Beiträge von Hammock Fairy

    Der Längenverlust durch das Knoten ist das einzige Problem, das ich erkennen kann.

    Ich meine mich zu erinnern, dass jemand auf HammockForums (ProfessorHammock?) geschrieben hat, dass dünne Stoffe gerne unter dem Knoten reissen.

    Meiner Meinung nach braucht es keinen Knoten im Stoff. Es reicht die Aufhängung mit einem simplen Ankerstich um den Hängemattenstoff zu legen. Zur Sicherheit würde ich 10cm Abstand oder mehr zum Ende halten. Und wenn man die Hängematte nicht bei jedem Austausch der Aufhängung neu raffen will, ist es hilfreich die Raffung vorher mit einer Kordel zu sichern.

    Allerdings sind 3m Stoff auch mit einem normalen Tunnelzug zu wenig für eine Erwachsenenhängematte. Mit einem Whip geht noch mehr Länge verloren.

    Dann nutzt du die dicke Variante vom Zing it

    Korrekt, meine durchgehende Ridgeline war damals aus 2.2mm Lash-It.

    Das kann man mit dem 1 mm Kanirope nicht vergleichen. Das ist beschichtet, an der Oberfläche völlig glatt und hält die Tropfen wirklich sogut wie nicht fest.

    Dann ist ja alles gut. Aber berichte trotzdem nochmal nach sagen wir mal 15 Regennächten an unterschiedlichen Orten. Es würde mich interessieren, ob es wirklich an der Saugfähigkeit der Schnur lag. Ich hatte meine Ridgeline ein halbes Jahr im Einsatz - davon mehrere Regennächte und Tage - bevor ich das erste mal Probleme hatte. Dann aber gleich mehrere Tage hintereinander. Mir erschließt sich bis heute nicht, woran es lag.

    Und die 1 mm Dyneemaschnüre sind zu dünn, um Tropfen festzuhalten. Im Letzten Sommer habe ich eine Nacht mit Sturzregen mit einer ganz ähnlichen Tarp-Konstruktion überstanden, ohne dass es dieses Problem auch nur ansatzweise gab.

    Bei mir hat weniger als 1m 2.2mm dicke Tarpschnur bei moderatem Regen gereicht, um das Netz nass zu machen. Davor hatte ich bei wesentlich stärkerem Regen kein Wasser unterm Tarp. Warum weiss ich nicht. Aber seit ich die Abspannung nicht mehr unter dem Tarp habe, hatte ich nie wieder Probleme. Aber hang your own hang.

    Das Problem das ich bei der Abspannung des Tarps unter der Ridgeline sehe ist, dass dir bei Regen schnell Wasser an den Schnüren in die Hängematte läuft. Mir ist bei einem mäßigen Regen Wasser an der Tarp-Ridgeline (die ich damals noch unter dem Tarp laufen hatte) unter das Tarp gelaufen und auf die Hängematte getropft. Du müsstest also an jeder Schnur eine Abtropfleine anbringen, die unter dem Tarp liegt.

    Ideal fände ich, wenn der tree strap mit einem Karabiner (statt toggle) mit der cl verbunden werden könnte, dann wäre das set up schnell und einfach.

    Das geht vermutlich nicht, da der Knoten nur in der Kombination Gurt auf Seil hält. Wenn du Karabiner benutzen willst, dann solltest du Webschlaufengurte wie z.B. die Ultimate Hammock Straps in Erwägung ziehen. Natürlich wiegen Schlaufengurte deutlich mehr.

    was hälst du davon, eine Schlinge mit prussikknoten am Band zu befestigen, damit die Höheneinstellung flexibler ist?

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    Erst einmal: Pfui! Keine Seile um den Baum! :cursing:

    Ich denke, ein Seil-Prusik wird auf einem Gurt (zumal einem so dünnen wie einem UHMWPE Venom Strap) nicht gut genug halten. Und soweit ich weiss muss der Prusik aus einem dünneren Seil sein als das Seil an dem er befestigt ist. Ich habe lange Zeit mein Tarp mit Hilfe von Lash-It Prusiks auf Lash-It Aufhängung gespannt, und unter Spannung sind die Prusiks immer nachgerutscht. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch am Material (Dyneema) lag. Kletterseile haben deutlich mehr Grip.

    Was du machen kannst ist diese Methode:

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    Aber den Knoten brauchst du in jedem Fall.

    Wenn dir die Knoterei zu nervig ist, dann solltest du über Dutch Beetle Buckles und Spider/Poly Gurte nachdenken. Damit bist du maximal flexibel. Und 12' Spider/Poly Gurte (130g) plus Dutch Beetle Buckles (19g) sind auch nur 47g schwerer als 12' Venom Straps (58g) plus Karabiner (44g). Mir ist es das bisschen extra Gewicht den Zugewinn an Komfort und die Sicherheit mehr als Wert.

    Da kann TreeGirl eigentlich nichts falsch gemacht haben....

    Doch - ich habe eine 90°-Hängematte aufgehängt ^^ Die linke Seite habe ich am Sofa verankert; die rechte Seite an der Hantel. Die 90°-Hängematte hat es mir nicht gestattet, den Schwerpunkt mehr als ein paar Zentimeter neben den Klapppunkt zu legen. Ich denke mit einer Gathered End hätte ich das Problem nicht gehabt.

    Ich sage ja: ich habe den Dreh noch nicht raus. Und ich habe auch gleich eine 90°-Hängematte aufgehängt. Zusammen mit dem sehr begrenzten Platz in meinem Hängemattenzimmer ist das eine Aufgabe für einen Experten und nicht für einen Tensa-Anfänger wie mich. Als ich den Klapppunkt erreicht hatte, hat es das 16kg-Gewicht ohne Probleme hochgezogen - und dort blieb es schweben bis ich mich aus der Hängemattte befreit hatte. Glücklicherweise konnte der Tensa nicht ganz zusammenklappen weil die Decke zu niedrig ist. Sonst hätte die Geschichte übel enden können.

    Mit meinen ~65kg hebe ich auch einen 20kg Kanister sobald ich mich über die Mittellinie bewege. Das brauche ich nicht ausprobieren. Da müsste ich den Tensa schon an einem 70kg-Gewicht verankern. Letztendlich geht es ja darum, das Gestell so aufzubauen, dass man sich nicht über den Point of no Return hinüber bewegt.

    Was hältst du von dem Amazonas Sumo Grande Hängemattengestell?

    Das Amazonas Sumo Grande kannst du halt nicht in der Höhe verstellen. Das ist zwar evtl. etwas stabiler, aber du bist bei der Hängemattenlänge festgelegt. Amazonas schreibt: "Geeignet für Hängematten mit einer Gesamtlänge von 330 bis 360 cm." Such dir zuerst eine Hängematte aus, und anschließend ein Gestell.

    Meint ihr, so ein Underblanket ist notwendig, wenn ich es nur im Frühjahr/Sommer nutze und es ansonsten drinnen steht?

    Probier es ohne aus. Wenn du heißblütig bist, brauchst du vielleicht keine Isolierung. Das ist sehr individuell.