wer meinen Beitrag aufmerksam gelesen hat weiß: Ich habe weder empfohlen eine Hm so aufzuhängen noch habe ich behauptet es ist eine gute Variante eine Hm so aufzuhängen!
Ich habe lediglich eine weitere Möglichkeit aufgezeigt eine Hm aufzuhängen und es selbst getestet anstatt Tabellen oder Taschenrechner zu bemühen. Ist ein Forum nicht dazu da sich auszutauschen und neues zu lernen oder Möglichkeiten zu diskutieren?!
Wenn ich in einem Thread in dem es um die "Optimierung der Aufhängung" geht poste "mein Wanderkumpel hängt seine Hängematte mit Paracord auf. Seine Schnuraufhängung ist leichter als meine Gurtaufhängung." dann wird das wohl von den meisten Lesern als Empfehlung aufgefasst. Wenn dann mehrere Forenmitglieder schreiben, dass diese Aufhängung nicht gerade gesundheitsförderlich für die Aufhängebäume ist, und ich dann raus gehe, meine Hängematte mit Paracord aufhänge, Fotos mache, und anschließend poste "ich habe es ausprobiert und es funktioniert", und noch sämtliche Vorteile dieser Art der Aufhängung aufliste, ist das auch nicht das Gegenteil einer Empfehlung. Es stand nie in Frage, dass die Aufhängung nicht funktioniert. Ich hätte noch ganz andere Ideen die alle funktionieren. Es ist nur fraglich, ob die Ideen gut sind.
Es ist im Prinzip ja nichts anderes als eine Aufhängung pro Seite plus Hm Ridgeline nur an einem Stück. Das Gewicht hängt dann etwas flacher im Winkel unter den Aufhängepunkten wie bei der klassischen Methode.
"Das Gewicht hängt dann etwas flacher im Winkel unter den Aufhängepunkten wie bei der klassischen Methode." und genau das ist der springende Punkt! Flacherer Winkel = größere Kräfte. Das Problem ist, dass du die Gurte wie deine Tarpleine spannst und nicht wie bei der normalen Hängemattenaufhängung. Wenn du deine normale Aufhängung genauso fest spannst, ist das genauso problematisch. Verzichte auf den Teil "ohne Ratsche aber mit Umlenkung über einen Karabiner, gespannt" und spanne den Gurt nur so fest, dass die Ridgeline beim Durchhang ohne Gewalt um 45° biegbar ist, und alles ist gut. Wobei sich dann die Frage stellt: warum kompliziert wenn es auch einfach geht?