Werte bei dir am Ende eh noch anders.

    Aber zum Aufbau:

    Ich habe zwei Seilstücke verwendet. Am Kopfende eine Whoopi Sling (aus etwa 120cm Seil), deren verstellbares Ende so dicht wie möglich am Auge beginnt, und in den verstellbaren Teil dann ein winziges Auge von einem langen Dogbone gespleißt, der bis zum Fußende geht.

    Ein Einteiler funktioniert natürlich auch, aber ich wollte sicher sein, dass mir der "Schwanz" nicht am Ende im Gesicht hängt. Bei der Konstruktion ist das überschüssige Seil immer an der selben Stelle und ausserhalb der Hängematte.

    Gerade in der knallroten Hängematte mit (zum Glück eher curry-) gelben Underquilt ist mir aufgefallen, dass sich im Moskitonetz ziemlich viele Insekten tummeln. Dem Namen nach funktioniert der Schutz, denn Mücken waren nicht dabei — aber auch Nektarsauger will man ja nicht unbedingt im Bett haben.

    Da ich bei Kleidung schon beobachtet habe, dass insbesondere Gelb sehr attraktiv auf Fluginsekten wirken kann, arbeitet das Setup (Netz mit Einstieg von unten, kein Reisverschluss) anscheinend wie eine Bremsenfalle.

    Ich hatte leider kein Vergleichsobjekt, aber ich gehe stark davon aus, dass ich gerade einen echten Pluspunkt für gedeckte Farben gefunden habe (es muss ja nicht gleich Kamo sein ;)).

    Wenn der Geruch tatsächlich von einem Öl kommt: Orangenöl (Zitrone auch) ist ein phänomenale Fettlöser – aber auch wenn das 100% biologisch ist: Automatisch unbedenklich ist es dadurch nicht (ich nehme das gerne nach Fahrradkettenwechsel für die Hände; schon ziemlich beeindruckend).

    Und zum Schluss werde ich mich noch um Tarp Poles für die Tieouts kümmern.

    Da würde ich mich mal im Drachenladen umschauen: Da kann man sich auch Carbon leisten, und alternativ gibt es noch Fieberglas.

    Verbinder bekommt man auch, und falls die nicht reichen, kann man immer noch Rohre suchen, die man ineinander stecken kann.

    Ich habe letztens mal eine GE unter einen Poncho gehängt und den Gartenschlauch aufgedreht.

    Fazit: Gar nicht mal so schlecht. Nur zwei Heringe gebraucht und die Aufhängung der Hängematte mit genutzt – und die ist trocken geblieben.

    Für eine Schönwettertour würde ich das ernsthaft in Erwägung ziehen… wenn der Poncho nicht sperriger wäre als das Tarp 😂.

    Ergänzung: Das fragliche Modell ist von SeaToSummit mit 400g angegeben

    Wirklich steril muss ja eigentlich auch nicht sein – Hauptsache, keine „bösen“ Bakterien.

    Ob das Zeug jetzt zum Wunden ausspülen taugt, muss wer anderes erklären, aber ich würde das eher verwenden als Wasser aus einer Pfütze.

    Ich habe auch ein paar von den Peggy Pegs, bin von denen aber nicht wirklich begeistert:

    Abgesehen davon, dass man zum Eindrehen Werkzeug braucht, kann ich die Dinger auch aus schwerem Boden rausziehen. Verglichen mit normalen Heringen ist die Haltekraft entgegen der Einschlagrichtung noch immer grandios (was auch gut so ist — zumindest, wenn man die Erdnägel wieder mitnehmen will ;-), aber Schrauben in Holz sitzen noch einmal deutlich sicherer.

    Wenn man wirklich viel Last hat (und nicht Buddeln will) sind Schaukelanker das beste, was ich kenne (die wiegen im Zweierpack aber schon mehr als eine Hängematten-Komplettausstattung :D).

    Was wirklich hilft: Yoga! ;)

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    Scherz beiseite — der Kollege glaubt aber zumindest, dass sein Lebenswandel ihm gegen Zecken geholfen hat, und angeblich ist er nicht nur Youtube-Schreihals, sondern auch Biologe.

    Die Grundüberlegung ist in sich eigentlich auch ziemlich schlüssig: So eine Zecke ist natürlich zu groß fürs Immunsystem, aber von der Mücke bis zum Blutegel brauchen die ganzen Plagegeister Gerinnungshemmer, damit sie sich überhaupt vollsaugen können (und die spielen zumindest in der selben Liga wie unsere Abwehr).

    Tatsächlich bin ich selbst seit einem Urlaub in Schweden ("diese ganzen Gewitterfliegen hier sind schon ein bisschen nervig") viel unempfindlicher gegen sämtliche Insektenstiche geworden — nicht nur gegen Angriffe durch Kriebelmücken. Das spricht allerdings gegen die Theorie, dass die Parasiten Probleme mit meinem Blut haben.

    Der (Ex)-Offizier, der mit Sonnenbrille im schattigen Wald Knoten herabwürdigt, hat den Fuhrmansknoten irgendwie für mich verbrannt ;) — aber das Video zeigt imo wirklich ein paar gute Möglichkeiten.

    Um das Ausfransen zu vermindern brauch man die eigentliche Funktion eines Karabiners afaics gar nicht, daher kann man vielleicht noch ein bisschen sparen, indem man einen kleinen Ring verwendet. Aber ist das bei Dyneema überhaupt ein echtes Problem? Die Faser ist ja schon ziemlich glatt.

    Weil jeder Millimeter Whoopi Sling zwei Millimeter Seil kostet.

    Nach der anfänglichen Faszination sehe ich inzwischen vor allem diesen klaren Nachteil. Die verstellbare Ridgeline, die ich letztens gebaut habe, ist im wesentlichen auch ein Dogbone — als Whoopi Sling habe ich nur einen kleinen Teil ausgeführt, der gerade mal so den nötigen Verstellweg abdeckt.

    Noch ein Gedanke: Man könnte auch zusätzliche Augen in einen längeren Dogbone einspleissen(?).

    Ich schätze, die meisten können die Gesamtlänge über die reguläre Aufhängung stufenlos variieren, so dass Halbieren schon flexibel genug ist. Andererseits hätte man dann einen zusätzlichen Befestigungspunkt, oder eine Möglichkeit, den Wasserablauf zu optimieren.