Beiträge von Riippumatto-Joerg
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"sag mal, was hast du bei Extremtexil bestellt?" Mit einem Augenzwinkern, daß es ja was frivoles sein könnte.


Du hasts gut! Meine Frau sagt nur noch: "War dein Stoff schon wieder alle?
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Noch ne Frage,
anders als mehrfach durchgeführt, wollte ich eigentlich die vorgeformten (bogenförmigen) Stege zunächst an der INNENSEITE annähen. Dann könnte ich diese Mimose nämlich schon mal in Realbedingungen probehängen und den Durchhang der Stege an den verdächtigen Körperkanten (meines Sohnemannes) noch ein letztes Mal prüfen, falls nötig noch abändern. Da jeder einzelne Steg um den Körper herum ja eine leicht andere Form einnimmt.
Ausserdem kann ich dann mal am Hohlkonstrukt sehen, was genau gedehnt wird, wenn sich der Mensch bspw. auf die Seite dreht.
Falls nötig dann noch den einen oder anderen Steg mit Schere und Faden lokal anpassen. Die Stege sind ja am Ende verdeckt, auf Schönheit kommts nicht an. Bei meinem Topquilt hatte ich die auch gestückelt.
Dann die vorbereitete (in den Ecken evtl. schon eingefasste) Aussenhülle noch annähen und befüllen.
Oder was spricht dagegen?
(Etwas mehr Aufwand darfs dieses Mal ruhig sein, die 250g beste Daune will ich dieses Mal wirklich optimal ausnutzen.)
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Hab nun doch Material für einen 250g+ UQ mit ca. 4cm hohen Stegen bestellt. Plane momentan den Zuschnitt und die differenzielle Gestaltung, v.a. damit es nicht immer den Loft am Ärscherl zusammendrückt, aber ggf. auch, um dem Rücken etwas mehr Loft zu spendieren als den Beinen.
Rechner für die differenzielle Abmessung der Daunenkammern und ergo des Aussenstoffes in Querrichtung gibts ja, aber in Längsrichtung habe ich noch keine gefunden.
Also selber nachdenken.
Pythagoras traue ich zwar auch nicht mehr über den Weg, aber so 30Grad Winkelversatz zw. Beinen und Rücken ist meine momentane Abschätzung (aufgrund Fotos).
Da kann man die Stege innenseitig ja kürzen (falten oder trennen und schräg vernähen), und ausgelegt "formprüfen", bevor man sie innen annäht. Aussen dann mit Grösserer Stofflänge. So mein Gedanke.
Spannend aber trotzdem, da nach aussen hin die differenzielle A****-Verlängerung ja abnehmen sollte, und auch die Enden am Rande speziell sind. Zusätzlich der Kammerdurchhang (Loft), die Quer-Faltung bei der realen HM-Aufhängung, Dehnung am Innenstoff, und die projizierte Schräglage. Vielleicht sollte ich das mal in 3D modellieren, paar Tage bis zur Ankunft des Pakets sind es ja sicher noch...
Spannend!

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Waldläufer70 : Für Brücken-HM gäbs da sicher noch einiges an Herausforderungen zu bewerkstelligen...

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Nicht gerade die UL-Version aber immer schön anzuschauen...

Das da hätte ich wohl lieber hier posten sollen. Aber habt ihr sicher eh bemerkt...
Heute habe ich noch Holzschutz aufgetragen, sodass ich sicher am WE noch etwas rumhängen kann... (Mittlerweile stehen bei mir im Hof schon drei Holzgestelle, diverse Bäume und auch paar Haken-Betonwände herum...
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Nur ein Anker? Du meinst pro Seite, also zwei insgesamt? (Oder auf der zweiten Seite das Motorrad als Gewicht?
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Klar taugt die was. War schließlich 30 Jahre lang Marktführer in der DDR. Die Leute haben gar keine anderen Modelle gekauft, so gut war die.






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Hier habe ich mal mit den Gedanken
- günstig,
- Camper-transportabel,
- nicht-zu-schwer und
- mit einfachen Werkzeugen durchführbar experimentiert.
Das Prinzip Tensa ist sicher erkennbar.
Als Material habe ich plangehobeltes Kiefernholz 48x18mm gewählt, das ist hier in Finnland am günstigsten und hatte erstaunlich wenig Astaugen. Dank der Sandwich-Struktur wird es sicher auch ausreichend gerade bleiben.
Die Balkenlänge ist am Ende etwas über 2,50m pro Seite ausgefallen*, darin hängt meine Dutzendfuss mit mir drin. Über Tarpaufhängung denke ich später nach.
Das Fügegelenk (zum Verkürzen auf Transportlänge) habe ich aus Gründen der falsch überlieferten Mathematikgeschichte* asymmetrisch bei ca. 1,50m eingefügt.
Gewichtsersparnis durch etwas Luft in der Mitte ist ggb. 50x50er Holz zwar überschaubar, aber ich fands so eleganter, und die kraftverteilende Montage ist unkompliziert, und es verzieht sich eben nicht so leicht.
Ich habs noch nicht gewogen, Alu ist sicher leichter, aber es ist locker alles unter einem Arm vom/zum KFZ zu tragen.
Die Füsse werde ich noch minimal optimieren, um die Montage noch zu vereinfachen - man muss schon alles genau auslegen, dass es beim Hochziehen einer Seite nicht verrutscht. Aber ich nehme an, auch beim original Tensa braucht das anfangs etwas Übung(?).
Die rote Querschnur und Karabiner werde ich ggf. auch noch verbessern.
Dann sicher noch Holzschutz drauf und ab in die Ferien!
Alles in allem habe ich <50€ investiert. Inklusive Holzverschnitt für das nächste Projekt (oder das Lagerfeuer). Holzschutz habe ich noch da.
* Ich habe alle Masse vorher mittels Trigonometrie und Pythagoras genauestens ausgerechnet und dann im Versuch mit Hängematte erprobt. Daraufhin alle Pläne zerknüllt und je 40cm pro Balken wieder abgesägt. Ich sage Euch: Herr Pythagoras hatte unrecht. Glaubt ihm kein Wort! Alles erlogen!
Schwächstes Glied ist m.E. der Unterboden bzw. der Bodenanker, auch wenn diese "lediglich" Kraftspitzen beim Aufschaukeln beim Einsteigen aufnehmen. (Also sicher auch locker 50kg Kraftspitzen pro Seite je nach Jugend, im statischen Zustand weniger aber Statik hin oder her ist dem Anker ja egal.) Man muss einen gewöhnlichen "Hering" schon mit sehr flachem Winkel einstecken, damit die Spannschnur ihn nicht nach oben zieht, verbiegt bzw. drüber rutscht. Der flache Winkel wiederrum hebelt leichten Boden u.U. einfach aus. Man braucht also je nach vorzufindendem Unterboden unterschiedliche (lange oder sehr massive) Lösungen parat, was wieder Gewicht und ggf. Money bedeutet. Schraubanker muss ich mal probieren, das ist sicher noch einen Versuch wert.
Oder eben wieder Bäume, Fahrzeuge oder andere feste Struktur in der Nähe.

Eine Möglichkeit ist noch, die Spannschnur zu verlängern (zB auf das Doppelte). In der Wüste oder am Meeresstrand geht das sicher. Oder mehrere kleinere Stangen über Kreuz usw. Naja, Not macht da sicher erfinderisch.
EDIT: Mein Respekt vor dem tollen Tensa ist jedenfalls weiter gewachsen. V.a. in puncto Packvolumen und Gewicht ist das Original schon eine feine Sache.
Gleichzeitig gehts mit etwas Abwandlung auch günstiger, mir war die finanzielle Hemmschwelle doch zu hoch.
Welche (günstigen und leichten) Ankerlösungen haben sich bei Euch bewährt?
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Knoblauch in der Hängematte läuft doch unter dem Thema Insektenschutz Pro, oder?
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ich mag es nicht, direkt unter mir eine Stange zu haben, auf die ich u.U. fallen kann.
Diese Angst teile ich. Eines Tages...

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Heute habe ich mit obigem setup im Sommerhaus "ferngearbeitet". Es war etwas windig. Leider hing der "Weisse Flotte" v.a. im Beinbereich nicht ganz so eng an, wie ich es mit Gummischnüren beim Hochbinden immer geschafft hatte, und auch nicht so gut wie mein diagonalisierter Selva.
Die Gummis der Aufhängung habe ich schon enger gemacht, wurde etwas besser, aber noch nicht 100% zufrieden. Noch enger?
Der Stoff ist glaube ich 10den, könnte auch an dessen Elastizität liegen, und der damit ungleichmässigeren Dehnung und Spannung unter Hintern und Beinen? Ist bisher nicht weiter geoptiwippt, nur in Tunneln zusammengegathert.
Oder ist das eben ein Kompromiss eines (schweren, steifen) Kufa-UQs ohne Wärmekragen? Was sind da Eure Erfahrungen, mit KuFa wohl gemerkt?
Das Gute dabei: Mein Warenkorb ist schon wieder voll mit 5m 27g/m2 Stoff, 1m Steg-Netzware und 250g Daunen...
(Hat der Wooki übrigens Wärmekragen zur besseren Abdichtung?)
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Das mittlere habe ich auf meiner Glasterasse, das nennen viele Hasenohrengestell. Wenn man damit klar kommt, dass die Ridgeline nicht straff ist, dann ist das ganz i.O. Aber ich würde es mir vielleicht nicht unbedingt in den Camper packen. Immerhin, Werkzeug-frei zerlegbar ist es.
In Diesem Faden gab es ähnliche Anfragen und Vorschläge. Auch eine Idee, die ich selber mal ausprobieren will.
Das Abspannen mit Leinen am Boden find ich selber auch nicht so beruhigend, aber spart am Ende dann eben doch viel Gewicht. Abspannen am stabilen Fahrzeugboden (zB. AHK oder Abschleppöse oder Radfelge) klingt aber durchaus möglich...
Ich habe einmal eine HM am Fahrradträger abgespannt, das andere Ende an einem nahen Baum. Aber da muss man die Lastverteilung schon gut durchdenken und den Hängewinkel eher reichlich wählen, um den Fahrradträger bzw. dessen Wandmontage nicht zu demolieren.
Ich werde sicher auch irgendwann den Tensa in irgendeiner Form mal testen...
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Das ist sicher nur unglücklich formuliert.
Nee, war sehr glücklich dabei!

Aber mal ganz sachlich, wenn die HM ganz ohne Gewicht im Wind schaukelt, und alles lose hängt, würde ich behaupten, dass das sich seitlich lockernde Geflecht wie auch der Durchhang der RL deutlich mehr als 1% Längenunterschied ausmacht. Wieviel genau hängt aber natürlich auch von der RL selber ab, meine ist glaube ich auch nicht aus dem besten Material, das man dazu wählen kann. Am besten am eigenen Fall ausprobieren.
EDIT: Aber ich glaube genau das meintest du ja auch. War eben nur etwas unglücklich von mir formuliert...

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Kopiere auch hier mal das Bild rein, ist wohl die größte Grossaufnahme von meinem grossartigen Garten-Holz-Großgestell, das ich damals für mein 12ft Wintertarp ausgelegt hatte. (Innenabstand 370cm).
Das obere 50x50-Profilholz liegt mit einfachen Zargen-Ausformungen auf den beiden Ständern drauf. Diese sind aus behandeltem 100x50 Holz, um der Nässe länger standzuhalten. Die Senkfüsse halten ohne weitere Armierung wie Pech im Boden. Durch den groben Formschluss sind die üblichen Bodenfrostbewegungen kein Problem für die Stabilität oder Liegekomfort. Eine Seiten- und zwei längsstabilisierende Schrägversteifungen hatte ich nur aus Gründen anfänglichen Schwindelgefühls hinzugefügt, das Gestell schwang nach dem Einsteigen doch zu arg hin und her. Aber im Prinzip hält es sogar ohne diese.
Kann es Schönheitswettbewerbe gewinnen? Absolut! (Meinen hat es 2020 gewonnen.)
KfZ-tauglich ist es aber nur bedingt: Ohne Spezialwerkzeug und heftige Schweißausbrüche krieg ich die Balkenfüsse nicht mehr aus dem Boden.
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Hallo NumLock,
Moskitonetz, Polyamid, 155 Maschen/qcm, 25g/qm, ultraleicht schwarz (ExTex)
Die Stoffbreite war fast 160cm, 2x natürlich, am Boden habe ich je ca. 20cm abgeschnitten. Oben wie unten gehen pro Bahn noch mal je 1cm für die Naht weg.
Der Durchhang deiner HM könnte aber je nach RL-Länge usw. ein anderer sein, ich würde es also hängend prüfen mit Nutzlast und Daunen-UQ dran, dann erst schneiden. Mein Durchhang (Hängewinkel) ist aber eher reichlich, 2 Bahnen Stoff sollten also auch bei dir genügen.
Bezüglich Länge: Nimm anfangs lieber 10cm mehr, schneide dann erst nach Probeliegen. Unter Last zieht sich die RL noch mal merklich in die Länge.
Habe 2 RVSe je 150cm verwendet. Und den am Tunneldurchgriff 50cm.
Die langen RVSe habe ich erst beidschienig angenäht und erst dann den Stoff dazwischen aufgetrennt. Danach noch einmal umgelegt und (gegen Reinziehen) vernäht. Alternativ sauber abschneiden aber das dauert m.E. länger und ist ggf. fehleranfälliger.
Die Bodennaht übrigens erst nach Vollendung der langen RVSe schliessen, arbeitet sich leichter.
Gruß Jörg