Beiträge von bogus

    Hi,

    ich will Mitte August einen Teil des Südlichen Kungsledens in Schweden gehen. Dazu habe ich mir mal eine Liste erstellt. Meiner Recherche nach gibt es alle 2-3 Tage in den STF Hütten eine Möglichkeit für Nahrungsnachschub. Deshalb plane ich mit Verpflegung für bis zu vier Tage. Ich habe eigentlich wenig Zeitdruck und kann mir gut vorstellen auch mal links und rechts des Weges zu schauen.

    Was mir noch ein bißchen sorgen macht sind die teils niedrigen Temperaturen Nachts. Mal sind es 15° in der Nacht, am nächsten Tag dann 3°. Evtl werde ich noch einen Liner für den Schlafsack einpacken. Wenn es drauf an kommt ist haben besser als brauchen.

    Ihr könnt gerne mal drüber schauen und eure Gedanken mitteilen.

    Packliste

    Ich habe schon ein paar Filter erworben und durchprobiert. Eins haben fast alle gemein...sauberes Wasser ist mit viel Zeit und Arbeit verbunden.

    Angefangen damals mit dem MSR Miniworks.

    Wir waren zu dritt in Schweden unterwegs und haben uns auch autark aus den Gewässern versorgt.

    - Vorteil: Das Filter kann direkt auf Weithalsflasche a la Nalgene etc aufgeschraubt werden. So hat man eine schöne stabile Einheit, welche man zwischen die Füße klemmen, sich drauf abstützen usw usw kann. Der lange Schlauch mit dem Schwimmer macht die entnahme aus den Gewässern einfach.

    - Nachteil: Es dauert ewig bis man 1 Liter zusammen hat und ist auch dementsprechend anstrengend. Das einer mal für alle die Flaschen voll macht ist eigentlich ausgeschlossen. Das will sich niemand antun. Und auch die Filterkartusche muss selbst aus dem saubersten See nach ein Paar Litern gesäubert werden. Das heißt auseinander bauen und mit einem Schwamm oder Bürste säubern. Und ganz leicht ist das ganze mit 480g auch nicht.

    Als ich dann die Nalgeneflaschen aus Gewichtsgründen irgendwann von längeren Touren ausgeschlossen habe musste auch das Filter leichter werden.

    Für kleines Geld wurde der Sawyer mini angeschafft.

    - Vorteil: leicht, günstig, klein, passt auf Handelsübliche PET Flaschen, kann mit Wassersack an den Baum gehangen werden um der Schwerkraft die Arbeit zu überlassen.

    - Nachteil. Wenig Förderleistung und wenn man es aus der Quetschtube pressen will sind am besten 2 Leute erforderlich. ( Die Tube hat nun nach 3 Touren den Geist aufgegeben, eine Schweißnaht ist geplatzt. Gibt es aber als Ersatz)
    Rückspülen ungefähr genau so häufig wie den MSR. Denke das nimmt sich bei allen Filtern nicht viel.

    Dann kam irgendwann der Grayl Filterpress auf den Markt. (Denke Bachgold ist nicht viel anderes, außer das die coolen Influenzer nicht mitbezahlt werden müssen im EK)

    - Vorteil: Das muss ich sagen kann man wirklich Zeit und Arbeit sparen. Vollmachen, drücken, fertig. Verstopfungen sind noch nicht vorgekommen. Ersetzt auch gleichzeitig die Flasche

    - Nachteil: Schwer und groß

    Für die nächsten Anwendungen werde ich weiterhin auf den Grayl setzen, einfach weil der Kraftaufwand/ Liter im Verhältnis zu den anderen Filtern deutlich geringer ist. Den Rest wird die Zeit zeigen

    Aber ich behaupte von mir, soviel gesunden Menschenverstand zu haben das ich in der Lage bin mich über verschiedene Regeln hinwegzusetzen ohne irgendetwas oder irgendwen zu gefährden.

    Das Problem daran ist, dass das "dumme Menschen" auch glauben. Und deren Verständnis von Gefährdung ist eine andere.

    Ich sehe das fast tgl. wenn man mit den Hunden unterwegs ist. Da stehen die Hunde 50m mitten auf dem bestellten Feld und buddeln. Wenn der Rückruf erfolgt passiert natürlich nichts, also versuchen sie es gar nicht erst. Das Ende vom Lied ist, das es pauschal die Leinenpflicht gibt. Darunter müssen dann alle Hunde, auch jene die gehorsam sind, "leiden".

    Ich würde versuchen die oberen Enden der Stämme mit einer Latte, Rohr, etc zu verbinden. Dann hast du die Zugkräfte schon mal größtenteils abgefangen und musst dich nur noch um das zur Seite kippen kümmern. Da könnten der eine Meter schon reichen. Schaukeln und hin und her werden allerdings das Erdloch mit der Zeit auch weiten.

    Des Weiteren musst du dem Gammel am Holz entgegen wirken. Wenn du nur das Holz in die Erde steckst gebe ich der ganzen Konstruktion nicht lange

    Also in Theorie wenn ich die Sachen trocken reingebe sollten sie auch trocken bleiben?

    Ich denke mal das Theorie und Trocken in den Tropen nicht wirklich existent ist. Durch die hohe Luftfeuchte wird immer etwas Restfeuchte in den Sachen sein, die dann im geschlossenen Drybag nicht mehr abtrocknen kann. Dann fängt es, gerade in Verbindung mit den Temperaturen

    Auf dem Foto ist der Taiga 250 in L und ich bin 1,93m...reicht dir das als Kopfschutz? Noch länger und du kannst deine Mitreisenden auch drin unter bringen...spart wieder Gewicht ein wenn die dann keinen TQ brauchen ^^

    Bzgl. der Nässeempfindlichkeit braucht man aber in 98% der Fälle NICHT den Pro Stoff oder hydr. Daune, so zumindest meine Erfahrungen.

    :thumbup: Komme auch problemlos mit dem normalen Stoffen und Daunen zurecht.

    und eventuell noch ein Stückchen länger als large,

    Wie groß bist du?

    Ich denke wenn der TQ unter dem Tarp in der HM nass wird hat man ganz andere Probleme, und das Wetter ist so mies das man nachts sowieso nicht mehr schläft (Horizontaler Regen, Wind und so)

    Wenn du einen Taiga suchst in L nimm den aus dem Marktplatz. Wirst schon glücklich damit sein ;)

    Mit der Wassersäule brauchst du dir keine Gedanken machen. Da keinerlei Belastung auf dem Stoff ist reichen 5k m.M.n vollkommen aus. Aufpassen mit der Größe. 65L Rucksack passt nicht automatisch in einen 65L Drybag!

    Ich nutze für die Sachen IM Rucksack schon Jahre lang ganz leichte silnylon Säcke von Sea to Summit, die machen keine Probleme bis jetzt.

    Dem Rucksack an sich ziehe ich nur das Regencape über und lege ihn unter die HM/Tarp. Was soll passieren?

    Sehr interessant, was für eine Solarpanel hast Du dort montiert? Ich suche noch eines für eine ähnliche Lösung.

    Sunnybag Sunbooster 14

    Dein Setup ist kaputt ... da fehlen noch die Fronttaschen 8o

    Habe keine. Und brauche ich für eine 3 Tagestour nicht.

    Kannst du nem Laien mit wenigen Worten grob den Unterschied erklären?

    Beim Radreisen nimmt man die vorhandene Ausrüstung, beim Bikepacking kauft man alles noch mal :D

    Blackbird XLC mit Double Layer 70d als gathered end HM geschlafen und das war mir zu kurz oder vielleicht zu hart

    Die Warbonnet HM sind allerdings auf Grund des Whips allerdings auch noch kürzer als vergleichbare Modelle anderer Hersteller. Also eig. nur 10,5ft

    mein Kopf lag etwas zu hoch im Vergleich zum Oberkörper

    Richtig aufgehangen mit Kopfteil tiefer?


    Ich glaube bei der Vielzahl an Stoffen und Varianten an Schnitten die es mittlerweile gibt, hilft am Ende tatsächlich nur ausprobieren und vergleichen

    Ich habe heute versucht den alten Brunnen auf dem Outdoorgarten zu aktivieren. Der Grundwasserspiegel sollte sich ja nach dem Winterhalbjahr wieder eingependelt haben und ein bißchen "frisches" Wasser fürs Gesicht und den Abwasch könnte ganz praktisch sein.

    Leider war mit der alten Handmembranpumpe nichts mehr zu holen. Aber bevor die Flinte ins Korn kommt schauen wir erstmal was man da noch machenn kann :/

    Danke für deinen Bericht :thumbup:

    Ich habe keinen mehr-Platz in der 12ft im Liegebereich, der Schnitt verursacht jedoch ein enormes Raumvolumen in der HM, was dazu führt das ich kaum an die Ridgeline greifen kann

    Das kenne ich sehr gut von der 12er Onewind. Und gerade beim vergleichen habe ich gesehen das die auch noch 365x172 Abmessung hat. Das quasi fast ne 12erXL Long/Wide =O

    Und wie du es beschrieben hast finde ich das Raumgefühl da auch etwas too much

    Mit meinen 193cm sollte es vielleicht dann doch lieber die WIDE werden (finde ich optisch eh am besten ;) )