Beiträge von Hammock Fairy

    Für mich ist eine Campinghängematte der Länge 1,95 x Körpergröße mit einer Breite von 0,95 x Körpergröße ziemlich ideal.

    Ansonsten bringt eine Breite von mehr als der Körpergröße keinen höheren Liegekomfort, weil man in einer GE Hängematte einfach nur bis zu einem bestimmten Grad diagonal liegen kann. Etwas Spielraum zu den Kanten hin macht sich aber positiv bemerkbar. Zu Hause mag ich extra breite Hängematten (meine breiteste ist ca. 195 cm breit), weil man liegen kann wo man will, und Kissen und Decken nicht so schnell über Bord gehen.

    Grundsätzlich bringt Breite aber nur bei längeren Hängematten etwas, da bei kurzen aber breiten Hängematten einfach nur die Seiten hochgezogen werden. Je kürzer und breiter die Hängematte ist, desto schlimmer ist der Badewanneneffekt. Aus diesem Grund sind kurze Hängematten wie die DDs auch so schmal geschnitten. Kurze Hängematten müssen straffer aufgehängt werden, damit man gerade darin liegen kann - da werden die Seitenwände nur aggressiver hoch gezogen.

    Je länger die Hängematte ist, desto diagonaler kann man darin liegen -- und desto mehr Breite ist sinnvoll. Allerdings lässt sich mangelnde Breite bis zu einem gewissen Grad durch mehr Länge ausgleichen. Bei einer Campinghängematte handelt man sich dann aber leider neue Probleme ein (größerer Baumabstand, längeres und breiteres Tarp, ...). Die Standard-Stoffbreite von 150 cm inklusive Webkante ist leider schon sehr knapp für Hängematten.

    Für unter 100 € bekommst du leider keine vernünftige Hängematte mit Moskitonetz. Wenn du dir die Materialkosten ausrechnest, weißt du warum. Gebraucht müsstest du sehr viel Glück haben, weil gute, lange Hängematten mit integriertem Netz sehr gefragt sind. Wenn dein Budget maximal 100 € hergibt, bleibt eigentlich fast nur selber nähen. Alternativ könntest du auf die nächste Hennessy Hammock Aktion warten (am besten Newsletter abonnieren). Die HH Hängematten sind brauchbar, wenn sie auch nicht den gleichen Liegekomfort bieten wie die meisten US Hängematten. Ich würde ein Modell wählen, bei dem als Körpergröße "bis 213 cm" angegeben ist. Alles andere dürfte zu kurz sein, zumal HH Hängematten allesamt schmal ausfallen.

    Gibt es Alternative Hängematten wo ich ein wenig mehr Platz in der Breite habe,

    gern auch mit Moskitonetz ?

    Ja, aber leider nicht im untersten Billigsegment. Im US-Forum wurde mehrfach die onewind-Ausrüstung gelobt. Maße und Material sehen auf dem Papier vernünftig aus. So sehr, dass ich überlege mir ein Set-Up zu bestellen. Die verkaufen auch auf Amazon. Da ich die Sachen noch nicht gesehen oder ausprobiert habe, kann ich aber nicht sagen ob oder wieviel besser die Ausrüstung ist. Ich würde auf jeden Fall die jeweils größte Ausführung bestellen.

    Ohne Erfahrung darin Daunenquilts zu nähen würde ich sagen, dass eines der Hauptprobleme die Form des Selvas ist. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat der Selva eine rechteckige (oder nur leicht trapezförmige) Grundform, mit Bögen am Kopf- und Fußende. Die Isolierung vom Wooki ist dagegen sargförmig geschnitten, damit sie den diagonal liegenden Nutzer optimal abdecken kann. Um eine ähnlich gute Abdeckung mit dem modifizierten Selva zu erreichen, müsste man die Spitze an der äußeren Kopf- und Fußseite abschneiden - oder überstehen lassen.

    Auf dem Treffen haben wir einen Selva unter mehrere Brückenhängematten gehängt, und da hat er sich recht gut gemacht. Besser als unter eine GE Hängematte. Wenn du also irgendwann mal mit Brückenhängematten experimentieren willst, würde ich den Selva nicht verstümmeln.

    Wenn du mich direkt fragst: ich würde es nicht tun. Der Umbau wird nie so gut sein wie ein kompletter Eigenbau oder das Original, und die Gefahr dass etwas schief geht ist groß. Am Ende hast du vielleicht weder einen funktionsfähigen Selva, noch einen funktionsfähigen Wooki-Klon. Wenn es mein Selva wäre, würde ich ihn entweder verkaufen, oder für die Verwendung mit einer Brückenhängematte aufheben. Stattdessen würde ich mir einen Wooki kaufen oder einen Wooki-Klon komplett neu nähen. Aber es gibt sicherlich genug Tüftler die das anders sehen. Du musst wissen, wie gut deine Fähigkeiten sind, und wie weh es dir tun würde, wenn dein Plan schief gehen sollte.

    D.h. es war trotz Sammelaktion zu wenig Geld in der Kasse, um die Unkosten für das Bier zu decken? Das ist nicht in Ordnung.

    Ich habe kein Bier getrunken und habe deshalb nicht gesehen, wie der Prozess funktioniert hat --- ist es möglich, dass Teilnehmer dachten, dass das Bier durch die Anmeldegebühr abgedeckt war? Wenn das der Fall ist, wäre es sinnvoll, wenn nächstes mal direkt an der Zapfstelle ein Schild mit dem Preis hängt, das man nicht übersehen kann. Wenn die Kommunikation allerdings klar und deutlich war, muss das nächste mal wohl doch wieder jeder sein eigenes Bier mitbringen.

    Re Lebensmittel: Eine angefangene Milchtüte war von mir - das war der Rest von den Crepes. Ich trinke keine Milch, deshalb hatte ich herum gefragt, ob jemand sie verwenden will und habe sie zu den Resten von den Gemeinschaftsresten gestellt. Die Alternative wäre direkt wegschütten gewesen.

    Vorschlag für das nächste Treffen: Es wäre gut, einen klar gekennzeichneten Bereich für zum Abschuss frei gegebene Lebensmittel einzurichten. Dann weiß jeder, was gegessen / getrunken werden darf.

    Update zu meiner Planung: ich werde Freitag Morgen Sauerteig-Crepes machen. Wenn es von Donnerstag auf Freitag nicht gerade friert, sollte das klappen.

    Ich werde etwas Nutella und Puderzucker mitbringen. Soll ich sonst noch was als Belag einkaufen?

    Wenn keine Veganer dabei sind, braucht es eigentlich auch keinen zweiten Koch. Das Müsli war vor allem für die gedacht, die keine tierischen Produkte essen wollen.

    Es ist jetzt schon anderthalb Jahre her, dass ich die Knopfloch-Methode ausprobiert habe - meine Erinnerung daran ist also nicht mehr glasklar. Ich weiss nur noch, dass der Knopfknoten sich immer so halb ins Knopfloch zurück gezogen hat. Das Loch hat sich auch unter Zug nicht überzeugend zusammen gezogen. Die Verbindung hat sich zwar während des Probehängens nicht gelöst, aber ich wollte einen Ersatz für Kletterkarabiner und nicht Dutch Clips, d.h. eine bombenfeste Verbindung die auch bei einem ungünstigen Gurtwinkel zuverlässig hält. Vielleicht findet sich ja auf dem Treffen ein Evo Loop Experte, der mich eines Besseren belehren kann.

    Das glaube ich nicht. Die von mir präferierte Methode hält ja umso sicherer, je mehr Zug darauf kommt.

    Dann kommt es wohl auf einen Belastungstest an.

    Einem Toggle der nur zur Hälfte im Loch sitzt traue ich einfach nicht. Wenn der ganze Knoten über dem Loch bleiben würde, wäre es etwas anderes. Bei der anderen Methode müsste der Knoten sowohl umkippen als auch zum Teil durch das V unter dem Knoten gezogen werden. Das halte ich für unwahrscheinlicher als dass der nur halb aus dem Loch ragende Knoten komplett durch rutscht. Vielleicht ist meine Intuition falsch - aber da die andere Methode genauso schnell funktioniert, ziehe ich sie vor.

    Welche Erfahrungen haben andere? Und woher stammt deine Einschätzung, TreeGirl?

    Ich habe es am Anfang so versucht, und der Knoten hat sich für meinen Geschmack nicht sicher genug verhakt. Er saß immer nur halb im Loch. Zugegebenermaßen habe ich es nie darauf ankommen lassen. Ich verwende seitdem die normale Evo Loop-Verbindung (Schlaufe wird unter dem Knoten durchgezogen und dann von hinten über den Knoten geklappt). Das geht auch einhändig, sitzt aber 100%ig sicher.

    Mich würde ein Belastungstest beider Methoden interessieren. Ich würde wetten, dass die Umklappmethode stärker bzw. sicherer ist.

    Bei meinem schwarzen UHMWPE Gurt habe ich noch keine Abfärbungen festgestellt. Scheint ein anderes Färbeverfahren zu sein als bei den Seilen.

    Soweit mir bekannt ist, halten normale Farben nicht gut auf UHMWPE. Für nachträgliches Färben sehe ich da eher schwarz ... äh ... weiss. Es sei denn, du findest eine Farbe, die haftet. Bisher habe ich aber auch auf HammockForums noch keine Erfolgsmeldungen gelesen.

    Nein, es ist alles richtig. Bitte nichts auseinandernehmen.

    Der "Riss" in der Schlaufe ist einfach die Verbindung der beiden Seilenden.

    Die Schlaufe mit Knoten am Baumende ist eine Mischung aus Evo Loop und Grapplers Hitch und soll den Karabiner ersetzen. Es ist kein Problem, den Baumgurt einfach durch die Schlaufe zu ziehen, so wie du es getan hast. Ich habe leider noch kein Video zur richtigen Benutzung gemacht. Die Verbindung funktioniert aber so:

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    Baumgurt zwischen die beiden Seilschlaufen legen.

    Schlaufe ohne Knoten durch die Schlaufe mit Knoten schieben.

    Schlaufenende umklappen und über den Knoten legen.

    Unter Spannung hält das bombenfest. Wenn du natürlich am unbelasteten Gurt zuppelst, rutscht er runter.