Beiträge von Hammock Fairy

    Klingt nach einem Fall für TarpTicks.

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    Als Abspannung nach unten sollte Paracord kein großes Problem sein. Wobei ich mir lieber Polyesterschnur aus dem Baumarkt besorgen würde.

    Bei der Aufhängung (die Schnur, die das Tarp oben hält) würde ich aber etwas nicht dehnbares und ausreichend kräftiges verwenden.

    Die "Nachspannfunktion" von Gummischnüren ist meiner Erfahrung nach übrigens sehr beschränkt. Damit das Tarp nicht locker durchhängt müsste man schon sehr dicke und starke Gummischnur verwenden. Ich habe als Anfänger Dyneema-Leinen mit eingebauten chirurgischen Silikonschläuchen verwendet, und hatte nie den Eindruck, dass das Tarp damit dauerhaft straffer gespannt war als mit Dyneema-Leinen ohne Nachspannvorrichtung. Mittlerweile verwende ich kurze Gummischlaufen nur noch als Sicherung gegen Spannungsspitzen, um (hoffentlich) zu verhindern, dass das Tarp reißt.

    "Amazonas Ideenschmiede" :D:D:D

    Aber bei einem Preis von 119 € könnte man das Netz abtrennen und die isolierte Hängematte als Sooki verwenden. Das wäre ein simpler Mod, den auch Leute die nicht nähen können zustande bringen können sollten.

    Worauf beziehen sich die 2.5 KN - auf den seitlichen Zug? In dem Fall wäre das zu wenig, denn bei einem Aufhängewinkel von 30° zieht ja schon das volle Ladegewicht an der Aufhängung.

    Ich habe mir gerade Krinner Schraubfundamente geholt, aber noch nicht installiert. Mein lokaler Holzhändler hatte Pfostenfundamente von Krinner, und da habe ich kurzerhand gefragt ob er mir auch eine andere Version mitbestellen kann. Konnte und hat er. Dadurch fielen keine Frachtkosten für mich an. Das Stück hat mich so knapp 60 € gekostet. Allerdings muss ich jetzt noch 3 m lange, passende Stangen besorgen. Vielleicht findest du ja auch einen Krinner-Händler in deiner Nähe, der bereit ist, dir die Schraubfundamente mitzubestellen?

    Ich würde auch sagen, dass der Rucksackkauf mit einem Wanderschuhkauf gleichzusetzen ist. Insofern wirst du nicht um das Ausprobieren herum kommen. Entweder du findest einen Laden, der eine große Auswahl hat, und wo du verschiedene Rucksäcke probetragen kannst bis du den für dich perfekten Rucksack gefunden hast. Oder du bestellst online, probierst ihn zu Hause auf und schickst ihn wieder zurück wenn er nicht passt. Ein gutes Fachgeschäft mit Verkäufern die sich auskennen ist zwar immer besser, aber in bestimmten Fällen (z.B. wenn es kein Geschäft in der Nähe gibt, oder der gewünschte Rucksack so ausgefallen ist, dass er kaum oder gar nicht in Ladengeschäften zu finden ist) geht leider kein Weg an der Onlinebestellung vorbei.

    Für die XLC spräche die lefty/righty Nutzung. Winkle beim Schlafen öfter ein Bein an, und hab das Gefühl (also Nichtwissen), dass es orthopädisch sinnvoll wäre, mal die Seite wechseln zu können.

    Um die Liegerichtung wechseln zu können musst du aber jedes mal das Netz abnehmen, auf Links drehen und wieder anbringen. Ist also nichts, was man während der Nacht ein paar mal macht.

    Gibt es Unterschiede zwischen Blackbird Classic und XLC, was die Nutzung als Bivvy angeht?

    Nein, es sollte keinen Unterschied geben. Bei der originalen Blackbird kannst du halt das Netz nicht abnehmen, und auch nur auf einer Seite öffnen. Da der Ausstieg auf der Ablage- bzw. Footbox-Seite aber ohnehin nicht empfehlenswert ist, sollte letzteres kein Nachteil sein. Der Reissverschluss ist dafür bei der originalen Blackbird robuster.

    Ist die XLC für meine 1,73 überdimensioniert?

    Überdimensioniert sicherlich nicht - aber u.U. größer als notwendig. Wenn dir das Gewicht egal ist, ist die zusätzliche Länge meiner Meinung nach kein Problem.

    Also als Vermieter fände ich es nicht gut, wenn meine Gäste Ringschrauben in die Wände meiner Unterkunft schrauben. Damit die Ringschraube die Belastung aushält, muss sie ja schon etwas dicker sein, und das hinterlässt Löcher. Ich finde auch in fremden Behausungen gilt die Regel leave no trace.

    Wie schon vor einiger Zeit angekündigt, habe ich mir beim Neujahrs-Sale von Naturstoff.de Hanf (Schnüre) und Leinen (Stoff) besorgt, die schon vor Monaten zu einer vom Schnitt zur normalen identischen Cross Hammock Natur verarbeitet wurden. Da ich darin verständlicherweise nicht mit Isomatte liegen wollte, musste ich warten, bis es etwas wärmer wurde. Und was soll ich sagen - die Matte liegt sich einfach wunderbar!

    Welches Stoffgewicht hat das Leinen das du verwendet hast? Ich möchte gerne eine GE Hängematte aus Leinen nähen, und frage mich ob eine Stärke von 160 g/m2 ausreichend ist.

    Der Unterschied ist, dass sich bei GE- und Brücken-Hängematten der Zug recht gut verteilt, während man eine Quer-Hängematte beim Ein- und Aussteigen extrem stark punktuell belasten kann und wohl zum Teil auch tatsächlich belastet.

    Bei einer GE-Hängematte stimme ich dir zu - aber ich glaube bei einer Brückenhängematte sind die Belastungen viel größer. Zum einen wird der Stoff ja durch die Spreizstäbe sehr flach gespannt und dann kommt noch der Kettenlinienschnitt dazu. Und natürlich hast du auch große, punktuelle Belastungen beim hineinsetzen. Hattest du nicht mal geschrieben, dass es dir bei einer DIY Brückenhängematte den Stoff an den Nähten stark aufgezogen hat? Oder war das ein anderer Brückenbauer?

    Ich habe mich sehr ausführlich von Bill Townsend beraten lassen, und habe mir auch eine Luxury Brückenhängematte in 2.4 Hexon anfertigen lassen, und Bill hat mir immer wieder geschrieben, dass er mit anderen Ripstop-Stoffen Probleme hatte. Selbst Hexon scheint schneller zu verschleißen als bei einer GE normal. Mit dem MTN haben sich die Probleme aber wohl erledigt.

    Die Belastung ist bei der Querhängematte schon größer als bei einer GE-Matte.

    Das ist klar, aber die Townsend ist ja eine Brückenhängematte. Da ist der Zug auf die Seiten enorm. Meinem Gefühl nach höher als bei einer Querhängematte - aber ich mag mich täuschen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem Stoff mache ich mir wenig Sorgen. Ich wäre überrascht, wenn er schwächer wäre als das 1.5 oz Monolite.

    Ich werde Bericht erstatten sobald ich die Hängematte ordentlich testen konnte.

    Allerdings ist das Material so dünn, dass ich es momentan regulär nicht anbieten möchte, weil man deutlich unter 80 kg wiegen und sehr genau wissen sollte, wie man ein- und aussteigt.

    Für meine Townsend Brückenhängematte aus dem 1.2 oz MTN XL Hybrid Stoff gibt Bill Townsend eine Kapazität von bis zu 90 kg an. Meinst du, dass die Belastung beim 90°-Design größer ist als bei einer Brückenhängematte?

    Nach meiner Erfahrung mit dem Tensa4 in der Wohnung würde ich nur noch an Dingen ankern, die locker das volle Körpergewicht halten ohne kaputt zu gehen oder hoch gehoben werden. Wenn ausreichend Platz ist: langes Rohr oder Brett unter im rechten Winkel unter der Baseline durchführen und an beiden Seiten an den Tensa binden. Ich meine, das hätte ich mal als Vorschlag gesehen. Ausprobiert habe ich aber noch nie. Ansonsten sind wohl Türangeln sehr stabil.