Wie richtet ihr die Handy-Halterung in Liegerichtung aus?
Bei mir orientiert sich alles immer - ist ja auch logisch - an der Ridgeline.
Da der RL-Verlauf und die Liegerichtung sich aber teils deutlich unterscheiden, kommt es hier zu "Problemen"
.
Wie richtet ihr die Handy-Halterung in Liegerichtung aus?
Bei mir orientiert sich alles immer - ist ja auch logisch - an der Ridgeline.
Da der RL-Verlauf und die Liegerichtung sich aber teils deutlich unterscheiden, kommt es hier zu "Problemen"
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Eine Frage die mich schon lang brennend interessiert:
Wie geht ihr mit relativ hoher Bodenvegetation (Hängehöhe) um?
Ich sehe dreieinhalb Möglichkeiten: Ausweichen (anderen Platz suchen), Ertragen, Entfernen oder - alles bloß das nicht - Heimgehen.
Welcher Typ seit ihr?
Und was macht ihr wenn eure Standardstrategie aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist.
In den Berliner Forsten legen die Forstarbeiter übrigens tote Äste und Stämme quer über den Waldboden, wenn sie mit dem "Erntemaschinenmonster" durch die Rückegasse fahren, um die Verdichtung der Böden an diesen Stellen zu reduzieren. Das ist vermutlich vergleichbar mit den Reisigmatten, die dawoidler bereits erwähnte, und es erinnert mich an die Technik beim Tarpspannen, mit senkrechten Stöckchen zwischen Ridgeline und Baumrinde den Druck besser zu verteilen und diese dadurch zu schützen.
Fast richtig.
Das Astwerk und Kronenmaterial wird selten aktiv auf die Rückegasse gelegt. Ferner greift der Harvester einen Baum im Bestand, fällt diesen, und zieht ihn dann auf die RG wo er dann auch mit dem Harvesteraggregat entastet wird. Das Kronenmaterial fällt somit direkt auf die RG.
Ein guter Harvesterfahrer richtet sich den entstandenen Reisighaufen in einem Extra-Arbeitsschritt nach dem Aufarbeiten des Baumes nochmal richtig, dass eine gute Reisigmatte entsteht.
Dieser Vorgang ist nicht auf Berlin beschränkt, sondern Standard in der mechanisierten Nadelholzernte (in Deutschland).
Im Laubholz, im Gebirge und anderen Ländern (wo oft Vollbaumnutzung betrieben wird), sieht die Sache etwas anders aus, aber das ist ein anderes Thema.
Diese Reisigmatten haben übrigens auch Nachteile: die Nährstoffe (Calzium, Magnesium, Kalium, Phosphat, Stickstoff, Schwefel, Mangan...) welche für Baumwachstum essentiell sind, und hauptsächlich in dem Kronenmaterial und der Rinde drinstecken, liegen somit auf der Rückegasse, wo aber keine Bäume stehen.
Es ist somit ein kleiner Trade-Off zwischen einer Nährstoffverschiebung (diese relativiert sich natürlich wieder ein klein wenig über den Niederschlag und das Wurzelwerk der an der RG stehenden Bäume) und massiver Bodenbeschädigung.
Gibt es aus forstwirtschaftlicher Sicht allenfalls noch etwas zur Gefahr, von herabfallenden Ästen getroffen zu werden, zu sagen? (siehe unsere Gedanken und Vermutungen oben)
Da gibt es eigentlich auch nur den normalen Menschenverstand:
Nicht im Bereich von stehendem Totholz lagern.
Ein Blick nach oben, ob abgestorbene Äste über einem hängen.
Bei starkem Wind den Wald verlassen.
Eine SEHR theoretische Betrachtung des Themas hat dieser Kollege mal gemacht:
Dass Risiko als Wanderer ist sehr gering. Als Hänger vermutlich ein klein wenig erhöht. (Direkte Interaktion mit dem Baum)
Kommt aber lang nicht an das Risiko des Waldarbeiters heran. Deswegen tragen diese auch Helme. Diese sind in keinster Weise dazu da den ganzen Baum, der umfällt aufhalten zu können
, sondern sollen vor herabfallenden Ästen und Zweigen bei der Holzernte schützen.
Ich mache niemandem Vorwürfe, der den Herrn Wohlleben gut findet.
Oft geht es um sehr komplexe Themen die ein Laie gar nicht im Detail wissen kann und wo die Wissenschaft noch gar nicht fertig geforscht hat.
Das Positive: Er schafft Aufmerksamkeit für die Umwelt. Leider greift er meist die falschen Leute an.
In Zukunft muss der Forstbereich im Allgemeinen einfach viel bessere Öffentlichkeitsarbeit leisten, und nicht jeder Betrieb nur für sich selber die eigenen "Feuer" austreten wenn man mal wieder in der lokalen Zeitung angegriffen wurde.
Der Herr Wohlleben ist in der Forstbranche allgemein nicht sehr beliebt. Da ich selber in der "Forst-blase" drinstecke kann ich nur versuchen den Sachverhalt aus meiner Sicht (forstwissenschaftliche Ausbildung an einer oberbayerischen Forstfakultät) zu erklären (Der bayerischen Forstbranche wird im Bereich Ausbildung oftmals der Vorwurf der Gehirnwäsche gemacht
)
Soviel nur zu meiner Position, damit ihr euch ein eigenes Bild machen könnt.
Die Problematik die du ansprichst ist sehr komplex und braucht zum Verständnis eigentlich einiges an Grundwissen in Bereichen wie Bodenkunde, forstliche Verfahrenstechnik, Waldbau und Waldernährung.
Ich versuch mich mal an einer einfachen Kurzfassung. Wenn ihr die Langfassung wollt, oder etwas unklar ist dann sagt Bescheid.
Maschinen fahren im Normalfall nur auf den Rückegassen, um eine flächige Befahrung auszuschließen.
Maßnahmen um den Bodendruck zu minimieren: Ultrabreitreifen, Reduzierung des Reifendrucks, Bogiebänder, Reisigmatten und Befahrungszeitpunkt (Trockenheit oder Frost). Damit kann der Druck kleiner sein als der Bodendruck eines Wanderers mit Rucksack oder eines Rückepferdes (was der PW ja so gerne als absolute Alternative nennt). Trotz diesen Maßnahmen stimmt es schon auch, dass eine RG eine Barriere im Boden ("wood-wide-web") darstellt. Aber das macht ein vielbegangener Wanderweg genauso. Inwiefern diese Barriere schlimm ist und welche Auswirkungen es genau hat ist auch überhaupt noch nicht abschließend geklärt.
Nicht jeder Boden ist gleich anfällig für Befahrung und Verdichtung. Es kommt stark auf die Bodenart (Korngrößenverteilung) an.
Habe ich einen hohen Tongehalt, und nur wenig Grob-und Mittelporen, muss ich sehr darauf aufpassen, dass ich die gröberen Poren die ich noch habe, nicht auch noch verliere. Andere Böden sind z.B. fast überhaupt nicht anfällig für Verdichtung.
Merke: Grobporen (Sand) und Feinporen (Ton) = schlecht; Mittelporen (Schluff) = gut --> für die Wasserspeicherung von pflanzenverfügbaren Wasser.
Totholz an sich ist eher als Lebensraum für Pilze und Insekten von Bedeutung.
Die Humusauflage und Humus im Mineralboden, welcher aus abgestorbener Biomasse wie z.B. Totholz, Kronenmaterial oder den Blättern (auch Nadeln erneuern sich immer wieder: Faustzahl alle 6 Jahre sind alle Nadeln einmal erneuert worden) gebildet wird, aber sehr wohl für die Wasserspeicherung. Da wir das Stammholz im Großteil aber nutzen wollen, sollten wir den Fokus eher auf die anderen Kompartimente zur Humusanreicherung legen. Auch sehr wichtig ist, den Humusabbau durch Mikroorganismen und Humusverlust durch Erosion zu verhindern z.B. durch Dauerwaldstrukturen.
Die Vorteile von den "bösen" Maschinen sind: höhere Produktivität und damit niedrigerer Preis für die Holzernte. Höhere Sicherheit der Waldarbeiter.
Bei den Holzpreisen die aktuell gezahlt werden, ist die Alternative der Holzimport aus Schweden, Tschechien, Rumänien wo noch viel größere Maschinen rumfahren als bei uns. Damit ist die CO2 Bilanz dann auch noch gleich im Eimer.
Off topic: Holz ist mitnichten CO2-neutral. Motorsäge, Transport, Sägewerk und weitere Veredelung braucht auch alles Energie.
Sorry, wenn ich jetzt jemandem diese Illusion genommen habe.
Noch ein paar Zeilen zu PW allgemein: Er stellt alles immer sehr absolut dar. Und vertritt oft eine Meinung die den Wald als sehr romantisch darstellt, weil das viele Leute auch hören wollen und sich so seine Bücher/Filme/Führungen gut verkaufen.
Ein altes Förster-Sprichwort sagt:" 10 Förster- 11 Meinungen."
Nur im Bezug auf PW sind sich gefühlt alle Förster einig.
Gerne freue ich mich über eine sachliche Diskussion und eure Wahrnehmung der deutschen Forstwirtschaft.
Zwar ist es nicht ganz so schlimm wie der PW es immer darstellt, aber vor allem in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, kann und muss sich der Forst- und Holzbereich echt noch verbessern.
Gibt es überhaupt Leute, die dehnbarere Stoffe festeren Stoffen bevorzugen?
Falls es euch gibt, bitte ich dringend um Rückmeldung.
Gefühlt werden hier im Forum eher nur die festeren Stoffe empfohlen (im Bezug auf Bequemlichkeit).
Damit wir alle auf der Skala von viel zu wenig Dehnung vom Gleichen reden, würde ich, um es nicht gleich super kompliziert zu machen, die Grenze vor einem 1.9oz Nylon ziehen. Alles was davor kommt hat viel Dehnung, alles was danach kommt (das 1.9oz zählt schon zu den steiferen Stoffen) natürlich weniger.
In Deutschland gibt es die Bundeswaldinventur. Diese wird alle 10 Jahre erstellt.
Die vierte BWI ist gerade in der Mache. Aktuell müsstest du noch auf die dritte BWI von 2012 zurückgreifen.
Allgemein kann man aber sagen, dass auch in Deutschland die Waldfläche zunimmt.
"Die Waldfläche hat sich zwischen 2002 und 2012 nur wenig verändert. Einem Waldverlust von 58.000 Hektar stehen 108.000 Hektar neuer Wald gegenüber. In der Summe hat die Waldfläche um 0,4 % oder 50.000 Hektar zugenommen."
https://www.bundeswaldinventur.de/dritte-bundesw…aeche-konstant/
Die Ergebnisse der BWI sind frei zugänglich: https://bwi.info
Wenn ihr Fragen habt oder Begrifflichkeiten ungeklärt bleiben, bin ich gern bereit diese zu erläutern.
Kleiner Off-Topic Beitrag, der mir heute während dem strömenden Regen eingefallen ist:
Buchen sollten noch aus einem anderen Grund außer der relativ dünnen und "empfindlichen" Rinde gemieden werden.
Die Kronen von Buchen sind so aufgebaut (Kronenarchitektur), dass ankommender Niederschlag, welcher von den Blättern "aufgefangen" wird, über die Äste an den Stamm weitergeleitet wird. Das nennt man Stammabfluss. Gerade die Buche beherrscht das wie keine zweite Baumart (in Europa).
Baumgurte oder andere Aufhängungen leiten jetzt einen Teil davon in Richtung der Hängematte weiter. Und weil die Stammabflussmenge an Buchen beträchtlich ist, sollte man diesen Faktor in seine Baumauswahl mit einbeziehen, wenn bekannt ist, dass es regnen wird.
Der "Sinn" dahinter sollte auf der Hand liegen: Der Niederschlag im Kronenraum wird dahin konzentriert wo die meisten Wurzeln sind und das Wasser aufnehmen können (unmittelbare Stammnähe). Damit muss die Buche nicht weit ausladende Wurzelwerke bilden um das Bodenwasser zu erschließen.
Als "Gegenbeispiel" sind die meisten Nadelbäume zu nennen, bei denen aufgrund der Kronenarchitektur das Wasser nicht zum Stamm geleitet wird, sondern eher an den Ästen "nach Außen" transportiert wird.
Das Konzept Nadelbaum ist evolutionär gesehen aber auch deutlich älter.
Ich schlafe einfach so auf dem Hängemattenstoff (Nylon) und empfinde das nicht als unangenehm. Je nach Temperatur sogar oben ohne.
Ich habe eher das Problem, dass sich für mich der Schlafsack (Kunstfaser) ohne lange Bein und Fußbekleidung sehr unangenehm klebrig anfühlt. Zuhause ist Bekleidung aus Temperaturgründen leider auch keine Option.
Deswegen bin ich auf eine einfache Daunenbettdecke mit allen ihren vielen großen Nachteilen umgestiegen.
Und, soll man sich dann zurückziehen? Im dümmsten Fall würde man dann ja die ganze Nacht lang von einem Revier ins nächste wandern.
Im Normalfall ist ein Revier groß genug für euch beide. Allerdings ist das vermutlich eine Gewissensfrage, ob es dir wichtig ist wirklich Nichts und Niemanden mit deiner Anwesenheit zu "stören".
Ich persönlich komme damit gut zurecht. Für diesen Moment bin ich (oder du) dann "der Stärkere" an diesem Ort, und am nächsten Tag dann auch wieder weg. Das ist dann kein Problem.
Bei Kitzen oder anderen "hilflosen" Tieren ist das natürlich was anderes. Da würde ich dann auch ausweichen.
Eine Strategie kann sein sich dem Wald und dessen Bewohner "anzukündigen". Also nicht besonders leise sein, sondern dem Wild früh die Möglichkeit geben auszuweichen ohne schnell flüchten zu müssen. Die meisten Tiere können dann auch zwischen einem Waldbesucher und einer ernsthaften Gefahr unterscheiden.
Da wäre mein Problem, dass es in «meinem» Wald fast ausschliesslich Buchen hat (geschätzt 90%).
Die oben genannten "Regeln" sind für die Hardcore-Baumliebhaber. Selbstverständlich kann man (und frau) sich auch an Buchen aufhängen. Die halten das auch aus wenn gängiger Menschenverstand vorhanden sind.
Förster erzählen viel wenn der Tag lang ist ![]()
Spaß beiseite. Ich kann mich zwar jetzt nicht speziell an Forschung erinnern die sowas untersucht hätte, allerdings mit etwas botanischem Wissen kann man da durchaus einen sog. "educated guess" machen. Vermutlich würde ich spontan eine ähnliche Aussage treffen wie der Kollege. Ich mach mich aber noch mal schlau.
Ein bisschen Off-Topic: bei dauerhaften Umfangmessungen (bei Waldwachstumskundlichen Untersuchungen) kann das Quellen und Schwinden des lebenden Baumes gemessen werden.
Ich glaube, die Jäger nennen das «Schrecken». Wenn man dann abhaut, haben sie «gewonnen» und ihr Revier verteidigt. Lässt man sich hingegen nicht davon beirren, so geben sie irgendwann wieder auf und ziehen sich zurück. Allenfalls wiederholt sich das Prozedere dann am nächsten Morgen, wenn die Dämmerung wieder einsetzt.
Schrecken hat mehrere "Funktionen" die angenommen werden:
Warnung von Artgenossen wenn Gefahr droht.
Einschüchterung des Feindes.
Rivalität zwischen Artgenossen (Rehböcke sind sehr territorial)
Kann in unserem Fall aber eigentlich immer übersetzt werden: "Guten Tag, ich habe Sie gesehen/gehört/gerochen! Bitte wären Sie so freundlich, sich bitte aus meinem Wohnzimmer zu zurückzuziehen!" oder "Obacht Buam, da kummt wieda oana von dene gstingadn Zwoa-haxn-viecher!"
Die Wahl des richtigen Baumes ist viel wichtiger als die Art der Aufhängung.
Natürlich kann eine schonende Aufhängung mit weniger "Schaden" an mehr Bäume aufgehängt werden als eine "nicht-schonende", aber unsere hölzernen Freunde halten mehr aus als man denkt.
Faustregeln:
1. Eher alte Bäume nehmen. Diese haben im Vergleich eine dickere Borke/Rinde als die jüngeren Kollegen.
2. Sich bei der Wahl der Baumart auf die konzentrieren, welche genetisch schon eine dickere Borke haben.
Ganz besonders zu empfehlen sind Kiefern und Douglasien. Deren Borken sind natürlicherweise dazu da Bränden zu widerstehen und sind dementsprechend dick. Fichten, Eichen, Robinien, Weiden und Pappel halten auch sehr viel aus. Buchen, Birken und Bergahorn eher meiden. Buche bildet überhaupt keine richtige Borke. Bergahorn und Birke erst im sehr hohen Alter.
Noch eine Anmerkung zu Fichte und Kiefern: Einzelne abfallende Schuppen beim Anbringen der Aufhängung sind NICHT schädlich. Die Rinde erneuert sich laufend und es werden ständig neue Rindenzellen gebildet die dann diese Schuppen bilden.
Eindrucksvoll kann das in manchen Jahren bei Platanen beobachtet werden, die sich förmlich wie eine Schlange komplett häuten.
Eschen sollten ganz allgemein gemieden werden da diese Baumart gerade am Absterben ist. Sollte man nicht sehr gute Kenntnisse in Baumansprache haben lieber die Gurte davon lassen. Das kann lebensgefährlich werden.
3. Belastungszeit minimieren. Nicht jedes Mal die gleichen zwei Bäume zum aufhängen nehmen. Keine festen Aufhängungen anbringen welche über viele Jahre dort bleiben.
Aufhängungssysteme sind eines der vielseitigsten und persönlich anpassbaren Teile einer Hängmatte. Aus diesem Grund finde ich die verschiedenen Möglichkeiten super interessant. Dieses Forum ist voll von Ideen und Möglichkeiten, die verschieden Bauteile miteinander zu verbinden. Ob Knoten, Karabiner, Dyneemaspielereien oder Titanschmuck.
Jetzt würde es mich interessieren, was für ein System ihr tatsächlich auch wirklich benutzt. Für den Anfang würde ich mich auf das System "Für Unterwegs" beschränken, weil das mehr/öfter auf- und abgebaut wird und mit der Längenverstellung gespielt wird.
Für die gute Übersicht würde Ich einfach mit dem Ende des einen Baumgurts (wenn vorhanden) anfangen, und mich dann bis zum Hängemattenstoff vorarbeiten. Wenn sich beide Seiten unterscheiden, dann bitte beide Seiten der HM-Aufhängung vorstellen.
Ich mach mal den Anfang:
1. Edelrid "Aranya" Materialkarabiner (13g) im genähten Auge des
2. Baumgurt 25mm x 1800mm
3. 65mm langer Toggle (5g) aus 10mm Aluminiumrohr mit
4. Marlin-Spike-Hitch in 2. befestigt
5. fixes Auge einer 33-160cm verstellbaren Whoopie Sling (aus 7/64 Amsteel) befindet sich über 3.+4.
6. "Ocun Kestrel" Karabiner (26g, 23kN) verbindet CL der HM mit verstellbaren Auge der Whoopie Sling
Sonstiges: Alutoggle wird mit dünner Schnur am Ende des Baumgurtes gesichert.
Gesamtgewicht: 2 x 82g
Überbrückbare Entfernung (mit Baumumfang): 2 x 324cm
Off-topic: gibt es ein deutsches Wort für "Toggle"?
Dieses Thema soll die Diskussion und das Gespräch anregen, welche Aufhängungssysteme tatsächlich in Gebrauch sind und wie diese evtl. optimiert werden können. Tipps und Anregungen für andere Hänger werden sehr gern gelesen.
Ich freue mich auf eure Beiträge.
Grüße dawoidler
- Auf jeden Einwohner kommen etwa 66 Bäume. (Das finde ich noch eine anschauliche Maßeinheit.)
Das wären dann 442,2 Bäume pro Hektar.
Ich habe daran nicht wirklich etwas auszusetzen. Die Zahl ist weder falsch noch allgemein korrekt.
Nur aus reiner Neugier: Woher hast du diese Zahl?
Man sollte sich bevor man ein vorschnelles Urteil trifft mal die Ausgangssituation anschauen. Hier vergleiche ich Deutschland mal mit Schweden:
Schweden: 28,073 Mio Hektar Waldfläche entspricht 68,9% Waldanteil bei 10 Mio Einwohnern also ca. 0,36 Einwohner/ha Wald.
Deutschland: 11,419 Mio Hektar Waldfläche entspricht 32,7% Waldanteil bei 83,16 Mio Einwohnern also ca. 7,28 Einwohner/ha Wald.
Schweden hat nicht nur deutlich mehr Waldfläche als Deutschland (Faktor 2,45), sondern auch deutlich weniger Einwohner (Faktor 0,12). Aus diesem Grund kann man schwedische Regelungen nicht einfach so auf den deutschen Raum übertragen. Der deutsche Wald muss sehr viel höheren und mehreren Ansprüchen aus der Bevölkerung gerecht werden als der schwedische. Die "Erholungsnutzung" wie es im Fachjargon heißt, ist nur einer davon.
Bei stärkerem Interesse kann ich auch gerne mehr zu solchen Themen bringen.
Edit: Habe zu langsam getippt. Waldläufer 70 war schneller.
Was für Längen sind für XXL Hängematten (z.B für Zuhause) noch sinnvoll?
Also wie weit lohnt sich eine weitere Verlängerung der Stofflänge noch. Irgendwann sollter der Komfortgewinn durch die fixe Breite ja aufhören bzw. nur noch marginal steigen.
Zum Beispiel mit diesen hypothetischen Daten: Personengröße 182cm aus Hexon 1,7 mit einer Breite von 180cm
81% Ridgeline ist sehr kurz. Du könntest sie schrittweise bis 90% verlängern, und schauen ob das hilft.
81% ist SEHR kurz?
Ich mal gehört, dass 83% als Startwert empfohlen werden und man sich davon orientieren soll.
Noch ein Punkt: schau mal, ob du keine Schräge eingewhippt hast. Das kann man an den Ripstoplinien erkennen.
Wie meinst du das? Aktuell habe ich die Aufhängung durch den Tunnelzug gezogen.
Ich werden mal rumprobieren und mich besonders auf die Schultern konzentrieren. Bericht folgt dann wenn gewünscht.