Beiträge von Hammock Fairy

    Klingt als ob die Gummikordel in der Mitte im Vergleich zu denen am Rand zu stark gespannt sind.

    Grundsätzlich ist es jedoch nicht einfach, einen schweren Underquilt gut unter die Hängematte zu hängen. Die Gummikordel haben einfach zu viel Elastizität und man muss sie sehr stark spannen damit der Underquilt ausreichend an der Hängematte anliegt. Abhilfe können an die Hängematte angenähte Pack Hooks schaffen, oder eine "Stützhängematte" die locker unter den KuFa Underquilt gehängt wird.

    Das klingt, als ob du extrem geruchsempfindlich bist. Ich habe meine Zweifel, dass der Hund wirklich etwas damit zu tun hatte (dazu müsste er ja auch unter der Hängematte durchgelaufen sein) - zumal es ja vor der ersten Benutzung passiert ist, du also den Wooki vermutlich noch gar nicht beschnüffelt hattest. Ich hatte auch mal einen Underquilt, der penetrant gerochen hat - umso mehr, je höher die Luftfeuchtigkeit war (wie z.B. beim Camping an Gewässern...). Waschen hat nur wenig geholfen. Der Geruch hat sich aber mit der Zeit abgeschwächt.

    Wenn Ozon nicht geholfen hat, gehe ich nicht davon aus, dass Natron hilft. Du kannst es aber mal mit EM-Spray (Effektive Mikroorganismen) probieren. Das kann Gerüche beseitigen. Allerdings solltest du es vorher irgendwo anders testen, um sicherzustellen dass der EM-Geruch kein Problem für dich ist. In die Sonne hängen sollte auch helfen.

    Ansonsten sprüh vielleicht die störenden Stellen mit einem Duft deiner Wahl ein und übertünche den Geruch.

    Und für die Zukunft: besorg dir einen Underquiltprotector.

    Noch einmal: eine Isomatte unter der Hängematte, also in einem Sooki oder UQP funktioniert nicht bzw. allenfalls als Windblocker. Durch ihre inhärente Steifigkeit füllt sie die vielen Hügel und Täler die beim Liegen in der Hängematte entstehen nicht aus. Das ist genauso, als ob der Underquilt nur sehr locker unter der Hängematte hängt. Die aufgewärmte Luft fließt dann munter über die Luftkanäle ab.

    Wenn schon Isomatte (das schließt Evazote mit ein), dann direkt in der Hängematte. Man kann den Isomatten-Sooki auch in die Hängematte hängen. Das würde funktionieren. Die Nachteile der Isomatte bleiben allerdings bestehen.

    Du glaubst also nicht an die "Klemmwirkung" des Einschubfachs? :huh:

    Mich hat Gironimo 's Theorie dazu eigentlich überzeugt.

    Dann probiere es aus und erstatte Bericht. Ich musste meine Isolierung jedenfalls festnähen, um sie am Verrutschen zu hindern. Aber vielleicht funktioniert es ja für dich.

    Wenn ich mir noch Apex dazu holen würde (nur mal ganz theoretisch angenommen), dann wahrscheinlich direkt die 200g, oder ist das übertrieben?

    Das kommt darauf an, wie warm oder kalt du schläfst, und bis zu welcher Temperatur du es noch warm haben willst. 200 g Apex funktioniert für durchschnittliche Schläfer wohl bis zu einer Temperatur von ca. 0°C.

    Ein unten hängendes Einschubfach für Decken wird nicht funktionieren, weil die Decken dann einfach zum tiefsten Punkt rutschen. Um diesen Effekt zu vermeiden, werden bei loser Isolierung ja Kammern eingenäht.

    Ein oben aufliegendes Einschubfach für Decken ist meiner Meinung nach sinnlos, weil du die Decken trotzdem noch irgendwie fixieren musst, damit sie nicht zu stark verrutschen. Lass das Einschubfach weg, und leg die Decken einfach so in die "Stützhängematte". Oder noch besser: modifiziere deine Decke(n) einfach und bastele direkt einen Underquilt daraus. Wenn du dir einen Wooki-artigen UQP dazu nähst, bekommst du die meiste Leistung für die aufgewendete Arbeitszeit.

    Wenn du einen Sooki nähen willst, würde ich es richtig machen und gleich 2 m Climashield Apex bestellen. Du kannst dann immer noch Decken in den Sooki legen und die Isolierung nach Bedarf steigern.

    Prinzipiell kannst du jede Schnur als Ridgeline verwenden. Welche Schnur am besten für dich funktioniert hängt davon ab, wie du sie verwenden willst. Mantelschnüre sind für Knoten gut geeignet. Wenn du UL Tarp Hardware (z.B. von Dutch) verwenden willst, kommt oft nur 1.75 mm Hohlgeflechtschnur in Frage. Ich habe auch schon Baumgurte zur Tarpaufhängung verwendet... In der Not geht mit etwas Kreativität vieles.

    Die Gewichtsdiskussion ist müßig, weil das Gewicht immer von der Konstruktion bzw. dem Schnitt und dem verwendeten Material abhängt. Da kann man nur spezifische Ausrüstungsteile miteinander vergleichen. Ich habe extra meine Ausrüstung heraus gekramt und auf die Feinwaage gelegt:

    Warbonnet XLC/Eldorado Body 1.7 oz DL 731 g
    Eldorado Netz + Tie-Out 159 g
    Komplett 890 g

    Warbonnet Traveler XL 1.7 oz DL 666 g
    DIY Bottom Entry Netz 177 g
    Komplett 843 g

    Stoff und Konstruktion der Hängematten sind identisch, aber das Material der Netze unterscheidet sich. Wenn man ein leichteres Netz für das Eldorado Top verwenden würde, und den Tie-Out modifizieren würde, könnte man ein paar Gramm rausschinden. Wenn man auf die Hälfte der Reißverschlüsse verzichtet, indem man eine Seite fest an die Hängematte näht, kommt man vermutlich knapp unter das Gewicht von Traveler und Bottom Entry Netz. Aber genauso kann ich mein BO Netz noch etwas knapper schneiden und leichtere Gummikordel und Kordelstopper verwenden. Letztendlich sind also beide Systeme vergleichbar und für wen das Gewicht extrem wichtig ist, der muss halt bestimmte Hängematten mit einander vergleichen.

    Onewind ist solide, aber nicht super klein verpackbar. Da du aber irgendwo anfangen musst und noch wenig Erfahrung hast, ist es sicherlich keine schlechte Option. Vor allem wenn es günstig sein soll.

    Beim Tarp ist es ähnlich. Die Tarps von Onewind sind günstig und solide. Aber wenn Gewicht und Packmaß wichtig sind, und kein Geld für ein DCF Tarp da ist, sind die Mini-Türen Tarps von Warbonnet unschlagbar, weil ein 11' Tarp mit Mini-Türen vergleichbaren Wetterschutz wie ein 12' Tarp ohne Mini-Türen bietet.

    Ansonsten schau dir doch mal Khibu an. Hängematten und Tarps dieser Qualität wirst du wohl nirgendwo anders so günstig finden.

    Hammock Fairy ist die Footbox bei Warbonnet eckig geschnitten?

    Bei der Blackbird (XLC) wird die Fußbox durch das Zusammenspiel von Hängematte und Moskitonetz gebildet. Der Hängemattenstoff ist ein ganz normales Rechteck, der Schnitt des Moskitonetzes hingegen ein ausgeklügeltes Kunstwerk.

    Wie Mittagsfrost schon schrieb: die Warbonnet Footbox ist Teil des integrierten Netzes. Deshalb ist die Form nicht so einfach zu bestimmen. Ich habe versucht, eine netzlose Hängematte mit einer dreieckigen Footbox zu nähen, habe aber nach 2 Prototypen vorerst aufgegeben. Beide Hängematten waren nicht mit der Blackbird vergleichbar.