Beiträge von Hammock Fairy

    Was meinst du mit "Rest des Stoffes"? Zur Aufhängung hin bleibt ein Stück des Stoffes überstehen. Je nachdem wie mutig du bist, kannst du die Faltung näher oder weiter weg vom Ende fixieren. Was übersteht ist natürlich nicht mehr nutzbar. Es dient nur als Sicherheitspuffer damit die Aufhängung nicht einfach über das Ende rutschen kann.

    Und deshalb wäre es nett, wenn du nachfragst, bevor du etwas grundsätzlich in Frage stellst.

    Ich war mir nicht bewusst, etwas grundsätzlich in Frage gestellt zu haben, insbesondere nicht deine Aussagen zu den Squeeze Hooks. Und ich hatte auch keinen Grund zu Nachfrage. Du hast ja nur die Squeeze Hooks (das entnehme ich jedenfalls deinen Posts) - und ich habe nur die Darth Vader / C3PO Cordlocks. Du hast aus meiner Sicht eine Behauptung zu einem Gegenstand aufgestellt, den ich in der Hand hatte und du nicht. Nur diese Behauptung habe ich bestritten.

    Aber jetzt haben wir die offenen Fragen ja geklärt und gut ist.

    Amen.

    Du hast recht - ich habe nur die Darth Vader Cordlocks ausprobiert und ausgemessen. Mir war nicht bewusst, dass die C3POs kleiner sind. Das erklärt aber, warum ich im Kopf hatte dass sie nur mit dünnerer Schnur funktionieren.

    PS: Weshalb schreibst du "nein", wenn ich mir extra die Mühe mache, die Dinger auszumessen?

    Zunächst einmal wusste ich nicht, dass du beide Varianten da und ausgemessen hast. Abgesehen davon hast du aber nur geschrieben:

    Die von dir genannten Cordlocks haben einen Innendurchmesser von 4mm; sie sind also ein ganzes Stück enger.

    Darauf ist die Antwort eindeutig "nein". Die Darth Vader Cordlocks sind nicht enger. Und du hast erst in deinem letzten Post darauf hingewiesen, dass sich die Cordlock-Typen unterscheiden. Das war mir nicht klar.

    Ich habe mir vor einiger Zeit mal die Darth Vader / C3PO Springless Cordlocks bestellt. Wenn der Squeeze Hook die gleichen Öffnungen hat, dann passt er gerade noch so auf 7/64" AmSteel. Aber nur ungespleißt oder geknotet. Man müsste das Teil also vor dem Spleißen aufziehen.

    @Bernd Odenwald - wenn ich für dich Kleinteile mitbestellen soll, dann schick mir am besten sofort eine E-Mail. Die Dutch-Mitarbeiterin die meine Bestellungen bearbeitet ist ab Samstag im Urlaub.

    Metal Mittenhooks hätte ich sogar da. Wenn auch nicht von Dutch.

    In meiner Familie wurde und wird viel mit der Hand gearbeitet. Meine Großmutter hat sogar eine Schneiderausbildung. Meine Mutter hat immer gestrickt, gestickt oder genäht. Ich hatte nie Interesse am Nähen - nur an den Ergebnissen :) Aber schon in der Kindheit hat mir meine Großmutter ein paar Handstiche beigebracht, und in der 6. Klasse musste ich als Mädchen an einer bayerischen Schule mit der Nähmaschine nähen lernen. Später habe ich mich mal ein Jahr lang oder so mit Patchwork beschäftigt, aber habe nie wirklich Feuer gefangen. Das Nähen war für mich immer nur Mittel zum Zweck, und wenn ich konnte, habe ich es auf andere abgewälzt.

    In 2010 habe ich meine erste Hängematte gekauft. Damals wusste ich nicht, dass es nur die erste in einer großen Sammlung war. Eine zweite kam schnell nach, aber mit der war ich wirklich restlos zufrieden. Das Hängemattencamping hat mir nur so gut gefallen, dass ich zu Hause nicht auf die Schlafqualität verzichten wollte. Und das war der Anfang vom Ende, denn aus irgendwelchen Gründen konnte ich das Hängegefühl zu Hause nicht replizieren. Ich habe angefangen, mich intensiv mit Hängematten auseinander zu setzen und neue Hängematten zu kaufen, in der Hoffnung, dass die auch zu Hause funktionieren. Nur fingen Dutch und Ripstopbytheroll an, einen Hängemattenstoff nach dem anderen auf den Markt zu bringen. Mir war schnell klar, dass ich es mir nicht leisten konnte, aus jedem interessanten Stoff eine Hängematte nähen zu lassen. Also habe ich die uralte Nähmaschine ausgegraben und in Betrieb genommen. Sie hat schon nach ein paar Hängematten das zeitliche gesegnet, aber ich bin beim Nähen geblieben. Wirklich gerne nähe ich immer noch nicht, aber die Lust am experimentieren sorgt dafür, dass ich früher oder später doch wieder an der Maschine sitze.

    Klamotten habe ich noch nicht genäht; aber es steht auf meiner Liste. Auf Platz 368. ;)

    Wenn die Schraube an der Spulenkapsel verloren gegangen ist, mit der man die Unterfadenspannung einstellt, dann ist es überraschend, dass du überhaupt noch nähen kannst... Das wäre aber einfach zu fixen: du müsstest dir nur eine neue Spulenkapsel bestellen. Eine neue Nähmaschine würde ich mir deshalb nicht kaufen. Die alten Pfaffs haben ja einen guten Ruf. Und wenn sie gar nicht mehr näht, würde ich mir einen richtigen Mechaniker suchen - keinen Laden der nur verkaufen will.

    400daN sind mehr als alles was Du effektiv zum Hängen einsetzen wirst (1daN entspricht 1kg im Gegensatz dazu vertragen die meisten HM nur ca. 135kg +/-).

    Daher brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Ich nutze die Schienen mit den Doppelfittingen und 90kg Beladung nun schon seit ein paar Jahren. Bisher ist alles fest und ganz und das wird auch sicher so bleiben.

    Da wirfst du vermutlich zwei unterschiedliche Werte zusammen. Normalerweise wird bei Hängematten und Hängemattenzubehör die Kapazität angegeben und nicht die Bruchlast. Häufig ist die Bruchlast ein Fünfaches der Kapazität. Das heisst, wenn der Stoff bei 600kg reisst, wird für die Hängematte eine Kapazität von 120kg angegeben. Das gibt einen Sicherheitspuffer bei suboptimaler Nutzung. Wenn die Hängematte beispielsweise mit einem Aufhängewinkel von 10° aufgehängt wird, und sich der Nutzer dann auch noch in die Hängematte fallen lässt, reisst sie (hoffentlich) nicht gleich, weil sie Sicherheitsreserven hat.

    Man müsste also wissen, ob die 400daN die für die Schiene angegeben sind, die Bruchlast ist. Wenn es die Bruchlast ist, sollte man sich dessen bewusst sein, und entsprechend handeln. Ich mit meinen 65kg Gewicht hätte immer noch einen großzügigen Sicherheitspuffer. Ein 100kg schwerer Nutzer sollte etwas vorsichtiger sein.

    Du kannst auch nochmal versuchen, alle Stellen zu reinigen, wo der Faden entlang läuft. Bei meiner Pfaff muss ich z.B. gelegentlich mal ein sauberes Tuch durch den Schlitz ziehen, wo die Oberfadenspannung reguliert wird. Und ich hatte auch mal ein Fadenrestchen in der Klemme der Spulenkapsel.

    Das ist dann der Zeitpunkt, wo ich mit meiner Maschine zum Nähmaschinen-Mechaniker gehe. Du verwendest kein billiges Garn; die Nähnadel hat die vom Garnhersteller empfohlene Größe; Justierung der Ober- und Unterfadenspannung bringt nichts -- das klingt für mich nach einem Problem mit der Maschine. Was war das letzte Projekt, das du sauber damit genäht hast? Hattest du evtl. einen "Vorfall" (z.B. Nadel abgebrochen, Faden total verklemmt, ...) der für das Nahtbild verantwortlich sein könnte?

    Im Vergleich zum Allesnäher bzw. Mara 100 ist das Mara 70 dick. Klar gibt es noch dickere Garne - aber schon das Mara 70 ist ja kein Haushaltsgarn, das man normalerweise als Endkunde im Nähgeschäft kaufen kann. Die Unterfadenspannung meiner Pfaff 1475 war dafür einfach zu hoch. Der Faden ist nicht mehr gleichmäßig durchgezogen worden sondern hat immer wieder geklemmt. Vielleicht hätte ich die Oberfadenspannung auf Maximum stellen können, aber es hat mir den Hängemattenstoff schon vorher gekräuselt. Und mit der niedrigeren Unterfadenspannung hatte ich dann Probleme bei den normalen Garnen. Seit ich eine Spulenkapsel für jedes Garn habe, hatte ich keine Probleme mehr, die sich mit der Fadenspannung hätten lösen lassen.

    Wenn die anderen Tipps nicht helfen, würde ich die Unterfadenspannung verringern. Wenn man sich die Position der Schraube anzeichnet, kann man ja jederzeit wieder den Werkszustand herstellen.

    Mangels Aufhängemöglichkeiten im Haus (ich habe Angst mir die Wände einzureissen), habe ich die Treem bisher nur einmal im Carport aufgehängt. Leider habe ich es nur 4 Stunden darin ausgehalten, weil die sehr aktive Poserszene hier mich mit aufheulenden Idiotenkarren ständig wieder aufgeweckt hat. Und nachdem der Sommer voll ausgebrochen war, konnte ich den Test wegen des fehlenden Moskitonetzes nicht wiederholen. Wenn ich während der Mückensaison draussen schlafen will, müsste ich ein Netz annähen. Ein Netzsocke wäre mir lieber, aber die doppelte Abspannung macht so eine Konstruktion vermutlich komplizierter als ein angenähtes Netz.

    Die Schwingbewegung hat mir auch bei meinem Schlafversuch sehr gut gefallen. Die Isomatte dagegen weniger. Ich neige dazu damit zu überhitzen, obwohl ich ja eigentlich kalt schlafe. Ich müsste mal ausprobieren, ob der Lynx unter die Treem passt.

    Zum Spleißen der DD-Vari-Loops bin ich auch noch nicht gekommen :( Das ist Punkt 367 auf meiner To-Do-Liste...