Hey Loewi,
Hohllochziegel sehe ja etwa so aus:

Die Sorge bzgl. Festigkeit (und einige Erfahrungswerte), hat mich sehr lange davon abgehalten in meiner jetzigen Wohnung eine Hängematte aufzuhängen, da ich genau solche Wände habe. Zuletzt habe ich mit einem sehr freundlichen Service-Menschen von Würth telefoniert, der mir (wie viele andere zuvor auch) zu sog. Injektionsmörtel mit Siebhülsen und Gewindestangen riet.
Auf die Schnelle habe ich bei test.de diese Infos mit Bildern dazu gefunden.
Schließlich habe es dann genau so gemacht und bin letztlich auch froh darüber. Seit etwa 1,5 Jahren schlafe in der Hängematte und muss mir keine Gedanken darüber machen ob die Aufhängung hält.
Die Option war für mich die teuerste, aber auch die schlichtest mögliche, die mir sorgenfrei machbar erschien.
So sieht es jetzt bei mir in Wohn- und Schlafzimmer an der Wand aus.


Sehr wichtig ist bei beim Bohren der Hohllochziegel:
- Ohne Schlag bohren. Die Ziegel sind so weich, dass du wunderbar ohne Schlag voran kommst. Sonst brechen die Stege innerhalb und dein Dübel hat nicht ausreichend halt. Außerdem weißt du leider nicht, wo genau du den Ziegel in seiner Struktur erwischst.
- Es sollte ein gerades Loch werden und der Bohrstaub sollte raus. Ich habe den Staubsauger mit einem Aufsatz an die Bohrung gehalten und mit einem Blasebalg mehrfach reingepustet.
Gekostet hat eine Kartusche mit vier Siebhülsen und einer 1m Gewindestange (M10) sowie der vier Gewindeösen, knappe € 30,-.
Eine vernünftigen Kartuschenpresse sollten man haben und auch alles vorbeiten, bevor man den Mörtel einspritzt - die Aushärtung ist in wenigen Minuten geschehen.
Vorteil: Es hält in kritischen Wänden.
Nachteil: Die Höhe ist fix.
Vermütlich würde ich beim nächsten Mal, bei kritischen Wänden, eine höhenflxible Lösung suchen (Holzbalken oder Airlineschiene) und diese mit Injektionsmörtel und Gewindestangen befestigen.