Beiträge von Hammock Fairy

    Er scheint wirklich komfortabel zu sein von dem was man liest.

    Nur wie es unterm Gefrierpunkt aussieht, die Füllmenge ist ja eher wenig im Vergleich zu anderen UQS, hab ich noch nicht erlesen können.

    Hast du g/cm3 verglichen oder nur Underquilt A hat 300g Daune vs. Underquilt B hat 250g Daune? Die Füllmenge alleine sagt gar nichts aus wenn man einen großen Quilt mit einem kleinen Quilt vergleicht. Und der Wooki hat eine viel kleinere isolierte Fläche als andere Underquilts weil der Trägerstoff nicht isoliert ist.

    Der 20° F Scheint für TreeGirl bis 19° + zu funktionieren für dich bis -6°

    Das ist eine mehr als inhomogene Erfahrung :/

    Wenn du eine extrem kalte Schläferin bist, kannst du meine Erfahrungen als Referenzpunkt nehmen. Wenn du ein normal temperierter Schläfer bis, treffen Mittagsfrost s Erfahrungen wohl besser zu. Ich habe selbst im Hochsommer ein 0° Wooki mit Overfill unter meiner Campinghängematte hängen. Für 99,9% aller Hänger wäre das Folter ^^

    Das ist dann in der Tat ein gutes Angebot.

    Was findet ihr bei Hennessy Hammock am außergewöhnlichsten/ interessantesten zu shoppen?

    Außergewöhnlich? Eigentlich nur die "Classic"-Variante mit dem Loch-Eingang. Kaufen würde ich mir das aber selber nicht.

    Grundsätzlich ist die Hennessy-Ausrüstung aus günstigem und unnötig schwerem Material. Beispielsweise verwenden sie einen #10 Reissverschluss statt #3 wie 99% der anderen Hängematten-Hersteller. Viele Bestandteile sind PU-beschichtet - was sich etwas klebrig anfühlt und die Tendenz hat, sich abzulösen. Bei den Hängematten beeinträchtigt die Netzabspannung die Funktion der meisten Underquilts, und es gibt noch einige andere Features, die ich nicht besonders gelungen finde.

    Auf der anderen Seite bekommt man für 50% Rabatt ein wirklich günstiges Einsteigerpaket. Wenn du eine Hängematte kaufen willst, und über 180cm groß bist, würde ich auf jeden Fall die Safari nehmen. Alles andere dürfte sich noch beengter anfühlen.

    Auf Grund der Art deiner Fragen habe ich eine Gegenfrage: Hast du überhaupt schon mal in einer Hängematte geschlafen? Wenn du noch keinerlei Erfahrungen hast, warum fängst du nicht mit einer simplen Gathered End (sprich "normalen") Hängematte an? Die ist wesentlich einfacher zu nähen und es kann weniger schief gehen.

    Wenn du bei einer Brückenhängematte bleiben willst, würde ich mit einem Design anfangen, das sich bewährt hat - z.B. einem Design von GrizzlyAdams aka Professor Hammock. Bei deiner zweiten Brückenhängematte kannst du dann anfangen, Veränderungen vorzunehmen.

    Was die Kippeligkeit betrifft: das ist einfach eine Eigenschaft des Designs. Wenn du die Hängematte so veränderst, dass sie nicht mehr kippelig ist, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit keine Brückenhängematte mehr. Obwohl mich als GE Hängemattennutzer das Kippgefühl anfangs verunsichert, ist es aber einfach eine Frage der Gewöhnung. Ich glaube auch, dass man sich schon sehr anstrengen muss um wirklich zu kippen.

    An deiner Stelle würde ich auch einen stärkeren Stoff verwenden. Durch die Konstruktion wirken sehr große Kräfte auf den Stoff. Der Brückenexperte Just Bill im HammockForums und Hersteller von SUL sowie XXXL Brückenhängematten (Towns End) schwört auf die MTN Hybrid Stoffe. Ansonsten würde ich aber auf jeden Fall mindestens einen 40D-Stoff verwenden. Im Vergleich zu einer GE Hängematte ist der Stoffbedarf einer Brückenhängematte so gering, dass der Gewichtsunterschied doch eher marginal ist.

    Ja, mein normaler Liegewinkel ist diagonaler als der Wooki mir vorgibt.

    Ich stoße eh an die Grenzen des Wookies, da ich mit 191 cm etwas länger als seine Isolierung bin...

    Probiere mal Folgendes: verlängere die Wookiaufhängung am Kopfende und verkürze sie am Fußende, so dass der Wooki sich zum Fußende verschiebt. Bei 191cm bist du an der Grenze für den Wooki. Warbonnet selbst empfiehlt dass in diesem Fall der Kopf über den isolierten Bereich zu liegen kommt, und nicht die Füße. Schau mal ob das das Problem löst. Wenn du ein Kissen unter dem Kopf hast, solltest du die Verschiebung nicht merken.

    Wenn ich Zeit habe, hänge ich den Wooki mal unter die dehnbarste Hängematte die ich habe und schaue, ob ich das Problem nachvollziehen kann.

    Das einzige Problem ist, dass ich die Breite meiner Hängematte nun überhaupt nicht mehr nutzen kann, der Wooki bestimmt wie ich liege.

    Wirklich? Liegst du diagonaler als der Wooki isoliert ist? Ich dachte am Anfang, dass ich in breiteren Hängematten diagonaler liege, habe aber festgestellt, dass ich in der Realität nie außerhalb der Wooki-Isolierung gelegen habe. Das hängt aber natürlich auch von der Körpergröße ab. Das wäre ein gutes Experiement für ein Hängemattentreffen.

    Ich hatte zwei Jahre lang die HM und den UQ zusammengewhippt, da hatte ich das absolut perfekte Liegegefühl. Es war für mich nicht wahrnehmbar, dass überhaupt ein UQ da war. Mittlerweile habe ich meinen 11'-UQ klassisch unter meiner 11,5'-Hängematte befestigt (Gummikordel am Fußende, Tunnelzug-Raffung am Kopfende). Der Quilt liegt immer noch überall sehr gut an und es stört mich Nichts, aber es gibt für mich einen gerade so spürbaren Unterschied.

    Das liegt dann 100%ig an der Quiltaufhängung. Dann hing der Underquilt straffer als er mit der Hängematte zusammengewhippt war. Nimm ein stärkeres Gummiband, kürze es und lege es ggf. doppelt, bis die Spannung der des zusammengewhippten Systems gleicht. Dann solltest du keinen Unterschied mehr spüren.

    Neulich habe ich versucht, einen "normalen" Warbonnet-Wooki (etwa 9' von Raffung zu Raffung) unter meine 11,5'-HM zu montieren. Das war ein Reinfall. Der Quilt liegt unter Kopf und Füßen nicht an, obwohl der Quilt von TreeGirl sogar modifiziert war, um die Ränder etwas nach oben zu bringen. Ist für mich eigentlich auch klar, weil die andere Länge dazu führt, dass er ganz anders auffächert als die HM.

    Das liegt meiner Meinung nach nicht an dem Unterschied Wookilänge zu Hängemattenlänge, sondern Wookilänge zu Nutzerlänge. Mit 165cm würde ich mir nicht zutrauen, blind zu sagen ob unter meiner 12' Hängematte ein 10' oder ein 11' Wooki hängt. Genauso wie ich mit geschlossenen Augen den Unterschied zwischen einer 11' und 12' Hängematte nicht mehr spüren kann. Deshalb würde ich empfehlen, die Wookilänge nicht an die längste Hängematte anzupassen, sondern an die kürzeste Hängematte die man oft genug nutzt. Wenn die Haupthängematte 11' lang ist, man aber gelegentlich mal eine 13' Hängematte verwendet, würde ich einen 11' Wooki empfehlen.

    Ich kam zu diesem Schluß, weil meine Wookis gut unter die Traveler passen, (die ich in XL habe, die Wookis aber in Normalgrösse. D.h. ich habe sie längenmässig angepasst). Wenn ich die kürzere Hängematte im Auto verwende, bei der die Ridgeline eigentlich deutlich zu locker ist (weil mein Auto eigentlich länger sein müsste) und ich den Wooki mit der gleichen Spannung unter dem Po habe wie zu Hause unter meiner Traveler, liegen die Seiten des Wookis deutlich schlechter an. (Und wenn es im Auto windig wäre, würde es ganz schön reinziehen... aber das ist dort ja nicht das Problem.)

    Daraus schloss ich, dass bei gleicher "Spannung" des Wookis unterm Hinterteil der grössere Durchhang das Problem sein müsste, denn die anderen Parameter wie Breite oder Dehnbarkeit des Stoffes sind bei beiden HM praktisch gleich.

    Hmmm. Also die Seiten sind mir auch unter den Warbonnet-Hängematten zu locker. Bei höheren Temperaturen ist mir das nicht wirklich aufgefallen, aber je kühler es zum Winter hin wurde, desto mehr habe ich die Lücke gespürt. Evtl. verstärkt sich der Effekt bei Hängematten mit mehr Durchhang. Ich habe das Problem durch ein U-Whipping des Wookis gelöst. Sobald das Wetter wieder besser ist, werde ich zumindest ein Foto-Tutorial dazu machen. Wenn ich es hin bekomme auch ein Video-Tutorial.

    In jedem Fall sollte das nur die Seiten betreffen, aber nicht die Mitte. Wenn unter Rücken, Po und Beinen Luftlöcher sind, ist der Wooki definitiv nicht straff genug gespannt. Das sollte unabhängig von der Hängemattenlänge sein.

    Es macht natürlich schon einen Unterschied ob man ein Tarp mit PU-Beschichtung hat, oder mit Silikon-Beschichtung. Silikon ist extrem rutschig, PU haftet. Dazu kommt die Stoffdicke: 70D vs. 20D bzw. 30D. Ein Tarp aus 70D entspricht fast 2 Tarps aus 20D. Wenn der Packsack dann auch noch mit PU beschichtet ist, kann das Einpacken etwas mühsam werden. Mit der Snakeskin lässt sich das Tarp zwar besser händeln, braucht aber eingepackt mehr Platz. Wenn du einen Silnylon Packsack herum liegen hast, probier den mal aus. Dann klebt das Tarp nur noch an sich selbst und nicht mehr am Packsack.

    Wenn mein Tarp Morgens nicht quatschenass ist, falte und rolle ich es. Zuerst lege ich Firstspitze auf Firstspitze und halbiere es wie eine Tischdecke bis die Länge etwas kürzer als die Länge des Packsacks ist. Dann rolle ich den so entstandenen Streifen auf. Das ist platzsparender als das Tarp in den Packsack zu stopfen. Wenn das Tarp richtig nass ist, und es schnell gehen muss, stopfe ich es aber einfach mit der Firstspitze anfangend in den Sack.

    Der Durchhang sollte nichts mit der Passgenauigkeit des Wookis zu tun haben. Der Trägerstoff vom Wooki ist nur ein rechteckiges Stück Stoff, hat also die gleiche Form wie die Hängematte. Ich hatte ihn selbst unter der mexikanischen Hängematte ohne große Luftlöcher hängen - und die mexikanische Hängematte hatte deutlich mehr Durchhang als jede Warbonnet Hängematte. Meiner Meinung nach ist der Wooki nicht fest genug gespannt wenn er nicht anliegt.

    Wie stark muss ich den Wooki auf Spannung bringen, damit er mich voll isoliert?

    Ich habe meinen Wooki so eingestellt, dass er fast so fest an der Hängematte anliegt wie die zweite Lage bei einer doppellagigen Hängematte. Man spürt schon einen deutlichen Druck, wenn man die Hand zwischen Wooki und Hängematte schiebt (während man in der Hängematte liegt, natürlich).

    Der dünne Stoff mit den vielen Nähten wirkt sehr fragil und ich tu mich schwer damit ihn durch meine Hängematte aus dehnbarem Monofil Stoff hindurch zu belasten. Tu ich das allerdings nicht, liegt er nur am Po an und zwischen Rücken/Beinen und Wooki ist Luft.

    Aus was für einem Stoff ist die Trägerschicht? Der Wooki sollte ordentlich gegen den ganzen Körper gedrückt werden.

    Im Endeffekt möchte ich wissen, wie lang Wooki + Verlängerung im Verhältnis zur Hängemattenlänge sein muss.

    Etwas kürzer, oder etwas länger?

    Es gibt keine pauschale Antwort. Ich habe oben ja die meiner Meinung nach beste Herangehensweise beschrieben: hänge den Wooki zuerst locker unter deine Hängematte und taste dich dann an die richtige Einstellung heran. Es wird dir niemand konkrete Längen nennen, weil - wie du ja bereits herausgefunden hast - Längenangaben bei Hängematten und auch Quilts äußerst unzuverlässig sind.

    Hängt vielleicht auch von der Dehnbarkeit des verwendeten Stoofs ab?

    Der Quiltstoff ist normalerweise dünner und dehnbarer als die meisten Hängemattenstoffe. Er sollte sich also gut anpassen können.

    Du solltest dir mal das Feedback zur REI Bridge auf HammockForums durchlesen. Ich glaube nicht, dass dieses Design eine besonders gute Wahl ist. Falls du das genauer besprechen möchtest, mach am besten einen neuen Thread im entsprechenden Unterforum auf.

    Warbonnet näht die XL Hängematten aus einem 11' langen Stück Stoff. Durch das Säumen, die Tunnelzüge und vor allem das Whipping gehen ca. 0,5' verloren. Außerdem muss der Wooki etwas kürzer als die Hängematte sein um straff anliegen zu können.

    Ich habe angefangen nachzuzählen weil es mir irgendwann mal ganz leicht verschoben erschien. Danach habe ich festgestellt, dass ich mit nur einem gezielten Stich selten die exakte Mitte treffe - im Gegensatz zum 7/64". Mit einem Blick kann ich den Unterschied zwischen 7/5 und 6/6 selten erkennen. Ob und wie wichtig die Symmetrie nun ist - wer weiß. Du spleißt nur für dich, und das 1/8" ist für deine Anwendungen vermutlich ohnehin überdimensioniert. Also wirst du wohl eher keinen Unterschied merken. Ich weiß aber nicht, wie und mit wieviel Gewicht meine Whoopie Slings belastet werden, und ich möchte da kein unnötiges Risiko eingehen. Das ist auch der Grund, warum ich so geringe Kapazitäten angegeben habe. Selbst hatte ich keine Bedenken zu Fünft in einer Hängematte mit 7/64" Whoopie Slings zu sitzen.