Beiträge von Hammock Fairy

    Der Querbalken hält ggf. auch eine 90° Hängematte aus, kann ich mir vorstellen. Aber ggf. würde ich da sicherheitshalber noch Flacheeisen hochkant dazuschrauben über die ganze Länge, dann ist man sicher auf der sicheren Seite (Metall könnte ich ausrechnen, Holz leider nicht mangels Erfahrung).

    Die Konstruktion gefällt mir! Wenn ich keine Möglichkeit finde, einen soliden 3m langen Balken zu transportieren, werde ich auf die Idee mit den Gewindestangen zurück kommen.

    Das Bett muss aber noch weg - das stört ja beim abhängen ^^

    Wäre da kein Platz für ein 3 Punkt Alu Truss an der Wand?

    Darüber habe ich auch nachgedacht. Aber eine 3-Punkt Traverse nimmt deutlich mehr Platz weg als ein simpler Holzbalken, und bei den 2-Punkt Traversen die ich gesehen habe, war nur eine niedrige Tragkraft angegeben. Es wäre auch schwierig, die Traverse passgenau zu bekommen. Die Elemente sind auf ganze oder halbe Meter genormt. Ich weiss nicht, ob man die einfach kürzen kann. So oder so wäre das teurer und mehr Aufwand als eine simple Balkenkonstruktion.

    Was besser aussieht ist vermutlich Geschmackssache. Die Hängebalken die ich für die GE-Aufhängung installiert habe sehen ehrlich gesagt besser aus als die restliche Wohnung. Wenn der Anbau unbewohnbar wird, könnte ich eine Hängematten-optimierte Wohnung aus Balken bauen. Das sähe mit Sicherheit schicker aus als das was ich jetzt habe ^^

    Dann ist doch die Decke bestimmt eine Holzbalkendecke. Bei mir hat es gut funktioniert, in die Deckenbalken Gerüsthaken einzudrehen im Abstand von ca 3 m. Natürlich müsste man erst wissen, wo die Balken verlaufen.

    Die Zimmerdecke ist mit Holzpaneelen verkleidet. Um herauszufinden was darunter ist, müsste ich die Verkleidung abnehmen. Das ist mehr Aufwand als ein Gestell zu bauen. Außerdem habe ich das unangenehme Gefühl, dass ich nicht wissen will was darunter liegt. Das ist wie wenn der Zahnarzt die Plombe herausbohrt: darunter tun sich häufig Abgründe auf =O

    Das Cloudburst ist auch in 11' gigantisch. Ich hatte es beim letzten Treffen über die 12' Traveler XXL gehängt, weil ich einfach nichts längeres da hatte. Obwohl ich es zuvor ein paar mal bei schönem Wetter verwendet hatte, war ich trotzdem über das Ausmaß vom Wetterschutz überrascht. Bei Hex-Tarps geht eben unten doch sehr viel Schutz verloren. Natürlich hat das Cloudburst keine Türen. Deshalb kann am Kopf- und Fußende immer Regen unter das Tarp geweht werden.

    Wenn man für die Ridgerunner ein Tarp mit Türen haben will, bei dem sich die Türen komplett schließen lassen (das Aufhängedreieck ist dann komplett unter dem Tarp), empfiehlt Warbonnet das 13' Superfly. Ich habe dieses Monster noch nicht gesehen, plane aber demnächst ein paar 13 Footer (Superfly und Thunderfly) für meine Ridgerunner-Kunden mitzubestellen. Die Koma ist ja nur 10cm länger und dürfte ebenso gut abgedeckt werden.

    Muss es wirklich Edelstahl bei Metall sein?

    Nein, es muss kein Edelstahl sein. Ich bin nur davon ausgegangen, dass Stahl robuster ist als Aluminium - und verzinkte Rohre sind mir dann doch etwas zu hässlich.

    Wenn Geld keine Rolle spielt kannst du dir auch das Holz oder Edelstahl in der entsprechenden Länge liefern lassen.

    Geld spielt natürlich eine Rolle. Ansonsten würde ich mir etwas vom Fachmann schreinern oder schweißen lassen.

    Was ich damit sagen will: Ein Alu-Vierkant könnte eine leichte, günstige Alternative darstellen um das ganze auch wirklich einfach auf und abbauen zu können.

    Ich will kein Gestell, das ich täglich auf- und abbauen muss. Die Aufhängung muss aufgebaut möglichst platzsparend und bombensicher sein. Das sind die Prioritäten.

    Wenn nicht an einem Stück könntest du zwei Teile, in der Mitte mit einem größeren Durchmesser passenden Stück zusammenstecken/ verbinden und vernieten/ verschrauben.

    Ja, darauf würde es bei Rohren wohl hinaus laufen.

    Über die benötigte Dicke kann ich dir keine Auskunft geben aber du könntest einfach Mal bei Gemmel-Metalle anrufen und dich bezüglich Bruchlasten beraten lassen.

    Danke für den Tipp! Wenn es mit dem Holz nicht klappt, werde ich mich in die Thematik einarbeiten.

    Könntest du nicht einfach in die Decke gehen? Ist doch bestimmt Beton. Dort zwei Anker zu setzen ist recht einfach. Bei Interesse kann ich dir die Anker und Schraubösen gerne zusenden.

    Wenn ich wüsste, aus was für einem Material die Decke ist - und ob sie einer derartigen Belastung gewachsen ist - könnte ich diesen Weg evtl. gehen. Leider ist meine Wohnung ein Anbau, der von talentfreien Möchtegern-Heimwerkern ursprünglich mal schwarz gebaut wurde. Dem Anschein nach hatten sie keine Ahnung von Tuten und Blasen und haben an Material genommen was sie so herumliegen hatten oder möglichst kostengünstig bekommen konnten. Mittlerweile bröckelt es an allen Ecken und Enden. Ich habe mein erstes Hängemattengestell bewusst überdimensioniert, weil ich ganz einfach Angst hatte, dass ich unter Umständen die Wände einreisse. Selbst nach 6 Jahren würde ich niemand anderen an dem Gestell hängen lassen, auch wenn es bisher gut gehalten hat.

    Danke aber für das nette Angebot :)

    Ich glaube, dass du das Gestell so bauen kannst, wie in deiner Skizze. Nur würde ich darauf achten, dass die beiden Aufhängepunkte der Querhängematte gleich weit von den vertikalen Stützen entfernt hängen. Natürlich kann man sie auch so befestigen wie abgebildet, dass also ein Punkt sehr weit links und der andere fast in der Mitte der Querstrebe fixiert wird

    Das ist leider nicht möglich, da auf der einen Seite ein Sofa steht, das ich derzeit noch nicht wegräumen kann bzw. will. Wie gesagt sind meine Optionen leider sehr beschränkt. Wenn ich eine 90° Hängematte aufhängen will, bleibt mir eigentlich nur ein knapp 2m x 4m großer Bereich.

    Ich finde allerdings, dass man sich mit so einer Konstruktion doch das Zimmer verschandelt.

    ^^ Glaub mir, das Gestell verschandelt das Zimmer noch am geringsten. Da habe ich ganz andere Probleme...

    Einen Tensa 4 oder Carbon Tree immer auf und abzubauen, ist aber auch keine Option. Mit geeigneten Befestigungen sollten die Wandanker auch in Porenbeton halten.

    Den Tensa4 habe ich ja bereits ausprobiert, und auf Grund der 2m Deckenhöhe und des begrenzten Platzes müsste ich ihn täglich komplett auf- und abbauen da ich ihn nicht klappen kann. Ich konnte ihn überhaupt nur aufbauen, indem ich die Stangen in der Endstellung zusammen gesteckt habe. Und wenn er aufgebaut ist, kann ich nicht mehr um das Gestell herum gehen, sondern muss quasi mitten durch um auf die Toilette zu gelangen. Für ein paar Nächte könnte ich damit leben - aber das ist kein Dauerzustand.

    Dazu kommen noch zwei weitere Probleme. Für GE Hängematten finde ich den Tensa4 genial - aber für 90° Hängematten ist er suboptimal. Ich konnte ihn nicht so einstellen, dass ich nicht bei jeder größeren Bewegung mit den Füßen gegen die Stangen gestoßen bin. Nur wenn die Hammock Tent exakt mittig hing, hatte ich eine Handbreit Abstand. Mit der Exped Ergo und der Amok Draumr dürfte der Aufbau in meinem Zimmer gar nicht funktionieren. Desweiteren hattest du mir auf dem Treffen am Silbersee ja bestätigt, dass auch dein Carbon Tree diese Kippbewegung macht, wenn man sich von einer Seite auf die andere Seite dreht. Damit möchte ich mich aber zu Hause nicht abfinden, wenn es eine stabilere Lösung gibt.

    Meinen Tensa4 habe ich gleich als erstes ausprobiert, denn das wäre die einfachste Lösung gewesen. Aber zum einen war es schwierig ihn in den beengten Verhältnissen auf- und abzubauen. Zum anderen musste ich die 90° Hängematte genau mittig aufhängen, um im Kopf- und Fußbereich nicht mit den Stangen zu kollidieren. Die Folge war, dass der Tensa4 beim Seitenwechsel über den Schwerpunkt gekippt ist. Das Gestell konnte auf Grund der niedrigen Decke zwar nicht zusammenklappen, aber das Gefühl bei bestimmten Bewegungen kippen zu können hat mich leider erfolgreich vom Schlaf abgehalten.

    Damit ich endlich meine 90° Hängematten zu Hause verwenden kann, muss ich eine neue Aufhängemöglichkeit bauen. Leider eignet sich meine Wohnung extrem schlecht für Hängematten, weil sie ungünstig geschnitten ist, und die Wände aus Porenbeton sind. Abgesehen davon sind an den ungünstigsten Stellen Türen und Fenster :rolleyes:. Um meine GE Hängematten aufzuhängen musste ich am Fußende eine H-Konstruktion aus Balken bauen. Die I-Balken sind an 32 Punkten in die Wand gedübelt; die Hängematte hängt am Querbalken (der über eine Tür geht). Am Kopfende hatte ich etwas bessere Möglichkeiten und habe dort einen I-Balken als Baumersatz anbringen können. Leider sind die Aufhängepunkte ca. 4m weit auseinander: gut für eine GE-Hängematte - weniger gut für eine 90° Hängematte. Ganz abgesehen davon, dass ich wegen Möbeln auch nicht quer hängen kann.

    Seit 2 Jahren denke ich jetzt immer wieder darüber nach, wie ich die Aufhängepunkte für die 90° Hängematten am besten konstruiere. Da ich sehr wenig Platz habe, und den Hängeplatz tagsüber auch als Arbeitsplatz benötige, scheidet ein Gestell wie der Pipe Stand aus. Ich müsste den jeden Abend aufbauen und jeden Morgen abbauen um den Platz noch anderweitig nutzen zu können. Am einfachsten ist es vermutlich, links und rechts in die ca. 3m weit entfernten Wände Balken zu dübeln, und einen Querbalken auf L-Halterungen zu legen, die in die Wandbalken geschraubt sind. Die Aufhängung würde dann komplett am Querbalken befestigt werden.

    Lange Vorrede, kürzere Fragen: der Querbalken muss ca. 3m lang sein, und muss mein ganzes Gewicht tragen. Mit einem Sicherheitsfaktor von 5 sollte er bis mindestens 350kg halten. Mir wäre es lieber, er bricht oder verbiegt sich auch nicht bei höheren Belastungen. Die Balken für die GE-Hängematten sind 5,5cm x 5,5cm breit und aus ziemlich astigem Fichtenholz. Dem würde ich bei dieser Anwendung (3m zwischen den Stützpunkten) eher nicht trauen. Aber ich bin kein Holz-Experte. Wenn ich einen soliden Balken verwenden würde, wie dick müsste der sein, und welches Holz würde sich dafür am besten eignen?

    Da ich den Balken irgendwie zu und in meine Wohnung transportieren müsste, was auch ein Problem wäre, habe ich überlegt, ob ich mir nicht einen "Balken" aus kürzeren und schmaleren Brettern zusammen schraube. Zum Beispiel aus 2cm (?) x 6cm (?) x 150cm Holzlatten, die ich "verzahne" und mit 2-3 starken Schrauben fixiere. Ist so eine Konstruktion stabiler bzw. stärker als ein Balken? Würde die Stärke für mein Vorhaben ausreichen? Ich dachte an Eichenbretter.

    Oder wäre es besser, auf Metallstangen zurück zu greifen? Auch da wäre die Länge ein Problem, und ich müsste wahrscheinlich mehrere Stangen verbinden. Vermutlich Leiter-förmig. Und da ich nicht schweissen kann, wären Relingverbinder eine Option. Die Frage ist, welchen Durchmesser und welche Wandstärke müssten die Edelstahlrohre haben? Relingverbinder gibt es für 22mm, 25mm und 30mm Rohre.

    Ich hoffe hier hat irgendjemand mehr Ahnung von Holz und/oder Metall als ich :)

    Willkommen im Forum!

    Für deine Fragen solltest du am besten einen neuen Thread aufmachen damit der Vorstellungsthread nicht zu weit abgleitet. Nur ganz kurz: bei einer simplen, einlagigen, netzlosen Hängematte kann man wenig falsch machen. Aber mit einer fertigen Hängematte kann man eben sofort abhängen. Und ich lerne auch immer von gut gemachten Produkten. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, wirf eine Münze :)

    Nachtrag:

    wo aufgrund der Spleißlängen eine relativ hohe Mindestgesamtlänge entsteht.

    Das kann ich nicht bestätigen. Ein Continuous Loop der kleiner ist als es mit korrekten Spleißlängen möglich ist, ist für die Aufhängung sinnlos. Zumindest wenn du ihn durch den Tunnelzug ziehen oder um die Hängematte legen möchtest.

    Dog Bones kann man zwar nicht beliebig kurz machen, aber wenn du sie doppelt legst, können sie kürzer sein als Continuous Loops. Gleichzeitig verdoppelt sich die Stärke bei unwesentlich mehr Material.

    1. Was sind die Vor- und Nachteile von Continous Loops bzw. Dogbones?

    Vor- und Nachteile von Continuous Loops vs. Dog Bones?

    Continuous Loops sind schneller zu spleißen als Dog Bones, und man kann Hardware wie z.B. Whoopie Hooks oder Klemmschnallen einspleißen. Allerdings gibt es für meinen Geschmack keine befriedigende Lösung die Enden zu verbinden. Siehe dieses Video:

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    Schöner sind sie mit der nicht gesicherten Kreuzung. Aber sie sind leider nicht so sicher. Mit dem Brummellock sind sie sicherer, aber es bleibt ein unschöner Knubbel.

    Wenn man Dog Bones wie Continuous Loops verwendet (einmal falten und das geschlossene Ende durch beide Öffnungen ziehen), ist der einzige Nachteil, dass Hardware beim Abnehmen abfallen kann. Und da man zwei Kreuzungen spleißen muss, sind sie zeitaufwändiger. An meinen eigenen Hängematten verwende ich eigentlich nur noch Mini Dog Bones (Dog Bones mit kleinen Öffnungen) oder Evo Loops.

    2. Warum werden diese üblicherweise aus spleißbarem Schurmaterial ("Dyneema") hergestellt, wo aufgrund der Spleißlängen eine relativ hohe Mindestgesamtlänge entsteht. Wäre es nicht besser, dafür z.B. Paracord (oder ein anderes knotbares Schnurmaterial) zu verwenden und die gewünschte Form in der gewünschten Länge zu knoten?

    Weil Knoten die Bruchkraft in vielen Fällen stärker herabsetzen als richtig ausgeführte Spleißverbindungen, und weil gespleißte Seile besser aussehen und auch nutzerfreundlicher sind. Eine gespleißte Schlaufe lässt sich einfacher durch Tunnelzüge ziehen, weil sie dünner ist und keine abstehenden Enden hat.

    Paracord verwendet man für die Hängemattenaufhängung auch nicht so gerne, weil es sich stark dehnt. Bei kurzen Seillängen kann man das zwar vernachlässigen, aber mir ist eine dehnungsarme Aufhängung immer lieber.