Beiträge von Hammock Fairy

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    Für deine Fragen erstellst du am besten einen eigenen Thread. Nur soviel: die Draumr funktioniert wirklich nur mit der richtigen Isomatte. Deshalb brauchst du dir über eine Underquiltbefestigung keine Gedanken machen.

    Ein nicht ganz unwichtiger Unterschied ist doch aber, dass man die Cross Hammock auch ohne Isomatte benutzen kann. Oder ist dir das auch in der Draumr gelungen?

    Nein, deshalb schrieb ich ja auch nur, dass die Liegeposition vergleichbar ist. Und du schreibst ja selbst:

    Der Grund, warum ich das Projekt nicht weiter verfolgt habe, liegt in der fehlenden Längsausspreizung, die den Stoffdruck erhöht, sodass man (oder genauer: ich) darin keine Nacht durchschlafen kann.

    Um eine derart flache Liegeposition zu erreichen, muss man die Längsstabilität opfern. Deshalb finde ich den GE-Ansatz so interessant. Es wird mit Sicherheit nicht möglich sein, genauso flach wie in der Cross Hammock zu liegen. Aber das ist selbst in meinen besten GE-Hängematten auch nicht möglich. Es würde mir reichen, wenn es mit diesem Design möglich wäre, bequem auf der Seite zu liegen - mit Underquilt.

    Ich sehe in dem Design keine Konkurrenz zur Cross Hammock, sondern vielmehr eine Ergänzung - für Nutzer, die andere Prioritäten setzen.

    Es geht dem Youtuber laut Eingangsstatement nicht um einen "flat lay", sondern um eine "zero gravity position". Kann mir jemand das Verhältnis dieser beiden Aussagen erläutern - und inwiefern sie eine Opposition darstellen?

    Eine Google-Suche erklärt den Begriff. Auf den zahlreichen Bildern erkennt man den Unterschied. Ich glaube bei uns wird auch manchmal der Begriff Herz-Waage-Position verwendet. Ich erkläre den Unterschied immer so: am flachsten liegt man auf dem Boden - aber das ist bekanntermaßen nicht sehr bequem. Alle Hängematten passen sich auf unterschiedliche Weise an den Körper an, und ermöglichen verschiedene Liegepositionen. Was der Nutzer dann in der Hängematte als "flach" empfindet, kann sehr unterschiedlich sein.

    Durch die Form des Fußteils wird eine flache Liegeposition der Beine besser (und weniger materialintensiv) unterstützt als beispielsweise bei der Amok Draumr. Prinzipiell sind die beiden Matten aber vergleichbar.


    Beide Matten haben aber wenig gemein mit einer Querhängematte mit Schnüren wie z.B. der Cross Hammock.

    Ich habe sowohl eine Amok Draumr als auch eine Cross Hammock, und ich finde die Liegeposition vergleichbar - auch wenn sich das zu Grunde liegende Design unterscheidet.

    ch kann nicht ganz verstehen, dass man die Schnüre nicht mag, denn sie bieten einen doppelten Vorteil. Der erste Vorteil besteht in einer Gewichtsersparnis, einfach weil man sich viel Stoff spart. Die Schnüre erlauben aber außerdem, das Handicap jeder aus einem (oder mehreren) Teilen Stoff zusammengenähten Hängematte auszugleichen, die den Körper an der schwersten Stelle genauso unterstützt wie an der leichtesten Stelle (etwa den Beinen). Indem ich die Schnüre unterschiedlich lang dimensioniere, kann ich selbst bei extrem dehnbarem Material gewährleisten, dass man gerade liegt.

    Aus meiner Sicht sind die Nachteile für mich:

    • Die Last wird ungleichmäßiger verteilt als bei einer Stofffläche. Das erzeugt hohe punktuelle Belastungen und kann dazu führen, dass der Stoff reißt.
    • Sofern das Design ein Änderung der Schnurlängen zulässt, ist es eine Fummelei die Einstellung an die eigenen Vorlieben anzupassen. Und häufig liegt man dann in einer Position bequem, aber sobald man sich dreht liegt man unbequemer als zuvor. In einer Hammock Tent in der ich gelegen habe, konnte ich überhaupt keine bequeme Schlafposition finden.
    • Wie du schreibst benötigt man ein Hilfsmittel um die Querhängematte auszuspreizen.
    • Ich bin kein Fan von Schnüren weil ich es immer schaffe, sie zu verheddern. Das stört mich im Übrigen auch an meinen ansonsten sehr bequemen Towns End Brückenhängematten.

    Im Übrigen lässt sich der Stoff durch einen entsprechenden Kurvenschnitt oder ein Whipping ebenfalls bis zu einem gewissen Grad einstellen.

    Ein Wort noch zur Underquilttauglichkeit von Querhängematten. Selbstverständlich ist jede Querhängematte mit Underquilt zu gebrauchen. Er ließe sich ganz leicht an der Zackenkonstruktion befestigen - oder aber auch gleich ganz integrieren, wie ich das ja bereits vor einiger Zeit realisiert habe. Der Grund, warum ich das Projekt nicht weiter verfolgt habe, liegt in der fehlenden Längsausspreizung, die den Stoffdruck erhöht, sodass man (oder genauer: ich) darin keine nacht durchschlafen kann. Ob das mit der hier in Rede stehenden Konstruktion möglich sein sollte, wie die fröhlich ins gestellte Foto lächelnde Frau zu belegen scheint, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

    Genau dieses Problem wird durch die GE-ähnlichere Konstruktion abgemildert. Oder kann abgemildert werden. Deshalb finde ich den Ansatz interessant. Ich würde die im Video gezeigte Konstruktion als Prototyp sehen, an dem man vermutlich noch einiges verbessern kann.

    Welche Konstruktion man am Ende bevorzugt ist aber natürlich eine Geschmacksfrage - wie immer. Da mir Isomatten zu schwitzig sind, und ich auch nicht auf dem Boden schlafen möchte, wäre ein GE-90°-Hybrid evtl. eine gute Option, denn wie du schon geschrieben hast, brauchen alle anderen Designs eine Ausspreizung um eine bequeme Schlafposition zu bieten.

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    Aussteigen: Beine leicht anheben, auf dem Hintern um 90° drehen und dabei die Beine über die Kante schwingen, Füße auf den Boden setzen, Oberkörper vorbeugen und wie aufstehen wie vom Sofa. Evtl. die Hängematte höher hängen, damit man sich nicht aus der Kniebeuge hochstemmen muss.

    Das einzige Problem ist es, die Ridgelinelänge zu treffen. Ich musste mehrere Ridgelines spleißen, bevor es gepasst hat. Die Abweichung nach Belastung war teilweise über 10 cm. Bei einer Traveler kein Problem - bei einer XLC kann es dann aber den Reißverschluss am Netz zerstören.

    Das ist das erste mal, dass ich von einem gerissenen 40D-Stoff lese. Normalerweise ist diese Stärke robust genug. Nimm doch die gerissenen Kanten bitte mal genau unter die Lupe und versuche den Ausgangspunkt des Risses zu ermitteln. Siehst du da evtl. Microschäden, die für den Riss verantwortlich sein könnten? Irgendeine Art der Beschädigung muss es gegeben haben, wenn es kein Produktionsfehler ist. Es sieht auch so aus, als ob die Hängematte am Punkt der größten Belastung nachgegeben hat. Kannst du ausschließen, dass du nichts in der Hängematte hattest, was den Stoff beschädigen hätte können?

    Flicken halte ich in diesem Fall für sinnlos. Aber man kann den Stoff noch gut für kleinere Projekte (Hängesitz, Gear Hammock, Packsäcke) verwenden.

    Mein Boden ist bereits sandsteinartig verdichtet. Deshalb werde ich es wie bei meinem ersten Versuch mit Einschlaghülsen aus zu dünnem Blech mit einschlagen versuchen. Eingraben macht die Halterung eher instabil. Ich hoffe, ich komme in den nächsten 2 Wochen dazu, da ich ab Mitte Juli 2 Tester hätte, die der Konstruktion mit Sicherheit alles abverlangen. Wenn die Pfosten das aushalten, habe ich keine Bedenken für die normale Nutzung ^^

    Danke, aber da ich aus vielen Gründen kein Freund von Beton bin, möchte ich möglichst darauf verzichten. Muss mir noch überlegen, ob ich das Geld für die Schraubfundamente springen lassen (Vorteil: sie sind einfach entfernbar) oder simple Edelstahl-Vierkantrohre als Pfostenhalter einschlage. Oder gleich ein DIY Pavillon-Hängematten-Gestell? Die Möglichkeiten sind endlos ^^