Beiträge von bogus

    Da hast du recht. Das war eher bezogen auf Küche komplett zu Hause lassen und sich über Kaltziehen versorgen. Bringt mir alles nichts wenn ich für den Kaffee eh einen Brenner, welcher Art auch immer, dabei habe.

    Es ist auch nicht meins, alles auf Minimum zu reduzieren, um dann mit 5Kg 35km am Tag laufen zu können und hinter zu sagen: "Ich habe für die 360km nur 9 Tage benötigt".

    Aber das ist ja das schöne...jeder kann Reisen wie er möchte

    Hi,

    danke. Hast ne Menge Input da gelassen und ich werde es mir noch mal alles zu Gemüte führen.

    Vielleicht noch ganz kurz am Rande. Das was du als "Denkblockade" bezeichnest ist vielleicht einfach der fehlende Einblick in dieses Thema, welches sich von den UL Meshschuhen bis zu selber Energyriegel backen endlos erstreckt. Wenn man nicht weiß das es das alles gibt, kann man nicht drüber nachdenken bzw in Betracht ziehen. Für dich ist das alles ganz normal, weil du wahrscheinlich schon viele Jahre in der Materie unterwegs bist. Das lernt man aber nicht durch 1x ne Packliste durchsprechen, sondern durch viele viele Stunden Recherche und ausprobieren. Der ganze Ansatz ans Reisen ist ein völlig anderer. Aber da hast du recht... das kann ich nur für mich selber klären ob das MEINE Art zu Reisen ist. Denn da gehört eine schöne heiße Tasse Kaffe genau so zu wie ein Paar Annehmlichkeiten im Camp.

    Vor allem SCHLAF ist ultrawichtig

    Das sehe ich genau so. Ohne Schlaf keine Leistung am nächsten Tag

    An Deiner Stelle würde ich so oft wie möglich Probegehen, um zu sehen, wie Du mit dem Gewicht klarkommst und was Du evtl. am Tragesystem noch verbessern kannst

    Das mache ich auf jeden Fall noch mal. Ist ja auch nicht meine erste Wanderung. Ich bin schon des öfteren mit schwerem Gepäck gewandert. Und mit schwer meine ich auch schwer. Im Gegensatz dazu habe ich schon 7KG eingespart.

    Ein ÜLA oder Atompacks etc würde mir schon gut gefallen. Aber da hat hangloses recht...da müssen vorher noch ein paar Kilo runter

    Puh, ich weiß nicht ob wir über die selbe Reise sprechen? Bin ja wirklich bereit abzuspecken, aber irgendwo muss man die Kirche auch im Dorf lassen.

    Gehst du wirklich so eine abgelegene Tour, wo Wettermäßig alles passieren kann und du einzig und alleine auf dich und deinen Rucksackinhalt gestellt bist, so los wie du es hier rätst? Da fehlt mir die Vortsellungskraft.

    Das Schlafsetup ist halt luxuriös schwer. Willst Du so?

    Was ist die alternative, auf einer Rettungsdecke schlafen unter dem Tarp? Ich bin über 1,90, somit scheiden so ziemlich alle 1P Zelte schon mal aus. Ich hatte mir wirklich ein Paar bestellt, aber was nicht passt, passt nunmal nicht. Selbst im Xmid 2 werde ich diagonal liegen um nicht vorne und hinten an der Zeltwand zu kratzen.


    Doppelwand weg? Und dann nachts darauf warten wie sich der Daunenschlafsack an der Außenwand mit Kondenswasser vollsaugt?

    Leichter geht es aus DFC...klar, kostet allerdings das Zelt alleine schon fast 1.000€. Iwo muss man auch realistisch bleiben.

    Ich verstehe es leider nicht wieso bei dem ganzen Campinghype der letzten Jahre niemand mal ein Zelt für den großen Outdoorliebhaber Designed hat. Kann mir niemand erzählen das da kein Bedarf da ist :cursing:

    Die Isomatte - und vor allem das 2P Doppelwandzelt sind halt echt groß und schwer.

    Durch die Körpergröße ist auch der Schlafsack long, ebenso die Isomatte. Bin ich auch nicht glücklich drüber alles in Überlänge kaufen zu müssen, habe es mir aber nicht ausgesucht.

    Klar 3/4 Matte und die Beine auf dem Rucksack. Aber wenn ich nachts kein Auge zu mache kann ich das schlafen auch lassen und durchwandern. Spart auch den Rest des Geraffels.

    Buff+Mütze

    Wie kann ein Buff den Kopf wärmen wenn er um den Hals hängt? :/

    Oben: 2*T-Schirt+Longsleeve+Hemd+Hoody+Isojacke+Hardshell.
    Unten: Zip-off hose+Lange Unterhose+Regenhose

    Das 2te Shirt ist schon weg. Longsleeve für die Nacht. Dann bleiben noch ein Hemd und ein Shirt was wechselnd gewaschen und getragen wird. In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht.... und für eventuelle Temperaturen unter 10°, die man auch noch erschöpft und ggfls über längere Zeit wegstecken muss.

    Hardshell und Regenhose sollen vor Regen schützen. Wenn der nicht eintritt ist es umsonst dabei, wenn es regnet, Gold wert.

    Lange Unterhose soll eine kalte Nacht überbrücken, stelle es mir ziemlich dämlich vor darin zu wandern.

    Die Zip Off ist zweifach verwendbar, dazu mückendicht, denke das ist nicht das schlechteste.

    In der Regenhose zwei Wochen lang zu wandern ist absurd.

    Kurze oder wenn's sein muss leichte lange Hose - plus leichte Regenhose, fertig. max.200g

    Habe schon mehrmals erwähnt das Ende August durchaus der erste Schnee fallen kann und Temperaturen < 5° keine Seltenheit sind. Gehst du da ernsthaft mit kurzer Hose los um 50g zu sparen?

    200g T-Shirt ist super schwer

    Einfaches Shirt aus 150er Merino. Da kann man so schon durschauen. Wie kann man da noch sparen?

    400+g Hardshell, 250g Regenhose.

    Natürlich gibt es die Hyperlite und was nicht alles dünnes. Aber setzt da mal einen 10KG Rucksack drauf. Dann haben sich die Schulterpartien und Rücken am Ende des Weges erledigt, Feuchtigkeit kommt schon nach dem ersten Tag durch. Das mag in der Hochglanzwerbung vielleicht Funktionieren, aber nicht in der Realität.

    Küche weg spart 700g

    Wie isst über zwei Wochen auf über 200km wenn du du ohne Küche unterwegs bist? Es soll kein 7vsWild werden, wo man sich nur abhungert und am Ende ohne jegliche Reserven es gerade noch schafft gerettet zu werden.

    Die Beutelitis schlägt mit 120g zu Buche,

    Die stehen tatsächlich nur so drin um die Gewichte mal zu haben. Was davon am Ende gebraucht wird sehe ich dann.

    Ich kenne den Weg ja nicht, aber an der schwedischen Ostküste ca. 700km oberhalb von Stockholm sah es immer mal wieder so aus:

    700km nördlich? Da ist ja dann nicht mehr viel Schweden ^^

    Das Gelände schwankt von gut ausgetretenen Wanderwegen über Moore und Sumpf, bis hin zu steinigen Hochfjäll (teils Restschnee) und Flussfurthen...für jeden was dabei.

    Da sind Sandalen so medium und auch selbst Trailrunner solala. Der Weg ging so gefühlt über ca. zwei Kilometer und trotz aufpassen, bin ich auch mal weggerutscht. Temperaturmäßig war es an dem Tag vielleicht ca. 5 C Grad, dazu Regen und viel Wind.

    Finde einen soliden Wanderschuh, gerade bei Gewicht auf dem Rücken auch sinnvoll. Würde mich aber auch gerne weiter entwickeln. Ist nur die Frage ob da oben der richtige Zeitpunkt dazu ist?

    Ja, das mit dem "Ketteneffekt" als Schal stört mich bei "normalen" Buffs auch und ich mag die deshalb auch nicht so gerne. Das Finkhof-Teil bekommt das durch die Länge aber nicht, das ist ein echter Schal, aber auch lang genug, um wie eine Balaclava über die Ohren oder gleich den Kopf gezogen zu werden und trotzdem weiterhin den Hals zu wärmen.

    Schaue ich mir noch mal an. Auf die paar Kröten kommt es auch nicht mehr an ;)

    was spricht denn gegen Sandalen statt Halbschuhen? Entweder Barfußsandalen oder, wenn man das nicht so gewöhnt ist, etwas wie Teva Sandalen?

    Weiß nicht. Kommt mir komisch vor in Sandalen mit einem 15KG Rucksack 200km zu Wandern :/ Nutze die Teva zum Kanufahren und wenn die nass sind ist es damit auch kein Spaß weite Strecken zu wandern (Bei Portalen z.B).

    Die Neoprenriemen und Gurte würde ich jetzt nicht als Hautschmeichler bezeichnen.

    Was ist denn Dein Anliegen dabei? Möchtest Du leichter werden? Frage, weil es da bei den Gewicht für eine Hüttentour so offensichtliches Potential gibt, dass das ja vielleicht gar nicht dein Ziel ist

    Ich bin eigentlich immer sehr schwer unterwegs gewesen. Für diese Tour will ich nun mal auf Komfort verzichten und einen Versuch in die leichte Richtung wagen. Dazu habe ich auch schon einige Sachen ausgetauscht und weggelassen. Nun interessiert mich einfach mal eure Meinung zu den Angaben. Vielleicht war da ja auch schon jmd unterwegs und kann noch wirklich wichtiges ergänzen.

    Von Hüttentour war nie die Rede. Bin mit dem Zelt unterwegs. Die Hütten werden für den Resupply angesteuert oder wenn wirklich mal die Hölle ausbrechen sollte mit dem Wetter.

    Lieber leichte Mesh Trailrunner, die im Nu trocken sind.

    Salomon Speedcross hätte ich noch. Die sind zwar leicht, jedoch habe ich selbst beim Wandern im Harz da teilweise meine Probleme mit, da man sie einfach nicht so fest schnüren kann wie einen Wanderschuh und dann bei steilen Auf und Ab im Schuh hin und her rutscht. Vielleicht auch einfach ungewohnt wenn man nur Wanderschuhe kennt.

    Weiß nicht ob ich das da oben im Nirgendwo ausprobieren möchte :/

    Habe mir kürzlich auch einen Hut als Sonnenschutz bestellt, der ca. 60 g wiegt. Ist es kühler, lässt sich dieser mit dem Bufftuch kombinieren. Das könnte einen eher schweren Filzhut ersetzen.

    Der Hut scheint wirklich viele Fragen auf zu werfen. Der kommt Tagsüber als Sonnen und Regenschutz zum Einsatz, abends für die Gemütlichkeit und als Abstandshalter fürs Mückennetz.

    Zum Schlafen gedenke ich den Buff um zu machen. Wenn es früh morgens zu hell wird dient er auch als Schlafmaske. Die zusätzliche Mütze habe ich für den Kälteeinbruch in der Nacht gedacht. Die Berichte über das Fäll sprechen oft von Temperaturen um 0°- 5°, auch im August. Dachte das da ein kleines Backup nicht verkehrt ist. Mit dem Hut ist da nicht viel anzufangen.

    Hatte auch schon mal überlegt den gegen ein FR Summerhat oder ähnliches auszutauschen, aber die sind halt aus Stoff. 10min Regen dann hast du nur noch einen Nassen Lappen auf dem Kopp. Da ist bei Filz anders.

    Die PB reicht (ohne Nachladen) tatsächlich für die lange Zeit?

    Nein, spiele noch mit dem Gedanken eines zusätzlichen Panels

    Hast du kein Wasser dabei? Oder muss man keins mitnehmen, weil dort Dauerversorgung sichergestellt ist?

    Gibts dort überall, ohne Filter direkt nutzbar.

    so viel Volumen bräuchtest du nur, wenn du im gleichen Kochvorgang noch Wasser für eine Wärmeflasche heiß mache wolltest

    Es hört sich viel an, aber live ist der Topf nicht mal so groß wie eine Nagele Flasche. Dazu hat er Henkel und Griff inkludiert, was einerseits die Griffzange spart, andererseits auch mal Cowboymäßig über dem Lagerfeuer genutzt werden kann.

    Für 500ml Wasser für die Tüten ist er zu groß, da hast du recht. Aber ich weiß nicht ob es immer die Tüten zum Nachkaufen gibt. Wenn man mal auf Nudeln oder Reis ausweichen muss steht man mit der Titantasse doof da.

    Vom Durchmesser ist er auch für die 230er Gaskartuschen geeignet, wo dann der Brenner auch noch mit rein passt. Somit ist das Volumen voll ausgeschöpft. Die Tasse werde ich vermutlich ganz zu Hause lassen. Muss noch probieren wie der Kaffee aus dem großen Pott schmeckt ^^

    Das Merinobuff in schwer hast du vermutlich schon? Etwas leichter (46g) wäre der Wolle-Seide-Sportschal von Finkhof,

    Ich habe das auch noch die leichte einfache Ausführung. Leider hängt das nach mehrmaligen tragen eher wie eine Kette um den Hals, anstatt zu wärmen wie ein Schal. Deshalb bin ich mit der dickeren Version eigentlich sehr zufrieden. Das große Problem da oben scheint wirklich das Wetter zu sein. Von 25° und Sonne bis 5° und kälter in der Nacht muss man alles abdecken. Da muss ich noch mal schauen was klug kombiniert und doppelt verwendet werden kann.


    Vielen Dank für all eure Anregungen. Etwas Zeit habe ich bis Anfang August noch und werde dementsprechend noch einiges ausprobieren können.

    Nachts dann in die frischen Klamotten und morgens ziehe ich die gewaschenen Sachen wieder an.

    So ist auch mein Plan. Bei bestem Sommerwetter klappt das auch. Aber iwie sind die Berichte aus dem Fäll immer alle sehr Regen und Kältelastig =O

    Ich trage in Schweden gerne meine Lundhags Wanderstiefel (Forest). Die müssen unbedingt eingetragen werden und sind schwer, aber auch bis zu einer mittleren Wadenhöhe wasserdicht

    Habe ich schon viel von gehört, aber noch nicht selber angehabt. Mal sehen, vielleicht ändert diese Tour ja mein Interesse daran. Ein Paar sehr gut eingelaufenen Hanwags habe ich auch noch daheim, aber für schwere Stiefel ist das Gelände eigentlich nicht anspruchsvoll genug. Zumal die Vollleder Stiefel ein mal nass auch nass bleiben

    Zum Furten hast du doch noch diese anderen Latschen dabei, oder?

    Ja genau, die skinnerz. Und falls sie abends mal nicht nass sind auch zum rumsitzen

    Und bist du sicher, dass die wasserdichten Socken auch wirklich wasserdicht sind?

    Nein, bin ich nicht. habe ich neu gekauft. Aber das Internet sagt JA :D

    Nachtrag: In Hohenhameln soll es zwei Tankstellen geben, die da mitmachen.

    kümmere ich mich drum, danke

    Hi, danke für deine Draufsicht.

    Habe 14 Tage reine Gehzeit und ca 3 Tage An und Abreise

    - Handtuch ist tatsächlich so eine Microtuch von Sea to Summit. Kein Frottee aus dem Badezimmer.

    - Blasenpflaster gilt pro Pflaster! 4g

    - Filzhut gg Sonne/Regen und für das Wohlbefinden. Bei Bedarf soll die Hutkrempe das Mückennetz halten. Zum schlafen nicht so gut geeignet ^^

    - Mit Socken und Unterwäsche weiß ich eigentlich wie es alle machen, aber irgendwie will es nicht in meinen Kopf. Die kannst du bei warmen Wetter nach einem Tag in die Ecke stellen, und wenn schlechtes Wetter ist sind die Sachen Abends am Körper auch durch.

    - Die GTX Schuhe sind Halbschuhe / Zustiegsschuhe. Da ist nichts mit furthen. Ich lese immer wieder das die Schuhe auf dem Weg so oder so durch sein werden....oft und lange. Da dachte ich, das wenigstens die Socken das Klima im nassen Schuh etwas aufwerten können. (Blasen, Pilz und sonst was)

    - Die Tasse ist für Kaffee. Weiß nicht ob der in einem 1250ml Topf nicht etwas verloren ist :/ Hast du eine Bezugsquelle für recup ohne das ich 50 Stk. kaufen muss?

    - Ja, Nüsse, Riegel und was für Zwischendurch wird bestimmt noch dazu kommen.

    Hi,

    ich will Mitte August einen Teil des Südlichen Kungsledens in Schweden gehen. Dazu habe ich mir mal eine Liste erstellt. Meiner Recherche nach gibt es alle 2-3 Tage in den STF Hütten eine Möglichkeit für Nahrungsnachschub. Deshalb plane ich mit Verpflegung für bis zu vier Tage. Ich habe eigentlich wenig Zeitdruck und kann mir gut vorstellen auch mal links und rechts des Weges zu schauen.

    Was mir noch ein bißchen sorgen macht sind die teils niedrigen Temperaturen Nachts. Mal sind es 15° in der Nacht, am nächsten Tag dann 3°. Evtl werde ich noch einen Liner für den Schlafsack einpacken. Wenn es drauf an kommt ist haben besser als brauchen.

    Ihr könnt gerne mal drüber schauen und eure Gedanken mitteilen.

    Packliste

    Ich habe schon ein paar Filter erworben und durchprobiert. Eins haben fast alle gemein...sauberes Wasser ist mit viel Zeit und Arbeit verbunden.

    Angefangen damals mit dem MSR Miniworks.

    Wir waren zu dritt in Schweden unterwegs und haben uns auch autark aus den Gewässern versorgt.

    - Vorteil: Das Filter kann direkt auf Weithalsflasche a la Nalgene etc aufgeschraubt werden. So hat man eine schöne stabile Einheit, welche man zwischen die Füße klemmen, sich drauf abstützen usw usw kann. Der lange Schlauch mit dem Schwimmer macht die entnahme aus den Gewässern einfach.

    - Nachteil: Es dauert ewig bis man 1 Liter zusammen hat und ist auch dementsprechend anstrengend. Das einer mal für alle die Flaschen voll macht ist eigentlich ausgeschlossen. Das will sich niemand antun. Und auch die Filterkartusche muss selbst aus dem saubersten See nach ein Paar Litern gesäubert werden. Das heißt auseinander bauen und mit einem Schwamm oder Bürste säubern. Und ganz leicht ist das ganze mit 480g auch nicht.

    Als ich dann die Nalgeneflaschen aus Gewichtsgründen irgendwann von längeren Touren ausgeschlossen habe musste auch das Filter leichter werden.

    Für kleines Geld wurde der Sawyer mini angeschafft.

    - Vorteil: leicht, günstig, klein, passt auf Handelsübliche PET Flaschen, kann mit Wassersack an den Baum gehangen werden um der Schwerkraft die Arbeit zu überlassen.

    - Nachteil. Wenig Förderleistung und wenn man es aus der Quetschtube pressen will sind am besten 2 Leute erforderlich. ( Die Tube hat nun nach 3 Touren den Geist aufgegeben, eine Schweißnaht ist geplatzt. Gibt es aber als Ersatz)
    Rückspülen ungefähr genau so häufig wie den MSR. Denke das nimmt sich bei allen Filtern nicht viel.

    Dann kam irgendwann der Grayl Filterpress auf den Markt. (Denke Bachgold ist nicht viel anderes, außer das die coolen Influenzer nicht mitbezahlt werden müssen im EK)

    - Vorteil: Das muss ich sagen kann man wirklich Zeit und Arbeit sparen. Vollmachen, drücken, fertig. Verstopfungen sind noch nicht vorgekommen. Ersetzt auch gleichzeitig die Flasche

    - Nachteil: Schwer und groß

    Für die nächsten Anwendungen werde ich weiterhin auf den Grayl setzen, einfach weil der Kraftaufwand/ Liter im Verhältnis zu den anderen Filtern deutlich geringer ist. Den Rest wird die Zeit zeigen

    Aber ich behaupte von mir, soviel gesunden Menschenverstand zu haben das ich in der Lage bin mich über verschiedene Regeln hinwegzusetzen ohne irgendetwas oder irgendwen zu gefährden.

    Das Problem daran ist, dass das "dumme Menschen" auch glauben. Und deren Verständnis von Gefährdung ist eine andere.

    Ich sehe das fast tgl. wenn man mit den Hunden unterwegs ist. Da stehen die Hunde 50m mitten auf dem bestellten Feld und buddeln. Wenn der Rückruf erfolgt passiert natürlich nichts, also versuchen sie es gar nicht erst. Das Ende vom Lied ist, das es pauschal die Leinenpflicht gibt. Darunter müssen dann alle Hunde, auch jene die gehorsam sind, "leiden".

    Ich würde versuchen die oberen Enden der Stämme mit einer Latte, Rohr, etc zu verbinden. Dann hast du die Zugkräfte schon mal größtenteils abgefangen und musst dich nur noch um das zur Seite kippen kümmern. Da könnten der eine Meter schon reichen. Schaukeln und hin und her werden allerdings das Erdloch mit der Zeit auch weiten.

    Des Weiteren musst du dem Gammel am Holz entgegen wirken. Wenn du nur das Holz in die Erde steckst gebe ich der ganzen Konstruktion nicht lange

    Also in Theorie wenn ich die Sachen trocken reingebe sollten sie auch trocken bleiben?

    Ich denke mal das Theorie und Trocken in den Tropen nicht wirklich existent ist. Durch die hohe Luftfeuchte wird immer etwas Restfeuchte in den Sachen sein, die dann im geschlossenen Drybag nicht mehr abtrocknen kann. Dann fängt es, gerade in Verbindung mit den Temperaturen

    Auf dem Foto ist der Taiga 250 in L und ich bin 1,93m...reicht dir das als Kopfschutz? Noch länger und du kannst deine Mitreisenden auch drin unter bringen...spart wieder Gewicht ein wenn die dann keinen TQ brauchen ^^

    Bzgl. der Nässeempfindlichkeit braucht man aber in 98% der Fälle NICHT den Pro Stoff oder hydr. Daune, so zumindest meine Erfahrungen.

    :thumbup: Komme auch problemlos mit dem normalen Stoffen und Daunen zurecht.

    und eventuell noch ein Stückchen länger als large,

    Wie groß bist du?

    Ich denke wenn der TQ unter dem Tarp in der HM nass wird hat man ganz andere Probleme, und das Wetter ist so mies das man nachts sowieso nicht mehr schläft (Horizontaler Regen, Wind und so)

    Wenn du einen Taiga suchst in L nimm den aus dem Marktplatz. Wirst schon glücklich damit sein ;)

    Mit der Wassersäule brauchst du dir keine Gedanken machen. Da keinerlei Belastung auf dem Stoff ist reichen 5k m.M.n vollkommen aus. Aufpassen mit der Größe. 65L Rucksack passt nicht automatisch in einen 65L Drybag!

    Ich nutze für die Sachen IM Rucksack schon Jahre lang ganz leichte silnylon Säcke von Sea to Summit, die machen keine Probleme bis jetzt.

    Dem Rucksack an sich ziehe ich nur das Regencape über und lege ihn unter die HM/Tarp. Was soll passieren?