Beiträge von Felix

    Im Trockenbau-Zimmern hilft nur ein Holzgestell, denke ich ... Ein Kantholz (so 60x40 mm oder so) an die Wand und ein anderes gegenüber, und die beiden auf Deckenhöhe durch ein drittes verspreizen. Und dann auf genehmer Höhe Schraubhaken oder ähnliches befestigen. Das kann man, glaube ich, ordentlich belasten...

    Gute Idee. Aber meine Partnerin bringt mich um wenn ich ihr so ein Gestell an die verzierte Decke zimmere.

    Was die Belastung meiner aktuellen Lösung angeht:

    Selbst wiege ich 97kg. Meine Partnerin je nach Monat 65-70kg. Sind also gut und gerne 170kg mit Decke, Klamotten und Kissen in der HM. Ich bin mir sicher die Sachen sind alle nicht dafür gemacht. Aber meine Türen kann ich selber grade so ausheben, es wundert mich nicht dass die Angeln stabil befestigt sind. Eines sei noch gesagt: Meine Wände sind sehr dick. Dementsprechend sind die Zargen auch nochmal ein Stück tiefer als die in modernen Häusern.

    Die Fenster dürften noch schwerer sein und die Scharniere dementsprechend noch stabiler ausgelegt sein. Am Meisten Schiss habe ich davor die Türangeln aus der Zarge zu reißen, habe keine Ahnung wie tief die verankert sind.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich bei Treegirl bestellen werde. Wartezeit, Unterstützung des Shops, Garn und was ich sonst so brauche gleich mitbestellen, sollte es das Hexon 1.7 werden.

    Bleibt die Frage nach der Länge, wie viel Rohstoff ich bestellen muss. Irgendwie scheinen mir die Tunnelzüge weniger kompliziert als die Whippings. Obwohl mich das interessiert, bei meiner aktuellen Spirit spannt die Außennaht schon sehr wenn man 90 grad drin sitzt im Camp bspw. Kann ich dem entgegenwirken?

    Angenommen ich würde auf Tunnelzüge setzen oder bspw den WBW. Dann bräuchte ich ja bis zu 20cm länger als die gewünschte reale Länge.

    Knapp unter 400g gehen für die Luxusvariante in Ordnung. Also hätte ich gerne die 375cm real, die etwa 1.9 mal Körpergröße entsprechen. Denke ich würde auch die volle Breite des Rohlings nutzen wollen (abzüglich großzügiger Säume falls später ein Netz dran soll), ist sicherlich auch einfacher als da noch 10cm wegzunehmen an der Seite.

    Ich denke ihr kennt das:

    HM dabei, aber kein Haken. Oder zuhause nur Trockenbauwände, wo partout kein Haken oder Beschlag halten möchte. Evtl. haben die ein oder anderen auch schon so wie ich Löcher wieder zuspachteln müssen nachdem sie sie aus der Wand gerissen haben.

    Mein aktuelles Workaround: Fenster und Türen.

    Türangeln die in einer hölzernen Zarge versenkt sind sind oft sehr stabil. Hier ein Beispiel mit bereits ausgehängter Tür (steht bei mir ein Regal drin).

    Dort lässt sich ein Flachgurt prima einhängen:

    Belastet habe ich genau diese Angel bereits mit deutlich über 150kg in der HM (verstellbare Ridgeline auf 89%), Hängewinkel sollte also die Kräfte nicht deutlich in die Höhe treiben.

    Habe auch eine zweite Tür im gleichen Zimmer, dort hänge ich ein, wenn ich aus der HM Fernsehen schauen möchte, dir Tür bleibt dabei drin.

    Je nachdem wie dünn euer Gurt ist könnt ihr ihn entweder über den beiden Haltepunkten der Angel durchziehen oder sogar dazwischen. Alles je nach Angel natürlich. Entscheiden ob die Tür offen oder geschlossen ist müsst ihr aber vor dem Aufhängen, beides gleichzeitig geht nicht.

    Mein anderer Aufhängepunkt geht an die Fensterfront.

    Im Sommer gerne bis raus an eine alte Angel für Fensterläden:

    Die abegplatzte Farbe ist von der Zeit, wo ich noch mit Seilen befestigt habe, die schneiden ein. Der Gurt drückt gleichmäßiger gegen das Holz.

    Eine Zeit lang habe ich den Flachgurt sogar so durchs Fenster geführt, nicht alle Fenster machen sowas mit.

    Aktuell hängt er so. Also direkt an der Fensterangel.

    So sieht meine Fensterangel aus.

    So läuft das jetzt seit einem guten halben Jahr bei reger Benutzung, noch ist mir Nichts um die Ohren geflogen. Habe es auch schon bei anderen Fenstern und Türen ähnlich gemacht.

    Eine tolle Variante, die bei mir leider nicht geht ist wenn zwei Fenster eng beieinander liegen. Dann kann man das dazwischen liegende Stück der Außenwand wie einen Baum umwickeln. Das ist eine ziemlich sichere Variante. Nur am besten einmal umwickeln mit einem etwas längeren Gurt, oft sind Wände und Fensterzargen rutschiger als Baumrinde.

    Langfristig möchte ich jetzt einen Beschlag mit sehr langen Schrauben über meinem Fenster anbringen. Da komme ich dann hoffentlich bis in den Balken meines Altbaus.

    Es versteht sich von selbst, dass ihr das auf eigene Gefahr hin nachmacht und selber prüft ob eure Gegebenheiten vor Ort das Aufhängen aushalten.

    Viel Spaß beim urbanen Abhängen!

    Wobei ich mit Versand bei 5yards auch auf 50€ komme. Da könnte ich auch bei dir Treegirl für das Geld shoppen gehen. Derzeit ist aber nur das dunkle oliv verfügbar ja? Hat dutch selbst noch andere Farben?

    Edit: grade gesehen was es noch für Farben gibt da man die ja für die wide netless auswählen kann.

    Also ich sehe 1.7 ist dann vielleicht mein Stoff. Wie bestellst du ihn denn bei Dutch, per Mail? In seinem Shop bietet er das ja nicht an.

    4 Dollar aufs Yard sind auch deshalb interessant weil selbst bei 5 yards der Warenwert unter 22€ bleibt. Also kein Zoll, lediglich Versand.

    Ich dachte schon, dass ich in eine solche Situation komme.

    Denke der schwere Stoff Hex70 könnte mir bis zu 150g draufpacken für die fertige HM verglichen mit dem Hexon 1.7. Er ist ja auch breiter.

    Tatsächlich ist sie nicht eher für zuhause, das Gewicht und Packvolumen möchte ich nicht ganz außer Acht lassen. Eine fertige HM aus 365cm Hex70 könnte ohne Aufhängung schon 550g wiegen. Meine aktuelle liegt bei 330g weil sie ja auch weniger lang und breit ist. Hexon 1.6 im Kopf überschlagen knackt die 400g nicht.

    Wie verhalten sich denn Hexon 1.6 und 1.7 zueinander? Ich weiß das 1.6er ist dichter und mit 40 Denier gewebt. Das 1.7er weniger dicht aber mit 70 Denier. Trotzdem hält das 1.6 mehr aus und ist insgesamt auch leichter?

    Warum sollte ich trotzdem das 1.7 wählen? Mal unabhängig davon, dass es auch 10cm breiter ist. Will ich das überhaupt? Ist ja auch Gewicht.

    Wenn ich mich also von über 160kg Tragkraft verabschiede, nehme ich dann Hexon 1.7 oder 1.6?

    Wie in der Vorstellung schon erwähnt möchte ich mich ans selber Nähen wagen. Ein paar Überlegungen sind schon fix, bei anderen wäre ich für Tipps dankbar.

    Was es werden soll:

    - netzlose gathered end

    - einlagig

    - irgendwo zwischen 3,30m und 3,70m lang

    - vorrangig für mich: 197cm groß und 97kg schwer

    - aber auch gern mal mit den extra 60kg meiner Partnerin, das hielt die Lesovik spirit mit 70D Nylon gut aus (Hersteller Rating lag bei 250kg)

    - aus Gründen der Tragkraft nicht super leicht aber jetzt auch nicht aus den schwersten Stoffen

    - mit Whoopiesling Aufhängung und Ridgeline


    Bei der Stoffauswahl tuh ich mich schwer. Ich mag das Gefühl meiner Spirit. Möchte weder mehr Stretch, noch mehr Kunstfeeling. Die Hexon Stoffe von Dutch hören sich toll an und im Budget wäre das auch drin (solange ich das bei Treegirl bekomme). Farbe ist erstmal eher zweitrangig.

    Frage 1: Sollte ich aber gleich beim ersten Projekt so einen "Premiumstoff" nehmen? Was für Stoffe könnt ihr für mein Vorhaben empfehlen?

    Länge und vor Allem Breite. Bin ich bei RbtR schon raus weil die nicht breit genug sind bei meiner Größe? Wie lang sollte ich auf jeden Fall probieren und wie viel Stoff brauche ich dann? Waldläufer70 meinte in einem anderen Thread am 1.8x Körpergröße nimmt der Zugewinn an Komfort deutlich ab. Sollte ich also etwa 360cm anpeilen? Gibt es Nachteile, die ich in Erwägung ziehen sollte?

    Frage 2 also: Wie lang und wie breit empfehlt ihr mir? Was sollte ich beachten?

    Und letztlich bin ich auf Whippingarten hier im Forum gestoßen und da absolut unbewandert. Meine aktuelle hat Tunnelzüge, durch die sind die Whoopies direkt gezogen. Sollte ich mir ein anderes Verfahren anschauen für Komfort, Effizient, Tragfähigkeit?

    Frage 3: Wie gestalte ich die Enden der HM, welche Methode empfehlt ihr?

    Whoopies mach ich selbst, das klappt toll. Eine günstige Nähmaschine werde ich zur Verfügung haben. Habe aber noch nie mit einer gearbeitet.

    Liebe Grüße und schon jetzt vielen Dank für das viele Wissen was ich hier nutzen darf.

    Ich habe auch vor 2 Wochen eine Winterstrumpfhose meiner besseren Hälfte auseinandergeschnitten, in zwei Tunnels verarbeitet und zusammengenäht.

    Mit dem Stretch reicht es grade so über die gesamte Ridgelinelänge. Besser wären zwei seperate etwas längere Tunnel. So 1,50-1,80m pro Seite. Meiner ist jetzt eher so 2m gesamt. War aber auch mehr ein Test.

    Es schluckt die HM und den UQ (67er Apex) sehr gut wenn ich den UQ vorher in die HM lege. Raus kommt ne schön komprimierte Wurst. Ist bei mir vor Allem dazu da die HM samt UQ schnell einzupacken und die Garderobe zu hängen. Dann brauch ich nur einhängen und die snakeskin runter machen und hab das Setup im Wohnzimmer.

    Gegen Regen oder so schützt das natürlich nicht und leichter ging es sicher auch.

    Das Material war auf der festeren Seite. Hab außer dem Loch das der Grund fürs Aussortieren war keine weiteren Schäden erkennen können.

    Hey Felix, Willkommen im Hängemattenforum :) Hast ja schon einiges mit deiner Hängematte erlebt und scheinst ja wahrhaft kein Newbie im Thema zu sein.

    Da du schon so gut ausgestattest bist mit Produkten unserer polnischen Nachbarn, ist dir die Firma Cumulus bestimmt schon über den Weg gelaufen, wenn es um Quilts geht?! – Aber natürlich ist Selbernähen die Königsdisziplin. Eine optimierte DIY-Matte ist da ein guter Einstieg, danach kommt der Daunenquilt mit H-Kammersystem :P Wenn Fragen - einfach fragen. Dir noch viel Spaß hier im Forum!

    Ja klar hab ich schon von Cumulus gehört. Aber sowohl Gutes als auch Weniger Gutes. Sicherlich preiswert und erfahren die Firma. Sorgen macht mir die Daunenlotterie. Naja die Tage kommt die Nähmaschine dann bis dahin hab ich noch Zeit mir Gedanken zu machen. Und genau, den Topquilt will ich nach Möglichkeit dann auch selber machen :thumbup:

    Hallo zusammen!

    Seit ein paar Monaten lese ich in diesem Forum mit. 25, Masterstudent Politik- und Verwaltung, aus Konstanz am schönen Bodensee. In der Freizeit in der Jugendarbeit tätig also Sommerlager, Freizeitevents etc.

    Bin über die Marke Lesovik zu Hängematten gekommen. In Polen sehr beliebt, hatte ich im Urlaub bei der Familie meiner Partnerin die Möglichkeit mal drin zu liegen. Seitdem wollte ich eine.

    Letztes Jahr hab ich dann zum Geburtstag eine bekommen. Eine Lesovik Duch(Spirit). Mit Tarp (DD Hamocks M) und Underquilt (Lesovik Otul Winter) habe ich in Südschweden im Herbst 10 Tage drin verbracht. Bis runter an den Gefrierpunkt. Absolut meins! Seitdem habe ich auch einen Sommerunderquilt und ein Hextarp von Lesovik.

    Die Hängematte ist Stammgast in meinem Rucksack und ich nehme sie regelmäßig zum Übernachten wenn ich bei der Jugendarbeit in einem Jugendhaus übernachten. Meistens missbrauche ich Tür- und Fensterangeln (Psssst!)

    Meine ersten Whoopieslings und Ridgeline hab ich selber gespeist aus Liros D-pro meine Baumgurte sind von Treegirl.

    Hier lese ich vor Allem mit wenn es um günstige Topquilts geht (noch schlafe ich in nem alten KuFa-Schlafsack) und seit kurzem auch wenn es ums selber Nähen geht. Bin 197cm groß und möchte eine längere Matte ausprobieren und dachte selber machen bietet sich an. Dazu dann aber im seperaten Thread :)

    Ich freu mich hier dabei zu sein, ihr habt hier ne tolle Community mit ganz viel Wissen aufgebaut!

    Liebe Grüße,

    Felix

    Klar, hatte auch nicht damit gerechnet, dass es in den nächsten Tagen losgeht. Wollte nur Interesse signalisieren, damit es nicht unter den Tisch fällt.

    Bin mir auch sicher, dass das interessant wird mit einer längeren Matte. Wo siehst du denn den sweet spot Länge mal Breite für jemanden mit fast 2m? Ich suche den Punkt ab dem der Zugewinn an Komfort stark abnimmt. Ich weiß nichts geht über probieren. Aber könnte die Draka mit 330x150 schon in die Gegend fallen oder empfiehlst du mir auf jeden Fall auch was darüber hinaus zu testen?

    Soll nicht zu schwer werden, unter das 360cm Tarp passen, etc.

    Sorry das ist jetzt schon ziemlich OT.

    Hallo liebes Forum. Falls die Aktion noch aktuell ist wäre ich gern dabei.

    Habe bisher die Standard Duch, beide UQ und das Heksa Tarp von Lesovik. Bin daher schon fast sowas wie ein Brand loyalist.

    Mich interessiert u.A. wie sich bei meiner Größe von 197cm, 330cm gegen 300cm auswirken. Und natürlich auch ob ein integriertes Netz was für mich ist, bisher hatte ich keins und bin nur campen gewesen wenn es keine Viecher hatte.

    Falls jemand fragen zu den anderen Sachen hat gerne raus damit.

    Liebe Grüße