Beiträge von kempkes

    Ich verstehe deinen Wunsch nichts vergebens zu kaufen. Bedenke dabei aber vielleicht auch, dass man nicht immer die gleiche Hängematte nutzen will/kann. Es macht durchaus einen Unterschied, ob ich die Matte für die Pause auf einem Sommerspaziergang oder eine Wanderung mitnehme (dann lieber leichter!), oder ob ich plane die ganze Nacht in der Matte zu übernachten, dann lieber etwas größer...

    Bei einigen Ausflügen waren auch schon Familie/Freunde froh, dass ich zwei Hängematten dabei hatte. ;)

    Ich wollte dich auch keinesfalls "schubsen", nur ermutigen, falls es dich doch noch mehr in Richtung DIY zieht.

    Alle möglichen Hersteller sind ja auch froh, wenn man ihnen etwas abkauft, und wenn damit etwas nicht stimmt ist immerhin ein anderer die erste Beschwerdestelle.

    Aber falls der Lockdown noch länger/härter wird ist MYOG immerhin noch eine Option sich selber zu beschäftigen. =O

    Nach Tarp und einigen selbstgenähten GatheredEnd Hängematten schiele ich als nächstes Projekt in Richtung Kunstfaser-DIY-Sooki...

    So langsam denke ich, dass ich das mit Barfußschuhen auch einmal testen sollte. Normalerweise laufe ich zu Hause (und häufig im Büro) auf Socken, bzw. im Sommer barfuß. Angeregt durch diesen Thread habe ich ein Paar Skinners-Socken bestellt, die ich soweit auch problemlos trage, ich bin mir nur nicht ganz sicher wie viel Platz ich nach vorne darin haben sollte: Passform mehr wie eine Socke oder mehr wie ein Schuh mit einem Daumen breit "Luft"? Aber um "normal" vor die Tür zu gehen hätte ich doch lieber etwas, das eher wie ein Schuh aussieht und Leguanos scheinen hier ja ziemlich gut anzukommen.

    Wenn die Geschäfte geöffnet hätten würde ich sie mir gerne hier in Aachen vor Ort ansehen und könnte auch die Größe testen, das geht ja gerade leider nicht. Je nach Schuh trage ich 43/44 mit eher breitem Fuß. Online finde ich bei Leguano nur Angaben zu den Längen der Schuhe, aber keinerlei Breitenangaben.

    Kann mir jemand sagen wie breit Leguano ausfällt, eher eine Nummer größer, oder sitzt er dann nicht mehr eng genug?

    Ich habe mir ein precut DIY Set von RipstopByTheRoll mitbestellen lassen. Das reine Nähen hat dann auch prima funktioniert.

    Der Stoff für ein Tarp ist natürlich recht dünn und "flutschig", aber wenn du genügend freie Fläche hast, um den Stoff komplett auszulegen und in aller Ruhe mit etlichen Gewichten zu fixieren, sollte das auch mit dem Zuschneiden machbar sein. Ich hatte irgendwo im Netz auch Rechner gefunden, nach deren Ausgabe man sich beim Anzeichnen hätte richten können.

    Nur Mut!

    PS: Meine Nähmaschine steht schon seit knapp 2 Monaten beim Nähmaschinenshop und wartet darauf wieder ordentlich in Stand gesetzt zu werden, sie hatten mir beim Abgeben aber schon angekündigt, dass es sehr lange dauern kann, weil durch Lockdown wohl viele Leute ihre alte Maschine herauskramen und irgendwelche Mucken macht.

    Hier sehe ich die Bilder im ersten Posting, im zweiten steht nur der Linktext b441bab.jpg, der auf haengemattenforum.de/cms/attachment/59203-b441bab-jpg/ referenziert (mit https und www davor, ich weiß nicht wie schlau die Forensoftware wieder versucht Links zu erkennen...) und dieser Link führt leider ins Leere.

    Ich hatte mit dem Wetter Glück und konnte immerhin eine gute Nacht in der Lesovik Hängematte verbringen, die Nachttemperatur lag bei ca. 9°C.

    Die Hängematte und der Underquilt haben gleich beim Auspacken einen prima Eindruck und Lust auf die Nacht darin gemacht.

    Beim Aufhängen musste ich die HM deutlich flacher spannen, als ich das mit meinen selbst genähten Hängematten bisher gemacht habe. Selbst in der gezeigten Aufhängung war die Ridgeline noch mit einem gewissen Durchhang versehen, straffer aufzuhängen habe ich mich aber nicht getraut.

    Das ersten Probeliegen war ganz gut, allerdings hatte ich nie das Gefühl so bequem zu liegen, wie in meinen Hängematten (die allerdings alle ohne Mückennetz sind). Auch mit den seitlichen Abspannungen bin ich nicht wirklich warm geworden, vielleicht ist das aber auch nur die Ungewohntheit gewesen und ich hätte sie noch zu schätzen gelernt, wenn ich es ab und zu mal wieder versuchen würde.

    Der Underquilt hat mir wirklich gut gefallen und war auch flugs unter die Hängematte gehängt. Da eine schöne Nacht angekündigt war habe ich das Tarp nicht aufgehängt.

    Ich habe die Nacht wirklich gut geschlafen, obwohl ich auch beim abendlichen "InDieHängematteGehen" nicht das Gefühl hatte völlig entspannt und bequem zu liegen, von oben hatte ich einen selbst gemachten Topquilt mit einer 133 ClimaShieldApex gefüttert, mir war immer schön mollig warm.

    Besonders gefallen hat mir der große Ridgeline Organizer mit sehr vielen Möglichkeiten Dinge unterzubringen, davon werde ich mich sicher noch inspirieren lassen, sobald die Nähmaschine aus der Wartung wieder zurück ist. Dazu war das meine erste Begegnung mit den BeetleBuckles, die nun auch auf meiner Wunschliste stehen.

    Das Tarp habe ich nur kurz ausgepackt und angeguckt. Das hat auf mich auch einen wirklich guten Eindruck gemacht, daran könnte ich jetzt nichts aussetzen, ohne es jedoch selber wirklich genutzt zu haben, ich hätte jedoch absolut keine Bedenken dies auch zu einer Nacht im Wald mitzunehmen, wo das warme Haus nicht direkt nebenan steht.

    Herzlichen Dank Hammock Fairy , dass du den Test möglich gemacht hast!

    Keine Schraubfundamente. Ich habe mir einfach im Baumarkt die 1m Stücke KG Rohr mit zwei Deckelstücken geholt und in den Boden gesetzt. Ich habe wahrscheinlich beim gleichmäßigen Verteilen des Fertigbetons geschludert.

    Wenn ich mir Bilder davon ansehe würde ich da maximal eine gleichmäßig belastete Wäschespinne mit aufstellen wollen. Eine Hängematte bekommst du damit aus meiner Sicht eher nicht nicht stabil aufgestellt. Meine Rohre sind deutlich dicker und bis in 1m Tiefe eingegraben, und diese halten schon mit der eingeschränkten Pfostendicke nicht perfekt.

    Für etwas temporäres würde ich wahrscheinlich versuchen etwas in Richtung Amazonas Madera zu entwickeln, oder wieder einen Turtle-Stand, aber der war schon recht unhandlich und wenig transportabel.

    Für mich hat es sich soweit bewährt. Ein Pfosten hat sich etwas geneigt (allerdings die trockenere Seite), ich vermute, dass ich da mit dem Sack Ruckzuck Beton vielleicht nicht ordentlich genug gearbeitet habe. Die Neigung hat sich halbwegs früh eingestellt und scheint mir nicht mehr weiter zuzunehmen.

    Der Durchmesser von 10cm reicht natürlich nicht um bombenfest zu liegen, etwas geben die schon nach, wenn ich mich in die HM lege. Das ist für mich soweit auch völlig in Ordnung. Wer ein Hängegefühl wie an einem ordentlichen Baum erreichen möchte muss entweder zwischen die beiden Pfosten noch einen "Abstandsbalken" quer auflegen oder sich stabilere Pfosten besorgen.

    Aktuell ist das Holz unter Erdniveau in den Rohren wohl etwas aufgequollen und ich bekomme die Pfosten gerade nicht mehr herausgezogen - so kann ich die wenigen Sonnenstrahlen sogar noch etwas schneller genießen, nur meiner Frau gefällt das nicht so richtig gut.

    Nächste angedachte Mehrtagesroute ist wohl der Wildnistrail in der Eifel. Am liebsten schon mit HM :)

    Der Wildnistrail hat mir wirklich gut gefallen, obwohl ich wegen des Familienfriedens leider keine HM dabei hatte. Wirklich putzig fand ich, dass die erste beschriebene Abkürzung auf der ersten Tagesetappe vom "normalen" Weg abgeht bevor man zu Fuß richtig "in Fahrt" gekommen ist.

    Sehr schön fand ich vor einiger Zeit auch die Runde "Auf alten Pfaden durch die Eifel", falls du da noch mehr in diese Richtung brauchen kannst.

    Ich habe mir zwei 1m lange Stücke Abwasserrohr (12cm Durchmesser) im Garten "versenkt", also per Lochspaten je 1m tief gegraben und dann die Abwasserrohre auf einer Kiesschicht rundherum mit einem Rest Ruckzuck-Beton befestigt. Mit jeweils einem passenden Deckel versehen kann da auch kein Tier hereinfallen, das ich aus 1m Tiefe nur schwer wieder hochholen könnte.

    Darin steht dann jeweils eine 3m lange Palisaden (auch 12cm Durchmesser, die ich auf dem unteren Meter per Zugmesser etwas verschlankt habe).

    Kosten waren ca. 50€ für die Palisaden und ein paar Euro für die KG-Rohre - und einiger Schweiß beim Graben zweier gut 1m tiefer Löchter...

    Eine meiner Palisaden hat sich im Laufe der letzten Monate schon um ein paar Grad geneigt, die andere steht nach wie vor gerade. Und ich muss sagen, dass die Palisaden sich unter Belastung mehr biegen, als ich gedacht/gehofft hätte Wenn ich ein Tarp straff über die Hängematte spanne und mich dann (gute 110kg :huh:) in die Hängematte lege (die nicht zu straff gespannt ist), dann ist das Tarp doch recht flatterig im Wind. Ich muss mir da dringend mal Shock-Cords anbauen, die etwas Linderung bringen sollten.

    Herzlich Willkommen!

    Wäre das Leben nicht etwas fad, wenn deine erste (Wald-)Übernachtung in der Hängematte gleich glatt und trocken verliefe? ;)

    Wir wollen hier ja auch immer mal wieder etwas Neues zu lesen bekommen...

    Mein Tipp wäre entweder jemanden mitzunehmen, der das schon mehrfach (im besten Fall auch erfolgreich) gemacht hat, oder dich bei der ersten Nacht nicht allzu weit von zu Hause (oder einem anderen bekannten Rückzugsort) zu entfernen.

    Viel Erfolg und viel Spaß am Wochenende.