Beiträge von Riippumatto-Joerg

    ...heute noch einen weiteren Hängeplatz in der entlegensten Ecke des Gartens hingezimmert. Da bin ich weiter vom Weg weg, von geräuschdämpfenden Büschen umgeben, und kein Baum tröpfelt bei Regen unsanft aufs Tarp.

    (Wenn mal bloss der Komposthaufen nicht müftelt...!)

    Eine Gute Nacht wünsch ich Euch!

    Jörg

    So, jetzt isses fast (ein wenig fäster) fertig:

    Die Seitenabspannpunkte habe ich nun doch eher "klassisch" und aussen angebracht. Längenabstand zwischen den Vierecken ca. 180cm, Abstand von der Ridgeline ca. 63cm. So sind bei Benutzung die rausgezogenen Ecken wenigstens ungefähr an Kopf- und Fussenden, und ein Trekkingstock sollte als Spannstab noch quer passen:

    Innen habe ich dann an den selben Verstärkungen noch Laschen angebracht. Wenn ich sie auch vielleicht nicht sinnvoll als Türfeststeller benutzen kann, dann wenigstens als Zugpunkte für Pull-outs am Mückennetz oder ähnliches. Habe mir gedacht, die Schlaufen versetzt mit nur einer Naht anzunähen, damit das spätere Abdichten der einzelnen Löcher mit Silikon halbwegs durchführbar wird. Viel Last werden die ja nie bekommen:

    Und letzlich noch Schlaufentaschen (mit kleinen Öffnungen) an die vier Türecken angebracht:

    Das Papier unten drunter hat mir wieder gute Dienste beim Nähen geleistet. Hab aber auch gelernt, dass man das Papier tunlichst weglassen sollte, wenn man Zickzack-Nähte näht... :|

    So, jetzt warte ich nur noch auf Schnee. Naja, Regen geht notfalls auch... Und Abdichten muss ich die Ridgeline und Seitenabspannpunkte sicher noch...

    Bis die Tage, Jörg

    ...hatte inzwischen die Möglichkeit, meine Idee weiter zu verfolgen, die "Plattenzieher" (Panel pulls) an Stellen anzubringen, wo man sie gleich als "Türfeststeller" verwenden kann (und innen wie aussen Schlaufen anzubringen).

    Siehe Bild, da wo die Minikarabiner liegen:

    Würde bedeuten, dass der Abstand von der Ridgeline wohl etwas geringer ist als sonst normalerweise, aber so richtig nachteilig kann das doch auch nicht sein (wenn man zum Vergleich meist auch ganz ohne panellpulling drunter passt)...?
    Aber schaun wir noch, ehe ich für diese potentiellen Dachdurchbrüche die Nähmaschine wieder vorheize. Gut Ding will Weile haben....

    Hallöchen,

    Da ich nun doch wieder ein paar Stunden mit meinem Sohnemann im gut gekühlten Krankenhaus verbringen darf, habe ich gut Zeit, vor dem nächsten Schritt etwas länger zu recherchieren und abzuwägen:

    Panel Pullouts.

    Zuerst: Wie heissen die eigentlich auf hängemattendeusch? Rausziehlasche? Tüdel? Niffnaff? Plattenziehraus???

    Positionen: Bei Dutch las ich von 35" rein und 25" runter, aber gibts dazu mehr zu sagen? Was hat sich bewährt und warum? (Im vorliegenden Fall: 11ft HM, 12ft Tarp).

    Die speziellen Spannbögen werde ich wohl kaum kaufen, wenn schon dann eher basteln.

    Nützlich sind die Rausziehlaschen wohl hauptsächlich bei Wind und vorr. selten in Benutzung, aber wenn ich schon meinem wunderschönen anthrazit-grauen (feld-/steingrauen?), mit Rüschen vollendeten Tarp schwarze Flecken mitten auf Brust und Rücken nähen (und abdichten) muss (Ok, was MUSS ich schon:/), dann will ich zumindest nicht sofort feststellen, dass ich mir eine NOCH bessere Lösung oder Mehrfachnutzung durch nicht ausreichend durchdachte Lage verbaut habe.


    Z.B. fiel mir auf, dass das Wegklappen und innen Festzurren der Türen im einfachsten Fall die gegenüberliegende Türabspannung nutzt (S. Bild 4/8). Wenn ich aber nur eine (zB. die Kopfseite) geschlossen und die andere (Fusseite) geöffnet haben will, könnte ein Seiten-Pullout auch als Türfeststeller fungieren, wenn sowohl innen als auch aussen am selben Viereck eine Schlaufe wäre. Macht das Sinn?

    Was sind da Eure Erfahrungen?

    (Genaugenommen habe ich nur Langeweile und will einfach nur tratschen. Eben...Drum!)

    ...5-8/8:

    Gewicht übrigens inkl. 26m Leinenmaterial, 2 Stingerze, 4 Minikarabiner, 8 Gummischlaufen, 8 Y-Fischlinge, 2 halbe Snakeskins (Restmaterial) und ein dazugenommener Packsack: 730g.

    Noch ohne Pullouts und ohne Nahtabdichtung.

    Den ersten Guyline-Stolpertest hat das Tarp übrigens auch schon überstanden. (Gelbe Schnüre reichen nicht. Schnüre mit Warnton bei Annäherung - gibts das?)

    LG Jörg

    Heute war auch gleich "schlechtes" Wetter, bei 30Grad kann man draussen wirklich nichts machen und sollte tunlichst drinnen bleiben und zB. ein Wintertarp nähen.

    So ist das jetzt auch bis auf die Panel Pulls und die Abdichtung fertig geworden. Naja, geschwitzt habe ich schon, aber daran war nicht die Sommerhitze Schuld.

    Die Aussennaht hat schicke, feine Rüschen bekommen. Das macht ihr bei euren DIY-Tarps doch auch alle so, stimmt's? Sieht toll aus, oder?

    (Das war nicht zu vermeiden, der Stoff ist so elastisch, ohne Zugspannung hätte ich den niemals durch diese Maschine, zumindest ohne Obertransportfuss, durchbekommen. Aufgehängt und angespannt wird das schon straff werden. Teste ich morgen. Vor meinem nächsten Tarp leiste ich mir den Obertransportfuss aber, das steht fest!)

    Kordeltaschen haben wegen der vglw. kleinen Eckenstoffe nicht mehr rein gepasst, das hätte sicher geklappt, wenn ich die Bänder vorher (nur) an die Versteifungsstoffe angenäht hätte, und diese dann ganzflächig hätte nutzen können. Aber da nähe ich später sicher noch Gummibänder ran als Kordelorganisierer.

    Frage zu den Panel Pulls, die Versteifungsvierecke kann man sicher genauso gut innen wie außen annähen, stimmt's?

    Innen wäre sicher dezenter, aussen erhoffe ich mir aber mehr Schutz gegen verhakte Spitzen, wenn man Stangen oder Stöcke verwendet. Oder was meint ihr?

    Gruss Jörg.

    Nachdem ich blöderweise einen Teil im falschen Faden berichtet habe, hier kurz so viel:

    Firstline ist jetzt doch Felled Seam (also 3 Nähte flach) geworden. wollte mein Nähergebnis gern vorzeigen, aber der Stoff ist so glitschig , da rutschen die Photonen alle drauf aus:

    Jedenfalls so hab ich das Material bei der 3. Flachlegenaht durch die Singer so durchgezogen (hier hilft die Nähmaschine sogar beim fokussieren):

    An die Abspannpunkte und Umnähung mache ich mich, sobald schlechtes Wetter und freie Zeit mal wieder zusammen treffen.

    Frage dazu: Kordeltaschen an den Abspannpunkten:

    Besser mit dreifachem Stoff (Tarpstoff + 2x Zugentlastungsdreieck) oder einfach als "unterbrochene Quernaht" wie RSBTR es optional anbietet?

    Frage deshalb, weil die Quernaht am Dreieck ja unter Scher(?)-Spannung steht, Unterbrechung hiesse ja Spannungsspitzen und Falten dort(?)...

    Und:

    Braucht man die Quernähte an den Zugentlastungsdreiecken überhaupt (Längsnähte an den Aussenkanten genug?), also sind die nur da, damit sich das Dreieck dort nicht zu arg aufdröselt?

    Aber ich vermute, die Quernähte braucht man schon, damit die Zugspannung das Dreieck nicht zu schmal/spitz zieht und damit in der äussersten Spitze überbelastet...:/

    Ach so, hab dann doch erst jetzt bemerkt, dass ich offenbar Silpoly bestellt (und bekommen) habe. Naja, hat ja auch Vorteile. Und so gibts dann halt auch wieder ein Projekt nach dem Projekt. ^^:thumbup:

    ...Probenacht war übrigens sehr gut, die RVS-Lösung zumindest auf der rechten Seite (also bei mir Oberkörper-fernen Seite) kann ich "wärmstens" empfehlen, insbesondere die Kältebrücken-freie Kniefreiheit und unkompliziertes Drehen in der Nacht. Links (Oberkörper-nah) habe ich nicht zugezogen, das lag gut so.

    Theoretisch kann man die Seite wechseln, wenn man andersherum liegt, oder die zweite (linke) RVS-Hälfte eben ganz weglassen.

    Beide Seiten zugleich zu ziehen macht evtl. dann Sinn, wenn der Schlafsack am Fussende breit genug ist, also keine Mumie...(?)

    (Nächstes DIY-Projekt: passende Daunendecke/Topquilt mit breitem Fussteil und passendem RVS, als noch leichtere Doppelung im Winter anstelle des etwas voluminösen Kunstfaser-Schlafsacks...:/)