Beiträge von Hammock Fairy

    Hat jemand einen Hinweis oder eine kurze Anleitung wie die kleine Schlaufe in die ridgeline eingespleisst wird?

    Zur Quiltanbringung habe ich Zing-It Schlaufen in die Aufhängung meiner Townsend Hängematte gespleißt. Dazu habe ich zuerst einen Half Bone (einen halben Dog Bone) gespleißt, und dann die Aufhängung einmal durch die Schlaufe gefädelt, den Half Bone durch das Seil (der Aufhängung) gesteckt (wie beim Locked Brummel), den Half Bone soweit durchgezogen, dass die Schlaufe auf der anderen Seite zugänglich ist, die Aufhängung noch einmal durch den unteren Teil der Schlaufe gezogen, und das offene Ende des Half Bones mit einem Bury in die Aufhängung gezogen.

    Allerdings dürfte der Bury sehr dick werden, wenn du AmSteel für den Half Bone verwendest.

    Für mich sieht es so aus, als ob Jeff Myers ein Stück AmSteel mit den Enden nach beiden Seiten eingespleißt hat. Damit umgeht er zwar den doppelt dicken Bury, aber die Last wirkt dann effektiv nur auf einen Bury. Da die Last bei Verwendung im Lounge Mode geringer ist, und bei Versagen bei einer netzlosen Hängematte nicht viel passiert, ist das vermutlich egal. Ich würde aber versuchen, einen Weg zu finden, beide Enden in derselben Richtung einzuspleißen. Das macht das überstehende Stück allerdings viel länger.

    Ich hatte bisher nie Bedarf, den Durchhang meiner Hängematten zu vergrößern, um bequemer darin zu sitzen. Ich sitze eigentlich ganz bequem mit dem normalen Durchhang.

    Ich versuche mein Geld grundsätzlich für fair produzierte Ware auszugeben, daher schneidet OneWind bei mir aus.

    Weisst du etwas, was wir nicht wissen? Wird Onewind unfair produziert?

    Statt eine in Bali produzierte (zu) kurze Hängematte zu kaufen könntest du ja auch eine in Ungarn produzierte Hängematte kaufen und einen kleinen europäischen Hersteller unterstützen. Die Khibu Nirvana ist nur unwesentlich teurer und deutlich besser designt.

    Ich verstehe nicht, warum hier im Forum so wenig über TTTM steht...

    Vermutlich weil die meisten hier längere und weniger dehnbare Hängematten nutzen. TTTM ist halt ein Massenhersteller von nett aussehenden, bunten Hängematten die ganz OK für eine Mittagspause sind, aber für die meisten zu unbequem sind, um mehrere Nächte darin zu schlafen. Selbst in dem Preissegment gibt es mittlerweile brauchbarere Hängematten.

    In dem von dir verlinkten Shop kostet die Matte 80 EUR mehr. Auch nach Vergleich der Versandkosten sind es noch 65 EUR. Oder übersehe ich hier etwas? Ist da noch was dabei, was bei der anderen nicht dabei ist?

    Soweit mir bekannt ist, ist der Dutch Hammock Store nicht mehr - oder zumindest nicht mehr voll im Geschäft. Aber du kannst ja anfragen. Die Preise sind meiner Meinung nach veraltet, denn so günstig konnte ich schon seit 3 Jahren nicht mehr importieren. Bei den NL Preisen würde ich Verlust machen. Außerdem habe ich nur noch eine letzte Double Layer Chameleon auf Lager und werde auch keine Chameleon Hängematten mehr nachbestellen.

    Da das keine kurze Frage ist und du mit Sicherheit nicht nur eine kurze Antwort haben möchtest, habe ich deine Fragen in einen neuen Thread verschoben.

    Wenn ich einen Wooki-Klon nähe, könnte ich doch direkt das Standardhängemattenmaterial für den Innenstoff nehmen. Der ist nicht daunendicht, deswegen müsste ich das ganze Daunenteil als eine Einheit mit 20den Innen- und Außenstoff seperat nähen.

    Richtig.

    Dann würde ich es danach auf den Hängemattenstoff an den Rändern aufnähen. Wäre im Prinzip ein Wooki-Klon, aber optional wie eine isolierte Hängematte nutzbar.

    Richtig.

    Wenn es nicht gut klappt, könnte ich den Daunenteil auch gut wieder abtrennen. Macht das Sinn oder habe ich technisch was übersehen? Die gängigen Einwände gegen isolierte Hängematten sind mir an sich bekannt…

    Du machst dir halt mehr Arbeit als nötig, und das Ergebnis ist auch schwerer als nötig. Der einzige Grund der dafür spricht ist, dass du den Underquilt auch als isolierte Hängematte nutzen kannst. Meiner Meinung nach der größte Grund der dagegen spricht ist, dass der Underquilt schneller verschmutzt und häufiger gewaschen werden muss. Gerade Daunen büßen schnell an Bauschkraft ein, wenn sie fettig / ölig werden.

    Erinnerung: Wenn ihr mehr als eine kurze Antwort haben möchtet, erstellt bitte ein eigenes Thema. Der Thread "Kurze Frage - Kurze Antwort" ist wie der Titel schon sagt für kurze Fragen gedacht, für die es sich nicht lohnt ein Thema zu erstellen, und die sich mit einer Antwort erledigt haben.

    Ich habe irgendwie das Problem, dass ich irgendwo mal die praktische Erfahrung von einem funktionierenden Underquilt machen muss, bevor ich Geld ausgebe und selber einen nähe. Irgendwie schwierig.

    Wenn du darauf wartest, wird es wohl noch Jahre dauern, bis du anfängst. Und aus eigener Erfahrung kann ich dir versprechen, dass die erste Version nicht so werden wird, wie du es dir vorgestellt hast. Ich habe mittlerweile 5 oder sogar 6 Versionen genäht, und habe weitere Verbesserungen für die nächsten Versionen geplant.

    Wenn du Geld sparen willst, bestell dir gleich die fertige Version. Entweder die synthetische Version (der Trailwinder) von Simply Light Designs, oder gleich einen Daunen-Wooki.

    Und ich bin zögerlich, weil mir das alles zu schwer wird. Ich hänge im Leicht-Günstig-Warm-Dreieck fest, sozusagen…

    Leicht - Günstig - Warm --- entscheide dich für die 2 Eigenschaften die dir am wichtigsten sind. Alle 3 Eigenschaften zusammen bekommst du nicht. Für einen symmetrischen Sookie mit 300 g Apex Climashield musst du mit über 1 kg Gewicht und einem halben Rucksack Packmaß rechnen.

    Vom Stoff her würde sich von Extremtextil 300g Apex (bin eine Frostbeule und muss bis 5 Grad reichen) und dann entweder sowas oder https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-…praegniert.html anbieten. Könnte ich bei der 70den-Version den Underquilt als Hängematte benutzen? Ich hbw nirgendwo genaue Angaben gefunden, wo da bei Kunstfaser die Probleme liegen.

    Angeblich haben einige Leute die Isolierung direkt auf den 70D Hängemattenstoff von ExTex genäht und problemlos genutzt. Für die Außenhülle würde ich allerdings einen leichteren Stoff benutzen, z.B. Ripstop-Nylon, daunendicht, soft, 20den, 40g/qm.

    Leider verstehe ich deine Beschreibung nicht und wollte nochmal fragen, ob es irgendwo einen möglichst übersichtlichen und graphischen Bauplan für den symmetrischen Sookie gibt.

    Es gibt keinen Bauplan. Vermutlich weil es so simpel ist. Ich mache meine symmetrischen Sookis beispielsweise so lang, dass sie gut unter die XLC passen. Dafür schneide ich den Trägerstoff auf 330 cm x die gewünschte Breite (z.B. 140 cm) zu, säume die langen Seiten und nähe 3 cm breite Tunnelzüge in die Enden. Dann schneide ich das Apex auf 210 cm x die gewünschte Breite (z.B. 135 cm) zu. Und dann noch den Stoff für die äußere Hülle auf 250 cm x volle Breite. Dann hefte ich zuerst den Hüllenstoff rundum an das Apex (ich falte den überstehenden Stoff um die Kanten vom Apex), und dann das ganze Paket an der gewünschten Stelle an den Trägerstoff. Als letztes nähe ich alles mit der Nähmaschine zusammen. Dann muss der Wooki nur noch gerafft und mit einer passenden Aufhängung versehen werden. Letztendlich ist ein symmetrischer Wooki eine auf eine Hängematte aufgenähte Decke, mehr nicht.

    Es gibt keine perfekte Ridgelinelänge. Grob sind kürzere Hängematten bequemer wenn sie straffer aufgehängt werden als längere Hängematten - aber was am bequemsten ist, muss man selbst ausprobieren. Fang mit einer Länge an, und verkürze oder verlängere sie stückchenweise. Dann merkst du schon, wann sie die Hängematte am bequemsten anfühlt.

    Ich installiere an meinen Kinderhängematten allerdings keine Ridgeline. Das scheint für die Kinder wenig Mehrwert zu haben, behindert aber die Hängemattenakrobatik.

    Am besten funktionieren Isomatten in kurzen, schmalen GE Hängematten wie sie z.B. DD verkauft. Da können sie die Hängematte sogar bequemer machen, weil sie dem Schulterdruck entgegenwirken. Aber bisher habe ich noch keine GE Hängematte mit Isomatte verwendet, die ich einer passenden GE Hängematte mit gutem Underquilt vorziehen würde. Selbst wenn es eine GE Hängematte mit perfekt passender Isomatte gäbe, wäre diese nicht meine erste Wahl, weil ich mit Isomatten immer einen leicht feuchten Rücken bekomme. Mit Underquilt ist das Schlafklima einfach viel angenehmer.

    Diesen doppelten Beutel habe ich ja, wo beide Enden Öffnungen haben. Das ist schon sehr praktisch, aber richtig robust erscheint er mir nicht.

    Was wirkt daran nicht robust? Es würde mich sehr wundern, wenn Onewind ein empfindliches Material für die Packsäcke verwenden würde. Und warum muss der Packsack extrem robust sein? Er soll doch eigentlich nur die Ausrüstung zusammenhalten und ist nur eine Art Organizer für den Rucksack (oder die Radtasche).

    Ich schwanke aber grad echt heftig zwischen den beiden Modellen.

    Das mit der Belastbarkeit ist einfach so eine Kopfsache bei mir.

    Ich hätte echt Angst, plötzlich mitten in der Nacht hellwach auf dem Boden zu sitzen.

    Nur falls du es nicht verstanden hast: die maximal empfohlene Belastbarkeit ist nicht die Bruchkraft! Die liegt bei Ausrüstung im Hängemattenbereich meist 5x höher. Bei Stoffen ist es nicht einfach, eine Bruchkraft anzugeben, denn wie will man die ermitteln? 500 kg in Form einer Stoffrolle sind nicht das gleiche wie 500 kg in Form eines Bleigewichts.

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    Wenn der Hersteller 180 kg angibt, wird die Bruchkraft mindestens das doppelte - vermutlich sogar weitaus höher - sein. Wenn du mit 150 kg Angst hast, eine Hängematte zu benutzen die für bis zu 180 kg Nutzergewicht verkauft wird, was sollen denn dann die vielen 100 kg schweren Hänger tun, die Hängematten nutzen, für die bis 113 kg Kapazität angegeben werden?

    Die Hängematte ist meist nicht das schwächste Glied in der Kette. Ich beobachte häufig, dass sonst ultra-vorsichtige Leute von Bäumen hängen, bei denen sich teilweise die Rinde vom Baum pellt, oder die kaum Blätter haben. Die Bäume müssen im Allgemeinen viel mehr aushalten, als der Stoff der Hängematte.

    Eine längere Hängematte wiegt nicht nur mehr, und braucht mehr Baumabstand, sondern man muss die Baumgurte auch höher anbringen - und du bist ja kein Riese. Dann brauchst du ein deutlich längeres und breiteres Tarp um einen vergleichbaren Wetterschutz zu haben - was wiederum mehr Gewicht bedeutet.

    Es kommt immer auf den Einsatzzweck an. Für zu Hause kannst du eine 5 m lange Hängematte nehmen. Für unterwegs gilt nicht die Regel "lieber zu groß als zu klein" sondern "so groß wie nötig, so klein wie möglich". Vor allem, wenn man die Ausrüstung schleppen muss. Mit 165 cm hänge ich z.B. unterwegs in einer 10' Hängematte, und schlafe sehr gut. Nach einem Tag an der frischen Luft habe ich meine 11' Hängematte noch nie vermisst.

    Ich bin etwas (nicht viel) leichter als du e0mc2 , aber dehnbare HM geht für mich gar nicht.

    Der Stoff den Onewind laut Webseite für die einlagige Hängematten verwendet ist ein 70D Stoff. Eine Lage 70D ist zwar dehnbarer als zwei Lagen 70D - aber im Vergleich mit leichteren Stoffen wie sie viele andere Hersteller verwenden nicht wirklich "dehnbar". Wobei der Stoff den Bambushütte verwendet soweit ich weiß ein relativ dicker Polyesterstoff ist (dick = wenig dehnbar, Polyester = wenig dehnbar). Ich bevorzuge zwar wenig dehnbare Stoffe, aber die Bambushüttenmatte in der ich gelegen habe war hart wie Asphalt und mir zu unbequem.

    Bei 40D oder gar 70D Stoffen ist die "Belastbarkeit" im Allgemeinen nicht der Punkt, wo die Hängematte reißt, sondern wo sie eventuell anfängt unbequem zu werden. Ich habe noch nie gehört, dass eine unbeschädigte 40D oder 70D Hängematte nur durch das Benutzergewicht gerissen wäre. Abgesehen davon entspricht 400 lbs 181 kg. Bei 150 kg Körpergewicht hast du also noch über 30 kg Luft. Rein von der Tragkraft her gibt es da 0 Probleme. Die weitaus wichtigere Frage ist: ist für dich weniger oder mehr Dehnung bequemer? Meiner Erfahrung nach bevorzugen schwerere Hänger dehnbarere Stoffe. Ich würde also die einlagige Variante empfehlen. Letztendlich musst du es aber ausprobieren.

    Und ja, 11' reichen für 175 cm dicke aus. Wobei Ausnahmen natürlich die Regel bestätigen.

    Austauschbares Topcover ist in meiner Wahrnehmung das Hauptfeature der Chameleon (eigentlich ja eher die Taschen, die man anzippen kann — aber afaics beruht das alles auf dem Reisverschluss).

    Nein, es gibt einige Hängematten mit abnehmbarem Netz bzw. Topcover, und einige schon länger als die Chameleon. Letztendlich ist das nur eine Frage des passenden Reißverschlusses - sonst hätte das längst jeder Hersteller im Angebot. Das Chameleon Sidecar ist meiner Meinung nach eine schlechte Kopie der Warbonnet Ablage. Aber letztendlich sind alle derartigen Features nichts weiter als eine Weiterentwicklung des angenähten Packsacks. Siehe z.B. die ursprüngliche Warbonnet Eldorado (das war die allererste Warbonnet Hängematte).

    Und die Pack Hooks machen auch viele Hersteller schon lange. Wenn ich mich richtig erinnere, hat das sogar schon Hammeck (existiert schon lange nicht mehr) gemacht, sowie Dream Hammock und Simply Light Designs. Die Chameleon ist ein relativer Newcomer. Aber wie man sieht ist das Marketing von Dutch besser...

    ... im Text steht: length 11", functional length 9".

    Ist das nicht ein wenig kurz? Und hinsichtlich der Features ähnelt sie sehr der Onewind Zipper, die preislich etwa bei der Hälfte liegt.

    Da die Stofflänge mit 11' angegeben wird, handelt es sich bei der "functional length" vermutlich um die Ridgeline Länge. Das entspricht grob den oft verwendeten 83%.

    Und preislich kann die Onewind Zipper so günstig sein, weil sie komplett in China produziert wird. Hammock Gear muss die Stoffe aus China importieren, und näht die Hängematten dann im eigenen Land. Ob das den Aufpreis Wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

    https://hammockgear.com/circadian-pro/

    Nicht getestet, und auch wenn der Anbieter Euro-Preise angibt, werde ich das wahrscheinlich auch nicht nachholen — aber ich finde interessant, dass es konzeptionelle Ähnlichkeit zur Chameleon zu geben scheint…

    Welche Ähnlichkeit siehst du? Aus meiner Sicht ist das einzige, was die Chameleon von anderen Hängematten mit integriertem Netz abhebt der patentierte Reißverschluss. Das Design selbst ist Durchschnitt.

    Herzlich Willkommen im Forum!

    Es gibt hier nicht wenige Leute, die traditionelle Hängematten nutzen. Allerdings eher stationär. Unterwegs trägt sich eine Campinghängematte mit unter 1 kg doch deutlich leichter als selbst die kleinste, traditionelle Hängematte. Und dazu kommt ja auch noch das Problem der Unterisolierung und des Regenschutzes.