Beiträge von kempkes

    Herzlich Willkommen FFuxhs!

    Nur um diese lästige kleine Frage direkt aus der Welt zu schaffen: wie viele Erfahrungen hast du denn bereits mit Hängematten? Sofern du bisher nur zu kurze (und potentiell zu dehnbare) Hängematten getestet hast könntest du mit einer ordentlichen Hängematte doch noch eine Offenbarung erfahren - analog demjenigen, der bisher nur Fiat Panda (ohne Beschränkung der Allgemeinheit und ohne dem Panda zu nahe treten zu wollen!) gefahren ist und sich sicher ist, dass Autofahren für längere Strecken viel unbequemer ist als Bahnfahren.
    Wenn du eine ungefähre Gegend angeben magst, oder selber auf der Benutzerkarte guckst, ob es in deiner Nähe (oder nahe bei einem deiner nächsten Übernachtungseinsätze) jemanden gibt, der dich mal in seinem Setup zur Probe liegen lässt, findest du vielleicht eine bequeme Hängematte. Ich kenne die Bedingungen hinten in deinem Sprinter nicht, aber eventuell könntest du zumindest mal über eine Brückenhänegmatte oder eine Querhängematte (wie z.B. eine von CrossHammock) nachdenken und/oder testen.

    Egal was am Ende dabei herauskommt: viel Spaß beim Stöbern und Probieren!

    Nachdem wir heute Vormittag eine schöne Runde Spazieren gegangen sind war heute Nachmittag mehr Abhängen angesagt.

    Bevor ich es mir gemütlich machen wollte habe ich die verstellbare Ridgeline an meiner kürzeren HM noch gegen eine ordentlich passende ausgetauscht. Also Dyneema und Spließzeugs herausgeholt und losgelegt...

    ... yeah, ist am Ende nur 1cm länger gewesen als geplant, das lasse ich mal durchgehen. Dann fiel mir auf, dass ich den Aufhängehaken für das Dutch Peak Shelf vergessen hatte und die gespleißten Augen natürlich nicht mehr durch die kleine Öse passen. =O ||

    Also mit einigem Gefummel eine Seite noch einmal geöffnet und den Haken aufgefädelt. So, jetzt aber! Da ich gerade keinen Zugriff auf eine Nähmaschine habe: vor lauter Verzweifelung habe ich die Shockcord-Ösen einfach angeklebt - ich hatte es erst mit Nadel und Faden versucht, hatte aber nur sehr wenig Erfolg die Nadel per Hand durch die Gummischnur zu ziehen.

    Insgesamt hat es heute schon Kopfhörer, die Kamera mit der ich diese Bilder gemacht habe und eine Fliegenklatsche gehalten.

    Mit der Befestigung des äußeren Clips vom Shelf bin ich noch nicht zu 100% glücklich, das ist aber wohl etwas für einen anderen Tag.

    Und neben Extremtextil natürlich auch den Shop von Hammock Fairy selber!
    Insbesondere für eine Auswahl an Hängemattenstoffen kenne ich in Europa keine echte Alternative - wenn man Pech hat macht Alissa gerade Urlaub und der Shop ist geschlossen, dann heißt es eben warten, bis sie wieder öffnet.

    Wie ernsthaft sollen die Rekorde für das Hängebuch der Rekorde sein? Ich habe heute beim Hallenbadtraining mal kurz getestet meine Cloud-Matte auf 4m (Wasser) Tiefe aufzuhängen - im Prinzip hat es geklappt.

    Wenn ich damit Chancen auf einen Eintrag hätte würde ich das noch einmal mit Tauchgerät (und damit mehr Zeit liegend in der Hängematte) auch fotografisch (und filmisch) dokumentieren, mit nur einem Atemzug und Luft anhalten war es doch ein recht kurzes Hängevergnügen.

    Selber nähen hätte ich mittlerweile am meisten Lust zu. Bis ich die Materialien besorgt habe und mich geschult habe, lohnt sich wohl eher ein Kauf.

    Nur um es erwähnt zu haben: außer diesem Knoten brauchst du für erste Gehversuche keinerlei Schulungen (und auch keine Nähmaschine):

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    Stoff gibt es z.B. bei Extremtextil oder im Shop vom Hammock Fairy, sobald er wieder geöffnet ist. Das dürfte die kostengünstigste Möglichkeit sein dich zwischen 11 und 12 Fuß Hängematten zu entscheiden (neben Probeliegen bei Foristen in deiner Nähe).

    PS: Es versteht sich von selber, dass der Knoten mit Sorgfalt erstellt und kontrolliert wird! Und die ersten Belastungstests mit vorsichtigem Reinsetzen sollten möglichst über einem weichen Boden stattfinden.

    Ich hatte mich gedanklich mit einem modernen Nylon-Modell mit Ridgeline und Moskitonetz angefreundet. Ich weiß nicht ob diese hier gut für outdoor geeignet ist.

    Das hatte ich eigentlich nur vorgeschlagen, weil du schon eine so genaue Länge vorgegeben hattest. In der Länge ist mir keine "echte" Outdoorhängematte bekannt. Es ist jedoch die Frage ob diese Länge wirklich nötig ist.

    Ich bin 1,78m und noch schwerer als du, ich finde meine DIY-Matte mit 3,55 fertiger Nutzlänge teilweise schon etwas lang.

    Mit Onewind könntest du schon auf einem für dich passenden Weg sein. Da das eigene Hängeempfinden schon recht subjektiv ist wäre meine Empfehlung vielleicht vorher ein paar Matten auszuprobieren. Gibt es (laut Nutzerkarte) Forumsmitglieder in deiner Nähe, die dich mal in ihren Matten zur Probe liegen lassen? Wenn du deine Vorlieben zwischen längeren und kürzeren, schmaleren und breiteren Matten und festerem und dehnfähigerem Stoff kennengelernt hast, wirst du mit größerer Wahrscheinlichkeit eine für dich gut passende Matte auswählen können.

    PS: Selbst ohne eigene Nähfähigkeiten könntest du dir ein Stück Hängemattenstoff kaufen und das in verschiedenen Längen whippen und so schon einmal ein Gefühl für eine mögliche Länge zu finden. Häufig finden etwas schwerere Hänger stabilere Stoffe bequemer als sehr leichte Stoffe, die sich dann noch mehr dehnen.

    PPS: Selbst bei meiner langen Matte habe ich von der ursprünglichen Breite 15cm abgeschnitten, da ich die komplette Breite nicht nutzen konnte und mir sonst zu viel loser Stoff herumflatterte.

    Bei einer reinen Mattenlänge von 4,10m und einer π*Daumen Rechnung (Ridgelinelänge ist ca. 83% der Hängemattenlänge, wobei ich bei dieser keine Ahnung habe wie viel Stretch hier noch zu berücksichtigen wäre!) könnte die Aufhängeentfernung in der Größenordnung von 3,5m liegen.

    Dazu hätte ich spontan folgende Ideen:

    1. Vom Baum aus einen Querbalken in Richtung Schuppen legen und dort mit einem umgedreht stehenden V abstützen, also quasi ein "turtledog hammock stand", wobei die Stabilität durch den Baum geliefert wird und du am anderen Ende mit einem zweidimensionalen umgedrehten V auskommst und keine dreieckige Pyramide benötigt.
    2. Eventuell bekommst du zwischen die Mauer und die Außenwand des Schuppens eine Stange befestigt? Dann kannst du natürlich auch einfach zwischen dieser und dem Baum hängen. Da die Belastung dabei schon ordentlich sein dürfte bitte auf gute Befestigung prüfen, sonst drückst du dir eventuell den Schuppen nach und nach von der Mauer weg?
    3. Ich habe im Garten zwei 1m lange Plastikabflussrohrstücke eingegraben, die mit einer passenden Verschlusskappe versehen werden solange meine Hängepfosten nicht darin stehen. Ob deine kleine Mauer die Belastung beim direkten Hängen im Erdreich genügen abfangen kann oder dann langsam nach außen gedrückt wird?

    1 ist auf jeden Fall stabil genug, der WAF aber wahrscheinlich am geringsten, 2 könnte klappen, das kommt sehr auf die lokalen Gegebenheiten an, bei 3 bin ich persönlich skeptisch, wollte die Möglichkeit aber nicht unerwähnt lassen.

    PS: Natürlich kannst du neben dem Schuppen flugs einen weiteren Baum pflanzen und schon in wenigen Jahren ist dort der perfekte Hängemattenplatz. ^^

    Bei meinem Gewicht suche ich mir ein kleines Stöckchen und nehme lieber den marlin spike hitch (Marlspiekerschlag), ich habe das Gefühl, dass ich den nach ordentlicher Belastung einfacher wieder lösen kann.

    Aber jeder soll bitte seinen Wohlfühlknoten nutzen!

    Wobei man hier noch ergänzen könnte: Wenn etwas kaputt geht, kann man immer noch Knoten nutzen.

    Das hat allerdings zwei Schwachstellen: eventuell habe ich mir schon den Hintern ordentlich angestoßen als die erste Hardware versagt hat (davor ist man ja nie ganz sicher) und hoffentlich sind die Knotenkenntnisse dann wirklich solide. Die Gefahr ist in der HM sicherlich deutlich geringer als beim (Sport-)Klettern.

    Es gibt leider viele Leute in meinem Bekanntenkreis deren Knoten ich nicht traue.

    Ich merke leider auch bei mir, wenn ich einen Knoten mal ein paar Monate nicht mehr selber geknüpft habe muss ich mich doch mehr konzentrieren ihn wieder richtig hinzubekommen.

    Wer sich auf Knoten verlassen möchte sollte diese möglichst regelmäßig praktizieren und sich insbesondere auch mit (möglicherweise nicht mehr funktionierenden) Varianten beschäftigen um wirklich sicherzustellen, dass der Knoten richtig erstellt wird.

    ich bin bei Knoten und liebe jedes Teil, dass ich nicht habe.

    Da bin ich völlig bei dir! Alles, was nicht da ist kann auch nicht kaputt gehen.

    Nachdem ich jedoch Videos gesehen habe (und selber getestet) wie schnell z.B. Paracord durch Reibungshitze beim Durchziehen durch eine Schlaufe durch Reibungshitze zerstört werden kann habe ich persönlich ein merkwürdiges Gefühl dabei meine Aufhängung immer komplett durch die Loop an der Hängematte zu ziehen. Ja: natürlich weiß ich, dass Dyneema da lange nicht so empfindlich ist, für mich fühlen sich die paar Gramm für die Beetle Buckles besser an.

    Dadurch rutscht man mit dem Körper etwas mehr in Richtung Kopfende. Für sehr viele fühlt sich das besser an.

    Um die mit deiner Aufhängung möglichst sicher zu sein empfehle ich dir das in deiner Hängematte selber zu testen. Such dir am besten zwei Bäume im richtigen Abstand und probiere das Liegegefühl mit verschiedenen Höhenunterschieden zwischen Kopf- und Fußende.

    =O So viele Möglichkeiten...

    Habe ich das richtig verstanden, dass ihr die komplette Hängematte durch ein Ende des Mückennetzes zieht? :/

    Ich habe die HM immer durch die Einstiegsöffnung gesteckt und nur die Aufhängung durch die Enden gezogen, mir kamen die Öffnungen immer ziemlich groß vor, bei mir muss ja nur eine kurze continous loop durchpassen.