Beiträge von Hammock Fairy

    Ich würde kein Gestell mit "Hasenohren" nehmen. Also sowas

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    Bei so einem Gestell bekommst du die Ridgeline nicht gespannt. Und ich finde Warbonnet Hängematten nur mit gespannter Ridgeline bequem. Wie gut die gebogenen Gestelle funktionieren, weiss ich nicht. Ich befürchte aber, dass die Arme dort auch zu stark nachgeben.

    Wenn ich nochmal ein Gestell für zu Hause bestellen würde, würde ich es mit dem Chico Terra in der betreffenden Größe probieren. Als ich das letzte mal gesucht habe, gab es zumindest verschiedene Größen. Ist aber schon ein paar Jahre her.

    Falls du den Thread "Teilbare Stütze für Auto / Motorrad" noch nicht gefunden hast, lies dir den mal durch. Insbesondere "Teilbare Stütze fürs Motorrad". Eine andere Möglichkeit wäre der "Handy Hammock für Arme".

    Tato Gear von Dutchware (was ja vermutlich auch nur über USA zu beziehn wäre)

    Die Turtledog Stands sind ja meistens selbst gemacht und brauchen ja oben die lange stange, sieth auch nicht so optimal aus.

    Der Tato Gear Hammock Stand ist ein Turtledog Stand und hat deshalb auch die gleichen Probleme.

    Tensa4 hört sich ganz gut an, aber wo bekomm ich den her?

    Nur aus den USA. Entweder von Tensa Outdoor direkt, oder bei einem ihrer Händler.

    Handyhammock Ständer hab ich leider keinen gebrauchten gefunden oder neuen gefunden.

    Nachdem Handy Hammock geschlossen hat, hat DD den HH Stand zunächst weiter verkauft. Ich kann ihn aber gar nicht mehr auf deren Seite finden. Sieht so aus, als ob sie ihn aus dem Programm genommen haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine DD gut am HHS aufhängen kann - also ist das vielleicht der Grund.

    Wenn du einen HHS haben möchtest, würde ich barfuß Angebot unbedingt annehmen. Je nachdem was für eine Hängematte du damit aufhängen willst, und wie die Gegebenheiten sind, ist der Tensa4 aber u.U. die bessere Lösung. Der HHS wurde für Wanderer designt; der Fokus lag auf so leicht wie möglich und so klein wie möglich verpackbar. Die Maße sind auf 300cm lange Hängematten zugeschnitten. Man kann den HHS zwar modifizieren um eine 11' Hängematte aufzuhängen, aber je nachdem wieviel Durchhang sie hat, kann es unter dem Hintern knapp werden. Die strukturelle Hängemattenridgeline bekommt man mit diesem Gestell (zumindest mit dem Aufbau wie vorgeschlagen) nicht gespannt. Und wenn du ein Tarp darüber hängen willst, brauchst du entweder Tarpstangen oder zusätzliche Abspannpunkte. Soweit ich weiss, hat Handy Hammock dieses Problem nie gelöst, obwohl es lange Zeit angekündigt war.

    Der Tensa4 ist in allen Punkten überlegen. Bis auf das Gewicht. Du könntest bei Cross Hammock (von Crosshammock) nachfragen, ob er dir vielleicht einen kräftigeren Carbon Tree baut. Vom Packmaß her finde ich den Tensa4 aber in Ordnung. Ich würde mir sogar überlegen, ob ich ihn auf dem Fahrrad mitnehmen würde, wenn ich dafür das Zelt zu Hause lassen kann.

    Wenn es dir nur um die Umstände mit dem Zoll geht - evtl. könnte ich dir den Tensa4 privat besorgen. Ich überlege, ob ich mir etwas Zubehör für meinen Tensa4 bestelle. Ob ich da noch ein Gestell dazu packen lasse, macht für mich keinen Unterschied.

    Ich habe erst letzte Woche zufällig die letzten 3 Delta Ground Anchors im Ausverkauf eines Campingladens vor Ort bekommen, hatte aber noch keine Gelegenheit sie auszuprobieren. Ich bin nächste Woche für ein paar Tage unterwegs und nehme für alle Fälle den Tensa4 mit. Vielleicht bekomme ich die Gelegenheit sie zu testen. Wenn sie die gleiche Haltekraft haben sollten wie die Orange Screws wäre das beeindruckend, weil sie deutlich kleiner sind.

    Nachtrag hierzu: Am Wochenende Abholzettel vom Zoll bekommen (Underquilt von simply light designs bestellt), der "Service" das durch die Post verzollen zu lassen kostet zwischenzeitlich jetzt 28,50€ Gebühr plus 6€ "Auslagenpauschale".

    Die 6€ fallen seit Anfang letzten Jahres auch an, wenn die Post die Sendung unaufgefordert verzollt und zustellt. Das macht Kleinsendungen je nach Bestellwert plötzlich um 21% bis 120% teurer :cursing:

    Hat schon mal jemand versucht einen Underquilt mittels Reißverschluß und evtl. Druckknöpfen an der Hängematte zu befestigen. Gibt es hierzu Erfahrungen? Dann könnte man den Underquilt beim Waschen abnehmen bzw. im Extremfall noch eine Isomatte einlegen.

    Jein. Mit Reissverschluss oder Druckknöpfen habe ich noch keinen Underquilt befestigt, aber ich hatte es mal mit Klemmen versucht. An den Seiten bringt das für das Andrücken gar nichts, weil du die Hängematte quer meist nicht komplett aus streckst. Und oben und unten dürfte es sehr schwierig werden, weil der Underquilt 100% passgenau angebracht werden muss, wenn es kein elastisches Element gibt das Ungenauigkeiten ausgleichen kann. Ist der Abstand minimal zu lang, wird der Reissverschluss gesprengt oder die Druckknöpfe gehen auf. Ist der Abstand minimal zu kurz, hast du wieder Luftblasen. Dazu kommt, dass sich besonders leichte Nylonstoffe über die Zeit noch etwas längen. Meinen Wooki habe ich deshalb neu gewhippt, was das Problem behoben hat. Mit Reissverschlüssen oder Druckknöpfen ist das Anpassen nicht so einfach. Und ich wäre auch vor allem bei leichten, einlagigen Hängematten vorsichtig damit, den Stoff im Bereich der die größte Last trägt zu schwächen.

    Ich halte die Wooki- oder Clew-Konstruktionen für die mit weitem Abstand besten Lösungen, weil sie genau diese Probleme vermeiden, und maximal flexibel sind.

    300€ wären in etwa ok, kann aber wie immer natürlich auch weniger sein.

    Nur für die Hängematte, oder für Hängematte und Tarp?

    Die Warbonnet Eldorado hätte ein integriertes Moskitonetz, und kostet einlagig ohne Aufhängung unter 200€. Das Äquivalent von Dutch wäre die Half-Zipped. In beiden Fällen hättest du noch etwas Geld für ein günstiges Tarp übrig.

    Ansonsten gäbe es noch Hennessy Hammocks. Ich finde sie allerdings schwer und (zu) schmal - und viel günstiger sind sie auch nicht, es sei denn du findest eine gebrauchte. Zumindest stehen die Chancen dafür besser; Dutch und Warbonnet Hängematten werden selten verkauft.

    Von TTTM habe ich ggf. die „Perfect“ gefunden, aber das wären dann gleich 5m (selbst wenn man die scheinbar etwas „großzügige“ Messweise bei TTTM berücksichtigt, scheint mit das doch sehr lang - außerdem findet man in der Größe noch Moskitonetze und „tragbare“ Tarps?

    Du hast das Problem richtig erkannt. Für eine lange Hängematte braucht man einen langen und tiefen Netzsocken (es sei denn, du bist bereit mit einem Teilnetz zu leben), und ein langes Tarp. Deshalb ist mein Motto: So kurz wie möglich, so lang wie nötig. 5m sind für eine Campinghängematte definitiv zu lang. Auch mit 1,94m muss die Hängematte nicht länger als 3,90m sein. Je nach Hängematte sind auch 3,20m ausreichend. Das muss man leider ausprobieren.

    Was ist denn dein Budget? Das ist nicht ganz unwichtig. Wenn du eine Hängematte mit Moskitonetz kaufen willst, die länger als 3m ist, musst du mit 150€ aufwärts rechnen. Wenn du weniger ausgeben willst, müsstest du entweder Glück haben, und eine günstige, gebrauchte Hängematte finden - oder zumindest Teile der Ausrüstung selber nähen.

    Wenn das Seil schon länger benutzt wurde und "nachträglich" noch was gespleißt werden soll, kann das sein, dass sich die einzelnen Fasern schlechter auseinander halten lassen, aber wenn das Seil direkt von der Rolle kommt (also im Regelfall) funktioniert es damit wunderbar.

    Ich spleiße zu 99,9% neues Seil. Es kommt ganz selten vor, dass ich etwas aus einem Stück gebrauchten Seil spleiße. Das sind dann ausschließlich Übungsstücke oder Prototypen. Das "Dyneema Seil PRO ø3mm 12-fach geflochten" habe ich aber nur neu verspleißt. Beim spleißen selbst konnte ich es meist vermeiden, Fasern zu ziehen. Allerdings hat das deutlich mehr Konzentration und eine saubere Technik erfordert. Ich habe mehrfach Stücke entsorgt, weil ich einen Moment abgelenkt war, oder die Spleißnadel eine rauhe Stelle hatte und plötzlich Fasern mitgezogen wurden. Und leider war die Geschichte nach dem Spleißen nicht erledigt. Ich habe mir öfter Fasern gezogen, wenn das Seil mit rauher Rinde in Kontakt kam. Dafür waren mir Zeit und Geld zu schade, deshalb bin ich zurück zu AmSteel gewechselt.

    Wo hast du dein Seil gekauft? Das ist das "Liros D-Pro" in welcher Stärke? Hast du einen Vergleich zu dem Seil das Kanirope als "PRO" verkauft? Es würde mich interessieren, ob es nicht doch eine gute Alternative zu AmSteel gibt. Wenn es nicht das gleiche Seil ist, bestelle ich mir gerne mal ein paar Meter. Die Seile von Kanirope, ExTex und Trekking Lite Store habe ich aber aufgegeben.

    wenn du einen Segelladen in deiner Nähe hast (so verstehe ich dein "hier" besorgen) kannst du auch mit Liros - D-Pro ganz schöne Ergebnisse erzielen und das hat ganz ähnliche Bruchlasten wie dein Kevlarseil (bei 3mm 950 daN)

    Soweit ich weiss, ist das Dyneema Seil das Kanirope verkauft von Liros. Ich habe damals mal eine Rolle "Dyneema Seil PRO ø3mm 12-fach geflochten" bestellt, und fand, dass es - im Vergleich zu AmSteel - schwierig war, beim Spleißen keine Fasern zu ziehen.

    Nicht Dyneema / UHMWPE ist schlecht zu spleißen - die Dyneema / UHMWPE Seile von deutschen Herstellern (Kanirope) lassen sich nicht so schön spleißen. 7/64" AmSteel lässt sich super spleißen. Und du musst AmSteel nicht aus Amerika bestellen. Das gibt's auch bei mir.

    Soweit ich weiss, ist Kevlar noch UV-empfindlicher als Dyneema. Die Leute die Kevlar-Baumgurte verwenden, müssen sie wohl alle 1-2 Jahre ersetzen. Ich habe auch noch nie gehört, dass jemand Whoopie Slings aus Kevlar gemacht hätte. Das müsstest du ausprobieren und berichten.

    In letzter Zeit ist viel über Nähprobleme und Nähmaschinen geschrieben worden. Ich finde es immer interessant zu erfahren, welche Nähmaschine(n) andere DIYer verwenden oder verwendet haben. Deshalb ein paar Fragen:

    • Mit welcher Nähmaschine näht ihr derzeit?
    • Wie lange näht ihr schon mit der aktuellen Maschine?
    • Mit welchen Nähmaschinen habt ihr davor genäht?
    • Welche guten und schlechten Erfahrungen habt ihr mit den jeweiligen Maschinen gemacht?
    • Wenn ihr plötzlich keine Nähmaschine mehr hättet, und euch nur eine anschaffen dürftet - für welche würdet ihr euch entscheiden und warum?
    • Wäre das die gleiche Maschine wenn Geld kein Rolle spielen würde?

    Besonders interessant sind natürlich Erfahrungen von Leuten die mehr als eine Nähmaschine haben bzw. hatten oder nutzen. Erfahrungen mit nur einer Maschine sind aber auch hilfreich.

    Interessanter Fund, Danke. Dann hätte wilsonbmw aus seiner Hennessy entweder nicht die richtige Faltung heraus gelesen, oder Hennessy hat sein Whipping später verändert. Hast du das patentierte Whipping ausprobiert? Sieht es anders aus und/oder liegt es sich anders? Ich habe bisher nur das auf Hammockforums beschriebene Hennessy Whipping verwendet. Da der Faltenwurf genauso aussieht wie bei meiner Hennessy Safari, hatte ich nie Zweifel an der Beschreibung. Wenn ich Zeit habe, werde ich mal eine Hängematte mit beiden Faltungen machen und schauen, ob man einen Unterschied sieht.

    Ich glaube, Mittagsfrosts Skizze stimmt nicht ganz bzw. ist die abgewandelte Version die Originalversion. Hier sind Fotos aus Hammockforums, die dir hoffentlich weiterhelfen.

    Stoff in der Mitte Längs markieren und beide Seiten zur Mitte hin falten. Die Liegeseite zeigt nach oben.

    DSCF2288.JPG

    Gefalteten Stoff auf den Rücken drehen. Die Liegeseite zeigt zum Boden.

    DSCF2290.JPG

    Die Seiten wieder zur Mitte hin falten, aber auf dem Rücken.

    DSCF2291.JPG

    Widerholen.

    DSCF2293.JPG

    Wiederholen.

    DSCF2294.JPG

    Im letzten Schritt beide Hälften zusammenklappen.

    DSCF2297.JPG

    Das Ergebnis sollte so aussehen:

    DSCF2299.JPG


    Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich bei breiteren Stoffen ein oder zwei Rückenfaltungen mehr gemacht. Ansonsten wäre das Päckchen zu breit gewesen.