Posts by Riippumatto-Joerg

    Hängematte statt Bett, dann klappt’s auch mit dem Schlafen.

    Hab dann (aufgrund starken Regens und gegen Abend einbrechender Dunkelheit wie Faulheit) im rollenden, auch schaukelnden Hochbett geschlafen, nicht ganz so gut wie in der 11ft Thermomatte, aber ging so. Es blieb mir genug Zeit, das ganze noch mal zu durchdenken. Ich bin zwar immer noch gern risikobereit (und -bewusst), aber das Ergebnis meiner nächtlichen Überlegungen lautet:


    Ich werde dann mal einen neuen Faden zum Thema DIY Asym Daunen-Underquilt vs. Asym Daunen-Thermomatte aufmachen und da vorr. auch ein eigenes Projekt starten. Ich bin schon selber sehr gespannt darauf!


    (Die wenigen Fäden, die ich zu DIY-Daunen-UQs finden konnte, waren schon etwas älter. Angebote von bestehenden, zB reparaturbedürftigen Wookis für 11ft nehme ich als PM auch entgegen, aber kein Versprechen. Selber machen reizt mich mittlerweile eben doch mehr.)

    TreeGirl : Ja, dass man das Ende leicht überstehen lassen muss, habe ich auch vermutet.


    Danke Euch erst mal. Ich überdenke das noch mal. V.a. der Gedanke, dass das UQ eines Tages noch mal als Brücken-UQ nützlich sein kann, ist natürlich reizvoll.


    Eine Idee (bei der ich tatsächlich an Mittagsfrosts Hammooki-Anpassmethode denken musste) wäre noch, die erwähnten Streifen anzunähen, und in jene wiederum kleine Plastikdruckknöpfe, oder eben prototypische Nähte, um umkehrbar experimentieren zu können. Damit wäre ein Verkauf zwar ausgeschlossen, aber bisher ists ja sowieso bloss ein Gedanke.


    Die Sorgen von Furbrain habe ich eben auch. Das erfirdert wohl entweder grosses Glück, straffe Aufhängung oder wochenlange Entwicklung (die Warbonnet sicher auch erst aufbringen musste).


    Gut aber auch der Vorschlag, einen DIYooki komplett von Anfang an, mit allen Phasen der Erprobung und Nachbesserung. Wow!!! Wie soll ich heute Nacht noch schlafen können?!


    Danke für eure Hilfe und Mitgefühl!

    Jörg

    Hallo nochmal,


    hab entweder zu langatmig geschrieben, oder es hat einfach noch niemand so gemacht, oder ich habe eben die @-Funktion unterschätzt. (Will aber auch niemanden durch Nichterwähnung ausschließen!!!)


    Also, ich würde mich sehr über kritische Kommentare u.a. von (in alphabetischer RF) Fagorian, Furbrain, Mittagsfrost , TreeGirl , Waldläufer70 und allen anderen mit Erfahrungen zu DIY DaunenUQs, Daunen-Thermohängematten oder allgemein mit Wooki freuen, da Euer Rat mich auch bisher immer zum Risiko ermutigt und vor allzugrosser Torheit bewahrt hat. Diesesmal könnte das wichtiger denn je sein!:thumbup:


    Den Wooki werde ich momentan immer noch nicht kaufen (da ich die/den Selva ja schon besitze), aber klar sehe ich die vielfach angepriesenen Vorteile jener Konstruktion.

    Aber macht so ein Wooelva- (oder Selvooki-) DIY-Umbau Sinn, und was sollte ich tunlichst vermeiden, um die kostbare Daune nicht zu verschwenden? Seht meine längere Ausführung davor. Danke im Voraus! <3


    Jörg

    Schönes Ding, Massa! Ich spiele auch langfristig (immer noch) mit dem Gedanken, mir mal eine Brücke zu nähen. Habe auch dazu von Waldläufer70 schon viele Anregungen bekommen. Ich habe auch vor, die Aufhängung der "Stöcke" so zu gestalten, dass ich je nach Situation entscheiden kann, massgeschneiderte mit extra Gewicht mitnehmen oder eben zu Hause lassen und unterwegs schnitzen. Bzw. eben erst mal ohne die Kosten der Stäbe anfangen und später noch welche hinzukaufen, sobald die Konstruktion ausgereift ist.


    Eine der Möglichkeiten, wie man das Schnitzen der Stöcke in der Dunkelheit vermeiden kann, ist evtl., diese bereits im Laufe der Wanderung (Nachmittags- / Abendrast) zu finden und vorzubereiten. Ist dann bei jeder Unternehmung so ein kleiner Kitzel dabei, wie wirds diesmal gelingen. Wie Pilze suchen fürs Abendessen. :)

    Dann nur noch das Finetuning beim Aufbau, damit die Stöcke ordentlich in die Aufhängeschlaufen passen. Und wenn dann mal was bricht, gibts auf jeden Fall etwas, woran man sich gut erinnert, noch seinen Enkelkindern erzählen kann, und was auch die Forumsgemeinde sicher erhellt.

    ("Vergangenheit bedeutet nicht das, was vergangen ist, sondern das, woran wir uns erinnern!")


    LG nach Sachsen!

    Jörg

    Ich glaube jetzt hats mich entgültig erwischt. Ist wohl die Langeweile. Oder die Verwirrung im Alter. (?)


    So fing es an:

    Mit meiner synthetisch isolierten 11ft-Thermomatte bin ich Komfort-mässig äusserst zufrieden. Insbesondere schätze ich das leichte Aufhängen, den sicheren und bequemen Wärmeschutz durch Unverrutschbarkeit und (!) die beidseitige Knieabdeckung bei angewinkelten Beinen oder in Seitenlage. Diese Thermo-HM kommt auch mitterweile bis 8Grad runter, also OK als 3-Jahreszeitenmatte.

    Aber sie ist halt schwer (und voluminös) und für Trekkingtrips (v.a. im Winter, wenn Zusatzisolation erforderlich wird) nur für starke Männer und Frauen geeignet (obwohl, stark war ich ja auch mal irgendwann).


    Mit meinem Cumulus Selva 600 UQ für den Winter bin ich wie gesagt auch sehr zufrieden.

    Es benötigt halt die vielen Kordeln, und am besten auch die Ridgelineverklingung um optimal zu hängen.

    Die isolierte Kniefreiheit ist naja nicht ganz so perfekt wie mit meiner Vollbreiten-Thermomatte, aber als guter Kompromiss anzusehen. Ich vermute sogar besser als beim Wooki? (Wie breit ist dessen Isolierung an den Knien?)


    Etwas Näherfahrung mit schwierigen Stoffen habe ich seit meinem Wintertarpprojekt nun auch, meine ich zumindest.


    Ich bin also nun versucht, 3x1,5m 20...30g/m2 Nylon zu bestellen und meinen Cumulus-Selva nun asymookimässig damit zu vernähen. Höchstwahrscheinlich werde ich den inneren (UQ-überdeckten) Teil raustrennen, bzw. schräg aufteilen und die innen gewonnene Länge (ca. 50cm?) an den Aufhängungsseiten gewinnbringend einsetzen. Die geschätzten 100...120g Stoffgewicht (wenn ich den Stoffteil unterm UQ rausrechne) ersetzen dann praktisch das Gewicht der Gummikordeln und kleinen Karabiner, die ich dann nicht mehr bräuchte.


    Natürlich ist das ein ziemlich unumkehrbarer Entschluss mit Risiken, da die Kanntenumrandung des Cumulus-UQ zwar nicht mit Daune gefüllt ist, aber dennoch sehr dünn, v.a. an den Stirnseiten (Kordeltunnel). Ggf. nähe ich erst mal separate Streifen ringsum an, um das Handling unter der Nähmaschine zu erleichtern, und erst daran dann die grösseren Stoffteile. Dann könnte ich notfalls sogar nachkorrigieren (Hänge-Passversuche mit angestecknadelten Stücken usw).


    Selbstverständlich würde ich an zumindest einem Ende dann noch einen elastischen Zug vorsehen, den ich dann an meine HM-Länge anpassen kann, ggf. Whip-Knoten dazu, oder Daisy-Chain-Tunnelvernähungen, das kann ich später ja noch ausprobieren und dann entgültig entscheiden.


    Hat hier im Forum schon mal jemand einen DAUNEN-UQ (zB Cumulus) so abgewandelt? Also einen Wooelva sozusagen?

    Insbesondere interessiere ich mich dafür, ob die "Körperkurven"-Passform kritisch werden könnte (Selva-spezifisch differentieller Schnitt - Erfahrungen?). Bei den Wookies war das ja offenbar kritisch, je nachdem, welche Längenkombinationen zw. UQ und HM man da verwendet hatte. Ggf. müsste ich Gummi-Längsspanner (ala DD) hinzufügen, aber schöner wäre halt ohne.


    Mit meinem Cumulus bisher (mit der ursprünglichen Gummikordelaufhängung, unter Ausnutzung der Ridgeline) hat die Kurvenanpassung immer gut geklappt. Aber gerade diese Gummikordeln will ich dann ja wirklich nicht mehr nutzen, das wäre ja gerade der Sinn.

    Ein anderer Gedankengang ist natürlich, eine zweite 11ft Hängematte als "Daunen-Thermomatte" auszuführen. Dann hätte ich zwei bequeme Thermomatten, und eine davon mit gutem Gewichts-Isolationsverhältnis (allerdings etwas empfindlicher und kostbarer) für den Winter. Aber die Nahtspannungen (bei differentieller HM-Dehnung unter Gewicht) machen mir dabei Sorgen, das wäre bei einem separaten Wooelva sicher besser.


    Was meint ihr???

    LG Jörg

    ...etwas entlehnt da DIY, aber habe aus Tarp-Stoffresten mein Hennessy Explorer Asym-Rainfly zum Mini-Hex-Tarp gewandelt. Leicht und günstig:


    Das deckt nun auch die schmalen Enden etwas besser ab, die Sicht nach aussen ist fasst uneingeschränkt und natürlich wars kostenlos und hat Spass gemacht. Meine 11ft HM passt noch gut drunter, falls kräftiger Regen bzw. Wind vorausgesagt ist, nehme ich noch meine Viertel-/Halbsocke (aus ebendem grünen Tarpstoff) dazu. (Oder mein grosses Wintertarp halt.)


    Das eine Ende ist deshalb "anders", weil bei dem Tarprest die Beschichtung sonst auf der anderen Seite wäre, rein kosmetisch also. Ist dadurch eine sehr spezielle Form geworden. :)


    Schönen Herbst Euch allen! Jörg

    Ich sehe gern künstlerische, interessante Nähte..... ist nicht so langweilig und wirkt sehr kreativ!

    Hier bitteschön.

    Huh, musste die Farben rausnehmen, zuschneiden und davon nochmal einen Screenshot anfertigen, damit ich just unter 1 MB kam.



    (Hat das Reduzieren der Dateigröße nicht früher automatisch das Upload-Werkzeug vorgenommen oder warum konnte ich früher Bilder problemlos einfügen? Naja, muss mir wohl mal eine vernünftige App zur Bildnachbearbeitung aufs Handy laden...)

    Da ich immer noch auf Nähentzug bin, immer noch genug Gütermann-Garn auf der Rolle habe, und die KF-Isolation des zerfleischten 80er-Jahre-Deckenschlafsacks immer noch nutzlos rumlag, hab ich diese kurzerhand dreifach umgeschlagen, von Hand am Rand zusammengeheftnäht, und noch mal einen chirurgischen Eingriff in meine Thermomatten-Unterwanne gewagt. die zusätzliche Isolation deckt meine Schultern, den Rücken, den Hintern und die Oberschenkel ab. Natürlich in diagonaler Liegerichtung. Ca. 3m handgenäht (an die Bodenwanne), was mich drei therapeutische Abende gekostet hat. Weil ich mir erst mal keine weiteren, durchgesteppten Zerrnähte einhandeln wollte.


    Das Bild vom Smartphone anhängen geht irgendwie nicht mehr, zu gross. Aber ist auch besser so, bei den geschwungenen Nähten wird euch eh schwindelig.


    LG Jörg

    Gib Deiner Frau die allerbeste Ausrüstung, die Du hast! Du willst doch, daß ihr das Hängemattenübernachten gefällt. Happy wife - happy life.

    Tja, lief nicht ganz wie im Film gestern, also wars dann eben nur die kurze für sie, dieses Mal. Sie gibt aber nicht auf und will nächstes Mal die längere probieren (und sich bessern)!


    (Mit der Liebe ist es eben wie mit einer Hängematte: Mit jedem Mal wirds besser!)


    Es war übrigens ein regnerischer Abend mit Trommelkonzert die halbe Nacht hindurch. Der akustische Aspekt bei der Wahl des Tarpstoffes (und Aufhängeort) ist wirklich nicht unterzubewerten! Leider haben Bäume halt immer auch Äste, Zweige und Blätter...


    Aber die Halbsocke hat gute Dienste getan, der Daunen-UQ ist komplett trocken geblieben trotz nur Asym-Rainfly.

    So sieht das Nachtquartier für meine Frau und mich heute aus.

    Mal sehen, ob ich meiner Frau (die natürlich kleiner ist als ich) die bequeme, 11ft DIY Thermo-HM unterm Wintertarp gönne oder doch nur die kurze Hennessy Explorer mit (immerhin) Daunen-UQ, Rainfly und meiner neuen Alleskönner-PURPoly-Halbsocke... Je nachdem, ob sie heute abend noch nett zu mir ist...

    Hallo mal wieder im Viertelsocken-Faden!


    Ich bin zwar mit meiner bisherigen Viertelsocke immer noch zufrieden, auch mit meinem DIY-Wintertarp.


    Aber das ist wohl dieses DIY-Fieber, wenn alle Projekte fertig sind und die Nähmaschine wieder verpackt, fangen sehr bald die Hände an zu zittern, und die Campingstoffanbieter-webshops öffnen sich wie von selbst.


    Und schon klingelt es an der Tür und ein neues Päckchen mit günstigen PUR-Poly Tarp-Reststöffchen, Kordeln, Häkchen und derlei feinen Dingen wird gebracht.


    Was macht man nun damit? Na, erst mal losnähen, dann sehen wir schon.


    Wind-Halbsocke/wasserdicht?, Zusatztarp als Ergänzung für mein kurzes Asym-Rainfly? Tarp-(Schiebe-)Tür? Sonnenschutz? Blickschutz? Eichhörnchen-Lande-Abwehrplane? Bodentuch? Rucksack-Regenplane? Lagerfeuer-Ansitztarp? Notponcho? Wasserholtuch?



    Egal, ich finds einfach toll, wenn man etwas geschaffen hat, was einfach ALLES kann und sich nicht entscheiden muss...:saint:


    Gruß Jörg.


    (P.S. bei mir wirds jetzt Ernst! meine Frau will kommende Nacht mit mir mit der HM im Wald schlafen. Einfach so...:/)

    Hier noch meine DIY-Version des Tischchens, nicht so hochwertig und ggf. etwas schwerer da Sperrholz, lackiert, aber alles aus Rest-Material. Ich benutze es zB., um meine Schuhe trocken (und relativ Ameisensicher) hochzustellen, natürlich alles im Sitzen von der HM aus. Sicher auch im Winter von Vorteil...

    hallo,


    ich bin der selben Meinung wie Treegirl: Fange mit einer dünnen Isomatte an, eventuell runde die Ecken ab, und erfahre selbst. Eine Isomatte hat den Vorteil, dass kein Wind dazwischen kann, zieh aber wegen dem Schweiss zB Fliesssachen oder andere Kunststoffe an, dann verteilt sich die Pfütze besser. Dann wirst du automatisch erleben, was dich stört, und ob du weiter kommen willst, oder gar das Interesse nachlässt.


    Sobald du bereit bist, mehr Geld anzufassen, spare besser gleich auf einen guten UQ. Cumulus ist gut, nutze ich selber. Der Wooki wurde auch vielfach gelobt! Daune ist m.E. Klasse da leicht und komprimierbar. Aber auch mit einem günstigen DD Underblanket kommt man locker bis 5 Grad runter, der wiegt aber mehr als ein Cumulus 250 glaub ich.


    Die Idee, nur im Lendenbereich mit weiterer Isolation zu toppen, und ansonsten beim UQ Preis oder Gewicht zu priorisieren, finde ich auch nachdenkenswert, da immer dort (Hintern und Rücken zuerst Kälte spürbar wird. Das passiert i.d.R. erst in den Morgenstunden.


    Ich selber habe mir auch Isolation direkt unter die HM rangenäht, aber das ist eher was für späteres Finetuning...


    Aber auch kann man einen Underquilt selber basteln. Ich war damit aber anfangs nicht so erfolgreich, da das Ding zu schwer wurde und durchhing. Ist aber bei genug Recherche durchaus machbar.


    Lg Jörg

    Ja, ganz klar für unsereiner.

    Aber die "Draussenschlafnacht" wird hierzulande sogar in Radio und Fernsehen beworben. Also was für die breite Masse. (Das wäre ein schönes Chaos in deutschen Wäldern, schon allein die Coronadistanz einzuhalten wäre sicher ein Problem(?)...)

    ...heute habe ich die Fussbox des Schlafsacks noch etwas aufgetrennt, geht jetzt noch besser: kann jetzt auch den LINKEN Reissverschluss problemlos schliessen, was im tiefen Winter sicher ganz beruhigend sein dürfte.

    Falls ich den Schlafsack jemals noch mal als solchen verwenden will, kann ich den entstandenen Schlitz noch zuknöpfen, aber so richtig fällt mir nicht ein, wann das noch jemals nötig wäre...:/


    Aber solange die Temperaturen klar im Plusbereich sind, hänge ich immer noch am liebsten nur mit dem Taiga250 Daunen-TQ, (also ohne Schlafsack-Doppelung), der ist einfach so super flauschig und leicht...


    Gruss Jörg