Wir haben in der Familie ein abseits gelegenes Gartengrundstück auf dem meine Großeltern damals den Selbstversorger gelebt haben. Wie es halt so in den 90ern war auf dem Dorf. Heute dient es nur noch als Brennholzvorrat meiner Eltern. Ich habe dafür die Rasenpflege in der Wachstumszeit geerbt, danke Omi 
Als ich die letzten Tage das erste mal zum mähen hin bin hat mich der vorher/nachher Effekt irgendwie geflasht. (Mähe da seit mehreren Jahren, weiß nicht wieso es auf einmal KLICK gemacht hat)
Mir kam plötzlich der Gedanke, das Gelände für kleine Outdooraufenthalte zu nutzen. Chillen, Grillen, Fläschchen Wein...dies das halt. Das es nur wenige Orte gibt, wo man legal aus der HM gemütlich aufs Lagerfeuer blicken kann nervt mich schon lange
Das Problem ist nur, das es keine geeigneten Bäume auf der ganzen Fläche gibt. Ein tausend Jahre alter Kirschbaum und ein paar Kiefern, das wars....fast.
Wie es sich für einen "Schrebergarten" gehört, findet sich auch allerlei Krams hier und da. Unter anderem meterweise Gerüstrohre + Zubehör. Also habe ich angefangen mir ein Hängegerüst zu basteln. Zuerst inkl. dem Kirschbaum als Fixpunkt, was ich dann allerdings wieder verworfen habe. Herausgekommen ist ein Gerüst für zwei Hängematten, 4,70m Abstand, passend für 12ft.
Durch den nassen Winter konnte ich die Enden der stehenden Rohre bequem per Körpergewicht gute 50cm in den Boden drücken. Den Rest an Stabilität übernimmt der Querträger. Bin wirklich erstaunt wie stabil die ganze Konstruktion steht. Wenn alle Stricke reißen könnte man die beiden Ausleger vorne noch mit deiner langen Stange verbinden, das trübt allerdings den Ausblick nach oben. Vorerst versuche ich es mal so. Zum Schluss eine kleine Feuerstelle, Dreibein installiert, was will man mehr. Investitionskosten Null Euro, Nutzen unbezahlbar 