Beiträge von Riippumatto-Joerg

    und du dir mit den Nähten wieder einen Schwachpunkt in die Konstruktion holst.

    Hmm, stimmt. Sicher ein zu beachtender Punkt. Danke!

    Auch habe ich mir nachher überlegt, dass am Ende sicher die Summenelastizität entscheidet, wie komfortabel man liegt bzw. wo lokale Gewichtsbelastungen durch Dehnung ausgeglichen werden.

    Muss mich mal bilden, bei welchen (vernünftig haltbaren und bezahlbaren) Stoffen die Querdehnbarkeit zumindest die gleiche wie längs ist.

    Wenn ich mich selbst einmal für ein QHM-Projekt entschliesse(?), würde ich aber (zunächst) auch Isomatteneinschub vorsehen. Schritt für Schritt halt.

    (Bin noch auf die Kommentare von Cross Hammock gespannt...)

    Also das interessiert mich jetzt auch. So eine Querhängematte wäre schon auch noch ein schönes Projekt, allgemein zum Begreifen der Materie, anfangs.

    Zum Punkto Seile oder Stoffe: Ich habe auch was gegen verschlungene Seile beim Auspacken.

    Cross Hammock wie genau packst du deine QHM?

    Ich gehe gefühlsmäßig auch mit Hammock Fairy mit, dass man mit Stoff eine angenehme Liegeposition und gleichmäßige Kraftverteilung zumindest ebensogut wie mit Seilen erreichen kann, insbesondere, wenn man den Stoff nahe der Enden dehnbarer ausführt (auch deine "Zöpfe" stretchen ja etwas und verteilen die Lastspitzen).

    Aber du sprichst von Gewichtsersparnis bei Seilen? Das hast du vmtl. nachgemessen/gerechnet?

    Ein weiterer Vorteil von Seilen liegt m.E. in der einfacheren Findung der besten "Form" im Prototypen-Testliege-und-Anpass-Stadium, würdest du da mitgehen?

    Gewissermassen kann ich mir eine Konstruktion vorstellen, wo eine Querhängematte nicht wie bei dieser Idee aus zwei Hängematten mit Naht unter den Oberschenkeln ausgeführt ist, sondern aus drei (oder einer plus zwei elastischen Stoffen), wo die Nähte links und rechts vom Körper verlaufen, und der Aufhängungsstoff wie gesagt etwas elastischer ist.

    Der Stoff in dem man liegt, kann ja dann weniger dehnbar sein...

    Einen Versuch wäre es wert. Hammock Fairy du arbeitest sicher in Gedanken schon daran?

    Mein Bekannter hat übrigens eine Draumer (ich glaube erster Generation) und ist sehr zufrieden. Er würde sich allerdings gern die neueste Gen holen, weil da das Fussteil den Topquilt (bzw. Schlafsack) wohl etwas weniger einengen soll.

    Von den Salmiakki habe ich eins davon bekommen, von der Maitosuklaa immerhin die Hälfte und nur die Hardware durfte ich vollständig behalten. Ja, so ist das, wenn man Kinder hat.

    WAS, du hast die deinen Kindern gegeben?!!!

    Weisst du denn nicht, dass die aus Ammoniumchlorid hergestellt sind???

    (Normalerweise schickt man Salmiakki nur seinen Feinden, aber bei Mittagsfrost, dachte ich, kann ich ja mal eine Ausnahme machen...)

    Heute hab ich das Tarp noch mal ordentlich an 6 gespannten Linien aufgehängt. Alles strafft schon sehr schön.

    Aber das Gefummle mit der (dünnen) Continuous Ridgeline an den Bäumen und mit den hakeligen und trotzdem immer verrutschten Nama claws nervt mich gehörig, schon alleine das Entfitzen bevor es los gehen kann!

    Bei meinem Wintertarp hatte mir Hammock Fairy Stingerze und zwei vernünftig kurze Spannlinien angeraten, ich denke, dahin geht auch hier wieder die Reise. (Siehe Marktplatz)

    Die Bänder der "Blitzentfaltung" werde ich vorr. noch mit Klettverschlüssen oder Druckknöpfen versehen (und kürzen), dann gehts noch schneller (v.a. das Einrollen).

    Ok, dann mal los.

    12ft UL Hex Tarp (m. 3 BE. u. 9 TBEW) 306g

    Beutel 7g

    Ridgeline+Carabs 29g

    4 Guylines (m.Gummis) 28g

    4 H(a)eringe 56g

    --------------------------------------------------

    Komplett 424g

    Der Beutel ist wie gesagt 15x20cm, und auf dem Bild ist da alles (und etwas Luft) drin.


    Blitzentfaltung:

    Also wenn man es gaaaanz schnell löst, entfaltet sich ein Blitz!

    Aber im Ernst: die Verdröselung spart mir die Snakeskins (weniger zu trocknen und auch leichter) und ist tatsächlich im Liegen bzw. Sitzen zu öffnen.

    Noch nicht auf Fotos zu sehen: Guylines kann man über die HM-RL vorspannen, das Tarp rollt sich beim Lösen der Überkopf-Schlaufen aus (oder läuft wie ein Raffsegel an den guylines mittels der Ösen herunter). Unten hängen in meiner Vorstellung kleine Schlaufen (zB. Prusiks) zum Verhakeln falls nötig/windig. Naja, falls straffes Verspannen des Tarps aufgrund ernsten Windes/Regens nötig ist, muss man ggf. dann doch aufstehen, aber oft fängt ja alles mit leichtem Tröpfeln an... und so liegt man dann schon so ziemlich im Trocknen.

    Weitere Bilder:

    Weitere Erfahrungen:

    Als leichtes Not-Tarp bei geringer Regenwahrscheinlichkeit oder bei Gewichtspriorität gut.

    (Mein Wintertarp wiegt komplett mit Mods mehr als ein kilo!)

    Bei Wind bläht es sich aber leicht wie ein Luftballon auf, der Stoff ist halt sehr elastisch.

    Konnte heute noch nicht wirklich straff spannen (hole ich später nach).

    Alle Verstärkungen scheinen aber gut zu funktionieren, es gibt kaum Falten oder bedenkliche Verformungen.

    Wie gesagt, die Verklebungen in den vier Ecken sind sicher redundand, an den anderen Stellen würde ich sie aber genau so wieder vornehmen.

    Die Hummeln und Käfer lieben mein neues grünes Tarp!!!

    So, das wars erst mal wieder aus Finnland. Ich melde mich spätestens nach einem Realtest mit Regen wieder. Danach entscheide ich auch, ob ich die Firstnaht abdichte oder nicht...

    Ich teste noch aber ich vermute auch, dass das Kleben in den Ecken u.U. Overkill ist.

    Nahe der Verstärkungen der Ridgelines dehnt und "wölbt" sich aber auch mein "normales" Tarp recht stark und der Spannunsverlauf zur voll gespannten Ridgelinenaht scheint sehr abrupt. Da erhoffe ich mir vom Kleber hier (beim UL-Stoff) die entsprechende Extrakraftverteilung (und auch Nahtlochdichtung v. innen) dort, wo es darauf an kommt also wo die grössten Kraftspitzen auftreten. Gewicht spar ich auf den anderen m2. Wenn mir doet beizeiten Löcher aufziehen (oder schlimmeres) wärs schade.

    In den Ecken habe ich V-Grosgrains gesetzt (ist m.E. kein Gurtband), damit genug Anteil der Zugkraft auf die Säume geht. Dadurch hoffe ich funktioniert die Cat-Cut-beabsichtigte Gesamtstraffung am besten.

    Das selbe will ich auch an den Ridgelineflecken erreichen, deshalb auch "V", dort MUSS aber Kraft v.a. auch direkt auf die Ridgeline drauf (Also "\|/").

    Wie alles am Ende passt, teste ich wie gesagt später.

    Mittagsfrost : Übe dich in Geduld. Alles kommt zu dem der warten kann. 8)

    Werde als nächstes die D-Ösen-Bänder annähen (die Ridgelinebänder längs, die an den Seitenecken evtl. V-lagig?) und danach das Abdichten der Ridgeline-Naht innen mit (verdünntem?) Silikon und Pinsel vorbereiten. Das gibt mir theoretisch die Möglichkeit, die Patches noch etwas zu hinterpinseln. Mal sehen, ob ich die Kreisbogenumfänge dann am Ende noch umnähe oder so lasse.

    Silikon verdünnen mit Terpentin? IPA geht sicher auch(?) müsste ich aber besorgen.

    Tie-Outs werde ich dieses Mal vorr. weglassen.

    Dafür gibt's aber dann die neue "Blitzentfaltung" zu bewundern.

    (Ich bin selber schon gespannt wie eine Brückenhängematte!!!)

    Danke aber Seam Grip hier in Finnland zu bekommen könnte mich 2-3 Wo zurück werfen. Für das nächste Projekt dann...

    So sieht es nach dem Umnähen ungefähr aus.

    Den Packsack habe ich aus einem alten, grünen Daunenkissen genäht, ca. 15x20cm. Und auch für die Heringe gibst ein feines Säckchen in attraktivem Design.

    (Das schöne grosse beigelegte schwarze Stoffstück vom Kit spar ich für was größeres...)

    Naja, ich denke mal besser bekomme ich das mit Nachkorrigieren nicht hin, v.a. weil die Stoffe ja auch beim Einpinseln stretchen, sich um die Finger winden und beim Erstkontakt sofort anheften und wieder rumgeschoben werden müssen. Luftblasen bleiben dann immer noch.

    Also weiternähen, die transparenten Klebezonen benenne ich ab sofort :


    Tear Behaviour Evaluation Window (TBEW), und mein Tarp hat gleich neun verschiedene davon!!!