...da passt die fertig konfektionierte HM mitsamt Mückenschutz, UQ, Windschutz und Topquilt daunenlocker rein. Und wenn ich will auch Tarp und Gedöns noch. Zusammenrollen und in den Rucksack geht ebenfalls...
Gewicht 235g.
...da passt die fertig konfektionierte HM mitsamt Mückenschutz, UQ, Windschutz und Topquilt daunenlocker rein. Und wenn ich will auch Tarp und Gedöns noch. Zusammenrollen und in den Rucksack geht ebenfalls...
Gewicht 235g.
Hab übrigens heute Nacht wieder bemerkt, dass der Kragen meines Topquilts deutlich besser an Hals und Schultern abdichtet, wenn man ihn nur im Nacken zusammen klipst und das Oberteil ansonsten flach anlegt. Also NICHT mit den Gummikordeln enger zieht.
Das Zusammenziehen erzeugt ein steifes "O" um den raffenden Gummiring, der lose liegende Kragen kann dies natürlich nicht immer voll ausgleichen, er quillt unkontrolliert nach innen oder aussen, und an den Übergängen entstehen manchmal fingergrosse Spalten. Der Luftaustausch (durch Heben und Senken des Brustkorbes) ist dabei so gering, dass man das oft erst nach vielen Minuten durch leichtes Frösteln bemerkt. Das kann also gut und gerne den Unterschied einer guten zu einer schlechten Nacht (oder 5...10 Grad?) ausmachen.
Flach angelegt (von innen mit den Fingern ggf. etwas nachgeholfen) bleibt alles gut dicht.
Mit dicker Daunenjacke ist das offenbar weniger problematisch, die schliesst diese Stellen dann vermutlich ab...
Bei höheren Temperaturen ist das vermutlich auch noch kein Problem, da gleicht der Körper das noch locker aus und bedankt sich u.U. für die Frischluft.
Also wenn ihr euch wundert, warum man manchmal etwas unerklärlich nachts fröstelt, vielleicht liegt es ja daran???
Genau, das war mir das entscheidende dabei.
Man sollte die Bodenplane übrigens nicht all zu straff heranziehen, dann drücken der dünne Faden und die Schuhe evtl. den UQ etwas zusammen. Nur so viel, dass sie gerade eben abhebt.
Noch ein kleiner Nachteil: Die schmutzigen Schuhe besudeln u.U. auch die Oberseite der Bodenplane etwas. Aber immerhin bleibt der Dreck unterhalb der Hängematte, und Hauptsache die Schuhe sind in der Wanne gut geschützt und vom Boden weg. Evtl. die Schuhe noch neben der Plane ausziehen und gleich in eine Plastiktüte, bevor man sie drauf legt, dann bleibt der Teppich immer fein sauber und mit Socken begehbar...
Ein noch besserer Name wäre wohl Hängebrückenmatte...
...übergege noch, die Sache mit Arduino, E-Motor und Bluetooth aufzustocken...![]()
Mein neuestes Lustprojekt:
Ein Bodentuch (oder Gear-HM?), das folgendes kann:
Füsse beim Auf- und Absitzen trocken halten,
Schuhe und sonstiges effektiv vor Nässe, Schnecken und nächtlichen Kleindieben bewahren,
wenn gewollt luftig schweben,
aber nicht wegfliegen,
sich im Liegen anheben und absenken lassen,
bei Bedarf Boden-Stakes in 4 Eckenösen aufnehmen,
die HM-Wurst beim Auf-/Abbauen vor versehentlichem Bodenkontakt schützen.
Mal sehen, was noch.
So hab ichs gemacht:
Das Material ist PU beschichtetes Nylon, ich glaub 90g/m2, also etwas robuster.
Habe insgesamt 6 Ösen eingearbeitet und zusätzlich zwei Endentunnel, um mehr Nutzungsmöglichkeiten zu haben. Dazu einige Meter 2mm gelbe Schnur und einen Kordelstopper. Die Schnur wird einfach durch die Endenkarabiner der Hängematte geführt und mit Kordelstopper im Liegen bzw. Sitzen bequem aus der HM heraus eingestellt.
180g alles zusammen.
Ich hab einen alten, grossen Nylon-Zeltbeutel wiederbelebt. Ohne RVS, einfach Kordelöffnung. Am Andern Ende ne Öse reingedrückt und eine Enden-Loop durch.
Aber als lange Wurst geht auch die DD XXL skin recht gut (womit wir wieder beim Anfang dieses Fadens angelangt wären). Die verwende ich momentan hauptsächlich als UV- und Regenschutz für die Sommer-Garten-HM. Aber da passt im Prinzip alles nötige mit rein und kostet fast nix. Ist natürlich für kurze HM gedacht aber zum kurzzeitigen Verpacken passt das schon. Langzeitverpacken eher nicht da nahezu wasserdicht, bis auf die Nähte.
Kommt man da nicht über die gefrorenen Seen hin?
Die Insel wird durch schmale Engen leider fast allseitig umströmt, man ist da also sprichwörtlich auf dünnem Eis. Habs zwei Mal mit Skiern und auf dem Umwegen gewagt, ist aber wirklich Nervenkitzel, da im späteren Winter fast immer ordentlich mehrfach durchgeforener Schnee oben drauf liegt, und man die tragende Eisstärke kaum weiss. Muss da noch was erfinden.
Klingt gut, was du da machst. Ist da eine Badestelle in der Nähe?
Iss schon ne Weile her aber ich hab eine "lockere Wurst" wo Mückennetz, HM und UQ sowie Knie- und Nackenkissen und das Organisiernetz einigermassen locker rein passen. Also leichtes Auf- und Abbauen.
Lass das aber immer erst wenigstens einen Tag im beheizten Haus auslüften, bevor ich das so lagere.
Wenn auf reisen, nehme ich die Wurst entweder wie sie ist mit, oder stopfe sie in den Rucksack.
Falls mit Regen zu rechnen ist oder ich im Boot sitze, nehme ich den UQ u.u. separat und im wasserdichten Packsack.
Langzeitlagerung meist im lockeren Netzbeutel.
Die mitgelieferten Press-Quiltpacksäcke von Cumulus nutze ich für mein Tarp (Selva600) und die Aufhängung (Taiga250).
Meinst du ich kann sie einfach auf der grünen Linie in Abständen per Hand anheften?
Genau, bzw. sogar mit Nähmaschine, wenn man die Naht nach aussen dreht und die Daune beiseite schiebt. Aber warum nicht per Hand, nur pass dann auf, dass die Löcher nicht zu gross werden.
Mit den Umkehrpunkten meine ich die Stellen, die links und rechts der Schultern praktisch gefaltet werden (oder mit Gummikordel ohnehin zusammengerafft sind), wenn man den Quilt unter die Schultern legt, im Nacken zusammen steckt und ggf. die Kordeln strafft.
Hier ein paar Bilder:
BoundryWaters Wird das ein Plateau für eine kleine Hütte oder die Hängematte oder eben für das beheizte Zelt? Da du offenbar noch mehr als Holz nachlegen geschafft hast: Zeig doch mal!
(Hab mir vor paar Jahren nämlich was ähnliches an den Rand einer Insel gesetzt,
Will aber noch anmerken: Falls du noch Daune in den Quilt stopfen willst, dann mach das besser vorher!
Besagte Wurst oben an den Saum annähen, und bei Benutzung nach innen klappen.
So hab ichs gemacht. Dann noch an den Enden angenäht (da ist ja kein Loft) und im Prinzip kann man auch an den "Umkehrpunkten" (Schultern) risikoarm an- und sogar durchheften, da der Quilt bei Benutzung dort sowieso gefaltet wird. Halt die Wurst erst ran, dann siehst du evtl., was ich meine. Kannst sie vorher oder hinterher füllen, müsste beides gehen.
Viel Glück!
...du meinst, da schauen wir dem Tod ins Angesicht und kriegen vor Ehrfurcht den Unterkiefer nicht mehr hoch...
Wochenende, grauer Herbst,
ach du liebe Nähmaschine!!! ![]()
Habe inzwischen Probe gelegen und mich noch zu folgenden Verbesserungen entschlossen:
Die anfangs etwas knapp ausgefallenen Stoffaufhängungen durch weitere Stoffstreifen verbreitert und verlängert:
Jetzt ist mein Winter-Selva noch etwas bunter (einzigartiger) und 12-Fuss-passgenauer geworden. Natürlich aus recyceltem Material!
Eine zweite Verknappungsnaht 30cm neben die erste gesetzt. Mehr in Richtung Kopfende, die erste war ja mittig, der Hintern liegt nun ungefähr dazwischen.
Der Fluff am Allerwertesten ist jetzt sehr gut (Fingertest liegend).
Die als optimal gefundene Länge ist mit zwei kurzen (Endtunnel-)Gummis und einem Handschuhhaken als Überlastschutz fix eingestellt.
Die gummierten Seiten-Kordelhaken, die ich zur Verbindung zw. HM und UQ (als Verdreh- und UQ-Reinsetzsverhinderung) ursprünglich für den Sommer-UQ angebracht hatte, passen auch an die Schlaufen des Selva600 ganz gut. Hab noch einige kurze 3mm Kordelstücke hinzugefügt, dann rutschen die Haken nicht unbeabsichtigt raus und kleine Positionsdifferenz wird ausgeglichen.
(EDIT: Kann sein, dass ich den Handschuhhaken nicht mehr brauche und ggf. entferne, das versehentliche Reinsetzen in den bloßen UQ ist ja nun fast unmöglich.)
Gewogen habe ich das Ganze noch nicht, sind sicher wieder 100g hinzu gekommen, aber im Winter und bei Dunkelheit ist das für mich ein bewusster Kompromiss.
Hatte ich schon gesagt, dass meine Singer jetzt endlich auch langsam nähen kann? Weil ich den Poti im Fussteil nach all den Jahren jetzt mal auf + Anschlag anstatt auf - Anschlag gedreht habe?
![]()
Erstaunlich jedenfalls, wie ich das bisher immer irgendwie hinbekommen habe, mit meinem virtuosen Gasfuß!!! ![]()
Sieht gut aus! Feine Arbeit!
Habe mich inzwischen auf die Schiffsreise zum Dresdner Globetrotter begeben, um gescheites Nylon-Reparaturtape zu besorgen.
Ja, meinen Winter-UQ lass ich mich schon was kosten!
Beinahe hätte ich es noch zu ExTex geschafft, die sind da ja gleich um die Ecke, aber da war der Zeitplan mit meiner Familie dann doch zu eng.
Jedenfalls wieder zurück in Finnland, und mit vielen Nächten "Gut-Ding-Weile" und Arbeitstagen voller Ungeduld dazwischen, habe ich mich nun ran gemacht.
Mittig gefaltet aufgehängt, Daunen etwas zurück getrieben, mit Malerkrepp den Falz markiert:
Vorsichtig neben dem stabilisierenden und eine klare Linie vorgebenden Krepp genäht, dabei immer die Aussenseite des UQs (jetzt innen liegend) straff gezogen und ein klein wenig geschwitzt dabei:
Das Tape vorsichtig abgezogen:
...sieht alles gut aus. Die Enden sanft auslaufend, hat auch geklappt:
Aufgeschüttelt und beidseitig gegutachtet:
...alles gut, keine falschen Durchnähungen, auch die Stege sind noch frei und wirksam:
In Nutzform prüfend aufgehängt, von innen:
...und von aussen:
Alles gut soweit!
Die Verkürzung ist also ca. 5cm ausgefallen.
Beim vorsichtigen Drücken mit meinem Simulationshintern von innen bleibt zumindest jetzt mehr Bausch darunter erhalten, allerdings wäre sicher noch Berechtigung für ein bis zwei weitere Umnähungen daneben gegeben
.
Ich glaube, bevor ich weitere Veränderungen vornehme (weitere Verjüngungsnähte? Noch abschließend mit dem Nylontape überkleben?...), steht erst mal eine echte Übernachtung mit Realhintern an. Leider gerade keine Minusgrade, aber die prüfende Hand im Liegen sagt sicher auch noch was aus...
Also mit gutem Klebeband wie Tear Aid scheint es ja gut zu halten...
Habe heute erst mal mit Malerkrepp experimentiert, v.a., um das Stöffle etwas zu befühlen und eine machbare Technik zu entwickeln. Auch, um herauszufinden, in welcher Richtung Stoffverkürzung am meisten "Hinternbausch" bringt. Das Malerkrepp kostet fast nichts, hält ziemlich gut (notfalls auch mal eine Nacht) und ist leicht wieder entfernbar.
Und zwar scheint mir zunächst Innenverkürzung in Längsrichtung am sinnvollsten.
Ich habe dazu den UQ ungefähr in der Mitte gefaltet, Innenseite nach aussen, und dann die Daune nach unten zu den Enden hin geschüttelt.
Das ging recht gut, konnte danach mehrere cm leeren Innenstoff fassen und falten.
(Genau genommen würde ich diesen leeren Falz auch ohne weiteres unter den Nähfuss bekommen. Dann nähte ich aber u.U. auch die Stege mit an.![]()
Was meint ihr?)
Dann habe ich erst mal das Malerkrepp mittig (also im angenommen Bereich des Hintern) angeklebt zum lockeren Probehängen an meiner Testwand. Beim zweiten Anlauf ging das Kleben und festdrücken schon recht gut.
Beim Hängen sieht und spürt man deutlich, wie trotz lokaler Last von oben ein ordentlicher Bausch unterhalb verbleibt.
Die Form ist auch von aussen jetzt klar arschlastig.
Natürlich muss man die Klebenaht sehr gleichmäßig anbringen und auslaufen lassen, um lokale Überlastungen zu vermeiden. Das habe ich hier noch nicht getan.
Aber letztlich entlasten ja auch die kurzen Gummis an den Enden, ähnlich wie vorher ja auch. Nur ist die größte Zuglast jetzt klar auf der Innen- bzw. Oberseite, also dort wo ich sie eigentlich hin haben will.
Bei ungleichmäßiger Verklebung (oder Vernähung) im Zweifelsfalle aber genau dort...
Naja, erst mal noch darüber schlafen und morgen weiter experimentieren ...