Meine Toggles sind aus einem ca. 1cm dicken Haselzweig - da gab es bisher keine Probleme. Bist du sicher, dass du den Knoten richtig herum gelegt hast?
Beiträge von Hammock Fairy
-
-
Ich habe jetzt 1 Woche lang in meiner Hexon 1.7 Hängematte geschlafen und finde den Stoff überraschend (für das Gewicht) wenig dehnbar. Ich habe sogar den Eindruck, dass er sich weniger dehnt als der normale 1.9oz Ripstop Nylon. Vermutlich fand ich die 90% Ridgeline deshalb nicht mehr angenehm: das Liegegefühl wurde mir zu hart. Ich habe die Ridgeline mittlerweile deutlich gekürzt. Insgesamt eine interessante Hängematte, weil sie sich so anders anfühlt als andere 70D SL Hängematten.
-
Schaumkuppel - ist bei diesem Aufbau des Tensa4 noch eine Kopf- bzw. Fußabspannung notwendig, oder ist das Gestell ohne klappsicher?
-
Die Mexi 5, die ich letztes Jahr getestet habe, hat relativ problemlos mit dem Wooki funktioniert. Ohne Isolierung hätte ich sie gar nicht testen können
Da die mexikanischen Hängematten aus einem Netz bestehen, hat man allerdings direkten Kontakt mit dem Underquilt. Und da ich meine Underquilts nach Möglichkeit nicht waschen will, werde ich wohl eine Lösung dafür finden müssen. Ich werde erstmal eine Stoffhängematte zwischen Mexi und Wooki hängen, und schauen wie gut das funktioniert. Ansonsten denke ich noch über einen Überzug für den Wooki nach, oder ich nähe einen Kufa Underquilt aus Baumwolle o.ä., den ich problemlos waschen kann.Wenn die Mückensaison los geht, werde ich versuchen ein XXXL Bottom Entry Bug Net zu nähen. Bei der Größe verbraucht man halt eine Menge Material.
-
Ich denke, es wäre schön, wenn die Moderationsregeln zur Forumshygiene irgendwo einfach prominent angepinnt wären
Du meinst die Nutzungsbedingungen?
-
Für das Hexon 1.7 würde ich wegen der losen Webung beim Warbonnet Whip oder einem anderen Whip bleiben. Schau dir direkt unter deinem Tunnelzug mal die Ripstoplinien an - verläuft der Tunnelzug an der Linie oder kreuzt er sie? Wenn er sie kreuzt, würde ich den Tunnelzug aufmachen und erneut nähen. Abstecken oder Heften verhindert ein Verrutschen.
Mit einem 4cm-Tunnelzug funktioniert der Warbonnet Whip im Übrigen auch. Ich habe den auch schon für 5cm breite Tunnelzüge verwendet. Man muss halt nur etwas sorgfältiger whippen. Wenn der Tunnelzug so breit ist, dass es schwierig wird einen gleichmäßigen Whip hin zu bekommen, kann man auch einfach 2 Kordel verwenden. Mit der ersten Kordel zieht man den Stoff nur zusammen. Mit der zweiten Kordel fixiert man den Whip direkt unter dem Tunnelzug. Der so entstandene Whip ist vermutlich sogar etwas gerader als der originale Warbonnet Whip.
-
Willkommen im Forum!
2005 - das war campinghängemattentechnisch ja noch Steinzeit
Da hast du ganz schön was nachzuholen! -
81% ist SEHR kurz?
Ich mal gehört, dass 83% als Startwert empfohlen werden und man sich davon orientieren soll.
Wie Waldläufer70 schon schrieb: normalerweise ist immer von 83% die Rede. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass diese Zahl wegen des Liegekomforts gewählt wurde, sondern eher deshalb, weil der Aufhängewinkel dann grob 30° ergibt, bei dem die Belastung auf jeder Seite dem Nutzergewicht entspricht.
Meiner Erfahrung nach hängt die bequemste Ridgelinelänge von der Hängemattenlänge und Breite ab. Je kürzer und schmaler die Hängematte, desto straffer muss sie aufgehängt werden um noch bequem zu sein. Je länger und breiter die Hängematte, desto mehr Durchhang macht Sinn.
-
Ich fand diesen Artikel auf Dutchs Webseite hilfreich: Everything you always wanted to know about Amsteel but were afraid to ask. Den fand ich verständlicher als die 100 PDFs von Samson, die sich zum größten Teil auf Spleißmethoden für den marinen Anwendungsbereich beziehen und für uns nicht in Frage kommen.
-
Aus Nylon würde ich eine Hängematte wohl nicht länger als 4m machen. Ich glaube nicht, dass noch mehr Länge für einen spürbaren Komfortzuwachs sorgt. Wenn die XXXL Hängematte nur für zu Hause sein soll, würde ich mir aber wohl einfach eine traditionelle Hängematte holen. Meine neue Mexi 3 wurde vor einer Stunde geliefert
Mal sehen, wie sie sich im Langzeittest schlägt. Momentan gehe ich davon aus, dass die einzigen Gründe, doch wieder eine Campinghängematte zu verwenden die passende Isolierung, der passende Mückenschutz und der Wunsch nach Abwechslung sind. -
Nein, ich habe das Gestell nicht nachgebaut. Und die Arme flexen bei allen "Freiarmmodellen" - das liegt in der Natur der Sache. Du müsstest schon sehr starke Rohre verwenden um Flex zu verhindern. Wenn du Hängematten ohne Ridgeline verwendest, oder es dir egal ist wenn die Ridgeline durch hängt, funktioniert so ein Modell auch. Ich verwende halt hauptsächlich Warbonnet Hängematten, bei denen der Liegekomfort stark vom richtigen Durchhang abhängt. Und den kriegt man bei solchen Gestellen nicht hin.
Aus diesem Grund habe ich mir einen Pipe Stand besorgt. Der schwankt zwar leicht auf der Längsachse, flext aber nicht. Das leichte Vor und Zurück hat mich bisher nicht gestört, weil es keinen Einfluss auf den Liegekomfort hat. Vermutlich könnte man das sonst auch mit schrägen Streben in den Griff kriegen.
In der Schraubversion ist der Pipe Stand nicht so schnell auf- oder abgebaut - aber barfuß hatte eine Holzversion gebaut, die besser verstaubar war. Ich fürchte, der Thread dazu hat es nicht ins neue Forum geschafft - jedenfalls kann ich ihn nicht finden.
Eine andere Alternative ist ein QCD - siehe hier.
-
OK, an zu viel Dehnung liegt es dann wohl nicht. Die Länge sollte auch passen. 148cm ist natürlich schmal. Wenn du diagonaler liegen könntest, würde sich die Kurve unter deinen Schultern verschieben (falls die der Grund für dein Problem ist). 81% Ridgeline ist sehr kurz. Du könntest sie schrittweise bis 90% verlängern, und schauen ob das hilft. Und du könntest versuchen, das Kopfende weniger tief zu hängen. Dadurch solltest du weiter zur Mitte und mit den Schultern im breiteren Bereich zu liegen kommen.
Noch ein Punkt: schau mal, ob du keine Schräge eingewhippt hast. Das kann man an den Ripstoplinien erkennen.
-
Das dürfte der Rabbit Ear Hammock Stand sein. Leider hat der das übliche Problem mit flexenden Armen, und ich mag auch den Balken unter mir nicht. Bin oft genug auf dem Boden gelandet...
-
Gibt es eine Möglichkeit, eine Hängmatte zu whippen, bzw. einzelne Seiten/Mitten aus dem Whipping rauszuziehn oder das Gegenteil davon damit im Schulterbereich etwas mehr Raum entsteht.
Ich befürchte nein.
Wie lang (nutzbare Länge) und breit ist die Hängematte? Wie lang ist deine Ridgeline? Welchen Stoff hast du verwendet? Wie groß und schwer bist du?
-
Wie lange ist bei euch die Whoopy-Tunnellänge?
Ich rechne für den Tunnel mindestens
80x Seilquerschnitt ->
1,75mm x 80 = 140 mm
Ist das realistisch, oder liege ich falsch?Ich halte mich ungefähr an die Angaben von Samson:
Bury beim festen Auge mit Locked Brummel Splice: 2 Fids
2.2mm Lash-It = 2,2mm x 21 x 2 = 9,3cm
1.75mm Lash-It = 1.75mm x 21 x 2 = 7,4cm
Bury beim verstellbaren Auge: 3,5 Fids
2.2mm Lash-It = 2,2mm x 21 x 3,5 = 16,2cm
1.75mm Lash-It = 1,75mm x 21 x 3,5 = 12,9cm
-
Für meine verstellbare Ridgeline verwende ich folgende Maße:
Rohlänge: 435cm Lash-It Ø 2.2mm
Bury bei 208cm ab fixes Ende markieren
Festes Auge spleißen:
1. Einstich bei 21,5cm
2. Einstich bei 9,5cm
Rückzugstopper aufziehen
Burylänge ab 208cm plus 16,5cm
Rückspleiß 4cm
-
Ich frage mich, ob es außer dem Spaßfaktor beim Spleißen noch einen weiteren Grund gibt für eine Whoopy-Sling als Ridgeline.
Ja, es ist faszinierend das die Technik überhaupt funktioniert, aber ein wirklich schwerwiegender Grund will mir nicht einfallen.
Für mich persönlich sind es hauptsächlich Nachteile, sorry.
Für mich hat eine Whoopie Sling als verstellbare Ridgeline hauptsächlich Vorteile, während eine geknotete Ridgeline für mich eigentlich nur Nachteile hat.
- Gewicht höher
Für eine 11' Hängematte verwende ich eine Whoopie Sling Ridgeline die sich von ca. 210cm bis 310cm Länge verstellen lässt. Das Gewicht liegt bei 11g. Geht es noch leichter? Vermutlich. Aber wie viel Gramm kann man bei so einem geringen Gewicht realistischerweise noch einsparen? Wenn ich dermaßen auf Gewichtseinsparungen fixiert bin, verzichte ich vermutlich gleich ganz auf eine Ridgeline.
- Dyneema teurer
Dyneema-Hohlgeflecht ist teurer als ummanteltes Dyneema? 450cm Lash-It kosten keine 5€. Wenn das zu teuer ist, dann schaust du dir den Titan-Bling besser nicht genauer an

Um ehrlich zu sein, mir ist Anwenderfreundlichkeit mehr Wert als 3 oder sogar 4€.
- Will ich die Ridgeline um 20cm kürzen, muss ich 40 cm Dyneema-Leine aus dem Whoopy rausziehen (Double-Rope-Technique)
- Dann hängen diese 40cm unnütz in meine Hängematte und ich muss das wieder wegbinden.
Richtig. Aber der verstellbare Teil zeigt bei mir zum Fußende. Die herunterhängende Schnur ist irgendwo auf Waden- oder Kniehöhe. Da hat sie mich noch nie gestört.
- Habe ich meine Sleeves über die Hängematte gezogen, komme ich an die Whoopy-Leine nicht mehr ran, bzw. kann die Whoopy nicht zurückmelken.
Warum willst du die Ridgeline verstellen, wenn du die Hängematte verpackt hast? Darin sehe ich weder Sinn noch Nutzen. Ich verstelle die Ridgeline nur, wenn ich mit dem Liegekomfort nicht zufrieden bin. Also nicht, wenn die Hängematte eingepackt ist.
- Warum schleppe ich 6m Dyneema-Schnur mit mir rum, wenn ich nur 3m benötige?
Bei einer Whoopie Sling Ridgeline "schleppst" du maximal 1m Schnur mehr mit als bei einer geknoteten Ridgeline. Und bei max. 2g/m kann von schleppen keine Rede sein.
- Brauche ich eine Prusik-Schlaufe an meiner Ridgeline, um meine Lautsprecher aufzuhängen, muss ich die Prusik-Schlaufen lösen, sobald ich die Whoopy-Sling verstellen will.
Überhaupt nicht. Es ist nutzlos, wenn sich die Ridgeline von 0 bis 100% verstellen lässt. Die meisten Nutzer verwenden eine Ridgelinelänge von 70% - 90% der Hängemattenlänge. Bei einer 335cm langen Hängematte heisst das, dass die Ridgeline sich von 234cm bis 302cm verstellen lassen sollte. Selbst wenn man noch etwas zugibt, fängt der verstellbare Teil erst nach 2m an. Der unverstellbare Teil zeigt bei mir Richtung Kopfende. Da ist Platz für viele Prusiks die keinen Einfluss auf die Verstellbarkeit haben. Ich verwende einen Ridgeline-Organizer und hatte noch nie einen Konflikt mit der Whoopie Sling.
Vorteile?
Ich kann da auch komplett falsch liegen, mich interessiert wie ihr das seht.- Meine Whoopie Slings sind zuverlässiger als meine Knoten
- ich habe noch nie einen Prusik verwendet, der unter hoher Belastung nicht nachgerutscht ist. Meine Whoopie Slings sind noch nie verrutscht. - Die Whoopie Sling lässt sich auch nach hoher Belastung und bei Durchnässung leicht lösen. Zur Not auch mit Handschuhen oder im Dunkeln.
- Ich finde eine gespleißte Ridgeline sauberer als eine geknotete Ridgeline.
- Es gibt keine dicken Stellen, die sich nur schlecht durch z.B. einen Ridgeline Organizer ziehen lassen.
- Es gibt nur ein loses Ende ohne Schnitt- oder Schmelzkante, die sich nach meiner Erfahrung gerne mal verhakt.
Für mich ist der Unterschied zwischen gespleißter und geknoteter Ausrüstung ähnlich wie der zwischen einem Feuerzeug und einem Feuerstahl: nach einer 15km-Wanderung habe ich 2 Stunden lang vergeblich versucht, mit einem Feuerstahl das Feuer für mein Abendessen zu entfachen. Am Ende war ich zu hungrig um weiter zu üben. Ein zweites Feuerzeug fällt kaum ins Gewicht, und im schlimmsten Fall muss ich halt mal einen Tag kalt essen, bis ich Ersatz finde.
Niemand schreibt hier Irgendjemandem vor, eine gespleißte Ridgeline zu verwenden. Wenn man eine Ridgeline verwenden will, und nicht erst einen Knotenkurs machen will, ist eine gespleißte Ridgeline einfach eine problemfreie Lösung. Wer lieber knotet, verwendet eben eine geknotete Ridgeline. Und einige brauchen gar keine Ridgeline. Hang your own hang.
- Meine Whoopie Slings sind zuverlässiger als meine Knoten
-
Nein, ich habe den Sprühkleber noch nicht verwendet. Beim zweiten Climashield-Underquilt hatte ich zu wenig Zeit für Experimente. Ich habe die Lagen dieses mal gleich geheftet - allerdings mit wasserlöslichem Garn. Dann kann man sich das Fädenziehen sparen. Wenn ich beim nächsten Underquilt etwas mehr Zeit habe, versuche ich mal zu kleben. Der Kleber steht bereit

-
Als Bettersatz-Hängematte würde ich momentan wohl eine mexikanische Hängematte empfehlen. Ich habe zwar selbst bisher in diversen Campinghängematten geschlafen, werde demnächst aber zum Teil auf eine Mexi 3 (ich bin nur 165cm groß) umsteigen. Letztes Jahr durfte ich eine Mexi 5 testen, und war vom Liegekomfort schwer beeindruckt. Mit meiner brasilianischen Familienhängematte komme ich im Übrigen gar nicht zurecht. Im Gegensatz zum Tuch passt sich das voll bewegliche Netz der mexikanischen Hängematte magisch an jede Liegeposition an.
-
Aber auch bei Climashield-Füllung ist es meiner Ansicht nach sehr wichtig, die Füllung nicht zu komprimieren und folglich den Außenstoff weiter zu dimensionieren als den Innenstoff. Auch Climashield entwickelt einen Loft, der mehr Luft einschließt und Wärme speichert, wenn er sich entfalten kann.
Dachte ich auch mal. Aber die Kickass-Quilt-Macher meinten, dass es nicht nötig ist. Im Gegensatz zu Daune konnte ich auch keine negativen Effekte spüren. Beim Climashield ist glaube ich die Gefahr viel größer, dass Luftlöcher entstehen, als dass es zu stark zusammengequetscht wird. Es loftet ja selbst im Rohzustand kaum.