Wer nur Geld sparen will und keinen Spaß am selbermachen hat, bestellt besser einen Trailwinder. Das ist dann trotz Versand, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer günstiger als das Material für mehrere Sookis - denn darauf läuft es meist hinaus. Gerade wenn man das erste mal einen Quilt näht, ist das Ergebnis selten genau das, was man haben wollte. Wenn ich richtig gezählt habe, habe ich mittlerweile 6 Sookis genäht - und bin immer noch nicht zufrieden. Bestellt man bei einem Hersteller, hat der die ganze Entwicklungsarbeit bereits geleistet, und die Fehler ausgebügelt.
Beiträge von Hammock Fairy
-
-
Herzlich Willkommen im Forum!
-
Herzlich Willkommen im Forum!
-
Die 182 Tage beziehen sich auf die Tatsache, dass ich mich bei der Änderung meines Profils in der User ID vertippt habe und nun sechs Monate warten muss, um das Problem zu beheben. Vielleicht werde ich, wenn die Zeit verstrichen ist, zu Skynet wechseln. Das gefällt mir.
Da kann dir bestimmt auch unser Haustechniker DL1JPH helfen.
Ich wollte auch wissen, ob es in Deutschland Beschränkungen für Baumgurte gibt wie in den USA. Mancherorts sind 5 cm breite Gurte vorgeschrieben.
Da es bei uns offiziell nur auf ausgewiesenen Campingplätzen erlaubt ist zu campen, gibt es im Allgemeinen keine Vorschriften. Ich würde 25 mm Gurte verwenden und unter dem Radar bleiben.
Ich habe keine meiner Hängematten mitgebracht und bin kurz davor, mir eine von einem Anbieter in den USA liefern zu lassen. Der Verkäufer empfahl dieses Forum als Quelle für Informationen über die Schwierigkeiten mit Zoll und Versand. [...]
Zu Hause habe ich meistens eine 90-Grad-Hängematte aus der Schweiz mit einer isolierten Unterlage und einem hängemattenspezifischen Tarp benutzt.
Dann vermeide doch den Import und probiere mal eine Cross Hammock aus.
-
Hallo und willkommen im Forum! Ich empfehle dir den DeepL Übersetzer zum lesen und posten. Welche Hängematte hast du denn?
-
Herzlich Willkommen im Forum!
-
Herzlich Willkommen im Forum!
-
Hab ich dich richtig verstanden, liebe Hammock Fairy 😁, dass ich sozusagen auch zwei Underquilts nehmen könnte und die untereinander hängen? Das hatte ich nämlich auch schon überlegt. Da könnte ich ja auch einfach nen billigen für 40€ nehmen. Oder?
Ja, du kannst mehrere Underquilts untereinander hängen, vor allem wenn der Zwischenunderquilt aus KuFa ist. Der Nachteil ist vor allem das Mehrgewicht und Volumen, weil du mehr Hüllenmaterial hast als eigentlich notwendig.
-
Dass der Otul breiter ist als der Sookie ist also eher kein Problem? Ich meine du hast auch ein Modell, was breiter als 120cm ist?
Ich habe den "Winter" Otul. Der ist zwar nicht breiter als der Wooki, wird aber durch die Eckaufhängung deutlich höher gezogen. Das ist für mich nie ein Problem gewesen.
-
Während der kälteren Jahreszeit hängt der Otul bei mir standardmäßig zwischen XLC und 0° Wooki, weil es mit Zwischenunderquilt spürbar wärmer ist als ohne. Meiner Meinung nach ist Kompression kein großes Thema für Climashield Apex. Gefühlt ist ein leicht komprimierter Apex Underquilt sogar wärmer als wenn er locker hängt. Aber probier es doch einfach aus. Ich würde alle Underquilts mitnehmen und untereinander hängen - vermutlich Hängematte, Otul Lite, Otul, Sookie - und zur Sicherheit noch eine dünne Schaummatte in der Hinterhand haben.
-
Mein Rat: spar dein Geld bis du dir einen guten Underquilt leisten kannst und versuch es einstweilen mit einer dünnen (<5 mm) Evazote Matte zusätzlich zu deinem aktuellen Underquilt. Isomatten sind zwar nicht besonders toll in der Hängematte, aber so lange man sie unter sich halten kann effektiv.
Wenn du eine halbwegs günstige Zwischenlösung brauchst, würde ich den 4 Season Underquilt von Onewind bestellen. KuFa ist zwar groß und schwer, aber durchaus brauchbar. Alternativ kannst du auch ein dünneres Modell nehmen, und zwischen Hängematte und Amazonas-Underquilt hängen.
-
Herzlich Willkommen im Forum!
Falls du dich mal in den Bayerischen Wald verirrst, kannst du dich gerne melden. Bei mir liegt es meist einfach am "nicht aufraffen können", wobei ich auch lieber in Gegenden hänge, in denen es erlaubt ist im Wald zu campen.
-
Ich weiß nicht ob es der Wahrheit entspricht, aber ich habe mal gelesen, dass Entendaune ein Abfallprodukt aus der Schlachtindustrie ist. In China werden wohl deutlich mehr Enten gegessen als bei uns Gänse, weswegen Entendaune auch billiger ist. Das würde heißen, dass aus Tierschutzsicht Entendaune besser ist als Gänsedaune - sofern man nicht komplett auf tierischen Produkte verzichten möchte. Abgesehen davon schreibt Onewind, dass es sich bei der Daune um "Ethically Sourced FP800 Duck Down" handelt. Ich sehe keinen Grund, warum die Angabe weniger vertrauenswürdig ist als die von Extremtextil.
-
Dinge die man nicht kennt hat man meistens vorher nicht vermisst. Bis man sie dann hat... manchmal zumindest

Dass es gerade in der HM einen Unterschied macht, wie man aus dem Schlafsack kommt vermute ich aber schon.
Ich habe meinen Schlafsack ein paar mal mit nach oben gedrehtem Reißverschluss benutzt - was genau einem Schlafsack mit mittigem Reißverschluss entspricht. Ich habe keine Verbesserung gegenüber dem Einstieg mit zur Seite gedrehtem RV bemerkt. Was ich jedoch gemerkt habe, war das Reißverschlussende unter dem Kinn. Damit hätte ich aber leben können, wenn es irgendwelche Vorteile gehabt hätte.
Letztendlich steigst du doch auch von einer Seite her in die Hängematte. Wenn überhaupt ist es eher einfacher, wenn der RV auf der gleichen Seite wie der Einstieg in die Hängematte liegt, weil dann die aufgeklappte Seite nicht aus der Hängematte hängt.
-
Danke, die von dir genannten Modelle schaue ich mir mal an. Western Mountaineering ist natürlich absolute Premium Oberklasse. Entsprechend auch leider deutlich zu teuer für die wenigen Wintertouren die ich vermutlich wohl machen werde.
Winter = Kälte = viel Isolierung was im Fall von halbwegs guter Daune "viel Geld" bedeutet. Wenn du mit weniger Bauschkraft bzw. mehr Gewicht leben kannst, könntest du auch einfach die Kapuze von einem günstigen Schlafsack abtrennen (und evtl. gleich eine separate Kapuze daraus machen).
Der Mammut Protect Down Bag oder der Carinthia Survival Down beispielsweise. Aber es gibt deutlich mehr Kunstfaser- als Daunenschlafsäcke mit Mittelzipper, vor allem weil die wegen des schnellen Ausstiegs im militärischen Bereich Standard sind. Und schneller Ausstieg ist ja erstmal nicht schlecht, daher meine Frage wie sich das mit Hängematten verhält.
Ich hab einen Mittelzipper noch nie vermisst. Ob man nun zwei Hälften nach links und rechts oder eine Seite nach links oder rechts klappt macht doch keinen großen Unterschied. Die Akrobatik ist dieselbe, und man lernt recht schnell wie man es effizient macht.
Genau. Vermutlich auch weil es heißt das wäre für die Hängematte komfortabler.
Nein, das heißt entweder dass DD es komfortabler findet - oder dass genug DD Kunden es komfortabler finden. In Anbetracht der sonstigen Produkte würde ich darauf tippen, dass viele Kunden aus dem Militärbereich kommen, oder sich am Militär orientieren.
Deine Methode 1 ist auch die die ich verwende, wenn ich mal mit Schlafsack in der HM war. Die Methode 2 habe ich mich noch nie getraut und beim Lesen auch gerade etwas Schmerzen in der Brust verspürt
Da hätte ich viel zu viel schiss dass der meist sehr dünne Schlafsackstoff am Boden beschädigt wird 
Hast du mal versucht, einen normalen Quiltstoff zu zerreißen? Ich rede nicht von ultraleichten 7D oder 10D Stoffen, sondern 15D und aufwärts. Wenn du dich nicht gerade in einem Brombeergebüsch bettfertig machst, sehe ich wenig Möglichkeiten den Schlafsack zu beschädigen. Der größte Feind sind Nässe und Schmutz. Und das vermeiden viele hier mit einer kleinen Bodenplane.
-
Ich habe einen Schlafsack mit Kaputze und finde die echt praktisch.
Ich habe gerne den rechten Arm für ne Weile hinter dem Kopf und liege auf meiner Hand, da kann ich den Ellebogen in die Kaputze stecken 😎
Klingt als ob du Down Sleeves brauchst und keine Kapuze

-
-
Grundsätzlich kann es auch eine Geschmacksfrage sein, klar. Aber ich könnte mir vorstellen, dass schon rein mechanisch betrachtet quasi eins von beiden sich besser macht. Jemand der beides hat, kann vielleicht sagen, dass es sich in der Hängematte einfach leichter macht in einem Schlafsack mit Mittelzipper zu steigen.
Ich habe noch nie in einem Schlafsack mit Mittelreißverschluss gelegen und kann mir irgendwie nur schwer vorstellen, dass es einfacher wäre, weil ich meinen Körper ja, nach meinem Verständnis, mit dem ersten Satz hinein genau in den Schlafsack "fallen" muss, weil das zurechtgezuppel in der Hängematte sonst hinterher viel zu kompliziert ist. Wohingegen ich einen Schlafsack mit Seitenzip ja im Prinzip nur aufklappen muss und dann eine viel größere Fläche habe, um mich "hineinfallen" zu lassen. Aber ich kann mich auch täuschen, ist nur gerade meine Vorstellung dazu.
Ich habe noch nie einen Daunenschlafsack mit Mittel-RV gesehen; vermutlich ist die Kammerkonstruktion zu aufwändig. Ich habe meine Schlafsäcke auch schon mal so gedreht, dass der RV oben mittig zu liegen kommt, aber zum einen stört mich das RV-Ende unter dem Kinn, zum anderen fand ich den Einstieg nicht wirklich einfacher. Ich habe 2 Methoden: entweder ich lege den Schlafsack aufgeklappt in die Hängematte, steige wie immer ein, klappe den oberen Teil über mich (wie eine Bettdecke) und ziehe dann den Reißverschluss zu - oder ich steige neben der Hängematte stehend in den fast geschlossenen Schlafsack, ziehe ihn hoch und lege mich dann ganz normal in die Hängematte. Methode 2 ist einfacher, aber nicht so toll wenn es nass und/oder sehr dreckig ist.
-
Kannst du einen ohne Kapuze für den Winter empfehlen? Welche(n) nutzt du denn, Alissa?
Nachtrag: ah, ich tippe selbst genäht? 😁Nein, ich habe keinen meiner Daunenschlafsäcke selbst genäht - noch nicht.
Da ich im Winter nicht rausgehe (alleine für die Isolierung bräuchte ich da wohl einen Packesel), habe ich auch keinen für mich tauglichen Winterschlafsack. Mein erster Schlafsack war ein Western Mountaineering Alder MF mit dem ich extrem zufrieden war bzw. noch bin. Ich hatte kurze Zeit mal den Ponderosa MF - aber der war mir selbst im Oktober deutlich zu warm. Leider ist die kleinste WM Größe noch größer als für eine 165 cm Frau nötig. Um etwas Gewicht zu sparen habe ich mir von ZPacks das 2013er Schlafsack-Modell nach dem WM-Vorbild modifizieren lassen. Soweit ich weiß bieten sie keine Modifikationen mehr an, haben aber mittlerweile ähnliche Modelle. Wenn ich heute dort bestellen würde, würde ich den Zip Around Sleeping Bag wählen, weil ich nicht auf die Möglichkeit, die Footbox öffnen zu können verzichten kann. Allerdings würde ich wohl erst versuchen, mir meinen idealen Schlafsack selbst zu nähen.
-
Ich verwende immer Schlafsäcke in der Hängematte - allerdings ohne Kapuze (ich habe eine separate Kapuze). In dem Fall ist es egal wo der Reißverschluss ist, denn du kannst ihn je nach Lust und Laune dorthin drehen wo es gerade am besten passt. Ein guter Nebeneffekt ist, dass man einen kapuzenlosen Schlafsack auch als Top Quilt verwenden kann.