Beiträge von Felix

    Waldläufer70 das hast du schon mal erklärt, dass es kein richtiger Rollsaum ist.

    So richtig sehe ich den Unterschied aber nicht. Ob ich den Stoff jetzt zweimal Falte oder die Rolle plattdrücke kommt doch aufs gleiche raus?

    Nur, dass man wie Hammock Fairy beschrieben hat natürlich in der Breite beschränkt ist möchte man solche Helferlein nutzen. Breit ist aber gar nicht mein Ziel. Eher im Gegenteil.

    Auch wenn es nach einer echten Trainingsaufgabe aussieht glaube ich bei "normalem" 70D Nylon noch die besten Chancen zu haben.

    Die Tutorials sind übrigens genau das was ich gesucht habe, danke Hammock Fairy.

    Ich werde selbstverständlich berichten.

    Lieber rausmitmir,

    ich selbst und sicher viele Andere werden dir sagen: UQs sind ein Getüftel. Es brauch ein bisschen Erfahrung sie richtig aufzuhängen.

    Hast du vielleicht ein Foto gemacht wie du ihn justiert hattest?

    Ich werde nachher mal meinen aufhängen und versuchen zu zeigen wie ich es mache.

    Grundsätzlich aber schon mal zwei Tipps:

    - Den UQ so stark spannen, dass er die Hängematte schon hochzieht.

    - Die Enden nicht zu sehr schließen. Nur so viel, dass keine Luft einströmt. Komplett zugezogen entwickeln sich gerne Luftlöcher.

    Ein guter Test für Tipp Nr1 wäre ihn hinter/ neben die HM zu ziehen. Dann setze dich rein. Ziehe den UQ jetzt unter dich. Da muss er richtig gegen dein Gesäß ziehen.

    Ich habe in meiner Anfangszeit nicht direkt an den Hängemattenenden eingehängt sondern deutlich näher an den Karabinern meiner Baumgurte, wenn nötig mit Paracord Verlängerung. Das zieht den UQ etwas mehr nach oben weil dann die Abspannpunkte höher liegen.

    Manche hängen ihren UQ gar an der Ridgeline ein um mehr Zug nach oben zu bekommen. Dafür bräuchte es dann Prusiks, Schlaufen oder etwas ähnliches.

    Ein kleiner Tipp wenn du nachts genervt bist und du aus unerklärlichen Gründen die Kälte unter dem Hintern nicht wegbekommst. Wenn du eine Leichte Daunenjacke oder sowas dabei hast lege sie dir in den UQ an die Stelle. Betonung liegt hierbei auf leicht.

    Bilder gibt's später. Wünsche viel Erfolg beim weiteren Tüfteln.

    Hat jemand von euch schon Erfahrung mit dem Einsatz von speziellen Nähfüßen für die Säume?

    Ich habe bei meinem ersten Projekt Kästchen gezählt und feinsäuberlich umgebügelt und festgenäht. Mühsam aber das Endergebnis fand ich sehr okay fürs erste Mal.

    Zugegeben aber das kostet richtig viel Zeit. Von so einem Fuß verspreche ich mir außer der Zeitersparnis auch eine sehr gute Nutzung der kostbaren Stoffbreite, grade bei den 60 Zoll breiten Stoffen die so weit verbreitet sind.

    Ich bin mir sicher, dass unsere Cottage-vendors in den USA auch solche Teile einsetzen um ihre Säume gleichmäßig zu bekommen.

    Bin für Tipps dankbar. Jetzt muss ich aber erstmal auf meine Päckchen warten.

    Wer mich kennt weiß, ich kaufe gern bei unseren östlichen Nachbarn ein. Habe also nach einer Weile ein Dyneema 3mm mit 8 Strängen aufgetan.

    Meterpreis 0,84€ Leider nicht ganz kleine Versandkosten. Ich hab sie bereits gedrückt beim Anbieter.

    Dyneema 3mm 8 strand

    Amsteel ist klasse, hat aber nur bis 2.5mm 8 Stränge. Liros fast immer 12. Je mehr Stränge desto schwieriger zu spleißen habe ich das Gefühl.

    Nachdem ich jetzt Liros D-pro 2.5mm, Amsteel 2.5mm und zuletzt auch dieses Seil, aber mit 3mm verarbeitet habe muss ich sagen es kommt nah an den Amsteel.

    Habe für meine 50m 56€ inklusive Versand bezahlt. So groß ist die Preiserparnis also nicht. Für ein paar Euro mehr bekommt man bei Treegirl Amsteel. Also vielleicht was wenn sie ausverkauft ist oder jemand schnell richtig viel möchte für ein Projekt.

    Deutlich unter einem Euro sieht man sonst fast nur in China und die haben dann auch wieder nur 12 oder gleich 16 Stränge.

    Wenn jemand mir nochmal erklären kann wie ich den Spleißfaktor messe kann ich den gerne beisteuern.

    Ich hab einen Otul lite. Packvolumen und Gewicht sind für einen UQ ohne Daune wirklich gut. Kein halbes Kilo und etwa 2l. Gut verarbeitet finde ich.

    Komfort ab 7 Grad halte ich für gewagt. Kommt auch drauf an wie gut du dich gegen den Wind schützt - Stichwort Tarp - und wie gut du ihn justiert bekommst.

    Er hat 67g Apex, das ist wirklich nicht viel. Gleichzeitig aber oft auch alles was man im Sommer brauch. Übernachtet habe ich noch nicht damit sondern nur als UQ auf der Tagestour dabei damit es mich beim Nickerchen nicht friert. Ich würde bei 10 Grad sicherlich schon die Winterversion mitnehmen. Aber selbst im Sommer wird es eben hier in D eigentlich immer unter 25 Grad und da fängt es bei mir an, dass ich nicht ohne UQ kann. Liegt einfach an dem Wind. Für den Bereich 15-25 ist er sicher top. Drunter muss man einfach für sich selbst ausprobieren.

    Hier sind alle möglichen Angaben zu den Isolationswerten von Climashield Apex gesammelt. Isolationwerte

    Weiter unten im Thread findet man die Werte von Extremtextil. Die finde ich absolut realistisch. Demnach ist der Otul lite was für Nächte ab etwa 15 Grad für Kaltschläfer wie dich und mich. 7 Grad nur mit Merino Unterwäsche, Tarp bis auf den Boden, Daunenschlafsack und Wärmflasche unter dem Hintern wenn du mich fragst.

    Der große Otul ist deutlich breiter als der lite. Bedeutet er bildet richtige Seitenwände und wenn es richtig windet und kalt wird kann man ihn oben zusammenschließen zu einer Art Cocon. Das kann der lite nicht. Ich finde ihn aber leichter richtig abzuspannen als den großen und hab das Gefühl dass er sich dem diagonalen Liegen besser fügt - hat sicher damit zu tun, dass er nicht so weit hochkommt an den Seiten.

    Ich fände einen UQ von Lesovik toll der die Breite des lite Modells hat aber die gleiche ISO wie die Winter Version. Aber da muss ich dann wohl selber ran.

    Habe den WBW heute erstmals schön hinbekommen und aktuell ist sie ja noch über 370cm lang. Werde morgen damit los, das Tarp mitnehmen und mal die Firstschnur kürzer einstellen und schauen ob das mehr Komfort bringt und ich es noch komfortabel aufhängen kann. Unter das Tarp sollte es ja besser passen, da der Abstand von Ende zu Ende in der Horizontalen sich ja durch den steileren Hänge-winkel verringert.

    Ich hab jetzt mal so einen gemacht indem ich das Paracord zweimal durch den Tunnelzug gezogen - guter Tipp, so zieht sich der Knubbel gleichmäßiger zusammen. Ich mach später mal Bilder. Jetzt muss ich in den nächsten Tagen rausfinden, wie lang ich sie wirklich möchte und wie viel Sag ich möchte. Aktuell finde ich sie ein wenig zu lang. Vor Allem, wenn ich wie du beschrieben hast, eine ein wenig kürzere Ridgeline testen möchte. Dann müsste ich die Baumgurte schon wirklich hoch anbringen um eine akzeptable Liegehöhe hinzubekommen. Gleichzeitig passt sie dann aber besser unters Tarp.

    Mir scheint es stimmt, dass Längen über 365cm problematisch werden.

    So nachdem ich jetzt gestern mit der neuen Matte einem Wolkenbruch unter dem Tarp entgangen bin musste ich feststellen, dass sie zwar drunter passt, aber nur ganz knapp. Die Dogbones schauen ganz knapp raus sind also vielleicht 4cm Diagonale bis zum Whippingknubbel. Erscheint mir zu wenig falls der Regen mal ungünstig kommt. Die Baumgurte müssen bei der Länge auch gaaanz schon hoch damit ich am Ende angenehm drin sitzen kann. Kurzum: Sie ist mir wohl ein paar Zentimeter zu lang geraten.

    So ganz bin ich mit dem WBW auch noch nicht ganz warm geworden. Irgendwie habe ich immer noch das Gefühl es nicht gleichmäßig hinzubekommen. Vom Tunnelzug hattest du mir abgeraten Treegirl? Wie kritisch ist diese Warnung denn? Wirklich ein No-Go?

    Würde mich sonst mal an einem Tunnelzug mit Kurve versuchen. Genau Nähen geht ganz gut, das Whipping hab ich irgendwie nicht so drauf.

    Meine Ridgeline ist aus 2mm Liros D-pro Dyneema. Auch eine Whoopie. Hat den Vorteil, dass man sie bei verschiedenen Matten gut nutzen kann. Dazu Abmessen und Markierungen auf dem Dyneema machen bspw. Mit einem Stück Textilklebeband (Farbe hält nicht so gut auf der Faser). Ich befestigte sie einfach mit einem Ankerstich um die Dogbones an beiden Seiten bevor ich einhänge.

    Meine Nächste möchte ich trotzdem ein klein wenig dicker haben, dann halten manche Ridgelinehänger besser, die rutschen sonst bei Gefälle. Hat dann evtl. auch den Vorteil einfach eine weitere Whoopie dabei zu haben die man jederzeit als Aufhängung nutzen kann sollte eine kaputt oder verloren gehen.

    Tolle Bilder! Welche Ecke ist das, wenn ich fragen darf? Ist das der Rhein?

    Ansonsten benutze ich zum Aufhängen lieber den geschlauften "Becket-Hitch" (keine Ahnung wie man den auf Deutsch nennt), wie Derek ihn beschreibt: Becket Hitch. Da braucht man keine Stöckle und er lässt sich wieder lösen mit ein bisschen Zug.

    Viel Spass beim Ausprobieren!

    Jawoll, das ist der Seerhein. Den Knoten kenn ich. Mit Seilen und Gurten ne gute Variante. Aber nicht mit Dyneema-whoopies oder? Dann kann ich die Einstellung ja nicht mehr nutzen.

    Habe sauber gearbeitet beim Tunnelzug und keine Nacht gekreuzt. Habe ihn einfach durch eine weitere Nacht verkürzt und statt dem dünnen entseelten Paracord mit alten Schnürbändeln das WBW gemacht. Mit ein bisschen Gefummel hatte ich es dann zu meiner Zufriedenheit. Erster Test in der Wohnung:

    Habe die Ridgeline jetzt mal auf 90% Gesamtlänge eingestellt und lag mit dem Sommer Otul recht bequem.

    Minimale Calf Ridge, stört mich nicht wirklich.

    Hab deutlich Material über an beiden Seiten. Netter Effekt ist aber dass ich jetzt mit gekreuzten Beinen quer drinliegen kann um bspw zu lesen.

    Nochmal mein Hängplatz:

    Die restlichen Schuhbändel lasse ich erstmal so bis ich mir absolut sicher bin, dass es so bleibt.

    Eine Sache noch: Erstes Mal den Marlinspike hitch genutzt. Eine Seite hat gut gehalten, die andere hat mich zweimal fallengelassen. Wie stark müssen die Toggles sein? Ich weiß auf den Knoten legen nicht auf den Toggle aber ich glaube dass zweimal der kleine Zweig unter der Kompression aufgegeben hat. Anders kann ich mir meinen Absturz nicht erklären.

    Vielen Dank nochmal für eure Hilfe!

    Also V1 ist seit heute Abend fertig.

    Ich habe etwa 1.5cm breite Säume an den Seiten. Habe vorgeheftet mit Stecknadeln und gebügelt. Ging erstaunlich schnell.

    Die Tunnelzüge für das WBW sind etwas breiter geworden als sie sollten. Nachmessen ergab fast 4cm Umschlag.

    Das Whipping hab ich mit dünnem entseelten Paracord gemacht. Deswegen und auch wegen der etwas breiteren Tunnelzüge habe ich das Gefühl ein ungleichmäßiges Whipping produziert zu haben. Zumindest hab ich eine Ridge im Nacken wenn ich meinen Kopf dort hinlege, wo ich ihn gerne hinlegen würde. An Kopf wie am Fußende ein wenig Slack, die Seiten sind relativ schlaff.

    Länge von Dogbone zu Dogbone aktuell 377cm.

    Mit der Ridgeline hab ich schon etwas experimentiert und sie länger eingestellt. Habe das Gefühl bei 83% der Gesamtlänge deutlich zu diagonal zu liegen um einen traditionell aufgehängten UQ sinnvoll nutzen zu können.

    Ich sehe mich schon einen Sookie nähen :S

    Bin offen für Tipps was ich jetzt verbessern könnte. Morgen geht's mal raus, aktuell hängt sie noch in der Wohnung, da kann bin ich nicht so flexibel mit ausprobieren.

    Den Stoff mag ich. Ein Aha hatte ich aber: Der Transport des Stoffs sollte bei einfachen Maschinen wie meiner von beiden Seiten unterstützt werden sonst wirft er Falten. Bei den Masken die ich die Tage aus Baumwollstoffen aller Art genäht habe war das nicht notwendig. Die sind aber natürlich auch stärker.

    Was mach ich jetzt als Erstes? Normalstarkes entseeltes Paracord? Den Tunnelzug durch noch eine Naht schmaler? Den Tunnelzug auf und neuen breiteren Tunnelzug mit mehreren Nächten für eine Aufhängung durch Tunnelzug? Dafür bräuchte ich dann wohl noch ein Mara 80.

    Danke schon mal jetzt für eure Hilfe, ich bin schon ganz nah an meiner ersten richtig tollen Matte :love:

    Na grüß Gottle, no me Schwoba ausm Ländle :)

    Herzlich willkommen und Respekt an dich fürs Selbernähen.

    Wenns Fragen zum Lesovik Otul gibt ich hab beide da und auch Kontakt zum Hersteller :)

    Alles easy. Dafür ist es doch da :)

    Sonntag Nachmittag eine gute Zeit um die Einkaufsliste fertig zu machen:

    - 4m Hexon Wide 1.7

    - Eine Rolle passendes Garn von Gütermann (Mara 100)

    - 4m Amsteel Blue für 4 Dogbones (dann kann ich die whoopies an beiden HM unabhängig nutzen ohne gleich ein zweites Paar zu machen

    Was für eine Schnur nutzt ihr für das WBW? Normales paracord? Wie stark?

    Das Mara 100 zum säumen und für den Tunnelzug der ja dann gar nicht belastet wird passt?

    Brauche ich sonst noch was um mein Projekt zu starten? Stecknadeln, wonderclips oder ähnliches kann ich ja ab Montag wieder im Einzelhandel kaufen.