Bei Underquilts mit einer primären und sekundären Aufhängung, soll die primäre Aufhängung (an den Seiten) das Gewicht des Quilts tragen, und die sekundäre Aufhängung dem Akkordeoneffekt entgegenwirken und den Quilt auseinander ziehen. Mich hat der Druck vom Gummikordel am Kopf und den Füßen auch immer gestört, und ich fand die Eckenaufhängung erträglicher. Allerdings habe ich immer etwas Angst, den Underquilt komplett an den Ecken aufzuhängen und zu spannen, weil ich nicht sicher bin, wieviel Zug die angenähten Schlaufen verkraften. Schließlich wurden sie nicht dafür designt.
Das grundsätzliche Problem aller Underquilt mit Eckenaufhängung ist, dass sie aufgehängt eine andere Form haben als eine GE Hängematte. Dazu sind die meisten auf Gewicht getrimmt und deshalb sehr / zu schmal. Dadurch muss er stärker in die Diagonale gedreht werden. Man muss sich deshalb immer entscheiden, was einem wichtiger ist: möglichst wenige und möglichst kleine Luftblasen zwischen Hängematte und Quilt - oder diagonales Liegen.
Du kannst versuchen, den Underquilt etwas lockerer aufzuhängen, und ihn mit Hilfe von mittig angebrachten Gummischnüren über die Ridgeline an den Körper zu ziehen.