Beiträge von Hammock Fairy

    Ich löse das Problem so: alle meine Verlängerungstarpleinen sind Dog Bones die mit einem Ankerstich mit einem Zing-It / Lash-It Evo Loop verbunden sind. Will ich meine Tarpaufhängung oder meine Tarpabspannung verlängern, nutze ich den Evo Loop wie einen Mini-Karabiner. Mittlerweile hat auch jede Tarpabspannung einen eigenen Evo Loop, weil ich die Verlängerung meist um einen Baum lege und zum fixieren gerne einen Evo Loop verwende. Die Evo Loops sind zwar nicht fest mit den Verlängerungsleinen verbunden, aber das finde ich eigentlich gut, weil ich sie so bei Bedarf auch an anderer Stelle verwenden kann.

    Ich habe wirklich noch nie gehört oder gelesen, dass jemandem intaktes und korrekt verarbeitetes bzw. angewendetes 7/64" AmSteel gerissen ist. Die durchschnittliche Bruchlast liegt laut Hersteller bei 730 kg. Selbst wenn sich die Bruchlast durch Knoten auf 30% verringern sollte, hält das Seil noch ca. 219 kg. Bei normaler Hängemattennutzung und einem Nutzergewicht von bis zu 100 kg würde das noch reichen. Und normalerweise gibt es Warnsignale (beschädigte Fasern), bevor das Seil reißt.

    Rein von der Aufhängung her hätte ich wenig Bedenken an einem Abhang zu hängen. Ich würde es dennoch nicht tun, weil es zu viele andere Schwachpunkte gibt. Steilhänge sind steil, weil gelegentlich die Kante abbricht. Und wenn ich im Halbschlaf raus muss, kann es auch passieren, dass ich nicht mehr an den Abhang denke. Insofern würde ich auch nicht mit fetten Stahlseilen an so einer Stelle hängen.

    Ja, es ist nicht leicht, das Climashield Apex zu bändigen. Siehe auch "Der Kampf mit Climashield". Ich habe mittlerweile folgende Methoden ausprobiert:

    • mit Faden heften
    • mit Stecknadeln heften
    • mit verschiedenen Klammern (Haarklammern, Nähklammern) fixieren
    • mit Magneten fixieren
    • mit ODIF 505 Sprühkleber kleben

    Alle Methoden haben Vor- und Nachteile.

    • Mit den Stecknadeln verschieben sich die Schichten recht stark, und das Paket bleibt gerne hängen.
    • Bei den Klammern kann man nicht weit genug in die Fläche fixieren und das Paket wird schnell sehr schwer.
    • Bei der Magnetmethode braucht man für 6 oz Apex sehr starke Magnete, die sich dann gerne auch woanders anhängen.
    • Der Sprühkleber war eine Sauerei und ließ sich leider auch nicht komplett auswaschen (ich habe wohl zu viel gesprüht).

    Ich bin deshalb immer wieder auf die Methode, die Schichten mit Faden zu heften zurück gekommen. Und zwar möglichst großzügig.

    Dazu lege ich zuerst den Außenstoff aus. Darauf kommt die Apex-Lage. Dann fange ich jeweils in der Mitte der vier Seiten an, den Stoff über das Apex zu falten und mit einer Klammer (

    funktionieren gut) zu fixieren. Von der Mitte arbeite ich mich zu den Ecken vor. Am Ende sitzen die Klammern in einem Abstand von vielleicht 15 cm rund um den Quilt (*). Anschließend hebe ich den Quilt vorsichtig an, um zu prüfen ob die Stofflage faltenfrei anliegt. Dann hefte ich das Paket zusammen, in dem ich mit der Nadel immer möglichst senkrecht durch die Lagen steche, um Verschiebungen zu minimieren. Je glatter bzw. rutschiger der Faden ist, desto besser, denn die Fasern vom Apex tendieren dazu, sich an den Faden zu heften und werden dann mit nach außen gezogen. Deshalb hefte ich mittlerweile auch lieber mehrere kurze Stücke als ein langes. Ich hefte zu beiden Seiten der zukünftigen Naht, weil sich die Lagen beim Nähen zur Quiltmitte hin gerne verschieben, wenn sie nicht fixiert sind. Hier kann man auch einen Hybrid-Ansatz machen: die Lagen weiter innen mit Sprühkleber kleben und außen heften. Dann muss man beim Nähen aber besser aufpassen.

    Ich habe mittlerweile 5 Sookis genäht, und bei jedem war es ein Kampf. Am besten, man lässt sich viel Zeit. Wenn etwas schief gelaufen ist, höre ich meist für den Tag auf, denn es wird erfahrungsgemäß nicht besser, wenn man sich ärgert, ungeduldig wird oder müde ist.

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    (*) Die Klammern entferne ich, wenn das Paket fertig geheftet ist.

    Bei ersterem sehe ich das Problem nicht, siehe Palettenbreite, aber Materialstärke erst mal unbekannt - und viel zu viel für ein Experiment.

    Hm, sofern es eine normale Palette ist, wäre die Breite 120 cm. Es könnte aber auch eine kleine Palette sein - dann wäre die Breite 80 cm. Aber auch 120 cm wären mir etwas zu knapp bemessen. Und wie du schon schreibst: leider etwas zu viel für ein Experiment.

    Ich hab mal ein wenig gesucht, aber keine Kleinmengen in sinnvoller Breite gefunden. Auch die Rollen in deinen Links scheinen eher (zu) schmal zu sein. Die Frage ist, ob das Polyolefin besser ist als z.B. Heavy Duty Fensterfolie ("Polycro" bzw. "Polycryo"), so dass es den Aufwand lohnen würde, sich eine ausreichend breite Rolle zu besorgen.

    Ja ok, also ist es von der Form/Maße und und und bei den Hängematten relativ egal, weil sie auf einem Niveau spielen?

    Egal wie oft du noch fragst: ich weiß es nicht und kann dir keine Empfehlungen geben. Ich habe keine Onewind Hängematte mit integriertem Netz und nur eine Custom Khibu Hängematte, und ziehe ohnehin ein ganz anderes Design vor. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, bestell beide, nutze beide für ein paar Nächte, und verkaufe die, die dir weniger gefällt. Wir können auch nur raten, welche das sein wird.

    Meine Erfahrung ist, dass zu viel Elastizität in der Aufhängung kontraproduktiv ist. Ich würde eine Clew mit unelastischen (aber nicht extrem reißfesten) Schnüren anfertigen, und wie beim Wooki eine Gummikordelschlaufe zwischen Underquilt und Hängematte schalten. Ich habe das noch nicht ausprobiert und kann deshalb keine Garantie für das Funktionieren geben. Ich gehe davon aus, dass die Feinjustierung mit unelastischen Kordeln genauer sein muss, um eine gute Passform zu erreichen. Allerdings dürfte der Underquilt am Ende besser passen. Mit einer Gummikordel-Clew hatte ich immer das Problem, dass der Underquilt während der Nacht zur Seite abgerutscht ist.

    Und im Vergleich zu den Onewind Matten? Besser oder schlechter, insofern du das beurteilen kannst.

    Das kann ich, wie schon gesagt, nicht wirklich beurteilen. Was du wissen willst, kann dir ohnehin niemand sagen: welche Hängematte für deine Bedürfnisse besser geeignet ist, musst du letztendlich selbst ausprobieren. Ich würde mich immer wieder für eine Warbonnet Hängematte entscheiden, weil sie für mich die meisten Vorteile hat. Dazu kommt, dass ich mir meine Khibu Nirvana an meine Vorlieben habe anpassen lassen. Sie hat eine längere Ridgeline als das Standardmodell. Insofern würde ich mich wohl für Khibu entscheiden, weil Khibu Änderungswünsche berücksichtigt (hat). Das bringt dich aber nicht weiter, weil du vermutlich gar nicht weißt, was eine Hängematte für dich besser macht. Wirf eine Münze und fang einfach mal an. Die Wahrscheinlichkeit, dass deine erste Hängematte gleich perfekt ist, geht ohnehin gegen Null.

    Das Netz bei meiner 12 er Onewind ist so locker geschnitten, das da nichts einengt bzw. Raum verloren geht.

    Mir ist es eher fast zu locker.

    Genau das meine ich ja. Die meisten Netze sind entweder parallelogramförmig, sechseckig oder rund geschnitten. Dadurch entsteht an der Stelle, wo das Netz in die Hängematte übergeht immer ein spitzer Winkel. Wenn die Hängematte breit genug ist, bzw. das Netz (zu) breit geschnitten ist, nimmt es zwar wenig Raum weg, hängt aber durch. Und das unnütze Material ist natürlich nicht gewichtslos. Sind Hängematte oder Netz schmaler, engt das Netz ein.

    Ich habe schon in vielen Hängematten gelegen, aber keine war so effektiv geschnitten wie die Warbonnet Hängematten. Im Übrigen mag ich die Clark Hängematten, weil sie angenehm viel Raum bieten. Aber leicht geht anders.

    Interessant! Auch noch ein Topcover mit dabei für den Winter.

    Jetzt muessen Sie nur noch den Wooki nachbauen. Dann haben Sie im Gathered End Bereich fast alles nachgebaut, was es so auf dem Markt gibt 😜

    Ein abnehmbares Netz bzw. Top Cover macht noch lange keine gute oder besondere Hängematte. Es ist zwar ganz nett, dass man das Netz mit einem Top Cover ersetzen kann, aber letztendlich macht es die Hängematte anfälliger für Beschädigungen. Viel wichtiger ist ein guter Netz- bzw. Top Cover-Schnitt, der die Liegeeigenschaften nicht negativ beeinflusst - oder wie im Fall von Warbonnet die Liegeeigenschaften sogar verbessert. Mittlerweile bieten viele Hersteller eine Hängematte mit abnehmbarem Netz an, aber ich warte immer noch auf eine Hängematte, die der XLC/Eldorado Konkurrenz machen kann. Ich habe zwar keine Onewind Hängematte mit integriertem Netz, aber auf den Fotos und Videos sieht es nicht so aus, als ob der Netzschnitt außergewöhnlich wäre. Wie bei jeder symmetrischen Hängematte dürfte sowohl Liegebreite als auch Kopfraum verloren gehen.

    Ich habe einen C.A.Q. Underquilt von Khibu, der im Prinzip ein symmetrischer Wooki-Klon mit synthetischer Isolierung ist, und der über die Länge der Isolierung auf beiden Seiten einen Gummikordelzug hat. Das scheint so gut zu funktionieren, dass ich meinen nächsten Sooki ebenfalls mit solchen Kordelzügen ausstatten will. Da mir aber alle synthetischen Underquilts zu kalt waren, um sie ohne zusätzliche Isolierung zu nutzen, kann ich nicht sagen, ob die Kordelzuglösung genauso effektiv oder sogar effektiver ist als die Whiplösung.

    Der Wooki-Whip muss gut gemacht sein, um gut zu funktionieren. Wenn man die Seiten zu weit oder zu wenig weit heraus zieht, oder den Übergang nicht gut macht, ist das Ergebnis unbefriedigend. Macht man es gut, sitzt der Wooki auch unter längeren Hängematten super. Ich habe meinen gewhippten Wooki problemlos mit meiner 450 cm langen mexikanischen Hängematte verwendet.

    Bei der Kordelzuglösung sehe ich die Gefahr, dass ein Hohlraum bleibt, der Wärme ableitet.

    Unnütz, aber irgendwie trotzdem interessant. Insofern besten Dank für die Aufklärung. Und vor allem lässt sich die BB XLC dann weiterhin als "die BB" bezeichnen. Da Warbonnet die indianische Kriegs- bzw. Federhaube war, vermutete ich zunächst den Häuptling (Blackbird).

    Unnützes Wissen Teil 2: Der Namensgeber ist in diesem Fall ein Berg - Warbonnet Peak - dessen Silhouette im Übrigen auch im Logo zu sehen ist. Wenn ich mich richtig erinnere, ist Brandon ein Kletterer.

    Ich habe keinen Tipp bezüglich Billig-Fleece, aber wenn Gewicht und Packvolumen irrelevant sind, würde ich einfach eine billige KuFa-Bettdecke mit Druckknöpfen in eine simple GE-Hängematte einknöpfen = Multi-Use Sooki. Die Bettdecke kann man dann immer noch als Bettdecke benutzen, und die Hängematte als Hängematte. Das ist vermutlich die sparsamste Variante.