Beiträge von kempkes

    Beim Lesen war ich direkt etwas verwundert: eine UL (UltraLight?) Hängematte für die Terasse? Für den Garten nehme ich sonst auch gerne eine ziemlich alte Amazonas Baumwoll-HM, das Liegegefühl finde ich da im Sommer sehr angenehm, es wärmt etwas mehr als Kunststoff-Stoff, gleichzeitig fühlt es sich für mich bei schwitziger Haut auch angenehmer an. Ich würde die nicht kilometerweit durch die Gegen schleppen wollen, aber im Garten empfinde ich die als sehr angenehm.

    Ein Abstand der Haltepunkte von 3m ist schon am unteren Ende dessen, was ich praktisch finde. Es kommt sehr auf die darin genutzte Hängematte und die geplante Aufhängung an. Hast du schon die von dir angesprochene HL-Hängematte? Wie lang ist diese von Aufhängung zu Aufhängung? Oder planst du noch eine entsprechende Anschaffung?

    Holz finde ich in diesen Mini-Größen immer umständlich, wenn man nicht sehr gutes, trockenes Holz hat, dann finde ich das teilweise schon recht anstrengend den am "Laufen" zu halten.

    Das kommt auf die Aufhängung an. Wenn du Fingerdicke Stricke nimmst, dann schnürt das den Baum enorm ein.

    Ich stolpere bei "fingerdicke Stricke". Ich vermute, dass wir da einer Meinung sind, aber zur Sicherheit: je dicker die Aufhängung ist, desto besser für den Baum, weil sich die Kraft auf eine größere Fläche verteilt -> weniger Druck. Deshalb ist es umso schlechter für den Baum, je dünner die Aufhängung ist, also sind z.B. Paracord (neben dem Stretch) und ähnlich dünne Schnüre absolut ungeeignet.

    Bei "fingerdick" komme ich langsam in den Bereich von 2cm (jaja, Wurstfinger), da stelle ich mir eher die Frage wie weich sich das um den Baum schmiegt und wie gleichmäßig da die Auflagefläche belastet würde.

    Ich bin beim Stöbern über einen Tipp von LeaveNoTrace gestolpert: https://lnt.org/tree-friendly-hammocking-tip/
    Hier wird empfohlen einige Stöckchen unter die Baumgurte zu platzieren. Mein Bauchgefühl ist da unentschieden, ob das wegen des dann nicht mehr überall anliegenden Baumgurtes wirklich für den Baum hilfreich sein kann, oder ob die (wahrscheinlich?) kleinere Gesamtauflagefläche durch die runden Stöckchen (selbst bei dieser Länge) den Druck dort eher noch erhöht und punktuell/stöckchenförmig stärker belastet.

    Insbesondere da ich bei den Slacklinern im nahen Park noch nie etwas in diese Richtung gesehen habe, und deren Belastung auf die Bäume ja deutlich höher ausfällt, denke ich mir, dass ich mit halbwegs breiten Baumgurten (möglichst auch noch doppelt um den Baum gelegt) auf der sicheren Seite bin.

    Was meint ihr so?

    Shug hat ein schönes Video, in dem er zeigt, dass die Ridgeline (in einer seiner Matten) in normaler Länge beim Sitzen in der Hängematte etwas zu niedrig hängt und dauernd am Kopf stört. Er wickelt die Ridgeline ein paarmal um einen kleinen Karabiner um sie dann tagsüber verkürzen zu können. Damit hängt sie mehr durch und er hat mehr Kopffreiheit. Zum Schlafen kommt der Karabiner wieder raus und die Länge sorgt wieder für komfortables Liegen.

    Also scheint es (wahrscheinlich abhängig von der Gesamtlänge der HM?) durchaus Situationen zu geben, in denen die Länge der Ridgeline durchaus sinnvoll variiert werden kann.

    Ich persönlich glaube in diesem Zusammenhang nicht an die Geschichte vom Faradayschen Käfig.

    Gerade Fischen und insbesondere Haien wird da ja einiges zugeschrieben, Aus meiner Erfahrung aus zwei Wochen Tauchen mit Haien ist da vieles sehr übertrieben, wenn man das richtige Timing hat kann man sich auch an einen Hai "anschleichen".

    Der andere Aspekt an "Jägerkleidung" ist ja normalerweise Raschelarmut, das kann ich teilweise gut verstehen, allerdings größtenteils, damit mich meine Kleidung nicht selber bei jedem Schritt nervt. Auch Dinge im Rucksack, die bei jedem Schritt klingeln, dongeln oder sonstige Geräusche machen empfinde ich als Zumutung.

    Ich habe mal von einem Förster den Tipp gelesen im Wald ruhig laut zu sein, da das Wild da sehr gut zwischen "lauten" Wanderern und den "leisen" Jägern unterscheiden kann. Das deckt sich ganz gut mit meiner Erfahrung. Meine größte Annäherung an eine kleine Gruppe Rehe hatte ich auf einem uralten, historischen Trecker im Wald, auf dem man sich nur mit Schreien verständigen konnte. Ausgerechnet 5m vor diesem sprang eine Gruppe Rehe über den Waldweg. Entweder Zufall, dass sie von etwas noch schrecklicherem aufgeschreckt wurden (und so panisch sahen sie dabei gar nicht aus), oder sie brachten diesen Lärm nicht mit Gefahr in Verbindung.

    Ich habe für meinen DIY Topquilt eine APEX-Isolierung genommen. Die Innenseite habe ich aus einem Fleece-Stoff gemacht. Das fühlt sich sehr angenehm an, ist dampfdurchlässig, nicht das leichteste Material, isoliert aber auch noch einmal, vielleicht rechnet sich da etwas Isolierung für eine dünnere APEX-Schicht gegen.

    Ich verstehe deinen Wunsch nichts vergebens zu kaufen. Bedenke dabei aber vielleicht auch, dass man nicht immer die gleiche Hängematte nutzen will/kann. Es macht durchaus einen Unterschied, ob ich die Matte für die Pause auf einem Sommerspaziergang oder eine Wanderung mitnehme (dann lieber leichter!), oder ob ich plane die ganze Nacht in der Matte zu übernachten, dann lieber etwas größer...

    Bei einigen Ausflügen waren auch schon Familie/Freunde froh, dass ich zwei Hängematten dabei hatte. ;)

    Ich wollte dich auch keinesfalls "schubsen", nur ermutigen, falls es dich doch noch mehr in Richtung DIY zieht.

    Alle möglichen Hersteller sind ja auch froh, wenn man ihnen etwas abkauft, und wenn damit etwas nicht stimmt ist immerhin ein anderer die erste Beschwerdestelle.

    Aber falls der Lockdown noch länger/härter wird ist MYOG immerhin noch eine Option sich selber zu beschäftigen. =O

    Nach Tarp und einigen selbstgenähten GatheredEnd Hängematten schiele ich als nächstes Projekt in Richtung Kunstfaser-DIY-Sooki...

    So langsam denke ich, dass ich das mit Barfußschuhen auch einmal testen sollte. Normalerweise laufe ich zu Hause (und häufig im Büro) auf Socken, bzw. im Sommer barfuß. Angeregt durch diesen Thread habe ich ein Paar Skinners-Socken bestellt, die ich soweit auch problemlos trage, ich bin mir nur nicht ganz sicher wie viel Platz ich nach vorne darin haben sollte: Passform mehr wie eine Socke oder mehr wie ein Schuh mit einem Daumen breit "Luft"? Aber um "normal" vor die Tür zu gehen hätte ich doch lieber etwas, das eher wie ein Schuh aussieht und Leguanos scheinen hier ja ziemlich gut anzukommen.

    Wenn die Geschäfte geöffnet hätten würde ich sie mir gerne hier in Aachen vor Ort ansehen und könnte auch die Größe testen, das geht ja gerade leider nicht. Je nach Schuh trage ich 43/44 mit eher breitem Fuß. Online finde ich bei Leguano nur Angaben zu den Längen der Schuhe, aber keinerlei Breitenangaben.

    Kann mir jemand sagen wie breit Leguano ausfällt, eher eine Nummer größer, oder sitzt er dann nicht mehr eng genug?

    Ich habe mir ein precut DIY Set von RipstopByTheRoll mitbestellen lassen. Das reine Nähen hat dann auch prima funktioniert.

    Der Stoff für ein Tarp ist natürlich recht dünn und "flutschig", aber wenn du genügend freie Fläche hast, um den Stoff komplett auszulegen und in aller Ruhe mit etlichen Gewichten zu fixieren, sollte das auch mit dem Zuschneiden machbar sein. Ich hatte irgendwo im Netz auch Rechner gefunden, nach deren Ausgabe man sich beim Anzeichnen hätte richten können.

    Nur Mut!

    PS: Meine Nähmaschine steht schon seit knapp 2 Monaten beim Nähmaschinenshop und wartet darauf wieder ordentlich in Stand gesetzt zu werden, sie hatten mir beim Abgeben aber schon angekündigt, dass es sehr lange dauern kann, weil durch Lockdown wohl viele Leute ihre alte Maschine herauskramen und irgendwelche Mucken macht.