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Beiträge von Hammock Fairy
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Wo ist da der Unterschied zu einem Kufa Schlafsack? Der füllt die Luftlöcher genauso und du brauchst keinen TQ.
Mir sind KuFa-Schlafsäcke zu groß, zu schwer und sie haben einen zu geringen Wohlfühlbereich. Entweder ist mir zu kalt, oder ich schwitze darin.
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Wir müssten alle möglichen Isolierungen mal mit einer Wärmebildkamera prüfen. Das ist die einzige Möglichkeit wie man ein objektives Bild erhalten könnte zu den verschiedenen Fasern, Gewicht usw. Die ganzen Angaben und Einschätzungen sind unpräzise.
Das wäre sicherlich interessant, aber ob man die Unterschiede erkennen kann? Um objektive Daten gewinnen zu können, müsste man auf jeden Fall ansonsten identische Underquilts aus den unterschiedlichen Isolierungen nähen, sie unter identischen Bedingungen aufhängen, und dann den Wärmeverlust z.B. von einer Wärmflasche über einen festgelegten Zeitraum messen. Aber lohnt sich der Aufwand?
Auflage wie ein Lammfell meinst Du, nehme ich an. Dafür würde sich wahrscheinlich Korkleder auch gut eignen.
Nein, ich verwende einfach einen Climashield Apex Sooki in der Hängematte. Mit Schafffellen bin ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht warm geworden. Und bei Korkleder o.ä. fehlt mir die Bauschigkeit. Der Sooki in der Hängematte funktioniert deshalb gut, weil er die Hohlräume zwischen mir und dem Hängemattenstoff so gut ausfüllt. Natürlich geht durch das plattdrücken ein gewisser Isolierwert verloren - deshalb benötige ich auf jeden Fall noch einen Underquilt. Aber der Underquilt muss nicht mehr so warm sein.
Letzte Nacht habe ich mit einem 6 oz. Apex Sooki in der Hängematte und einem 20°F Wooki unter der Hängematte draußen geschlafen. Die Temperatur ist auf 7°C gefallen und alles war nass, aber mir war kuschelig warm. Mit dem 20°F Wooki alleine, ist mir ab ca. 19°C zu kalt zum schlafen. Auch mit einem 0°F Wooki allein wäre mir nicht so angenehm warm gewesen, wie mit dem Sooki in der Hängematte. Die Frage ist jetzt, wie dünn ich den Sooki machen kann, um noch einen guten Effekt zu haben. Letztendlich möchte ich ein Stück Apex in Liegerichtung auf die Hängematte aufnähen. Vielleicht komme ich dann tatsächlich mit einem 3/4 oder sogar 1/2 Underquilt aus. Wenn es gut läuft, komme ich damit vielleicht sogar leichter weg, als mit einem großen, dicken Underquilt. Und die Hängematte bleibt pflegeleicht.
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ch denke auch, dass es einfach nur günstiger in der Beschaffung ist als Apex Climashield. Es kann doch nicht besser Luftlöcher ausfüllen als Climashield Apex, oder was meinst Du?
Ich gehe davon aus, dass es sich um lose Fasern handelt. Die verhalten sich wie Daune, bauschen also mehr als Climashield Apex und wandern an die richtigen Stellen. Wenn der Körper Konturen in der Hängematte drückt, können die losen Fasern die Hohlräume also besser ausfüllen.
Bin auch am überlegen ob ich einfach mal günstige Polyester-Fasern teste. Man zahlt den doppelten bis dreifachen Preis für Apex, nur weil sie ein Patent haben auf die "Endlosfaser-Technologie". Es hält aber genauso warm wie günstige Fasern d.h. im Verhältnis zum Gewicht.
Subjektiv habe ich noch keine bessere KuFa-Isolierung benutzt als Apex. Aber vielleicht ist das auch Einbildung. Einen Blindtest habe ich nicht gemacht. Für private Bastelprojekte finde ich den etwas höheren Preis von Apex aber nicht wichtig. Ich würde mich ärgern, wenn ich Stunden und Tage in das Nähen eines Quilts stecke, und er dann ein schlechteres Wärme-Gewichtsverhältnis hat. Das ist für mich sparen an der falschen Stelle. Aber das muss jeder selbst entscheiden.
Die Bushcraft Youtuber Greg Ovens u. Zachary Fowler nutzen das Daunen-Modell von Superior Gear seit ein paar Jahren fast ausschließlich. Die beiden sind viel unterwegs und mögen das Konzept, dass man nichts mehr einstellen muss.
Hängematten mit integrierter Isolierung haben durchaus Vorteile. Allerdings geht der Gewichtsvorteil bei einer doppellagigen (eine Hängemattenlage, eine Quiltlage) verloren. Es bleibt also nur der Vorteil, dass der Underquilt nicht extra aufgehängt werden muss, und nicht verrutscht. Dass ist mir bei Daune zu wenig um den riesigen Pflegenachteil wett zu machen. Persönlich denke ich, dass ein Hybridansatz mehr Vorteile hat: eine dünne, angenähte Apex-Isolierung plus Daunen Wooki. Durch die Apex-Isolierung kann man einen etwas leichteren Wooki wählen. Momentan experimentiere ich mit Innenisolierung (also nicht Under- oder Zwischenquilt sondern quasi Auflage) und hatte damit die besten Ergebnisse.
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Mal abgesehen davon, dass man seinen Wooki durch umwhippen etwas verkürzen oder verlängern kann, stellen sich mir ein paar Fragen zur Verwendung im Allgemeinen.
Nur verkürzen - nicht verlängern.
Das whipping dient hauptsächlich dazu, dass die Seiten mehr hochgezogen werden als beim Channel end, oder?
Das von mir vorgeschlagene Whipping - ja. Das originale Whipping zieht die Seiten nicht hoch.
Dass die Aufhängung, sollte man sich versehentlich in den wooki reinsetzen, leicht über den knubbel rutschen kann, ist eher ein positiver Nebeneffekt?
Natürlich ist es positiv - es sei denn du ziehst Schäden am Wooki und/oder am Gummikordel vor... Allerdings hat Warbonnet die Gummibandaufhängung geändert: das Gummiband ist jetzt nur noch mit einem einfachen Ankerstich am Wooki befestigt.
Ich habe es so verstanden, dass der Wooki nur an einem Ende gewhippt ist. Warum genau ist das so?
Das originale Whipping ist einfach nur ein Warbonnet Whip, zieht also die Seiten nicht hoch. Ich vermute, dass Warbonnet den Wooki am Fußende gewhippt hat, damit man das Gummiband einfach anbringen kann.
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Ich habe das immer so verstanden, dass man da den Spreizstab durchschieben soll.
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Superior Gear habe ich noch nicht getestet, aber ich gehe nicht davon aus, dass ihre Kunstfaserfüllung besser ist als andere wie z.B. UP. Ich habe einen 0°F UP Underquilt und einen 20°F UP Top Quilt und hatte das Gefühl, dass keiner genauso warm ist wie ein entsprechender Climashield Apex Quilt. Der Vorteil von loser Kunstfaser ist allerdings, dass Luftlöcher besser ausgefüllt werden - und das Packmaß ist natürlich auch geringer. Ersteres kann bei einem integrierten Underquilt evtl. etwas besser funktionieren als eine Vlies-Isolierung.
Von Superior Gear hat mich immer abgeschreckt, dass sie nirgendwo Details zum Stoff (Denier!) oder die Breite angeben.
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Der Wooki XL passt keinesfalls. Wenn überhaupt, dann nur der reguläre Wooki. Sofern du nicht Glück hast, und einen gebrauchten Wooki findest, musst du diese Größe importieren. Ich würde stattdessen eine anständige Hängematte und einen Wooki XL kaufen - da wirst du langfristig glücklicher.
Wenn du trotzdem einen regulären Wooki für die Amazonas Hängematte anschaffst, kannst du dich gerne bei mir melden, sobald du auf eine größere Hängematte und einen Wooki XL upgradest. Ich könnte noch einen regulären Wooki für meine Original Blackbird brauchen.

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Schick! Wie hast du die Baumgurttasche am Packsack angebracht? Wäre vielleicht mal eine kurze Beschreibung im DIY MYOG Forum wert.
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Für Shock Cord-Schlaufen verwende ich häufig einen Spierenstich. Der lässt einfach auseinanderziehen und anschließend lösen, hält aber bei Zug bombenfest.
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Outdoorline importiert RUTA LOCURA Carbon Spreader Bars for Ridgerunner. Soweit ich weiß, passen die Ridgerunner Spreizstäbe auch für die Koma.
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Ich habe sowohl die Ninox als auch einen 20°F Inferno Underquilt, und ich bin nicht so begeistert. Die Ränder der Ninox ziehen sich so weit hoch, dass Ein- und Ausstieg nicht ganz einfach ist. Damit könnte ich leben, aber ich hatte das Problem, dass ich aufpassen musste, so zu liegen, dass mein Kopf nicht zu nahe an der Seite zu liegen kam, weil ich sonst mit Nackenschmerzen aufgewacht bin. Die Grundidee war interessant, das Design ist aber meiner Meinung nach nicht ausgereift.
Ähnlich verhält es sich mit dem Inferno Underquilt. Teile der Aufhängung gefallen mir sehr gut - so gut, dass ich selbst einen Underquilt damit nähen möchte - aber die Umsetzung ist mangelhaft. Allerdings habe ich den Inferno noch nicht zusammen mit der Ninox ausprobiert. Evtl. funktioniert diese Kombination besser.
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Seine Frau ist mittlerweile recht schwer und behäbig und sie hat noch nie in einer HM gelegen. Im ersten Moment wusste sie überhaupt nicht wie sie einsteigen sollte und war merklich unsicher. Das hätte auch nach hinten losgehen können. Ich habe ihr dann nur geraten mit einer Hand die RL zu greifen, und sofort wusste sie intuitiv wie man sich nun am besten in die HM setzt.
Beim Einsteigen in eine netzlose Hängematte (die im ungefüllten Zustand gerne zusammen fällt) sollte immer eine Hand die vordere Kante der Hängematte greifen, und die andere Hand die hintere Kante, damit der Hintern auch wirklich in der Hängematte landet. Es sei denn, jemand hält die Hängematte für die einsteigende Person offen. Das hat nichts mit Körpergewicht oder schlechtem Gleichgewichtssinn zu tun, sondern einfach mit Sicherheit. Ansonsten passiert es schnell, das man sich hinter die Hängematte setzt und einen Salto macht. Da hilft auch der vermeintliche Halt an der Ridgeline nicht mehr. Diese Regel bringe ich allen Erstnutzern bei, weil sie Stürze vermeidet.
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Wann verdreht sich die Hängematte denn bei dir? Während der Benutzung? Das ist mir mit einer GE Hängematte noch nie passiert. Da müsste die Hängematte wirklich sehr straff gespannt sein. Und dann hilft eine Ridgeline auch nur insofern, als dass sie es verhindert, dass du die Hängematte zu straff spannst. Den gleichen Effekt erreichst du auch, wenn du die Hängematte ohne Ridgeline einfach nicht so straff spannst.
Eine zu straff gespannte, breite Hängematte würde dann auch die Aufstehprobleme erklären. Wenn du kannst, probier mal eine DD Frontline aus. Die sind aus sehr dehnungsarmem Stoff und dazu gedacht, sie straff zu spannen. Sie sind auch schmaler geschnitten, damit der Badewanneneffekt minimiert wird.
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Das klingt so, als ob du dein Tarp mit magischen Eigenschaften ausstatten möchtest.
Hab vorhin beim Abbauen nem Lappen eine Chance gegeben aber recht schnell aufgegeben da es aus den Bäumen immer wieder runter gepladdert hat.
Wir stecken im Nebel und er hat die Blätter dauern mit frischem Wasser beladen das dann bei jedem Windhauch runter geprasselt ist
Blieb also nur wieder nass einpacken.....
Bei anhaltendem Regen - egal ob direkt oder sekundär von den Bäumen - wird keine mir bekannte Imprägnierung dafür sorgen, dass dein Tarp trocken bleibt.
Mich nervt das schon, weil ich Zuhause das Teil dann nochmal auspacken, trocknen u. wieder wegpacken muss. Ich achte da jedes mal drauf, dass ich es direkt trocken abbaue.
Es gibt kein Tarp, dass man bei Regen oder sehr hoher Luftfeuchtigkeit einpacken kann, und nicht später nochmal zum trocknen aufhängen muss, bevor man es bis zum nächsten Ausflug wegräumt.
Aber wenn ich noch ein paar Tage vor mir habe nerft halt jedes Teil das nass ist weil es meisten auch in den nächsten Tagen nicht so leicht weider trocken zu kriegen ist..... so wie jetzt gerade da trocknet im Wald erst mal nix
Ich wage zu behaupten: das geht uns allen genauso! Und egal was du auf dein Tarp aufsprühst wird es so bleiben. Ein Tarp bei Regen oder direkt nach dem Regen einfach ausschütteln und knochentrocken einpacken - wenn du es schaffst dein Tarp so zu modifizieren kannst du ein Patent anmelden und viel Geld verdienen. Das einzige, was du realistischerweise verbessern kannst, ist die Wassermenge die dem Tarp anhaftet zu reduzieren.
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Ganz ehrlich: ich glaube meine Silnylon-Tarps sehen bei Regen ganz genauso aus. Da perlt nichts ab. Das ist einfach die Oberflächenspannung des Wassers.
Wenn es beim Abbau nicht regnet, löse ich erst die Bodenabspannungen, schüttele das Wasser so gut wie möglich ab, und wische dann gegebenenfalls nach. Wenn der Regen (oder Tau) noch nicht lange her ist, ist das Tarp selbst nach dem Abwischen immer noch ziemlich mit Wasser vollgesogen. Angeblich soll das bei Silpoly besser sein, aber ich hatte noch keine Gelegenheit das zu testen. DCF ist aber wohl das einzige Material, das richtig wasserabweisend ist. Ob der Regen allerdings wirklich abperlt? Das müssten DCF-Nutzer bestätigen.
Wenn es beim Abbau noch regnet sind eh Hopfen und Malz verloren. Da packe ich das Tarp halt quatschnass ein, und stecke es in die Außentasche meines Rucksacks, damit die Soße nicht in den Rucksack läuft.