Beiträge von Hammock Fairy

    Ich würde immer die Isolierung wählen, die für mich den überwiegenden Teil der Zeit am besten funktioniert. Wenn ich beispielsweise 20 Nächte bei Temperaturen zwischen 20°C und 0°C draussen schlafe, und 5 Nächte bei unter 0°C bis -10°C, würde ich einen 3-Jahreszeiten-Wooki wählen und im Winter zusätzlich eine Isomatte mitnehmen. Ansonsten müsste ich meist mehr mitschleppen als ich brauche.

    Wenn dir das zusätzliche Gewicht egal ist, ist es aber meist kein Problem, etwas mehr Unterisolierung zu haben als man braucht. Natürlich kommt irgendwann der Punkt, wo einem zu warm ist - aber der kommt wesentlich später als bei einem Top Quilt / Schlafsack.

    Ansonsten hängt es davon ab, wie warm oder kalt du schläfst. Wenn du normal bis warm schläfst, ist der 20°F Wooki eine gute Wahl. Wenn du normal bis kalt schläfst, würde ich den 0°F Wooki nehmen. Es gibt aber auch noch Zwischenstufen und die Möglichkeit mit Overfill zu arbeiten.

    Paypal hat nichts mit der Transportversicherung zu tun. Die erstatten dir das Geld und holen es sich sofort von RbtR zurück. Wenn RbtR nicht auf den Kosten sitzen bleiben will, müssen sie vermutlich einen Fall bei USPS auf machen. Genauso würde es auch funktionieren wenn eine deiner Hängematten auf dem Versandweg verloren geht. Du musst dann einen Nachforschungsantrag bei deinem Versender stellen und darauf hoffen, dass sie das Paket entweder wiederfinden oder dir den Schaden ersetzen. Ärgerlich und zeitaufwändig ist das immer. Aber der Kunde kann ja am wenigsten dafür.

    Was ich unangenehm finde ist, dass letztlich ausländische Unternehmen haften müssen, weil bei uns die Zollabfertigung nicht funktioniert.

    Ich gehe davon aus, dass die internationalen USPS-Sendungen alle versichert sind. Dementsprechend sollte USPS auch für den Schaden aufkommen. Aber das muss der Auftraggeber (in diesem Fall RbtR) mit USPS klären.

    Bei mir hat das USPS-Tracking - mit kleinen Verzögerungen - ansonsten immer funktioniert.

    Dann hattest du Glück. Ich hatte im August gerade wieder 6 USPS-Pakete und nur bei einem hat das Tracking bis zum Ende funktioniert. Bei den anderen endeten die Updates irgendwann zwischen dem Verlassen der USA und der Weiterleitung vom Frankfurter Zoll. Es sind aber alle wohlbehalten aufgetaucht. Allerdings erschwert das unzuverlässige Tracking die Zollanmeldung ungemein, da ich nur noch raten kann, für welche Bestellung die Zollbenachrichtigung nun gilt :/

    Einige Mitglieder im Hammockforums.net haben jedoch davon abgeraten, die Heringe fest mit der Schur zu verbinden - weil je nach Spannung daraus Geschosse werden könnten, die das Tarp dann beschädigen "könnten".

    Ich sehe das eigentlich nicht als grösseres Problem, zumindest ist es nicht sicher, dass sich der Hering im Fall der Fälle vom Abspannseil löst - könnte somit trotzdem Richtung Tarp geschleudert werden.

    Das ist - soweit ich weiss - nur dann ein Problem, wenn du "selbstspannende" Tarpleinen verwendest, bei denen das elastische Element am Hering-Ende sitzt. Da fliegt dir der Hering schnell mal um die Ohren, was nicht nur zu Tarpschäden führen kann. Und es ist unerheblich, ob der Hering fest mit der Abspannleine verbunden ist oder nicht. Lediglich die Flugweite ändert sich.

    Wenn du Hookworms verwendest, solltest du keine Probleme mit unbeabsichtigten Geschossen haben, da die Leine zwischen Shock Cord und Hering meist lang genug ist.

    Fagorian - das hängt komplett davon ab, wie breit der Stoff ist (denn in dem hochgezogenen Bereich kann man nicht mehr wirklich liegen), und wie hoch du die Wände haben willst. Du müsstest also ausprobieren, was dir am besten gefällt. Wenn ich mich richtig erinnere, waren meine Kurven am Ende nicht mehr tiefer als 2cm.

    Du kannst Kyle antworten, dass du das Paket nur vom Zoll abholen kannst, wenn es

    1. bei deinem örtlichen Zollamt angekommen ist, und du

    2. eine schriftliche Benachrichtigung erhalten hast.

    Die Sendung ist laut Tracking aber beim Frankfurter Zoll liegen geblieben. Da kannst du meines Wissens nach gar nichts tun.

    Du schreibst, dass deine Bestellung einen Wert im dreistelligen Bereich hat. Kann es sein, dass der Wert unter 150€ ist? Seit die Post 6€ für den "Service" der Verzollung berechnet, hatte ich schon sehr häufig wochenlange Verzögerungen. Bisher aber noch nicht über einen Monat. Das USPS Tracking war in den letzten Monaten auch äußerst unzuverlässig.

    Was mir auch schon ein paar mal passiert ist, ist dass ein Postbote Zoll-Pakete einfach irgendwo am Haus abgelegt hat. Glücklicherweise wohne ich in einer Sackgasse, wo nur ein Nachbar vorbei kommt. Da wird nichts mitgenommen. Wenn ich in einem Mietshaus in der Stadt wohnen würde, wären die Pakete wohl verloren gegangen.

    Insofern würde ich Kyle mitteilen, dass du nichts ohne einen Zollbescheid tun kannst, und einen Antrag auf Käuferschutz stellst - es sei denn er hat einen besseren Vorschlag.

    Mittlerweile habe ich eine zweite Nacht in der Ninox verbracht. Diesmal habe ich aufgepasst, dass ich mit dem Kopf weiter vom Rand entfernt gelegen habe. Die Nackenschmerzen blieben aus, aber dafür hat sich die Liegefläche unebener angefühlt. Vermutlich lag ich in der ersten Nacht mit dem Torso im V und nicht über der mittleren Erhebung vom W.

    Nach meinem Urlaub werde ich nochmal ein paar Nächte in der Ninox verbringen, um ein faires Urteil zu fällen. Für den Moment habe ich den Test ausgesetzt, weil ich Erholung und guten Schlaf dringend nötig habe, und die Ninox einfach zuviel Aufmerksamkeit erfordert. Bisher ist das einzige, was mir wirklich gut gefällt der Stoff. Meine Vermutung ist, dass die Ninox ohne den ganzen Hokuspokus eine bessere Hängematte gewesen wäre.

    Wärst du denn bereit das gathered end einmal zu öffnen und den Tunnelzug zu präsentieren?

    Nein, denn dann müsste ich die eingenähte Gurtschlaufe zerschneiden. Die Kurve ist meiner Meinung nach ohnehin nicht besonders gut gewählt. Auch die Ninox ändert meine Meinung nicht: wenn man den richtigen Stoff verwendet, sind geformte Enden unnötig. Ich habe über 20 Prototypen mit verschieden geformten Enden gebaut, und ich habe kommerzielle Hängematten mit geformten Enden gekauft (Hammock Bliss Sky Tent, Pak-It-Lite ReconMN, Simply Light Designs Streamliner, Sierra Madre Research Ninox) und getestet - und keine ist einfach zu nutzen oder bequemer als diverse normale Gathered End Hängematten.

    Ja, der UQP schützt den Underquilt vor Schmutz, Nässe und Beschädigungen (in Maßen). Aber ich habe jahrelang keinen UQP verwendet, und meine Underquilts waren trotzdem nicht erkennbar schmutzig oder nass, und beschädigt habe ich sie auch nie beim normalen hängen. Ich mag UQPs in erster Linie wegen des zusätzlichen Windschutzes, und sie sind eine Rückversicherung vor allem dann, wenn ich mal einen Underquilt verleihe.

    Noch ein paar Worte zum „mondförmigen“ Packsack:

    Ich finde der passt sich im Rucksack besser der Kontur an als ein runder Beutel. ;)

    Ich finde, am besten passt sich ein leicht überdimensionierter Packsack an. Ich kann mir vorstellen, dass der Moonbag als Kissen ganz gut funktioniert (dafür ist der Stoff auch besser geeignet) - als Packsack finde ich ihn aber nur nervig. Die Öffnung an dem einen Ende ist sehr klein, was das Durchfädeln erschwert. Natürlich kann man den Sack eingefädelt lassen - aber dann ist die Kissenfunktion dahin. Und ich zwicke beim Schließen des Reissverschlusses immer Hängemattenstoff mit ein. Mit etwas Übung mag das Stopfen relativ schnell gehen - aber ein normaler Packsack lässt sich schneller befüllen. Wenn ich eine TTTM regelmäßig im Einsatz hätte, würde ich den Packsack gleich nach der Aufhängung austauschen.

    Ich mache keinen Unterschied zwischen einer und mehreren Übernachtungen. Wenn ich die Ausrüstung über längere Strecken (mehr als 1 km) schleppen muss, kommt mein leichtestes Set-Up zum Einsatz:

    • 1.7 SL Warbonnet Blackbird
    • 0°F Wooki +3oz
    • 20°F Zpacks Schlafsack
    • Daunenkissen (ohne gibt es Nackenstarre)
    • Tarp je nach Wetter
    • Windschutz je nach Wetter

    Wenn weder Gewicht noch Packvolumen ein Problem sind nehme ich eine schwerere Hängematte mit:

    • 1.7 DL Warbonnet Blackbird
    • 0°F Wooki +3oz
    • 25°F Western Mountaineering Alder MF Schlafsack
    • 10°C Tropic Traveler Silk Schlafsack
    • Daunenkissen
    • Tarp je nach Wetter
    • Windschutz je nach Wetter

    Andere Hängematten verwende ich nur für Tagesausflüge oder zu Hause.

    Sieht fast aus wie eine Variation von der Chrysalis Brückenhängematte. Ich habe eine Chrysalis und mir gefällt der Zeltüberzug überhaupt nicht. Es wird schnell stickig darin, und wenn man mehr Luft haben will, muss man das "Zelt" öffnen und lässt damit leider auch Mücken rein. Bei höherer Luftfeuchtigkeit wird es in der Hängematte schnell feucht. Und wenn es regnet, wird man beim Ausstieg nass, weil der Regenschutz unmittelbar an der Kante der Hängematte endet. Zwar scheint man beim Haven Tent die Seiten auch im Porch Mode abspannen zu können - aber ich konnte nicht zweifelsfrei erkennen, ob man die dann entstandene Öffnung mit einem Netz sichern kann. Der Regenschutz scheint auch fest mit der Hängematte verbunden zu sein. Was die Frage aufwirft: wird die Hängematte nicht nass, wenn man sie zusammen mit dem Regenschutz einpacken muss? Angaben zu den verwendeten Materialien finde ich nicht. Ist etwa die ganze Hängematte aus einem wasserdichten Stoff? =O

    Alles in allem macht das Design einen unausgegorenen Eindruck. Da würde ich zu warten und andere Testkaninchen spielen lassen. Nach meinen Erfahrungen mit der Ninox habe ich den Eindruck, dass Kickstarter gerne missbraucht wird, um sich Forschung und Entwicklung zu sparen.

    Ich denke, das Geld spare ich besser für eine Townsend Bridge.

    Hammock Fairy könntest du mal noch Bilder zu deiner Wooki-Aufhängung posten, bitte?

    Siehe hier.

    Als ich das Video von WB angeschaut habe, dachte ich schon, dass die Aufhängung, so wie sie gezeigt wird, ziemlich straff ist.

    Nein, die originale Aufhängung ist nicht zu straff. Ich habe lediglich das fette Gummiband zerrissen, und habe Shock Cord ausprobiert, weil ich es da hatte. Bisher hat das mindestens genauso gut funktioniert. Mittlerweile verwendet Warbonnet kürzere Gummibänder die mit Hilfe eines simplen Ankerstichs am Wooki befestigt werden. Meine Version ist nicht von Warbonnet abgesegnet - die Verwendung erfolgt also auf eigenes Risiko.

    Ich glaub, ich brauch dann doch einen UQP?

    Warum? Ein UQP ist absolut optional.

    Ich finde, dass man an beiden Enden mehr Spielraum hätte zugeben können um das Anzippen zu erleichtern. Besonders am Fußende spannt der UQP etwas, weil der Stoffknoten vom Wooki dazu kommt. Allerdings habe ich bei mir schon lange das dicke Gummiband gegen ein 3mm Shock Cord ausgetauscht, und den Wooki zusätzlich kürzer gewhippt. Außerdem verwende ich einen T-Stopper statt des Micro Biners, denn da hat es mir schon mehrere aufgebogen. All diese Modifikationen haben zu Folge, dass der Stoffknoten etwas weiter unten sitzt und etwas mehr Platz ist. Ich hoffe das reicht um den Reissverschluss zu entlasten...

    Vom UQP mit Doppelreissverschluss wuerde ich im uebrigen erstmal Abstand nehmen, da dieses Konzept noch nicht wirklich ausgereift scheint. Einem Mithaenger und mir sind letztes Wochenende die Reissverschluessenden (Fussseite) an unseren HM gebrochen und die Matten gehen jetzt erstmal zurueck zu Warbonnet.

    Interessant. Wo ist der Reissverschluss gebrochen? Hast du da vielleicht ein Foto? Ich verwende seit ca. einem halben Jahr einen UQP mit Doppelreissverschluss - bisher sieht noch alles gut aus. Ich habe die Wooki-Aufhängung allerdings etwas abgeändert; vielleicht wirkt dadurch weniger Kraft auf den Reissverschluss.