Jep, hab gleich noch eine Feuerstelle hingemauert, um den Abfall zu verfeuern. Die sieht man im ersten Bild. Die hat einen elektrostatischen Zünder, den ich dann mit Bluetooth von der Hängematte aus bediene. Der größte Nachteil sind wohl weniger Äpfel dieses Jahr. Das war nämlich ein Apfelbaum... ![]()
Beiträge von Riippumatto-Joerg
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Hallo und Willkommen auch von mir!
Ich bin auch in relativ kurzen Einsteiger-Matten unterwegs.
Eines würde ich aber raten:
Teste erst, ob dir eine lange Matte wichtig ist. Der Preisunterschied ist am Ende gering, wenn du beginnst, passendes Zubehör wie Underquilt und Tarp usw. Zu kaufen, und das bei späterem Wechsel der HM eventuell neu kaufen würdest. Das ist oft speziell geeignet für die HM-Länge. Am Anfang geht eine Isomatte durchaus eine Weile, die hat man ja meist rumliegen...
Gruss aus Finnland! Jörg
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Und jetzt wieder zum Thema Cumulus Taiga 250 Topquilt.
Toll ist der! Hab die letzte Nacht zur Abwechslung damit Mal im WoWo-Bett auch nahe Null Grad geschlafen. (Wohl auch, um meinem Status als Bodenschläfer kurz mal gerecht zu werden). Bin über beide Ohren verliebt!
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Danke euch! Das bestätigt dann meine Vermutung. Abgehakt.
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Mal eine etwas andere aber vielleicht doch verwandte Frage: hat Mal jemand einen verbundenen UQ+TQ probiert, also HM hindurch? Gibt da wohl fertige Lösungen aber frage mich ob sowas überhaupt Sinn macht. Ich hab's nicht vor, also rein aus Interesse gefragt...
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Du bist vom Zeltnutzer zum Bodenschläfer geworden, und wenn du so weitermachst, bist du bald Hänger. (siehe hier)
Jep, dachte ich mir, danke! Vielleicht erfindet die Forumleitung ja eines Tages NOCH bessere Bezeichnungen, wie Ersthänger, Einhänger, Anhänger, oder so. Ich verstehe den satirischen Ansatz, dachte aber am Anfang tatsächlich, manche sind aus Überzeugung Zeltnutzer oder Bodenschläfer, irgendwann war ich's dann sogar selber. Ich habe seit ich Riippumatto-Jörg getauft bin allerdings weder mehr im Zelt noch am Boden geschlafen.
Aber ja, so ein automatisch generiertes Profil ist auch nicht so wichtig. Vielleicht berührt es mich gerade besonders, da ich Quality Land von Marc-Uwe Kling lese (SEHR empfehlenswert, besonders in der HM!)
Danke an der Stelle an alle Forum-Aktiven, tolle Sache und angenehm relaxter und trotzdem sehr faktenbasierter Austausch! Weiter so!
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Ok, und hab ich gestern auch noch gemacht. Allerdings schien es nur so, dass der Brustbereich teilweise dünn gewesen wäre, er hing einfach am Boden liegend mehr durch, da dem UQ ja das Rückgrat fehlt.
Aber: letzte Nacht dann in der HM, am Morgen fast Null Grad auf der Terrasse, und warm geblieben - ohne extra Fleecejacke. Also das Teil kann man so schon hängen lassen...
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Achso: Keine Ahnung, warum mich das Forum abwechselnd als Bodenschläfer oder Zeltnutzer deklariert. Dem kann ich so NICHT zustimmen!!!
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Moin,
Habe dann doch den Taiga 250 Topquilt bestellt (nicht den 360er), v.a. weil ja nun doch die frostfreien Nächte (bei mir in Südfinnland) so langsam beginnen sollten, also der 360er dann ein halbes Jahr lang eigentlich zu warm wäre, bis ich dessen Vorteile das erste Mal Testen und nutzen könnte.
Der 250 ist also heute aus Polen (übrigens via Baltica per DPD) bei mir angekommen, ausgepackt, testgelegen (10Grad?), die ganzen Gummistrippen erst Mal rausgefummelt, noch Mal probegelegen und eigentlich sofort den Vorteil zu meinem ca. 10Grad-Hollowfill-Sommerschlafsack am eigenen Leibe gefühlt.
Ein grosser Vorteil (bei gleicher oder besserer Wärmeisolation) ist schon Mal, dass die Daune an den Stellen wo man drauf liegt und auch um die Schultern herum viel kooperativer nachgibt, man mit dem Taiga TQ also nicht so eingeengt wird wie mit dem schon recht akzeptablen Kunstfaser-Sommer-Schlafsack. (Naja, mein KF-Winterschlafsack war da nochmal ein vielfaches schlechter.)
Gleichzeitig ist der Cumulus-Pertex-Stoff so leicht und seidig, dass sich an der Brust alles super gut anlegt, also keine Wärme entweicht, selbst bei offener Kragenkordel. Sehr schön.
Die Knie kann ich nicht BEIDE zugleich in unterschiedliche Richtungen abwinkeln, bzw muss dazu das Fußteil erst irgendwie bergauf schieben lernen um mehr Kniefreiheit zu bekommen. Lang genug ist er ja. Das ging mit dem (offenen) Schlafsack einen Tick leichter, dafür hatte der dann auch (bei unter 10 Grad) Kältebrücken (da dünneres Rückenteil) und ein zweiter Sommer-Schlafsack musste Abhilfe schaffen (welcher dann nachts wiederum einen gewissen Bewegungsdrang entwickelte.)
Ein Knie geht aber immer, oder beide in die selbe Richtung. Das teste ich heute Nacht noch ausgiebiger.
Ob mich der Taiga morgen früh (draussen -2, auf der verglasten Terrasse vermutlich +2...3Grad) noch warm gehalten hat, wir dürfen gespannt bleiben.
(Mittagsfrost, schüttelst du dein Taiga250 gemäß Frau Holle vor jeder Nutzung irgendwie auf? In den Kammern im Brustbereich scheint das ggf. nötig?)
Gruss Jörg
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Zum Geheimsamen Aufbau bzw Abbau v.a. bei nassem Untergrund: Es bringt zwar etwas mehr Gewicht aber ich habe gute Erfahrungen mit dem DD XL sleeve gemacht. Ein dicker UQ passt da locker mit der HM rein. Günstig ist der sleeve und jetzt auch nicht soo schwer. Ich verpacke das im ganzen, zB im Packsack, zu Hause wird dann nach der Tour gelüftet und sauber zB getrennt verpackt. Langzeitlagern würde ich's sicher getrennt da relativ luftdicht.
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Übrigens, (zurück zum Thema), Kennt jemand eine europäische Statistik zum Thema Hängemattennutzung?
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Moin, hab ein einfaches Einer-Kayak (Riot, ich glaube kanadisch) und dann noch ein 3-4er Kanu Made in Estonia. Na und ne Optimisten-Jolla aus Russland (Erbstück von meinem finnischen Schwiegervater). Mit der muss ich im Sommer übrigens mal mit HM-Ausrüstung auf die Insel segeln, dann wird's erst recht spannend mit dem Packen und Verzurren... (Dann nehm ich aber das DD Underquilt und den Schlafsack meiner Frau, nur falls ich kentere und das Zeug in die ewigen Jagdgründe sinkt...)

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Super! Ist sicher US-spezifisch, gut aber die versuchte Wertungsfreiheit!
Danke Mittagsfrost! Schöne Quellen, die du da immer anzapfst!
Ich möchte an der Stelle die schwache Fraktion der Kayak-Camper Mal vertreten!
Wasserschutz und Volumen geht da tatsächlich noch vor Gewicht, v.a. wenn wettermäßig wieder Wind, Regen und leichter Frost dabei sind. Die Schlangehäute habe ich da auch lieben gelernt...
Ein Bild, wie ich das auf dem Kayak befestigt hatte, habe ich aus Gründen des Überlebens auf hoher See diesmal ausgelassen...
LG Jörg
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Ute, Stimmt, das mit dem Stolpern und Zehenstossen ist eine neue Erfahrung, die die Auswahl weiter verkleinert. Darauf würde ich das nächste Mal sicher achten.
TreeGirl, du hast recht, ich hatte nicht auf die ursprüngliche Frage geantwortet sondern nur meine (themenverwandte) Gestellvariante und Erfahrung damit gepostet. Ein anderer Post wäre sicher evtl. dann besser, das nächste Mal dann.
Aber eine Sache, ich hab nun nachträglich die Sache noch mal für den Traveler XL bei diesem Gestell durchdacht, also um sozusagen meiner Abhänger-Pflicht noch genüge zu tun:
Das La Siesta Mediterraneo-Gestell lässt sich laut Verkäuferangabe auf maximale Länge 385cm und max Höhe 130cm ausfahren. Ich hab das jetzt nicht nachgemessen, aber nehmen wir mal an, mit je 10cm Abzug, um in die Hasenohrmuscheln zu kommen und das flexible Ohrenflattern rauszurechnen, sind wir bei 375cm Länge und 120cm Bodenhöhe (am ungefähren Ohrenschmalz gemessen).
Die Traveler XL hat Ridglinelänge 112" ~ 285cm, stimmts?
Also Längenmässig zumindest ist doch genug Platz in dem Gestell für diese HM? (Bodenfreiheit hab ich jetzt nicht nachgerechnet.)
So wie ich das verstehe, sorgt die Ridgeline ja gerade dafür, dass das Flexen sich nicht in Veränderung der Liegekrümmung sondern bestenfalls in Veränderung des Bodenabstands auswirkt, solange nur ausreichend ausserhalb der Ridgline/Bündelung und um die 30Grad gespannt wird. Die Arme geben ja quasi in ähnlicher Richtung und Ausmass nach, wie zB. 10-15cm dünne Bäume es tun würden. Die Ridgeline müsste bei diesem Gestell also selbst beim Ohrenflattern um 3..4cm immer straff bleiben, wenn ich nur ausreichende Gestell-Länge und Höhe nutze? Kann es sein, dass das von dir getestete Hasenohrengestell zu kurz war (davon gibts tatsächlich viele)? Oder beginnen die Probleme, wenn man das Fussteil deutlich höher stellt? Oder reicht der Bodenabstand dann nicht mehr? Oder was verstehe ich eventuell noch falsch?
Aber im Prinzip alles egal, das Hasenohrengestell mit diesen doofen Füssen unten hat mittlerweile auch für mich klare Nachteile, so richtig wärmstens empfehlen will ich es eigentlich nicht mehr. Aber bei mir funktioniert es immer noch gut genug, und im Sommer wandert es in den Garten...
Gruss Jörg
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Moin,
Dann brauche ich aber kein Hasenohren-Gestell kaufen sondern baue gleich ein Gestell ohne Flex.
Stimmt, TreeGirl. Selberbauen ist bei handwerklichem Geschick und ausreichend Zeit definitiv das Wahre, da bin ich voll und ganz deiner Meinung. Ich hatte sogar schon eine "Konzeptskizze" fertig. Das war aber dann die Option, die nach Besprechung mit meiner Frau leider rausfiel. Lag's an meinen schwachen innenarchitektonischen Fähigkeiten? Oder am falsch ausgerichteten internen Marketing, ich weiss es nicht. Gehalten hätte es, geflext hätte es auch nicht mehr als ein, zwei Millimeter.
Aber mit dem Gestell bin ich nun (mit Ausnahme meiner Zehen) zufrieden, mit dem leichten Flexen kann ich wirklich gut leben und schlafen. (Oh, letzte Nacht war besser als im Bett!)
Ich will übrigens das Fussteil jetzt doch noch ein wenig höher stellen. Bei meiner Eigenbauversion (erste Version) wäre das relativ fix und mit wenig Höhenunterschied ausgefallen, jetzt aber kein Problem.
Im Sommer kann ich das Gestell dann auch runter in den Garten verschieben, nur paar Schrauben auf und die Teile separat runtergetragen. (Wir haben irgendwie nicht die richtigen Bäume bei uns...)
Aber das wollte ich auch noch mal sagen,
TreeGirl, ich beneide deine Möglichkeiten, du kannst einfach das tun, was du willst bzw. für richtig hältst.
Ich habe mit meinen drei Kindern (11-17J.) und mit meiner finnischen Frau irgendwie vier sehr schwierige Verhandlungspartner. Aber so bleibt auch das Hängemattenhobby immer eine spannende Herausforderung.

LG Jörg
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Super Faden!
@ Mittagsfrost: Landskron, das wahrscheinlich beste deutsche Bier weltweit?!
Also für mich kommt die Taiga360 nun auch immer mehr in Betracht, das sind genau die Erfahrungen, die ich gesucht hatte (drehen und trotzdem warm bleiben, Nutzbarkeit in Grenzen auch im Sommer, usw.)
Zum Thema warum der Top quilt bei geicher Daunenfüllung als wärmer eingestuft wird, ich geb da auch mal meine Spekulationstheorie mit dazu:
Der Cumulus Underquilt, zumindest der schwerere also durchhängende Selva600 (und andere seiner Bauart) wie wir wissen, muss ja relativ straff gespannt werden, damit er keine grösseren Luftkammern zB. am Rücken mehr aufweist. Das führt aber dazu, dass der Allerwerteste den Loft dort etwas mehr zusammendrückt als andere Bereiche, und eben auch mehr als der Topquilt zusammengedrückt sein wird. Man friert am A... also schneller, trotz gleicher Daunenfüllung. Das ist eigentlich nicht Spekulation sondern das habe ich bereits erfahren dürfen - ich hatte meinen Selva 600 einmal zu straff gespannt, da war dann der Hintern der dünnste und zugleich etwas kältere Bereich. Nach lockern der Aufhängung hatte es sich etwas gegeben. Aber bei Grenztemperaturen spielt das dann eben eine Rolle.
Zumindest ist das genau der Grund, warum ich den Underquilt mit deutlich mehr Temperaturreserve genommen habe, als ich den Top quilt wählen werde. Was aber vielleicht (bei geringerem Gewicht der kleineren Variante) weniger nachteilig in die Waagschale gefallen wäre (?).
Warum die Leute das von Cumulus nicht so gesagt haben? Vielleicht ist das eben nicht so vorteilhaft fürs Marketing, dass der Selva auch Schwächen hat?
Aber das ist dan wirklich reine Spekulation, und ich entschuldige mich auch sofort wieder dafür.
Gruss Jörg