Beiträge von Ushi

    Fagorian

    Die meiner Meinung nach bestenSpleissnadeln sind D-SPLICER für kleine Querschnitte und SELMA für etwas größere.

    Die Selma sind leider durch nichts zu ersetzen. Schon vieles probiert.

    Bei D-Splicer sieht das anders aus.;)

    Meine Tools sehen dann so aus:

    Zur Reserve habe ich die nächsten Nadeln in Vorbereitung:


    Als Dyneema Querschnitte sind hier zu sehen:

    Grün/Rot = 0,85 mm -> 120daN

    Weiß = 1,75 mm -> 300daN

    Spleissnadel-Querschnitte:

    1 = 0,5mm

    2 = 0,8mm

    3 = 1,0mm

    5 = 1,2mm

    6 = 1,5mm

    Material: Federstahldraht, Gibt es bei Conrad! ;) Artikelnummer: 23810x

    Das *X* steht für die Endziffer je nach Querschnitt den man braucht.

    Viel Spaß damit

    VG


    PS, vielleicht kann mir mal einer helfen:

    Es gibt von D-SPLICER noch einen "Softsplicer". Der Funktioniert wie eine WhoopySling.

    Was ich suche ist ein Dyneema Hohlmantel-Geflecht, eng geflochten, das sich am offenen Ende nicht selber auseinander flechtet. Keine Ahnung wie ich das genauer beschreiben soll. :/

    Wegen der langzeit UV-Belastung auf Dyneema, Polyester, Spectra und Polyamid mache ich mir weniger Sorgen.

    Auf Segelbooten liegen die verschiedenen Fasern auch ganzjährlich in der Sonne.

    Die Leinen altern schneller, das bestimmt.

    Aber signifikante Einbußen in ihrer Bruchlast bis zur Zerstörung konnte ich bisher nicht erkennen.

    Wenn ich bei bestimmten Anwendungen Bedenken habe, nehme ich eben eine Dyneema-Leine mit etwas größerem Querschnitt. Anstatt 3mm, z.B. 3,5 oder 4mm. Einfach um mich sicherer zu fühlen.

    Sehr Vorsichtig wäre ich bei Leinen aus/oder mit Aramid (Kevlar) Anteilen.

    Das Zeug ist zwar Hitzebeständig bis 400 Grad Celsius, aber durch UV-Strahlung in kürzester Zeit zerstört.

    Mir ist mal eine 10mm Leine mit Aramid-Kern um die Ohren geflogen. Die war max. 4 Monate alt. Die kurzfristige Zugbelastung lag bei ca. 10% ihrer ursprünglichen Bruchlast. Erschreckend!

    Moin,

    ich sehe das genauso wie Höhlenmensch. Schnappkarabiner sind für den Anwendungsfall Hängematte völlig ausreichend, auch ohne Schraub-, 2-Wege- oder 3-Wegesicherung.

    Worauf ich jedoch Wert lege, dass der Karabiner von einer Behörde geprüft und zertifiziert wurde nach europäischem oder internationalem Standard (UIAA).

    China-Karabiner ohne Prüfsiegel sind für mich bestenfalls Materialkarabiner, egal welche Angaben darauf gedruckt wurde.

    Die mitgelieferten Stahlkarabiner von billigen China-Hängematten verwende ich gar nicht. Die bekommen meine Kinder zum spielen.

    Tip:

    Der kleinste, leichteste, geprüfte und zertifizierte Schnappkarabiner ist der

    OCUN Kestrel, Gewicht: 23g, Preis: ca. 5,-.

    Jeder Karabiner hat seine spezielle Anwendung:

    Brauche ich leichte Karabiner für meine Hängematten-Aufhängung, nehme ich die OCUN.

    Gehe ich Baumklettern oder will mich Abseilen, nehme ich Alu-Oval-Karabiner mit 3-Wege-Sicherung.

    Für die Stammsicherung verwende ich Stahlkarabiner mit Schraubsicherung.

    Hänge ich Material an meinen Klettergurt nehme ich billige China-Karabiner aus Alu.

    Benötige ich ein ultraleichtes Hängematten-Aufhängesystem weil ich beim Reisegepäck auf 20kg beschränkt werde, bleiben die Karabiner eben zu Hause. Dann reichen auch die selbstgemachten Soft-Schäkel oder Loops aus Dyneema.

    Schotstek, völlig richtig.

    Ich habe den ganzen Text mit dem Handy geschrieben, da meldet sich die Rechtschreibkorrektur manchmal ungewollt. ;)

    Dyneema:

    Klingt schlüssig.

    Wir haben auf einer 9.0m Yacht den Mast mit 8mm abgespannt. Die erste Woche mussten wir mit 5mm Dyneema in mehreren Wicklungen (Flaschenzug) nachspannen. Bis sich die Faser gestreckt hatte. Das LIROS D-Pro ist i.d.R. vorgestreckt, es war trotzdem noch einiges nachzuspannen.

    Nach 1 Saison Erfahrung ist das Ergebnis positiv. Wesentlich günstiger als stehendes Gut aus Nirostahl und jederzeit austauschbar, wenn nötig.:thumbup:

    Die Belastungen auf Dyneema bei Hängematten sehe ich ebenfalls als unkritisch, wenn man nicht gerade Schiffschaukel spielen möchte.

    Wenn Kinder ins Spiel kommen würde ich aber mit allem rechnen. :)

    D.h. Sicherheitsfaktor erhöhen.

    Danke für deine ausführliche Antwort.

    VG

    Das für unsere Zwecke am besten geeignete Dyneema - Samson AmSteel Blue - ist ebenfalls für maritime Anwendungen gedacht, und dementsprechend ausreichend UV-stabil. Bevor das AmSteel wegen der UV-Strahlung reisst, hast du es vermutlich schon längst irgendwo durch gescheuert. Meine ersten Tarpleinen (aus Samson Lash-It) habe ich 2010 gekauft und sie zeigen noch keine deutlichen Verschleißerscheinungen.

    Wenn du schreibst, dass dein Dyneema-Seil an den kleinsten Kanten hängen bleibt, vermute ich, dass du Kanirope bzw. Liros verwendet hast. Dieses Seil habe ich aus genau diesem Grund nicht mehr nachgekauft. AmSteel lässt sich viel einfacher spleißen, und zerfasert nicht. Es kommt also auf das Seil an. Das ist vermutlich bei Kernmantelseilen nicht anders. Es gibt bessere und schlechtere. Bisher habe ich noch kein Seil gefunden, das AmSteel ernsthaft Konkurrenz machen würde.

    barfuß = sie, nicht er. Es gibt tatsächlich einige Frauen im Forum ;)

    <Klugscheissermodus> Whoopie Slings </Klugscheissermodus>

    Hammock Fairy

    Mit Amsteel habe ich leider keine Erfahrung. Muss ich mal testen. :)

    Hast du eine gute Quelle?

    Kann es sein, dass Amsteel enger geflochten wird als andere Dyneemaleinen und deswegen nicht an Kanten hängen bleibt? Oder ist das Coating etwas klebriger? :/

    Du hast natürlich völlig recht mit deiner Annahme! Ich verwende hauptsächlich LIROS D-Pro oder D-Pro xtr. Die verschiedenen Querschnitte sind für mich ausschlaggebend. Das bietet Amsteel nicht. Die fangen erst bei 2,5mm an.

    Wenn ich die Fasern etwas mehr bündeln will nehme ich Bienenwachs. Geht ziemich gut.

    Ups, Barfuss = Weiblich

    War echt keine Absicht:saint:

    super danke für die Info.

    Interessant war in dem Datenblatt

    Elongation Break =3.6%

    Was ich weiß über Dyneema:

    Dehnnung ca 1-3%

    Schmelz-Temperatur 140 Grad Celsius

    UV-Stabil, chem., geringe Wasseraufnahme, etc.

    Bruchlast wird reduziert durch:

    Spleissen ca. -30%

    Palstek ca. -45%

    Schotsteg ca. - 40%

    etc.

    Was ich nicht wusste:

    30% der Bruchlast sollte nicht über einen längeren Zeitraum überschritten werden.

    :/

    Bin aber eben bei Gleitstein fündig geworden.:thumbup:

    https://www.gleistein.com/de/technische-…fserklaerungen/

    Danke für eure Hilfe.

    VG

    Ich bin erst heute zu Euch gestossen, seit dem relativ viel im Forum gelesen.

    Beim Lesen bin ich relativ häufig auf diese Zahlen und Aussagen gestoßen.

    Die mich stutzig machen

    Belastung max. 30% der Bruchlast, Dehnung oder Streckung der Fasern bei langer Belastung darüber, evtl. plastische Veränderungen.

    Woher kommen diese Informationen?

    Wenn könnte ich diesbezüglich um Details bitten?

    VG

    Hallo,

    habe eben den Hängematten-Rechner gefunden. Cooles Teil, danke für die Programmierung. :)

    Mich hat interessiert wie hoch die Belastung der Ridgeline werden kann.

    Ist nicht wirklich viel, auch bei ungünstigen Verhältnissen.

    Wenn die Belastung auf die Ridgeline nicht so hoch ist, warum nehmen dann viele eine 2,5 mm Dyneema-Leine?

    Das grenzt an Overkill, oder? :/

    Hammock Fairy

    Das Spleissen und Knoten gehört auch zu meinen Hobbys. Faszinierend was man so alles mit dem Zeug anstellen kann.

    Ich bin aber auch der Meinung, dass Kern-Mantel Geflechte weitere Vorteile haben, nicht nur leichterer Einkauf und Knotbarkeit.

    Vorteile:

    Sie sind UV-Stabiler, der Mantel schützt den Dyneema-Kern gegen Schmutz, Hitze, Reibung, hängen bleiben an kleinsten Kanten, etc.

    Nachteile:

    Die entscheidenden Nachteile sind auf jeden Fall das etwas höhere Packmaß und Gewicht.

    Es muss jeder selber für sich entscheiden was im wichtig ist.

    Meine Absicht war nur, barfuß eine mögliche Lösung mit seinem Seil aus dem Baumarkt zu zeigen.

    Eine Whoppy-Sling wird er damit nicht hinbekommen. Es sei denn, er entfernt den Mantel bzw. zieht den Dyneema-Kern heraus. ;)

    Dann hätte er bei dem 4mm Seil ein ca. 2,5-3mm Dyneema-Hohlmantelseil.

    VG

    DL1JPH

    danke für die rasche Antwort.

    Thema Personensicherung:

    Das meiste was hier im Forum zur Befestigung von Hängematten besprochen, verwendet oder empfohlen wurde entspricht nicht den Normen zur Personensicherung.

    Hey, wir diskutieren über ultra light-weight Dyneema Loops, Slings, Shackels mit Millimeter-Querschnitten und jetzt werden Karabiner in Frage gestellt die nicht PSA Kompatibel sind, echt jetzt?

    Mir war nur wichtig, der empfohlene Karabiner ist zugelassenen für Expressschlingen beim Klettern, ist belastbar bis 23kN im geschlossenen Zustand, erfüllt die UIAA Zulassung-Norm und kostet nur 5,-€.

    Im Gegensatz dazu gibt es Assesory-Karabiner für 3,50 € die halten nicht mal 10% davon aus, haben keine Zulassung und sind halt nur Zubehörkarabiner mehr nicht.

    Es war eben nur ein Karabiner Tip 😉

    Aber ich bin absolut bei dir, light-weight geht nicht mit Karabinern.

    Dafür ist die Drainage-Trennung mit dabei.

    Hat eben alles seine Vor-und Nachteile.

    VG

    Ich bin zwar neu in diesem Forum, möchte dir aber trotzdem widersprechen. Nicht böse sein.

    Dem größten Teil kann ich vollumfänglich zustimmen.

    Bei der Mantelverschiebung bin ich dann nicht mehr ganz dabei.

    Ja, Dyneema und andere Synthetische Fasern haben unterschiedliche Dehnungs-Koeffizienten.

    Nein, das hat beim Aufhängen einer Hängematte mit diesen Leinen keinen negativen Einfluss. Ganz im Gegenteil, meiner Meinung nach.

    Warum:

    Dyneema (Kern) dehnt sich max.1-3%, die andere Faser (Mantel) ist wesentlich elastischer, macht alle Bewegungen der Dyneemafaser mit und Schützt den Dyneema-Kern. Kann da nichts negatives entdecken!

    Btw: Diese modernen Material-Mix Leinen/Seile werden seit Jahren erfolgreich auf Segel-Regatta-Booten eingesetzt.

    Vorteile:

    Minimales Gewicht, kaum Kern-Mantelverschiebungen, absolut dehnungsarm, perfekte Segeldruckpunktkontrolle, etc...

    Länge:

    Die Leinen-Längen auf so einem Formel-1 Regatta-Boot sind bis zu 60m lang. Also auch da keine Probleme mit Mantelverschiebungen, obwohl die Leinen extremen Belastungen im Tonnen-Bereich ausgesetzt sind, wenn mit den Winschen gearbeitet wird.

    Nachteile:

    Ich gebe dir Recht, zum Klettern sind Seile mit Dyneema-Kern absolut ungeeignet bzw. Verboten. Durch die geringe Dehnung, würde bei einem Stürz aus 1m Höhe das ca. 10 fache des Körpergewichts direkt in den Körper (Kletterer) eingeleitet. Massive Körperliche Schäden mi Todesfolge wären evtl. die Folge.

    Ergo:

    Da es hier um das Aufhängen einer Hängematte geht, und nicht um das Klettern, spielt dieser negative Aspekt auch keine Rolle.

    Mein Fazit für den User, der diesen Tweet eröffnet hat:

    1.Kauf dir dieses Seil (4 oder 5mm), dein Gewicht halten beide Querschnitte allemal.

    Denk daran, jeder Knoten reduziert die Bruchlast um ca.50%. Der Eine mehr, der Andere weniger.

    Bei 700daN Bruchlast (4mm), wären also noch ca. 350 kg Gewicht übrig. Sollte reichen. Ich persönlich würde 5mm nehmen.

    2. Kauf dir 2x Karabiner aus dem Klettersport, die halten mind. 22.000 daN.

    3. Knote die Karabiner an das Seil mit einem Webelein-Steg (Kletterer sagen Mastwurf).

    Lässt sich super leicht Knoten, öffnen, verstellen, ist absolut sicher!

    4. Hänge deine Hängematte an die Karabiner, und Du hast gleichzeitig eine Drainage-Trennung vom Seil -> Hängematte!

    5. Zwischen Baum und Leine bitte noch ein Cambium-Schoner stecken, z.B. ein Stück Feuerwehrschlauch.


    Whoopy-Slings und Spleissen:

    Bernd hat recht, diese Seile (Foto) lassen sich nur mit besseren Kenntnissen Spleissen, oder vernähen.

    Ich kann diese Seile spleissen, aber nicht für Fremde, da ich nicht zertifiziert bin.

    Aber, die Frage die Du dir stellen solltest:

    Muss es unbedingt ein Whoopy-Sling sein?

    Ich finde, das ist eine tolle Sache aber würde es eher unter Spielerei ablegen. Warum das Leben verkomplizieren, wenn es doch auch einfach geht?


    TIP für Karabiner:

    OCUN Krestel -> Gewicht: 23gr

    Das sind die kleinsten und leichtesten Karabiner im Klettersport zugelassen.

    Kein China-Schrott oder Assesory-Karabiner!


    So, wollte niemanden verärgern.

    Bin auf Grund von diesem Monster unter häuslicher Quarantäne und unterbelastet. Sorry!

    🤣🤣🤣

    Hallo Zusammen,

    ein Lösungsvorschlag von meiner Seite:

    Wenn ich meine Hängematte an Bäume mit 3-4 mm dünnen Dyneema Leinen aufhängen möchte, lege ich jeweils ein kurzes Stück Feuerwehrschlauch dazwischen.

    Der Feuerwehrschlauch muss auch nicht um den ganzen Baum gewickelt werden. Es reicht ein kurzes Stück 30-40 cm auf der Rückseite des Baumes. Wo der Hauptanpressdruck entsteht.

    Damit die Feuerwehrschläuche nicht runter fallen bei der Montage, habe ich Klettbänder eingeklebt.

    Wer keine ausrangierten Schläuche bei seiner Freiwilligen Feuerwehr bekommt, kann auch sogenannte Cambiumschoner kaufen. Beim Baumkletter-Ausrüster deines Vertrauens.


    ODER, man kauft im Baumarkt 25mm-Gurtband, Knotet eine Schlaufe an jedes Ende, und zieht das Dyneemaschnürchen eben da durch.

    Ist evtl. vom Gewicht her ein entscheidender Vorteil.

    Btw:

    Das war als Neumitglied mein erster Post, hoffe ich war nicht zu aufdringlich.

    😉