Moin barfuß,
moin zusammen,
nun ja, sagen wir mal so, die Umstände für Grünbewuchs sind nicht ganz so optimal und beim aufschichten hat man dann halt auch nix mehr gemacht.
Sprich, man hat schlicht den "Abraum" vom Bergbau, was im wesentlichen keine Kohlegestein ist, einfach aufgehäuft. (Andere Teile dieses Abraum hat man aber auch zum Verfüllen von abgebauten Stollen genutzt.)
Damit hat man also einen Haufen aus Steinen, mehr nicht. Mit der Zeit sammeln sich dort natürlich Planzen an. Beginnt mit einfachen Moosen & Geflechten, dann kleinste entsprechend resistenten Gewächsen. Gräser, oder Büsche folgen wobei dann die Birke so den Einstieg zu echten Bäumen bildet. Wohl auch weil die Birke mit den kargen Umständen am besten zurecht kommt. Birken wachsen ja auch gerne auf stillgelegten Eisenbahnlinien.
Kurz um, weil man eben weder Zeit noch Geld investieren wollte, dauert so ein Prozess schon eine gute Zeit, oder eben mehrere Jahre.
Diese Halde ist übrigens eine welche am wenigsten begrünt ist. Zumindest auf dem Plateau, denn an den Hängen, wo sich wohl die Umstände besser darstellen, wächst es schon recht gut.
Auch für eine zumindest einen Stelle mit der Hängematte.
Jetzt ist es aber wohl auch so, das so ein flaches Plateau aus kleinem Gestein noch ein paar mehr Hindernisse bietet. Das Gestein ist ja nicht wirklich dicht, Regen kann also ungehindert abfließen, alles was da oben wachsen will, findet dann eben kein Wasser, oder nicht ausreichend. Das dort oben auch keine Erde ist, macht die Sache dann nicht einfacher.
At last, das Plateau ist sehr flach, Wind kann ungehindert drüber blasen, alles was sich gerade mühevoll auf dem Boden nieder gelassen hat, wird weg geweht. Aber selbst wenn es sich verfestigen konnte, im Sommer brennt die Sonne gnadenlos, wobei sich das Abraum-Gestein noch auf heizt. Ich behaupte mal so stark, das man im Sommer wohl selbst ohne Isomatte noch genug Wärme von unten am Boden hätte um dort zu pennen.
Der Plan ist also, weil es so karg dort oben ausschaut, Erde hoch zu schaffen, in entsprechende ausgehobene Löcher zu stopfen, zusätzlich auch Laub und anderes an Grün"abfall" um eine gewisse bessere Unterlage zu bilden. Dann halt Gras drauf wachsen lassen. Das sammelt über Nacht den Tau und gibt ihn zumindest teilweise in den Boden ab. Nachkommende größere Gewächse profitierten dann davon.
Der Tick mit den Bäumen pflanzen ist ja erst durch die Hängemattengeschichte entstanden. Daran seid also ihr Schulde! 