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Beiträge von Hammock Fairy
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Nachtrag: bei der Verwendung einer Isomatte in Kombination mit einem Decken-Underquilt verliert der Underquilt meist an Isolierwirkung, weil die Isomatte ihn an noch mehr Stellen wegdrückt als der Körper. Aber da du die Ridgerest verwendest, gehe ich davon aus, dass es hauptsächlich um die Isolierung der Seiten geht, denn die Ridgerest alleine sollte eigentlich warm genug sein, dich bis an -10°C zu bringen.
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Mit "Langlebigkeit" meine ich die Bauqualität des UQs. Sie soll nicht schäbig sein. Von Cocoon UQs habe ich sehr Gemischtes gehört was die Qualität der Arbeit angeht.
Was meinst du mit "Qualität der Arbeit"? Kosmetische Geschichten wie gerade Nähte? Oder gehen Nähte auf bzw. sind Kammern nicht geschlossen? Ich habe keinen Cocoon Underquilt, kann also kein Urteil abgeben. Die Cocoon-Ausrüstung die ich habe, ist mir in dieser Hinsicht aber nicht negativ aufgefallen. Bei meinem über 15 Jahre alten Synthetik-Schlafsack ist erst nach ca. 9 Jahren Dauernutzung (d.h. 300 Nächte/Jahr) der sehr dünne, seidene Innenstoff aufgerissen. Alles andere ist noch top in Ordnung. Einzig und alleine das Design ist verbesserungswürdig.
Die Frage, ob Daune oder Kunstfaser ist grundsätzlich. Da ich sonst so viel Daune-Sachsen (Schlafsäcke und Jacken) besitze, habe ich Lust Kunstfaser zu probieren. Der UQ von GramXpert mit 267g/m2 kann ich noch leisten. Mit der Gewicht und dem Packmaß kann ich auch leben.
Wenn Gewicht und Packmaß kein Problem sind, und du warm schläfst, dürftest du mit Apex 267 vermutlich bis an die 0°C kommen, bevor es kühl wird. Wenn du ohnehin eine Isomatte verwendest, kommst du vermutlich auch bis an die -10°C heran.
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Mit einem Budget von ca. 200€, welchen UQ würdest du kaufen?
Für eine Gathered End Hängematte?
Mir geht es hauptsächlich um Wärme und die Langlebigkeit des Quilts.
Was verstehst du unter "Langlebigkeit"? Bei sachgemäßem Gebrauch wird jeder Underquilt Jahrzehnte halten. Wenn du aber grob mit deinen Quilts umgehst, würde ich Synthetik empfehlen.
Ich habe den Cocoon Down Underquilt und der GramXpert Apex 267 gefunden.
Da stellt sich eben die grundlegende Frage: Daune oder Synthetik?
Soll es warm sein und liegt der Fokus auf "günstig" bezahlst du mit Gewicht > Synthetik
Soll es warm sein und liegt der Fokus auf "leicht" bezahlst du mit Geld > Daune
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wenn ich mich nicht verzähle habe ich durch einen doppelten Tunnel 4 Lagen. Oder bin ich da etwas doof?
Das ist klar - aber meine Frage war: warum ist es von Vorteil wenn die Nähte durch 4 Lagen gehen statt durch 3?
Also könnte ich mir ganz viel Arbeit und Stoff sparen indem ich das so mache?
So mache ich es. Allerdings setze achte ich darauf, dass der Umschlag zwischen der 2. und 3. Naht endet, damit die Aufhängung die Schnittkante nicht aufdröselt. Ich mag es nicht, wenn aus den Tunnelzugenden Ripstopfäden hängen.
Ich hoffe mit meinen 80kg sollte die Belastung nicht so hoch sein, dass ich Angst vor einer Katastrophe muss.
Die meisten Hersteller geben für 70D-Stoffe ein "Comfort Rating" von ca. 180 kg an. Das heißt, dass für viele schwerere Hänger die Dehnung unbequem wird. Belastbar sind die meisten Stoffe aber um ein Vielfaches. Das Problem sind eigentlich immer Beschädigungen am Stoff und nicht das Körpergewicht.
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Oder spricht die Erfahrung gegen meine Theorie?
Nein, das kann ich bestätigen.
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Ja, das war Absicht und hat mir die Arbeit echt erschwert 😅
Im Grunde genommen habe ich das gemacht weil:- alle Nähte 4 anstatt 3 Lagen greifen
Verstehe ich nicht. Warum sollen die Nähte durch 4 Lagen gehen?
- die CL sich erst durch 2 Lagen Stoff reißen muss
- jede Lage auch umsäumt ist und die CL somit weniger Chancen an den Zugpunkten in den Stoff zu reißen.
Ich habe es noch nie erlebt, dass sich eine Schlaufe durch eine Lage Stoff gerissen hätte. Die Schlaufe bewegt sich normalerweise kaum im Tunnelzug, und da der Tunnelzug aus einer doppelten Lage Stoff besteht, ist er auch doppelt so stark wie eine einfache Lage Stoff. Selbst bei Packsäcken mit Tunnelzugöffnung habe ich noch nie das Problem gehabt, dass sich die Kordel durch den Stoff gesägt hätte. Wenn Hängematten reißen, dann entweder direkt unter dem Tunnelzug oder in der Liegefläche.
Ist das zu viel? Das ist auch der Grund warum ich dachte ein Zugtunnel braucht mehr Stoff.
Wie gesagt: die Schwachpunkte liegen an anderen Stellen. Außerdem ist der 70D Stoff von ExTex ohnehin sehr robust. Wenn du trotzdem Sorge hast, dass die Belastung an der Aufhängung zu hoch sein könnte, ist ein Warbonnet Whip die bessere Wahl und auf jeden Fall stärker als ein doppelter Tunnelzug.
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Ui, ein komplett gedoppelter Tunnelzug... Ist das Absicht?
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Entsteht denn wirklich ein anderes Whipping beim Knubbel? Letztendlich ist es doch auch nur gerafft. Genauso wie beim genähten Endkanal.
Beim Tunnelzug-Ende werden die Seiten hochgezogen, während die Mitte mehr durchhängt. Der Stoff nimmt eine konkave Form an.
Beim Warbonnet Whip rutschen die Seiten eher heraus, während die Mitte hochgezogen wird. Der Stoff nimmt eine konvexe Form an.
Dazu wird der Stoff beim Warbonnet Whip aber mehr zu einem Ring gezogen als beim Tunnelzug-Ende.
Die Änderungen sind minimal, haben also auch nur einen kleinen Einfluss auf die Liegeeigenschaften.
Wirklich? Wenn Ich das richtig sehe brauche ich für einen 5cm Tunnelzug (doppelt gerollt) 20cm Stoff.
Beim Warbonnet muss der Tunnel gar nicht erst so breit sein und ich komme mit einem einfachen gerollten Umschlag aus. Selbst mit Talkling sehe ich nicht so richtig, dass es mehr Stoff braucht.
Tunnelzug-Ende:
Für den Tunnelzug schlage ich ca. 1 cm und ca. 4,5 cm um (ich brauche ja Platz für 3 Nähte). Es sollten durch das Nähen also grob 12 cm verloren gehen. In der Realität wird bei mir aber aus einem 350 cm langen Rohling eine ca. 335 cm lange Hängematte.
Warbonnet Whip:
Für den Tunnelzug schlage ich ca. 1 cm und ca. 3 cm um (ich mache 2 Nähte - Warbonnet macht nur 1 Naht; deshalb ist der Tunnelzug auch nur 2,5 cm breit). Es sollten durch das Nähen also grob 8 cm verloren gehen. Da das Ende jedoch gerafft und abgebunden wird, und die Aufhängung unterhalb des Whippings befestigt wird, gehen nochmal mindestens 8 cm verloren. In der Realität wird bei mir aus einem 350 cm langen Rohling eine Hängematte mit einer effektiven (*) Länge von ca. 320 cm.
(*) die Länge, auf der sich der Stoff auffalten kann. Der Stoff im Knubbel ist für die Liegeeigenschaften unerheblich.
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Selbstverständlich gibt es Unterschiede zwischen einem Tunnelzug-Ende und dem Warbonnet Whip.
Da beim Tunnelzug-Ende die Aufhängung direkt durch den Tunnelzug gezogen wird, und meist per Ankerstich befestigt wird, hängt der Stoff an einer Seite tiefer und wird auch nicht so gleichmäßig gerafft wie beim Warbonnet Whip. Die Liegeeigenschaften unterscheiden sich deshalb minimal. Wichtiger sind aber die anderen Unterschiede:
- Beim Tunnelzug-Ende werden die Nähte extrem belastet.
- Beim Warbonnet Whip wird der Stoff gleichmäßiger belastet. Deshalb empfehle ich den WW für alle leichten bzw. empfindlichen Stoffe.
- Beim Warbonnet Whip kann man die Aufhängung leichter abnehmen bzw. installieren (z.B. wenn man die Hängematte waschen will).
- Allerdings geht beim Warbonnet Whip mehr Länge verloren als beim Tunnelzug-Ende.
Ich bevorzuge mittlerweile den Warbonnet Whip, einfach weil die Stoffstärke besser erhalten bleibt.
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Es ist halt eine Menge Geld für ein Gestell, das nur zum gelegentlichen Chillen taugt. Selbst wenn man eine 11' Hängematte aufhängen könnte ist fraglich, wie gut das Gestell im Vergleich mit dem Tensa Outdoor Tensa4 oder dem YoboGEAR Cricket Hammock Stand abschneidet.
Vom Preis her ist der Tensa4 selbst mit Zoll und Versandkosten deutlich günstiger und dazu flexibler einsetzbar. Ich brauche kein Auto um hängen zu können, bzw. kann meine Hängematte auch in einiger Entfernung zum Auto aufhängen - oder wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Eine leichtere und ebenfalls günstigere Variante die sogar in Deutschland hergestellt wird ist der Cross Hammock Carbon Tree. Bei beiden Gestellen kann man zusätzlich noch ein Tarp über die Hängematte hängen, was für eine Übernachtung häufig nötig ist.
Der Cricket Stand ist etwas teurer als euer Gestell, hat aber den Vorteil, dass man ihn auch in Innenräumen verwenden kann. Alle genannten Gestelle haben keinen "Flex", d.h. wenn man sich in die Hängematte legt, werden die Aufhängepunkte nicht zueinander gezogen. Das ist für einen hohen Liegekomfort bei Campinghängematten sehr wichtig. Für ein Gestell mit deutlichem Flex würde ich z.B. kein Geld mehr ausgeben.
Meiner Ansicht nach ist die Zielgruppe für ein Anhängerkupplungsgestell eher klein, und wird durch einen hohen (wenn auch durchaus berechtigten) Preis und die knappen Maße noch kleiner.
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Mit Apex habe ich keine Erfahrung, das Problem lag aber auch nicht am Lavalan (das habe ich ja nur abgesteppt), sondern am völlig unterschiedlichen Nähverhalten vom Wollstoff und dem Nylontaft beim Zusammennähen der Hülle. Egal, was unten war, die untere Lage hat sich immer enorm verzogen. Und das kenne ich so gar nicht von meiner Maschine.
Hast du eine Maschine mit Obertransport?
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Schönes Projekt!
Was spricht gegen Seide?
Ja, ich würde auch zu einem Seidengemisch tendieren. Ich verwende seit 15 Jahren einen Tropic Traveler Seiden Schlafsack von Cocoon und schätze das Innenmaterial (55% Seide / 45% langfaserige ägyptische Baumwolle) sehr. Leider habe ich keine Quelle für Meterware gefunden. Berichte aber gerne wie sich der neue Quilt schlägt.
Jetzt habe ich zwar schon einige Jahre Näherfahrung, durchaus auch mit Outdoorstoffen, aber das Kombinieren dieser höchst unterschiedlichen Stoffe hat, in Kombination mit dem Quick&Dirty-Zuschnitt auf dem Schlafzimmerboden, meine Nähmaschine und mein Können an die Grenzen gebracht, das Endprodukt ist SEHR dillettantisch genäht, da ist Quick&Dirty als Bezeichnung noch edel ...
Was gab es denn für Schwierigkeiten? Lag es einfach an der Dicke, oder am Material? Sprich: ist das Lavalan schwieriger zu vernähen als das Climashield Apex?
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Willkommen im Forum!
Ich denke, es macht Sinn euer Gestell separat im Unterforum "Aufhängung & Gestelle" vorzustellen und zu diskutieren. Das Vorstellungsforum ist eigentlich für neue Mitglieder gedacht und nicht für Ausrüstung.
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Einen Lavalan-Quilt habe ich auch auf meiner To-Do-Liste, deshalb sind deine Erfahrungen von Interesse. Warum postest du den Inhalt nicht noch einmal hier? Dann muss man nicht zwischen zwei Seiten hin- und herklicken und kann direkt Fragen dazu stellen.
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Diese Falte entsteht durch die unterschiedliche Körpergewichtsverteilung. Dein Oberkörper ist schwerer als deine Beine, und sinkt tiefer in den Stoff ein als deine Beine. Je nachdem wie diagonal du liegst, verläuft die Übergangszone unterhalb deines Pos (sehr gut zu sehen auf dem 2. Foto von einer durchsichtigen Cross Hammock) oder schräg unter deinen Beinen. Bei den meisten sind die Kniekehlen und Waden empfindlicher als die Oberschenkel, deshalb stört der Hügel vor allem, wenn er unter den Waden verläuft (deshalb auch "Calf Ridge").
Sofern der Stoff nachgibt, ist der Hügel immer da. Bei dehnbareren Stoffen ist er höher als bei weniger dehnbaren Stoffen. Da die meisten eine bestimmte Dehnung bevorzugen, lässt sich dieser Faktor nicht ändern. Was sich ändern lässt, ist aber häufig die Diagonale. Entweder du liegst diagonaler, so dass die Calf Ridge mehr unter den Oberschenkeln verläuft, oder du liegst weniger diagonal, so dass sie unter einer größeren Beinfläche verläuft. Auf je mehr Fläche sich der Druck verteilt, desto weniger stört er.
Wenn du diagonaler liegen möchtest, und die Hängemattenbreite das zulässt, empfiehlt es sich den Aufhängewinkel zu vergrößern. Statt 30° eher 35° oder gar 40°. Leider machen das die meisten Underquilts nicht mit.
Wenn du weniger diagonal liegen willst, aber trotzdem nicht in Bananenform, solltest du die Ridgeline verlängern (nur bei einer Hängematte ohne integriertes Netz) und den Aufhängewinkel verkleinern. Statt 30° eher 25°. Das hilft dann sogar bei der Passform des Underquilts.
Solltest du mit der aktuellen Liegeposition aber bereits zufrieden sein, und nichts daran ändern möchtest, kannst du einfach ein kleines Kissen (oder einen halb gefüllten Packsack) unter die Knie bzw. Beine legen. Das mache ich schon seit Jahren, und es hat den Vorteil, dass es auch noch wärmt.
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Vielleicht hilft dir ja dieser (alte) Thread: Umgewöhnungsprobleme beim Umstieg vom Bett bzw. von der Isomatte in die Hängematte
Sofern es kein Problem mit der Hängematte selbst ist, kann ich einen langen, anstrengenden Tag an der frischen Luft empfehlen, sowie keinen Plan B zu haben. Ich habe Anfangs am besten in der Hängematte geschlafen, wenn die Alternative war, auf dem Boden zu schlafen.

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Die Ridgeline wird durch Gebrauch noch gestreckt, und der Ankerstich zieht sich auch noch fester. Bei den Ridgelines, die ich gemessen habe, ist die Länge relativ ähnlich. Wenn du mal in einer Dutch oder Dreamhammock Hängematte gelegen hast, wirst du sehr schnell feststellen, dass die Ridgeline wesentlich höher hängt, und du deutlich stärker durchhängst.
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BX.33 also ich komm bei meiner XLC auf eine RL laenge von 284cm vom Werk aus. Das entspricht genau 85%. Ich habe nichts verstellt.
Warbonnet gibt die RL mit 112“ an bei einer HM laenge von 11‘Nur dass die XLC gewhippt ist, und dadurch ca. 1/2' effektiver Länge verloren geht. Bei meiner Traveler XL habe ich folgende Längen gemessen:
Länge von Whipping zu Whipping ca. 314 cm
Ridgelinelänge ca. 281 cm
Macht ca. 89,5%
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Die eigentliche Frage mit den 89% bleibt damit aber unbeantwortet.
Gegenfrage: Warum stellen andere Hersteller ihre Ridgeline auf 83% ein? Ich vermute, jeder Hersteller macht es so, wie er es am bequemsten findet. Ich finde 89% auch bequemer als 83%, aber das ist wohl Geschmackssache. Wenn du das Netz abnimmst, kannst du ja experimentieren.