Beiträge von Hammock Fairy

    Beim trocknen im Trockner muss man allerdings aufpassen, dass der Trockner bzw. Teile des Trockners nicht zu heiß werden. Kunstfaser - für allem unsere super dünnen Quiltstoffe - kann bei Kontakt mit einem heißen Blechstück sehr schnell (an)schmelzen. Wenn der Trockner keine Temperaturstufen hat, würde ich die Decke zur Sicherheit in einen Bettbezug stecken.

    Mit meinem Trockner kann ich leider keine Daunenquilts trocknen, weil er sich ausschaltet, wenn er glaubt dass der Inhalt trocken sind. Leider ist die Hülle sofort trocken - die Daunen aber noch lange nicht.

    Das ist richtig, er hat aber halt auch 3m in der Höhe zur Verfügung.

    Ich mag es nicht wenn der Abstand zu gering ist. Für mich ist die Einstellung dann ein Krampf.

    Von den 3 m sollte aber mindestens 1 m in den Bodenanker gehen (es sei denn, der steht 1 m über). Und schon hast du nur noch 2 m zur Verfügung. Je höher du die Aufhängung schiebst, desto größer wird der Hebel, und desto größer ist die Belastung für den Pfosten und den Bodenanker. Das gilt übrigens genauso für Bäume. Deshalb versuche ich immer den geringsten Abstand zu nutzen.

    Bei 4 m Abstand hast du selbst mit einer 12' Hängematte noch reichlich Abstand zu den Pfosten. Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die Einstellung bei 4 m schwieriger sein sollte als bei 5 m.

    Und dann Holzpfosten genommen?

    Damals, ja.

    Der Abstand ist nicht ohne Grund nach oben und auch der Pfosten sitzt bei den meisten Hülsen und Ankern nicht auf dem Boden auf.

    Der Pfosten zieht sonst Wasser und kann dann gar nicht halten.

    Tut mir leid, das ist dann schlichtweg falsch und sollte nicht empfohlen werden.

    Das ist richtig wenn du den Pfosten dauerhaft stehen lassen möchtest. Ich wollte die Pfosten aber eben nicht dauerhaft stehen lassen, sondern nur einstecken wenn ich auch hänge. Und das tue ich nicht an 365 Tagen im Jahr. Bei ebenerdigen Bodenankern gibt es auch kein Problem beim mähen. Das war mir wichtig. Abgesehen davon kann man ja auch Metallpfosten verwenden.

    Ich würde bei den 5m bleiben. Da kannst du noch per Aufhängung einstellen. Kauft er irgendwann mal ne 12ft müsste er neue Festpunkte am Pfosten anbringen.

    4 m reichen auch für eine 12' Hängematte locker aus. 12' = 365 cm. Selbst wenn man ein 13' / 396 cm Tarp darüber hängen will, reichen 4 m Abstand. Je größer der Abstand, desto höher sind die Aufhängepunkte und desto ungünstiger ist die Hebelwirkung.

    Hat jemand Erfahrungen mit den großen Schraubhülsen von Krinner?

    Schau mal hier: Hängematte im Garten aufhängen ohne Bäume und Beton

    Leider scheint Dr.Jones nicht mehr im Forum aktiv zu sein.

    Ich überlege auch immer noch, ob ich mir 4 Schraubfundamente hole. Von der reinen Stabilität her habe ich aber sehr gute Erfahrungen mit tief eingeschlagenen Pfostenankern gemacht. Lediglich die Verbindung zwischen Hülse und Dorn war zu schwach - vermutlich weil ich den Abstand zu groß gemacht hatte. Dafür, dass die Pfostenanker nicht für diese Art Belastung ausgelegt sind, hat es erstaunlich gut gehalten. Es war eine elende Schinderei, den Anker auszugraben. Der Plan für den nächsten Versuch ist es, 150 cm lange Edelstahl-Vierkantrohre komplett einzuschlagen, und passende Pfosten einzusetzen. Das ist vergleichsweise günstig. Nur sollte man sich möglichst nicht verrechnen, denn die möchte ich keinesfalls wieder ausgraben...

    In Barfußschuhen bewegen sich die Fußmuskeln deutlich mehr und dadurch entsteht Wärme.

    Das mag sein, aber zu Hause bewege ich mich nicht ständig - und es geht mir nicht um die Lufttemperatur (ich trage ohnehin keine Socken mehr), sondern um den unisolierten, unbeheizten, ständig leicht feuchten, gekachelten Boden. Wenn der nicht so eiskalt wäre, würde ich einfach gar keine Schuhe tragen. Ohne isolierende Schicht zwischen Füßen und Kachelboden wird es aber sehr unangenehm. Da müsste ich ständig in Bewegung bleiben, damit das überhaupt erträglich wäre.

    Aber wenn ihr die Wahl hättet zwischen 1,44 und 1,55 würdet ihr bestimmt den 1,55er nehmen - oder?

    Ich nicht. Meine ersten 4 Klone habe ich aus einem Stoff mit einer Breite von 165 cm genäht. Das Climashield ist aber ohnehin nur ca. 155 cm breit, wenn ich mich richtig erinnere. Der fertige Underquilt hat trotzdem an beiden Seiten weit übergestanden. Und wenn man ihn so whippt, dass er ordentlich anliegt, kommen die Seiten so weit hoch, dass man nicht mehr aus der Hängematte sehen kann. Den fünften Klon habe ich aus einem 150 cm breiten Stoff genäht. Und der fertige Underquilt war wie geschrieben nicht zu knapp. Ich würde einen extra breiten Quiltstoff nicht unbedingt auf 150 cm schneiden - aber ich würde einen 150 cm breiten Stoff nicht anstückeln.

    Probier es doch erst mal mit der vorgegebenen Breite. Wenn du arg unsicher bist, hefte die Seiten des Trägerstoffs auf die voraussichtliche Endbreite, whippe ihn, und hänge ihn unter deine Hängematte. Dann siehst du, ob er tatsächlich zu schmal ist. Mich würde das allerdings wundern. Ich glaube der Wooki ist auch unter 150 cm breit. Müsste ich beim nächsten whippen mal nachmessen.

    Was ist denn der Sinn dahinter seine HM zu whippen? :/

    Ganz generell? Siehe Whipping-Methoden.

    Diesen speziellen Whip würde ich nicht für eine Hängematte verwenden, weil er die Seiten extrem hoch zieht. Wenn die Hängematte extrem breit ist, und man gerne eingehüllt liegt, kann man die Seiten natürlich herausziehen (siehe z.B. Jeffs Methode). Wobei ich nicht sicher bin, wie gut der Umschlag bei voller Belastung hält. Ich habe es einmal erlebt, dass ein etwas schwererer XLC-Nutzer die Kanten aus dem Whip der XLC gezogen hat. Vermutlich war die Kordel nicht fest genug abgebunden, und die Schlaufe der Aufhängung hatte sich noch nicht fest genug zusammen gezogen, und er hat sich vielleicht zu sehr auf die Kante gesetzt. Wenn die Kanten wie bei diesem Whip verkürzt sind, wird die Belastung noch größer.

    Du könntest ihn auch noch schmaler machen.

    Hast du das ausprobiert? Mit welcher Breite? Ich fand 145 cm Breite ausreichend, aber nicht mehr üppig. Ich könnte mir vorstellen, dass evtl. auch ein paar Zentimeter weniger noch funktionieren - aber irgendwann bekommt man Probleme damit, dass der Underquilt nicht mehr richtig sitzt. Ich habe einen Wooki-ähnlichen Underquilt mit einer Breite von 120 cm und bei dem hängen meine Schulter und Füße über.

    Ähnliche (allerdings mit wenig ausgeprägter Barfußsohle) habe ich bereits, und trage sie im Sommer auch viel. Hätte aber gerne etwas luftigeres. Es ist immer wieder überraschend, wie schwitzig solche Sandalen schnell werden.

    Vielleicht klebe ich mir tatsächlich etwas Gurtband an eine ExTex Vibram Sohlenplatte.

    Willkommen im Forum!

    Bitte erstelle für deine Fragen ein eigenes Thema im passenden Unterforum - z.B. Hängematten & Testberichte. Dann können wir gerne Verbesserungsvorschläge für dein Set-Up machen. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob du vor allem bei Underquilt, Schlafsack und Tarp noch einige 100 g einsparen könntest. Aber dazu solltest du deine Ausrüstung und deine Wünsche genauer beschreiben.

    TreeGirl: Underquilts spezifisch für Querhängematten machen kaum Sinn, oder? Eine simple, rechteckige Daunendecke genügt, dazu ein paar Abspanner annähen. Oder übersehe ich etwas?

    Das wäre mir neu. Erstens muss die Form kleiner oder gleich der Hängematte selbst sein; zweitens wäre ein differentieller Schnitt wünschenswert; und drittens bräuchtest du mindestens so viele Aufhängepunkte wie es Schnüre an den Seiten gibt, es sei denn, du schaffst es die Hängematte voll ausgestreckt zu halten. Ansonsten hängt dir die Decke durch, sobald du deine Position in der Matte nur etwas veränderst.

    Das funktioniert auch für etliche Nutzer der Hammocktent nicht. Ich weiß von mehreren, die häufig draußen übernachten und die das Fach gar nicht nutzen, sondern eine Isomatte in die Hammocktent einlegen.

    Ja, das Fach gibt die Isomattendicke mehr oder weniger vor. Wenn die Isomatte zu dünn ist, bleiben Luftlöcher. Ist sie zu dick, wird der Liegekomfort schlechter - wobei es möglich sein sollte, sie einfach nicht voll aufzublasen. Bei den mit Schaumstoff isolierten Matten spürt man keinen Wärmeverlust. Bei mit Luft isolierten Matten ist das evtl. anders.

    Wenn man Isomatten nicht so sehr mag, ist das Fach allerdings nicht schlecht, weil man eben auch eine Daunendecke verwenden kann. Soweit ich weiss, gibt es immer noch keine Underquilts für 90° Hängematten.

    Das hat mich bewogen, die Cross Hammock ohne Einschubfach zu konstruieren.

    Das funktioniert für Isomatten auch definitiv besser.