Leicht OT:
Vermutlich dürften mir die meisten hier zustimmen, wenn ich sage, dass ein Messer eh zu wenig ist. Ein stabiles Messer, mit dem ich auch mal mit ein paar Schlägen Äste entferne oder etwas dünnere Äste durchhacken kann, ist mir für feine Schnitzarbeiten und insbesondere für die "Küchen-" Arbeit deutlich zu grob, durch die stabile/dicke Klinge ist es für viele reine Schneidarbeiten nicht die erste und nicht einmal die zweite Wahl.
Neben einem solch stabilen Messer wirkt ein Taschenmesser dann wahre Wunder, die sowohl sehr scharfe, als auch dünne Klinge eines Opinels ist fürs Schneiden von Gemüse sooooo viel angenehmer. Aber auch eine ordentlich gepflegte (und scharf gehaltene) Klinge eines klassischen Victorinox ist dafür sehr gut geeignet und es bietet noch den Komfort der kleinen Säge, die in meinen Augen für kleinere Lagerarbeiten oft unterschätzt wird. Insbesondere die Säge an den etwas größeren 110er Victorinox Messern¹ ist prima (leider fehlt mir da öfter die kleine Klinge). Stöcke, die sich damit nicht flugs absägen lassen brauche ich weder zum Aufstellen des Tarps, noch um Holz für ein kleines Feuer und/oder einen Hobokocher zu machen. Selbst ein Dreibein für das Aufhängen eines größeren Topfes über dem Feuer ist kein Problem.
Zum Holz für ein ordentliches Lagerfeuer im Winter zu machen ist mir dann eine ordentliche, große Säge und eine Axt (notfalls ein Beil) lieber - so langsam frage ich mich warum ich überhaupt einige feststehende Messer im Regal liegen habe, benutzen dürfte ich die nach meiner Ausführung ja nie - und das tue ich auch viel zu selten (dann aber sehr gerne)...

¹ Vorsicht, die Klinge arretiert ist jedoch kürzer als 12cm und damit aus meiner Sicht auch in Deutschland nutzbar; jeder möge sich selber über §42a Waffengesetz informieren!